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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 105 mal aufgerufen
  
 SK Russland
Peterle Offline



Beiträge: 2
Punkte: 10

20.12.2017 22:42
Militärhilfe antworten

Russland ist über die Sicherheit der südlichen GUS-Grenzen angesichts der von Zentralasien und dem Nahen Osten ausgehenden Terrorgefahr sehr besorgt, schreibt die Zeitung "Nesawissimaja Gaseta" am Mittwoch.

In diesem Zusammenhang hat das russische Verteidigungsministerium gestern eine Überprüfung des russischen Militärstützpunktes Nr. 201 in Tadschikistan eingeleitet. Der vor Kurzem zum Befehlshaber des Militärbezirks Mitte ernannte General Alexander Lapin inspizierte den Stützpunkt und wohnte zugleich der Zeremonie zur kostenlosen Überlassung einer großen Partie von Waffen und Militärtechnik an die tadschikische Armee bei. Das ist die erste solche Aktion seit vielen Jahren: Bis zuletzt hatte Moskau Duschanbe vor allem bei der Ausbildung seiner Militärkader und durch die Organisation von gemeinsamen Manövern geholfen.

Die tadschikischen Militärs haben insgesamt drei Panzer T-72B1, neun Schützenpanzerwagen BTR-80, BTR-70 und BMP-2, drei Haubitzen D-30 und drei Flak-Anlagen, Hubschrauber Mi-24 und Mi-8, Ersatzteile für diverse Typen der Panzertechnik, Kommunikationsmittel usw. für insgesamt 122 Millionen Dollar erhalten, wie der Chef der Hauptverwaltung für internationale Kontakte der russischen Militärbehörde, Alexander Kschimowski, anführte. Die Übergabe der Militärtechnik sei „dank dem politischen Willen von Präsident Wladimir Putin und von Verteidigungsminister Sergej Schoigu möglich geworden“, ergänzte er.
Dem russischen Militärexperten Juri Netktschew zufolge geht es dabei „de facto um die Ausrüstung einer taktischen Kompaniegruppe, die gleich mehrere Kontrollstellen an der tadschikisch-afghanischen Grenze abdecken könnte“. Im Oktober hatte Schoigu bei einem Treffen mit seinem tadschikischen Amtskollegen Scherali Mirso betont, Russland habe Tadschikistan zur Sicherung der tadschikisch-afghanischen Grenze „geholfen, vier taktische Bataillon- und eine taktische Kompaniegruppe auszubilden“.

Felix Offline



Beiträge: 15
Punkte: 19

19.01.2018 18:26
#2 RE: Militärhilfe antworten

Drei Jahre nach der Unterzeichnung des S-400-Deals mit Peking hat Russland eine erste Lieferung nach China geschickt. Medienberichten zufolge musste die Lieferung jedoch zurück nach Russland gebracht werden, nachdem sie beim Transport Schaden genommen hatte.

Das erste Schiff mit S-400-Komponenten war Ende Dezember nach China aufgebrochen. Beim Passieren des Ärmelkanals sei der Frachter in einen Sturm geraten, wobei die Halterungen, mit denen die Fracht auf dem Schiff gegen ein Verrutschen festgezurrt worden sei, kaputt gegangen seien, schreibt die Zeitung RBC unter Berufung auf das Föderale Amt für militärtechnische Zusammenarbeit. Wegen des Verdachts, dass die Lieferung dabei beschädigt worden sei, habe der Kapitän beschlossen, zurück nach Russland zu fahren.

Russland grenzt doch an China- warum dann per Frachter Paris-Rom-Erkner ?

Elitekind Offline



Beiträge: 6
Punkte: 10

02.06.2018 20:42
#3 RE: Militärhilfe antworten

Russland handelt in seinen eigenen Interessen, indem es das S-400-System nach Katar liefert und Geld in den russischen Staatshaushalt erhält.

Die Saudis haben Katar in diesem Zusammenhang mit militärischen Aktionen gedroht.
Wie die französische Zeitung „Le Monde“ berichtet hat, hat der saudische König Salman ibn Abd al-Aziz Al Saud an Frankreichs Präsident Emmanuel Macron einen Brief gerichtet, in dem er erklärt hat, Riad sei bereit, eine Militäroperation gegen Katar zu führen, wenn sich die katarische Regierung die russischen Boden-Luft-Raketensysteme S-400 zulege.

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