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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 33 mal aufgerufen
 SK Russland
Olga Offline




Beiträge: 18
Punkte: 22

07.10.2017 13:28
Gebiet Kaliningrad antworten

Russland hatte Ende Dezember 2014 ein neues Radar in der Ostsee-Exklave Kaliningrad (einst Königsberg) in den Dienst gestellt. Das teilte damals Vizeverteidigungsminister Juri Borissow nach einer Besichtigung der auf „Woronesch-DM“ getauften Radaranlage mit.

Das neue Radar „sieht“ praktisch das gesamte Europa und einen Teil des Atlantik sowie kann bis zu 500 Objekten orten und gleichzeitig verfolgen. Mehreren taktisch-technischen Charakteristika nach hat das Radar keine Analoga in der Welt. Im Juli 2014 wurde die Anlage erfolgreich erprobt.

Molch Offline




Beiträge: 42
Punkte: 77

07.10.2017 13:33
#2 RE: Gebiet Kaliningrad antworten

@moses meinte:
Nach meinem Kenntnisstand ist "Woronesch-DM" nicht der Name ("getauft") der Anlage, sondern deren Typenbezeichnung. Bei St Petersburg gibt es wohl eine gleiche oder analoge Anlage.

rumburak Offline




Beiträge: 24
Punkte: 40

07.10.2017 13:34
#3 RE: Gebiet Kaliningrad antworten

Aus der russischen Übersetzung wird ein "getauft" oder "benannt" daraus. Denn aus "....mit Namen... " übersetzt keiner als "Typenbezeichnung".
So ists in unserer wirren neuen Welt.
In Südrussland steht auch schon so ein Gerät. Tolle Leistungsdaten.

Uli Köhler Offline



Beiträge: 23
Punkte: 47

07.10.2017 13:36
#4 RE: Gebiet Kaliningrad antworten

Zitat
Wie der Hauptstab der estnischen Verteidigungskräfte am Dienstag mitgeteilt hat, hatte ein Aufklärungsflugzeug vom Typ Il-20 der Luftstreitkräfte Russlands die Luftgrenze des Landes verletzt. Das estnische Außenministerium überreichte am Mittwoch eine Protestnote an den russischen Botschafter in Tallinn, Juri Mersljakow. Das Flugzeug sei nahezu 400 Meter weit in den Luftraum Estlands im Raum der Insel Osmussaare eingedrungen und habe sich dort rund eine Minute aufgehalten, hieß es von estnischer Seite.
Wie das russische Verteidigungsministerium präzisierte, war der Flug am Dienstag plangemäß auf der Route Kubinka (bei Moskau) – Flugplatz Chrabrowo (Gebiet Kaliningrad) erfolgt. „Der Flug verlief auf einer festgelegten Route in strikter Übereinstimmung mit den Internationalen Regeln für die Luftraumnutzung… Das Flugzeug des Verteidigungsministeriums Russlands hat den Luftraum der Republik Estland nicht verletzt“, hieß es.



Wenn die DDR auch so pingelig gewesen wäre, eine extra Abteilung hätten wir zum Schreiben der diversen Protestnoten bilden müssen. Was an westlichen Flugzeugen sich an unserem Luftraum bewegte.

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