Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  
logo
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 39 mal aufgerufen
 Museen
Lotse Offline




Beiträge: 23
Punkte: 35

06.12.2017 21:34
Museales RU antworten

Murmansk wird eine Reise wert:
Das erste sowjetische Atom-U-Boot К-3 „Leninski Komsomol“ wird zu einem Museum, wie der Befehlshaber der Nordflotte von 1999 bis 2001, Admiral Wjatscheslaw Popow, äußerte.

Nach dem Umbau wird das U-Boot in Murmansk zu besichtigen sein. Zurzeit befindet sich es im Schiffsreparaturwerk „Nerpa“. In diesem Jahr sollen die Vorbereitungen des Bootes für seinen ständigen Liegeplatz auf dem Wasser beendet werden.

„Das Museum „K-3“ wird in Murmansk neben dem Museums-Eisbrecher „Lenin“, dem ersten atomaren Eisbrecher, stehen. Natürlich will Sankt Petersburg das Museum bei sich aufstellen, aber vom historischen Standpunkt aus spielt Murmansk beim Thema Atomantrieb eine wichtigere Rolle “, so Popow.

2013 hatte der Direktor des Schiffsreparaturwerks „Nerpa“, Arkadij Oganjan, mitgeteilt, dass für den Umbau des U-Boots „K-3“ etwa 46 Millionen Rubel (etwa 823 000 Euro) nötig sind.

„Leninski Komsomol“ ist das erste sowjetische und weltweit dritte (nach den US-U-Booten „Nautilus“ und „Seawolf“) Atom-U-Boot des Projektes 627. 1957 wurde es vom Stapel gelassen und 1958 der Flotte übergeben. Das Boot diente in der Nordflotte. In den Jahren 1959 bis 1964 wurden weitere zwölf U-Boote, die nach dem modifizierten Projekt 627А gebaut wurden, in Dienst gestellt. 1962 fuhr „K-3“ unter dem Kommando des Kapitäns Lew Schilzow zum Nordpol.

1967 waren auf dem Atom-U-Boot bei einem Brand 39 Menschen um Leben gekommen. Trotz des „halbexperimentellen“ Status und der häufigen Pannen stand „K-3“ bis Mitte der 1980er-Jahre in ständiger Kampfbereitschaft, wurde bei großen Übungen eingesetzt und war regelmäßig im Atlantik und im Mittelmeer unterwegs.1988 wurde „K-3“ in ein Übungs-U-Boot umgestaltet und 1991 außer Dienst gestellt.

Der Reaktorraum von „K-3“ wurde 2007 demontiert und in Sayda-Guba im Gebiet Murmansk gelagert. Die russische Atomholding Rossatom schuf einen Nachbau des Reaktorraums.

Opitz Offline



Beiträge: 32
Punkte: 36

06.12.2017 21:37
#2 RE: Museales RU antworten

War schon mal ein Deutscher in Samara im einst tiefsten Bunker der Welt ?
Einst für Stalin errichtet und danach für die sowjet. Regierung in Reserve gehalten.
Mich würden Impressionen interessieren.

Arkona Offline



Beiträge: 9
Punkte: 9

06.12.2017 21:39
#3 RE: Museales RU antworten

Hier ist die Historie des Bunkers zu erlesen:

https://hague6185.wordpress.com/2013/08/...-samara-russia/


Life in Russia hat noch viele weitere interessante Themen.
Wer weiß schon etwas über die Bahn-Hochgeschwindigkeitstrasse nach Kasan usw.

 Sprung  
Xobor Forum Software von Xobor | Forum, Fotos, Chat und mehr mit Xobor