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Dieses Thema hat 7 Antworten
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 Sonstiges zu den NFT
Funker Offline



Beiträge: 46
Punkte: 66

12.08.2017 23:40
Funksendestellen/Funksendezentralen antworten

Bei dem Durchsatz an Militär, bewaffnete Organe und staatliche Institutionen sowie dem Ansatz zur Führung im E-Fall per Funk.... muß die kleine DDR von Funksendestellen doch förmlich durchsetzt gewesen sein.
Sicher auch mit Problemen behaftet, wenn Empfänger/Nutzer zu nah an den Sendestellen lagen.
Gibt es eigentlich eine separate Aufstellung über diese Funksendestellen ?

Lutze Offline




Beiträge: 8
Punkte: 8

12.08.2017 23:47
#2 RE: Funksendestellen/Funksendezentralen antworten

Für LSK/LV sind bekannt:
Limsdorf als Funksendeamt 1 für ZGS,ZWGS und im Fu-Verbund für 1./3. LVD, plus FüP FOFMTFK in Ranzig
Groß Obringen als Funksendeamt 2 für 51.FRBr/FuTB-51 sowie GS/WGS 1. LVD und im Fu-Verbund für ZGS/ZWGS und 3. LVD
Cabel als Funksendeamt 3 für GS/WGS 1. LVD und im Fu-Verbund für ZGS/ZWGS und 3. LVD,
Ullrichshof als Funksendeamt 4 für GS/WGS 3. LVD und im Fu-Verbund für ZGS/ZWGS und 1. LVD
Waldsieversdorf ( Rotes Luch) als Feldfunksendezentrum 2 für ZGS/ZWGS
Krachtsheide als Feldfunksendezentrum 5 für ZGS/ZWGS und RFS

Kagel als Funksendezentrale des MfNV unter anderem für ZGS ( mit 2 Sender für Funkverbindung nach Moskau) und ab Ende der 1980ger Jahre mit 1 Sender KN1E für FüP FOFMTFK ( Führungsfunknetz).
FFO 443 (Kunersdorf) als Funksendezentrale MfNV mit Sender (Sputnik) über den ein Funknetz 412 der Zentralen Flugwetterwarte des ZGS LSK/LV abgestrahlt wurde.


Sponholz als Feldfunksendezentrum 3. LVD
Cottbus/Sielow als Feldfunksendezentrum 1. LVD
wobei diese Stationen teilstationär ausbaut waren.

Breitkreuz Offline



Beiträge: 10
Punkte: 18

12.08.2017 23:49
#3 RE: Funksendestellen/Funksendezentralen antworten

Auch UKW/DM Stellen arbeiteten per Funk. Also Flugfunk und Führungsfunknetze Sprechfunk.
Eggersdorf UKW-Zentrale mit Antennen auf dem Richtfunkmast. Für ZGS/ZWGS.
Limsdorf für ZGS/ZWGS
Cabel für GS/WGS 1. LVD
Ullrichshof für GS/WGS 3. LVD
Großobringen für 51.FRBr/FuTB-51 und ZGS (Flugfunk) und AIZGS 1. LVD

RFB-8 Cölpin für ZGS/GS 3.LVD
RFB-9 für ZGS/ZWGS Flugfunk U6.

Fensehturm Rhinow- Flugfunk Jägerleitstelle Wusterwitz
Fernsehturm Brocken - Flugfunk ZGS und Jägerleitstelle Wusterwitz
Inselsberg - Flugfunk Jägerleitstelle des GS-31 in Sprötau
Fernsehturm Schwerin-Zippendorf - für Jägerleitstelle des GS-33 in Dargelütz/Parchim
Fernsehturm Rostock-Stadtweide - für Jägerleitstelle des GS-33 Rövershagen
Fernsehturm Berlin Alex - Flugfunk für ZGS/ZWGS
Fernsehturm Petkus - Flugfunk Jägerleitstelle JG 1
Neubrandenburg-Datzeberg -- Flugfunk für AIZ GS 3. LVD

EK80 Offline



Beiträge: 35
Punkte: 55

12.08.2017 23:51
#4 RE: Funksendestellen/Funksendezentralen antworten

Fernseturm Birkholzaue fehlt noch mit Flugfunk für ZGS/ZWGS.

Volkmar Offline




Beiträge: 27
Punkte: 39

12.08.2017 23:52
#5 RE: Funksendestellen/Funksendezentralen antworten

Da gabs noch Tuchen-Klobicke bei Eberswalde als Sendestelle des MDI.

Oder Marlow bei Ribnitz-Damgarten als Funksendezentrale der Volksmarine.

Schubert Offline



Beiträge: 11
Punkte: 19

12.08.2017 23:53
#6 RE: Funksendestellen/Funksendezentralen antworten

Marinefunkstelle Marlow bei Ribnitz-Damgarten.
abgesetzte verbunkerte Funksendestelle des Führungsbunkers C-VM bei Tessin mit der Tarnbezeichnung RS-28.
Der Bunker war ca. 21 m x 34 m groß und verfügte über 2 Etagen. Gehörte erst der Deutschen Post und ging dnn später in den Besitz der NVA (VM) über.
Neuzeit:
Die Marinefunksendestelle Marlow .Mit dem Endausbau der Marinefunksendestelle Marlow im Jahre 2003 wird die Deutsche Marine in die Lage
versetzt, ihre Einheiten auch in entfernten Gebieten rund um den Erdball operativ besser führen zu können.
1994 erhielt die Firma Daimler-Benz Aerospace den Auftrag, diese Sendestelle für die Marine in einer Geländegröße von 80 ha für den Weitverkehrim Kurzwellenbereich auszubauen.
Insgesamt 12 Antennen können hier errichtet werden, welche sich gegenseitig nicht beeinflussen und deren zulässige Emissionen zu keiner Gefährdung von Menschen und Material außerhalb der Liegenschaftsgrenzen führen.
Zur Verwirklichung dieser Weitbereichskomponente wurde ein Drehstand mit einer Höhe von 91,5 m und einer Breite von 80m errichtet, auf dem sich 2 Antennen für die Frequenzbereiche von ca. 6 MHz bis über 26 MHz befinden. Ihre Leistung bezieht die drehbare
Antennenanlage aus einem 20-KW-Sender.!
Die 300 Tonnen wiegende Anlage ist weltweit einmalig – nur die Sendestelle des Vatikans ist qualitativ
annähernd vergleichbar – und kann in ihren wesentlichen Funktionen vom Marinehauptquartier Glücksburg
aus ferngesteuert werden. Natürlich auch vom neuen Marinekommando Rostock.

schubert

Raubritter Offline



Beiträge: 7
Punkte: 15

12.08.2017 23:56
#7 RE: Funksendestellen/Funksendezentralen antworten

Kampe schrieb einst zur Bestückung FuSZ Kagel Ende 1990:

- 2 sowjetische Sender des Typs R-136M,
- 16 Sender des Typen KN 1E und
- 5 Sender des Typs KSG 1300 aus dem Funkwerk Berlin.

Die Einführung der KSG in den 80gern muß dort auch mit Abbau von KN4 oder KN5 einhergegangen sein. Dieses Prinzip galt an anderen Orten (wie Limsdorf) auch.
2 Sender KN1E waren für ZGS/ZWGS LSK/LV ständig reserviert.

Zusätzlich muß aber auch noch eine UKW-Station irgendwo installiert gewesen sein.
Denn für die interne Führung der Einheiten per Funk waren z.Bsp. bei LSK/LV die R-111 im Einsatz. Ich kann mir ein anderes Handling im Fernmeldebereich MfNV nicht vorstellen.

Der Bunker/ die Liegenschaft steht wieder mal zum Verkauf:
http://www.moz.de/landkreise/oder-spree/...dg/0/1/1562512/

Die Besitzer davor war auch keine Sanitärfirma aus Herzfelde, sondern eine Sanitärfirma/Sanitärhandel bzw. besser deren Inhaber aus Oldenburg. Die sich im Osten die schnelle Mark versprachen und Billigware hier teuer unter die Leute brachten.

Funkerpaul Offline



Beiträge: 19
Punkte: 51

12.08.2017 23:59
#8 RE: Funksendestellen/Funksendezentralen antworten

Habe mal etwas recherchiert zu ortsfeste Funksendestellen LSK/LV.

FSA-1 mit 8x KN1 + 8x SS1000 + 1x KN4
FSA-2 mit 8x KN1
FSA-3 mit 8xKN1 + 8x SS1000 + 1xKN4
FSA-4 mit 8xKN1 + 8x SS1000 + 1x KN4 + 1x KN5

FuSZ 43. FRBr Sanitz mit 2x KN1
FuSZ 41. FRBr Ladeburg mit 3x SS1000
FuSZ NFB-77 Laage mit 5x KN1
FuSZ gGS Pudagla mit 2x KN1
FuSZ gGS Parchim mit 2x KN1
FuSZ gGS Müncheberg mit 4x KN1 + 3x SS1000
FuSZ gGS Schönewalde mit 6x KN1 am 4000m-Punkt Löben des FP Holzdorf
FuSZ gGS Döbern/Preschen mit 5x KN1 + 4x SS1000
FuSZ Sponholz mit 4x KN1
FuSZ Sielow mit 2x KN1 + 3x SS1000
FuSZ Taubendorf mit 1x KN1 + 3x SS1000
FuSZ Gönsdorf (TS-24) mit 2x KN1 + 2x SS1000
FuSZ Rotes Luch mit 1x SS1000

Eggersdorf mit 1x SEG100 und 1x R111

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