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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 102 mal aufgerufen
  
 Deutsche Marine
Stammgast Offline



Beiträge: 169
Punkte: 245

22.12.2017 21:55
Marine antworten

Wieder einmal kocht ein Rüstungsprojekt hoch. Von der Werft wurde die Fregatte "Baden-Württemberg" zum Test übergeben.
Jetzt verweigerte die Marine die Übernahme der Fregatte und gab das Schiff an Blohm&Voss zurück. Begründung: Gravierende Mängel in der IT und dem Schiffbau.
So eine Fregatte kostet immerhin rund 620 Mio Euro. Vier dieses Typs sind in Auftrag gegeben.
Deutsche Wertarbeit sah schon mal anders aus.

Matrose Offline



Beiträge: 21
Punkte: 33

22.06.2018 20:58
#2 RE: Marine antworten

Raketen Unfall
Es sollte nur eine Übung sein. Doch dann hob nach dem Abfeuern eine Rakete nicht von der Fregatte "Sachsen" ab - ihr Antrieb jedoch brannte. "Wir standen vor einer gleißenden und glühend heißen Feuerwand", sagte der Kapitän.
Bei einer Übung vor der Küste Norwegens hat es auf der Fregatte "Sachsen" einen Zwischenfall gegeben. Wie das Onlineportal der Marine am Freitag mitteilte, brannte am Donnerstag der Antrieb einer Flugabwehrrakete vom Typ SM 2 kurz nach dem Abfeuern ab, ohne dass die Rakete abhob.
"Wir standen vor einer gleißenden und glühend heißen Feuerwand", sagte Fregattenkapitän Thomas Hacken. Die Rakete sollte aus ihrem Startbehälter unmittelbar vor der Brücke abgefeuert werden. Doch stattdessen begann alles zu brennen. Sofort setzte aber auch die Sprinkleranlage ein.
Zwei Bundeswehr-Soldaten erlitten einen Schock, inzwischen sind aber alle wieder wohlauf. Die Besatzung habe schnell und korrekt gehandelt, hieß es. Es gab allerdings sichtbaren Materialschaden am Schiff.


Die in Wilhelmshaven stationierte Luftverteidigungs-Fregatte "Sachsen" befindet sich nach Marine-Angaben zurzeit mit der U-Boot-Jagdfregatte "Lübeck" nördlich des Polarkreises in einem Test- und Übungsgebiet vor Norwegen.
Nach dem Vorfall liefen beide Schiffe am Freitagmorgen in den norwegischen Hafen Harstad ein. Die Besatzung wird demnach dort den Schaden begutachten. Auf im Internet veröffentlichten Bildern der Marine waren deutliche Brandspuren auf dem Oberdeck und den Brückenaufbauten zu sehen.
Vor dem Abfeuern der Rakete habe es keinerlei Hinweise auf technische Mängel am Startersystem gegeben, so die Marine. Eine weitere Rakete gleichen Typs sei von der "Sachsen" zuvor erfolgreich gestartet. Auch die Rakete selbst seien zuvor technisch überprüft worden.
"Wir müssen realitätsnah üben, damit wir im Ernstfall, auch für die Landes- und Bündnisverteidigung, einsatzbereit sind", erklärte dazu der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause. Damit seien kalkulierbare Risiken verbunden, wie der Vorfall auf der "Sachsen" zeige.

Beule Offline



Beiträge: 27
Punkte: 39

02.07.2018 00:21
#3 RE: Marine antworten

Nach Raketen-Unfall: Rostocker Marinekommando stoppt Tests
Bei einer Übung der Fregatte „Sachsen“ war eine der senkrecht startenden Raketen aus noch ungeklärter Ursache nach dem Abfeuern abgebrannt, ohne dass sie abhob. Zwei Soldaten erlitten einen Schock.
Nach dem schweren Unfall auf der Fregatte „Sachsen“ hat das Rostocker Marinekommando Tests und Übungen mit der Flugabwehrrakete vom Typ „SM2“ gestoppt. „Wir wollen die Untersuchungsergebnisse abwarten“, sagte der Sprecher des Rostocker Marinekommandos Johannes Dumrese

Paulus Offline



Beiträge: 34
Punkte: 50

11.09.2018 18:11
#4 RE: Marine antworten

Minister-Besuch
Verteidigungsministerin von der Leyen hat am 4. September drei Marinestandorte besucht. Im Fokus: moderne Ausbildung für wachsende Seestreitkräfte.

Die Deutsche Marine bildete den Abschluss der diesjährigen Sommerreise der Bundesministerin der Verteidigung. An einem Tag besuchte Ursula von der Leyen drei Dienststellen: vormittags die Marineoperationsschule (MOS) in Bremerhaven, am frühen Nachmittag die Marinetechnikschule (MTS) in Parow bei Stralsund und am späten Nachmittag das Marinekommando in Rostock.

Die MOS ist die zentrale Ausbildungseinrichtung der Marine für Taktik und Operation.
Die Verteidigungsministerin kündigte Investitionen in Höhe von 20 Millionen Euro in den nächsten Jahren am Standort an.

Die MTS bildet alle Techniker der Flotte vom Mannschaftsdienstgrad bis zum Offizier aus.
Die Einrichtung verfügt über einen Bootshafen
Auch für Parow bezifferte von der Leyen künftige Investitionen: Sie werden sich auf 30 Millionen Euro in den nächsten Jahren belaufen.

Marinekommando in Rostock.
Es ist die oberste Führungsinstanz der Seestreitkräfte.
Dort entsteht im Augenblick das neue Marine-Führungszentrum, das ab 2022 die Schiffe und Boote der Marine lenken wird, solange sie sich nicht in einem mandatierten Auslandseinsatz befinden. Momentan geschieht das noch vom alten Maritime Operations Centre in Glücksburg aus.
An einem Standort gebündelt befinden sich dann das maritime Lagebild, die Kommunikationsschnittstelle der Flotte sowie ihre Einsatz- und Übungszentrale, ausgestattet mit neuester Technik.Deswegen investiert der Staat 53 Millionen Euro allein für diesen Bau .

In Zukunft wird das Führungszentrum mit circa 400 zusätzlichen Dienstposten die internationale Zusammenarbeit der Deutschen Marine besonders in der Ostsee noch einmal stärken. Denn hier wird auch das künftige multinationale „Baltic Maritime Component Command“ mit Deutschlands Partnern an der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Nordflanke angeschlossen sein.

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