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Dieses Thema hat 3 Antworten
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 Fernmelderegiment-14 Fernmeldeabteilung-14
Stammgast Offline



Beiträge: 104
Punkte: 148

25.09.2017 08:33
Fm im Objekt Eggersdorf/Strausberg antworten

Hier mal der Besucherraum Abt.2000 im U9...... als Besucherraum des A2 Kdo 5.LwDiv mit Wappen an der Wand.

http://www.lsklv-ddr.de/Bild27019.jpg

Für den MAD und Konsorten irgendwie ein Vorbeimarsch in den ex-Büros des MfS zu sitzen.

Torsten Offline



Beiträge: 28
Punkte: 40

06.10.2017 23:50
#2 RE: Fm im Objekt Eggersdorf/Strausberg antworten

Die Bundeswehr begann sofort im Oktober 1990 mit glößflächiger Abschaltung der Wohnungsdienst-und Wohnungsanschlüsse.
NVA Regelungen wurden aufgehoben. Nach Verständnis der Bundeswehr war Deutsche Bundespost/Telekom für die allg. Telefonversorgung zuständig und nicht die Streitkräfte. Bis zum 31.12.1990 waren 90% dieser Anschlüsse abgeschalten.

Stammgast Offline



Beiträge: 104
Punkte: 148

06.10.2017 23:51
#3 RE: Fm im Objekt Eggersdorf/Strausberg antworten

Nun muss man zu dem Thema wissen, das es im Kdo.LSK/LV 2 Arten dieser
Anschlüsse gab.
WDA=Wohnungsdienstanschluss bekamen Leute entsprechend ihrer Dienststellung
(Nomenklatur) und waren kostenfrei für den Nutzer

WA=Wohnungsanschluss musste beantragt und die Notwendigkeit begründet werden.
Die Grundgebühr (hier Leitungsmiete für die postalische Leitung) wurde vom Nutzer getragen.
Dazu kam eine monatl.Pauschale von 9 Mark für Ortsgespräche.
Ferngespräche konnten nur über die Fernsprechvermittlung angemeldet werden und wurden ebenfalls
in Rechnung gestellt. Letzteres traf für WDA ebenfalls zu.

Das Ganze hatte nur eine Ursache : Die Post war nicht in der Lage die nötigen Anschlüsse
zur Verfügung zu stellen.

Klaus-Peter Offline




Beiträge: 29
Punkte: 45

06.10.2017 23:53
#4 RE: Fm im Objekt Eggersdorf/Strausberg antworten

Bis dahin hatte sich auch eine überzogene Versorgung mit solchen Telefonanschlüssen entwickelt.
Von Oben bis runter zum Oberst trugen alle die Nase hoch. Alle anderen holten sich Dringlichkeitsschreiben ihrer Vorgesetzten und erhielten dann Wohnungsanschlüsse. Oft war die Tochter (Sohn) dann der eifrigste Telefonierer.
Die technischen Einrichtungen der Dienststellen aber für so viele Nutzer der Amtsberechtigung in keiner Weise ausgelegt waren.

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