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Dieses Thema hat 5 Antworten
und wurde 162 mal aufgerufen
  
 Regionales
Lord Offline



Beiträge: 20
Punkte: 36

06.06.2017 18:44
Strassenverkehr antworten

Die sogenannte Abschnittsmessung oder auch Section Control soll künftig an die Stelle von herkömmlichen Blitzern treten - zumindest teilweise. Noch in diesem Jahr sollen die neuen Geschwindigkeitskontrollsysteme bundesweit zum Einsatz kommen und Raser überführen.

In Deutschland soll mit einer neuen Methode Jagd auf Raser gemacht werden. Mit einer sogenannten Abschnittsmessung (Section Control) könnten Temposünder zukünftig besser ausgemacht werden. Denn Geschwindigkeitsübertretungen zählen hierzulande immer noch zu den häufigsten Verkehrsvergehen überhaupt - häufig mit schwerwiegenden Folgen. Die neue Messtechnik soll es aber ermöglichen, Autofahrer mit starkem Hang zum Bleifuß schneller und besser zu überführen.
Section Control soll Raser registrieren

Stationäre Blitzer sorgen vielerorts kaum noch für Abschreckung. Die Standorte von feststehenden Radarfallen sind örtlichen Autofahrer schnell bekannt, und auch mobile Kontrolle sind einfach auszumachen. Das Problem: Die Blitzer schrecken somit nur für eine kurze Strecke ab - anschließend geben viele Autofahrer wieder munter Gas und überschreiten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Doch damit soll nun bald Schluss sein.

Noch in diesem Jahr soll die Abschnittsmessung in Deutschland an den Start gehen. Bereits seit 2015 wird die Section Control auf einer drei Kilometer langen Teststrecke auf der B6 bei Laatzen, Hannover getestet - ohne Strafen auszusprechen. Zeitnah soll sich das aber ändern und der Praxisbetrieb starten. Der Sinn hinter der neuen Methode ist klar: Raser werden so nicht nur an einer bestimmten Stelle erwischt, sondern können über längere Strecken registriert werden.
So funktioniert die Abschnittsmessung

Die Technik der Section Control ist so simpel wie gut und funktioniert mit gleich zwei Tempomessungen. Zu Beginn passiert das Fahrzeug eine sogenannte Messbrücke mit einer Kamera. Diese macht ein Bild des Fahrzeughecks und registriert den Zeitpunkt der Durchfahrt. Ein paar Kilometer weiter steht dann die nächste Messbrücke, die die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit des Autos berechnet und mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit abgleicht. Wird diese überschritten, löst die Kamera wie von herkömmlichen Blitzern gewohnt aus - mit dem Fokus auf den Fahrer und das Kennzeichen. Anschließend folgt der Bußgeldbescheid wie gewohnt per Post.

Andere europäische Länder, wie etwa Österreich, sind längst über den Testlauf hinaus und setzen an vielen Stellen auf die alternative Raserfalle - vor allem in Baustellen, vor Tunneln oder Brücken. Auch in England ist das System bereits seit 20 Jahren in Gebrauch. In Schottland gibt es sogar eine Messstrecke mit einer Länge von 220 Kilometern.

Karl Offline



Beiträge: 16
Punkte: 20

28.07.2017 12:53
#2 RE: Strassenverkehr antworten

Fahrverbote für ältere Dieselautos sind in Stuttgart weiter möglich. Das Land Baden-Württemberg scheiterte vor dem Verwaltungsgericht mit dem Versuch, durch Nachrüstungen vieler älterer Motoren solche Verbote zu verhindern.

In Stuttgart drohen weiter Fahrverbote für Diesel, um die Belastung der Luft mit Feinstaub und Stickoxiden zu verringern. Das Land Land Baden-Württemberg ist mit einem Versuch gescheitert, die Verbote zu verhindern.
Das Verwaltungsgericht Stuttgart hatte seit Mittwoch über eine Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land und den neuen Luftreinhalteplan, der vom 1. Januar 2018 an in Stuttgart gelten soll, verhandelt.
Während die DUH allein in Fahrverboten für Dieselautos ein wirksames Mittel gegen die Luftverschmutzung sieht, versuchte das Land, das Gericht davon zu überzeugen, dass eine groß angelegte Nachrüstung älterer Dieselmotoren die Luft ebenfalls nachhaltig bessern könne und wollte somit die Fahrverbote verhindern.

Richter sind auch nicht mehr das, was dieser Stand früher einmal war.

Frechen Offline



Beiträge: 6
Punkte: 10

18.10.2017 13:20
#3 RE: Strassenverkehr antworten

Streit um A1-Rheinbrücke
Diese Brücke steht bei uns in der Nähe Richtung Leverkusen.
Viele Autobahnbrücken sind marode - darunter auch die A1-Rheinbrücke im Autobahnkreuz Leverkusen-West. Sie soll nun komplett neu gebaut werden - achtspurig statt sechsspurig.
Doch Teile der Brücke und das Autobahnkreuz befinden sich im Gebiet der geschlossenen Giftmülldeponie Dhünnaue, die dafür wieder geöffnet werden müsste. Seit dem späten 19. Jahrhundert lagern hier unter anderem Produktionsabfälle aus dem früheren Chemieunternehmen IG Farben, jetzt Bayer AG. Vor der Öffnung der Deponie haben Bürger und Wissenschaftler große Angst - zumal eine auf der Deponie gebaute Wohnsiedlung wegen Gesundheitsschäden in den 1980er Jahren komplett abgerissen werden musste. Die Keller waren verseucht, die Häuser unbewohnbar. Doch trotzdem hat das Bundesverwaltungsgericht nach einer Prüfung des Planfeststellungsbeschlusses aktuell entschieden: Es darf gebaut werden.

Unabhängigen Experten wurden vom ZDF beauftragt, die zu dem Urteil kommen: Die derzeitigen Planungen seien völlig unzureichend und würden die Gesundheit von rund drei Millionen Menschen in unmittelbarer Umgebung sowie den Verkehr durch entstehende Rückstaus gefährden.

Die Chemiedeponie bekam einen Betonsarkophag und ist so in Augen mancher Verantwortlicher Sicher. Auf dem Betondeckel ist meterdick Erde aufgefüllt und ein Park entstand.
Jetzt soll die neue Brücke nicht nur über die Chemiedeponie führen. Die Stützpfeiler der Autobahnbrücke sollen in diese Chemiedeponie hineingesetzt werden. Dazu soll die Chemiedeponie geöffnet werden. Niemand weiß was dort dann geschieht.
Die Bewohner im Umkreis haben schlichtweg nur noch pure Angst.
Politik antwortet nur: Alle fachmännisch geplant.
Aber waren das der BER, Stuttgart21, der Tunnel der Rheintalbahn bei Raststatt..... nicht auch ? Folgen: Pleiten Pech und Pannen und Folgekosten Folgekosten.

Allein eine Entsorgung der dann geöffnten Chemiedeponie schätzen Gutachter auf (ab) 1,5 bis 2 Milliarden Euro.
Da wird es ja billiger die Brücke anderorts über den Rhein zu bauen und die Autobahn beiderseits dorthin zu führen.

Die jetzige Brücke ist ab 1962 gebaut worden und ist 280m lang. So gesehen ein Klax.
Bis jetzt sind 600 Mio Euro für die neue Brücke geplant.

rupert Offline



Beiträge: 15
Punkte: 27

21.05.2018 17:13
#4 RE: Strassenverkehr antworten

B158 Vollsperrung Bad Freienwalde
Ab 3.6.18 wird die B158 in der Ortslage Bad Freienwalde voll gesperrt und saniert.
Abschnitt: Ortseingang an der Waldstadt (ex Russenkaserne) bis zur Abfahrt Poliklinik- ca. 900m -
Da hier wieder der öffentliche Dienst das Zepter führt: Bauzeit 2 Jahre

Wohin mit den endlos Kolonnen der Berliner Richtung Polen.
Umleitung: B158 bis Werftpfuhl - B168 Prötzel- Wriezen- Umgehungstrasse
oder: B158 bis Kreuzung Platzfelde- links über Dannenberg - Hohenfinow- Falkenberg- Bad Freienwalde

Hoffen wir das die Berliner die Variante 2 nehmen.

Lutger Offline




Beiträge: 50
Punkte: 62

25.05.2018 10:30
#5 RE: Strassenverkehr antworten

Aber Achtung ! In den Sommerferien sollten die Polenbesucher eh andere Stecken nehmen !
Hinzu kommt:
Die ohnehin schon marode Landesstraße L331 zwischen der L33 und der B112 werden zusätzlich im Sommer belastet, wenn der Grenzverkehr von der B158 aus/nach Hohenwutzen während der Sommerferien über Küstrin/Kostrzn umgeleitet werden muss.

Hintergrund ist die Erneuerung der Straßendecke auf der B158 zwischen der Oderbrücke (Grenze) und der Neuenhagener Kreuzung bei Bad Freienwalde, im Zuge derer der Grenzübergang vom 5. Juli bis zum 18. August gesperrt werden soll.

Also alles über B1 und Müncheberg Richtung Manschnow gen Küstrin.


Aber Achtung:
Der Landesbetrieb Straßenwesen wird die Bundesstraße B112 zwischen dem Ortsausgang Manschnow und Podelzig in den Sommerferien sperren.
So das ein entweichen von der vollen B1 dann so leicht nicht möglich ist.

Roboter Offline



Beiträge: 24
Punkte: 40

31.05.2018 13:37
#6 RE: Strassenverkehr antworten

Erste Diesel Stilllegung verfügt
Im Land Brandenburg haben jetzt erste VW-Fahrer unangenehme Behörden-Post erhalten. Damit wird die Zwangsstilllegung von Diesel-PKW angeordnet.
Laut Verkehrsministerium sind all jene Fahrzeughalter betroffen, die einen Software-Update für ihren Schummel-VW ablehnen. Gegen den behördlichen Bescheid sind aber Rechtsmittel gegeben.

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