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Dieses Thema hat 8 Antworten
und wurde 126 mal aufgerufen
  
 SK Russland
Mark Offline



Beiträge: 28
Punkte: 56

03.10.2017 23:42
Funkelektronische Kampfführung antworten

ODER:
warum das russische Militär elektromagnetische Bomben braucht ?

Wie wir ständig merken, in letzter Zeit änderte sich die Kriegführung insgesamt.
Wir alle kennen den elektromagnetischen Impuls als Folge einer KW Explosion. Man stelle sich vor, dass dieser Impuls auch anders initiiert werden kann, so im kleinen Maßstab wie 100m Radius oder wie bei KW 100te km im Radius. Versendbar mit Marschflugkörpern, Bomben oder mobilen Anlagen. Keine Zukunftsmusik sondern Realität. Die Wirkungen gehen von Störungen über einen gewissen Zeitraum bis zur vollständigen Vernichtung von Elektronik jeder Art: Zünder, Kommunikation, Steuerung von Waffensystemen, Kampfflugzeugen, Schiffen usw.
Es gibt Analysten, die behaupten, dass die Wirkung größer ist als von KW.
Dazu brachte RT einen Artikel:
https://de.sputniknews.com/technik/20171...bomben-braucht/

Frank1 Offline



Beiträge: 340
Punkte: 406

07.10.2017 13:41
#2 RE: Funkelektronische Kampfführung antworten

FEK ist auch das folgende Beispiel:
Am 10. April 2014 hat der Zerstörer ‚Donald Cook’, mit Marschflugkörpern ‚Tomahawk’ an Bord, das Neutralgewässer des Schwarzen Meeres erreicht. Das Ziel war die Durchführung einer Einschüchterungsaktion und die Demonstration der Stärke im Zusammenhang mit der Position Russlands in Bezug auf die Ukraine und die Krim. Das Auftauchen von amerikanischen Kriegsschiffen in diesem Gewässer widerspricht der Konvention über den Charakter und die Fristen für den Aufenthalt von Kriegsschiffen von Nichtanrainer-Ländern im Schwarzen Meer.
Darauf schickte Russland ein unbewaffnetes Flugzeug Su-24M zum Umfliegen des amerikanischen Zerstörers. Dieses Flugzeug sei jedoch, wie Experten meinen, mit dem neuesten russischen funkelektronischen Bekämpfungskomplex ausgestattet gewesen. Laut dieser Version hat „Aegis“ das Nahen der Maschine bereits aus der Ferne geortet, es wurde Gefechtsalarm ausgelöst. Alles sei planmäßig verlaufen, die amerikanischen Radare lasen den Kurs der Annäherung bis zum Ziel ab. Doch plötzlich erloschen alle Bildschirme. „Aegis“ funktionierte nicht mehr, die Raketen konnten keine Zielzuweisung beziehen. Die Su-24 aber überflog das Deck des Zerstörers, vollzog eine Kampfkurve und imitierte einen Raketenangriff gegen das Ziel. Im Anschluss daran wendete die Maschine und wiederholte das Manöver, und zwar zwölf Mal.

Nach allem zu urteilen, scheiterten alle Versuche, „Aegis“ wieder funktionstüchtig zu bekommen und die Zielzuweisung für die Luftabwehrmittel zu erteilen. Russlands Reaktion auf den militärischen Druck durch die USA sei vernichtend ruhig gewesen,

Nach diesem Zwischenfall habe die „Donald Cook“, wie ausländische Massenmedien berichten, schnellstens einen Hafen in Rumänien angelaufen. Dort hätten 27 Besatzungsmitglieder ihr Entlassungsgesuch eingereicht. Man sagt, dass alle 27 Personen geschrieben hätten, dass sie nicht die Absicht hätten, ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Das wird auch durch eine Erklärung des Pentagons indirekt bestätigt. Darin wird behauptet, dass diese Aktion die Besatzung des amerikanischen Schiffes demoralisiert hätte.

Steubner Offline




Beiträge: 39
Punkte: 67

07.10.2017 13:42
#3 RE: Funkelektronische Kampfführung antworten

Gerade das System "Aegis" ist die schiffgestützte Komponente des neuen und im Aufbau befindlichen US-Raketenabwehrsystem.
Die Russen haben gerade gezeigt, dass sie schon jetzt Mittel zur Niederhaltung des Systems besitzen.

Marco Offline



Beiträge: 18
Punkte: 22

07.10.2017 13:43
#4 RE: Funkelektronische Kampfführung antworten

Ein bischen aufbauschen ist schon sicher dabei. Denn unvorstellbar das nach so einer Vorführung Soldaten abmustern. Schonmal nicht in den US Streitkräften.

Bornemann Offline




Beiträge: 10
Punkte: 18

07.10.2017 13:45
#5 RE: Funkelektronische Kampfführung antworten

zum zweiten Zerstörer war bereits vor einige Tage später berichtet worden- erst jetzt kommts im deutschen TV als sei das Schiff erst heute dort aufgetaucht.

Hans-Werner Offline



Beiträge: 16
Punkte: 32

07.10.2017 13:46
#6 RE: Funkelektronische Kampfführung antworten

Am 22.2. war der Putsch in Kiew. Dieses Befehlsschiff mit u.a. dem Ägais System, mit dem die USA schon mehrfach erfolgreich Satelliten abgeschossen haben, war zur Bedrohung Russlands gekommen.
Pünktlich vor dem Putsch. Das selbe Schiff, welches das Bombardement Libyens befehligt hat.
Die Russen haben zurück hart gedroht.

Techniker Offline



Beiträge: 37
Punkte: 95

07.10.2017 13:48
#7 RE: Funkelektronische Kampfführung antworten

Russland stellt in 2015 auf der Krim eine mit Drohnen ausgerüstete Einheit auf, um Nato-Schiffe im Schwarzen Meer zu überwachen.
Sicher ist dort auch FEK-Ausrüstung dabei.

Waterprofi Offline



Beiträge: 13
Punkte: 21

18.03.2018 23:49
#8 RE: Funkelektronische Kampfführung antworten

Ein Hubschrauber vom Typ Mi-8 MTPR-1 mit einem Störsender Rytschag-AW für radioelektronischen Kampf ist erstmals in Syrien aufgetaucht. Im Internet wurde das Foto eines mit dem „Elektronikkiller“ ausgerüsteten Hubschraubers veröffentlicht. Darüber schreibt das Portal rg.ru.
Dieses mobile Mittel für den radioelektronischen Kampf ist eines der leistungsstärksten seiner Art und kann die elektronische Technik von Kampfjets und Marschflugkörpern außer Gefecht setzen.
Nach Einschätzung von Militärexperten hatten Rytschag-AW-Geräte den Schlag von US-Marschflugkörpern gegen den syrischen Luftwaffenstützpunkt Esch-Schairat im April vorigen Jahres wesentlich gemildert. Wie damals aus russischen Quellen verlautete, hatten nur 23 von 59 Tomahawk-Raketen ihre Ziele erreicht. Die restlichen 36 seien vom Kurs abgekommen.
Mit solchen Systemen für den radioelektronischen Kampf können Hunderte Quadratkilometer Fläche abgedeckt werden. Das Rytschag-AW-Gerät speichert die Abbildungen von gegnerischen Zielen und erfasst sie in einer Art Bibliothek. Die Anlage wählt bei Bedarf die erforderlichen Strahlenwerte, um die elektronischen Geräte des Gegners hundertprozentig zu dämpfen.
Teile eines Rytschag-AW-Gerätes sollen nicht nur in Hubschraubern, sondern auch in am Boden eingesetzten mobilen und ortsfesten Mitteln installiert werden können. Diese Neuentwicklung könne auch in der Seekriegsflotte eingesetzt werden.

BBauer Offline



Beiträge: 23
Punkte: 27

12.09.2018 21:32
#9 RE: Funkelektronische Kampfführung antworten

Geheime E-Waffen kommen zum Einsatz
Beim Militärmanöver Wostok 2018, dem größten seit dem Untergang der Sowjetunion, setzt die russische Armee nach eigenen Angaben erstmals die neusten elektronischen Anti-Drohnen-Waffen ein.

Die Systeme der elektronischen Kampfführung (EloKa), Silok und Schitel, deren technische Leistungsdaten nach Angaben der Regierungszeitung „Rossijskaja gaseta“ noch immer geheim gehalten werden, sollen künftig an allen russischen Truppenstandorten in Stellung gehen, um sie gegen Drohnenangriffe zu verteidigen.
Den Angaben zufolge können Silok und Schitel anfliegende Drohnen automatisch lokalisieren und auf einer Distanz von bis zu 50 Kilometern im wahrsten Sinne des Wortes ausschalten. Hierzu senden sie elektronische Störsignale aus, die die Verbindung zwischen der Drohne und ihrem Operator kappen. Außer Kontrolle geraten, stürzt das unbemannte Flugzeug ab.
Obwohl die neuen Waffen bei einer Armeeübung in Russland debütieren, sind sie offenbar schon in einem Krieg erprobt. „Die beiden Systeme haben sich in Syrien bewährt“, hieß es dazu aus dem Verteidigungsministerium.

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