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Dieses Thema hat 14 Antworten
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 Sonstiges zu den NFT
Kakadu Offline



Beiträge: 26
Punkte: 42

10.03.2018 22:00
Amateurfunk NVA / hier: LSK/LV antworten

Im Reservistenforum kam einst das Thema auf.
Kennt dazu noch jemand etwas ?

Call QTH OM QSL QRV seit Sonstiges
Y67 ZA Dranske Dieter ok ?
Y54 ZE Fürstenwalde Thomas ok 1985 (siehe Strbg unten)
Y69 ZA Prora Werner ok ?
Y71 ZA Kühlungsborn Karl-Heinz ok ?
Y73 ZA Wolgast Thorsten ok ?
Y57 ZC Cölpin Wilfried nein ? bisher unklar
Y57 ZE Straußberg kam nicht so auf die Bänder, sondern sh. bei OV Y21
Y66 ZD Kö.wusterhausen Heinz-Jörg Michael nein ?
Y67 ZD Dahlewitz Jörg nein ? war QRV
Y68 ZM Bad Düben Mathias nein ? bisher unklar
Y69 ZM Delitzsch Uwe nein ? bisher unklar
Y84 ZN Schneeberg Bernd nein ? war QRV
Y71 ZF Kolkwitz Robby Y71 AF nein ? waren alle QRV Steffen Y 71 YF nein ? Lutz Y 71 ZF nein ?

Stand 8.7.2017

Heiko Offline



Beiträge: 32
Punkte: 48

10.03.2018 22:03
#2 RE: Amateurfunk NVA / hier: LSK/LV antworten

Das halte ich für ein böses Gerücht. Wenn so etwas in Verantwortung von Niederlehme gab, mag ja sein.
Für LSK/LV und insbesondere Fürstenwalde möchte ich das ausschließen. Fürstenwalde, Kolkwitz .... waren VS-Standorte mit jeglichem Funkverbot von vor Ort. Solche Aktivitäten hätten wir sofort unterbunden.
Der CNF hat solche Auswüchse nicht gestattet.
Für die Funküberwachung wäre das ein Fressen.

Für Interessenten der Link:
http://www.qsl.at/down/ddr_31.pdf

Stammgast Offline



Beiträge: 179
Punkte: 259

10.03.2018 22:04
#3 RE: Amateurfunk NVA / hier: LSK/LV antworten

Etliches halte ich für Wunschdenken und Ergüsse von Schreiberlingen. Besonders für LSK/LV möchte auch ich Amtateurfunk aus der Dienststelle ausschließen.
Gerade geheime Standorte wie ZGS Fürstenwalde, GS31+33.... mit ihrem akutem Funkverbot vom Standort... waren mit Amateurfunk nicht in Einklang zu bringen.
Für Strausberg lief das über eine zivile Amateurfunkstation und mit Sicherheit anderorts auch. Denn die ZFÜ hatte auch dazu Überwachungsaufgaben.

Sicher war ein solches Projekt damals im Test. Die Landeier hatten den ganzen Tag auch nichts weiter zu tun.
Bei LSK/LV war jeder Tag Gefechtsdienst.
Beim CNF war die Thematik eben auch in Erörterung. War im Einklang mit der 2000 aber nicht positiv zu bescheiden,

Jens Offline



Beiträge: 82
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10.03.2018 22:05
#4 RE: Amateurfunk NVA / hier: LSK/LV antworten

Es gib Keinen Beweis, dass auch dem Objekt ZGS oder Truppenlager ( Fürstenwalde) Amateur gefunkt wurde.
Deine Begründung zum Objekt greift nicht. Das Gesamtobjekt hatte ein Abstrahlverbot für Funk-u. Richtfunk jeder Art. Egal wie oft MVM vorm Tor stand.

Rambo Offline



Beiträge: 21
Punkte: 29

10.03.2018 22:06
#5 RE: Amateurfunk NVA / hier: LSK/LV antworten

Zum anderen suggerieren die Überschriften zu dieser Thematik " Amateurfunkstationen in der NVA", dass Amateurfunkstationen in der NVA aus NVA-Dienststellen in der 2. Hälfte der 80ger Jahre aktiv waren.
Besonders dort setzen dann Zweifel an.

Stammgast Offline



Beiträge: 179
Punkte: 259

10.03.2018 22:08
#6 RE: Amateurfunk NVA / hier: LSK/LV antworten

Weil Funk nun mal NBA/NBB war...
Warum in Anti-Haltung ? Weil wir die Typen rundherum (wie HAI, FEK) und wer alles mit Funk zu tun hatte kennen. Und du eigentlich auch.
Sagt ja keiner das bei LSK/LV nichts war. So im NB-31 unter Leitung von Z.. Aber das sind dann Ausnahmen und Z. ist sowas wie voll zuverlässige Institution. Wohl dann auch nur mit 3 (ausgesuchten) Nasen.

Jens Offline



Beiträge: 82
Punkte: 110

10.03.2018 22:09
#7 RE: Amateurfunk NVA / hier: LSK/LV antworten

ich glaube nicht an Vorabstimmung. Eher das die Bestimmungen über Sicherheit und Geheimhaltung und besonders deren Umsetzung bei DHS-Einheiten der Luftverteidigung bekannt sind. Und was MfS daraus machte.
So das dort Amateurfunk eher nicht gegeben ist.

Amtsberg Offline




Beiträge: 30
Punkte: 38

10.03.2018 22:10
#8 RE: Amateurfunk NVA / hier: LSK/LV antworten

Ich finde, selbst wenn ein Soldat Amateurfunk von einer GST-Station betreibt, kann dies nicht unter Amateurfunkstationen in der NVA fallen.

Herrensee Offline



Beiträge: 19
Punkte: 23

10.03.2018 22:11
#9 RE: Amateurfunk NVA / hier: LSK/LV antworten

Das schärfste, dass jemand vom Strand aus eine mobile Station betrieben haben soll. Das dann als NVA AFU gelten soll....
BFEK-18 hätte sich gefreut.
Wer das Regime am Strand der Ostsee kennt, weiß das dies unmöglich war. Am Tage die Urlauber (der aufmerksame Bürger war sicher mit dabei) und Nachts alle möglichen Streifendienste.
Wer das Regime HAIII+ Abt.26 kennt, derartiges hätte die Buben arg aufgeschreckt...... gerade der "Flucht" Ostseebereich stand in verstärkter Überwachung.

Heiko Offline



Beiträge: 32
Punkte: 48

10.03.2018 22:12
#10 RE: Amateurfunk NVA / hier: LSK/LV antworten

Muss ja kein Fake sein. Reicht schon wenn der Autor unausgegorene Ergebnisse einer Promotion zu sehr für bare Münze hält.
Wie bei einer QSL zu NB, wo er dann Bereich MB-V ergänzt.
Das war dann wohl Fünfeichen bei den Funkern des NR-5. Wo wir dann wieder bei gelangweilten LaSK sind.
Wobei ja sicher niemand diesen Test und anschließende Einzelfälle bestreitet.

Visa Offline



Beiträge: 64
Punkte: 104

10.03.2018 22:14
#11 RE: Amateurfunk NVA / hier: LSK/LV antworten

U.Hergett schrieb dazu in einem anderen Forum:

Vorausbemerkung: ich kam mit 13 Jahren zum Amateurfunk und bin dadurch auch in Richtung "längerdienend" gegangen.

Im Jahr 1974 wurde die DV 10/9a hinsichtlich der Teilnahme von AA am Amateurfunk geändert.
Nun war es möglich, dass AA, die als Ausbilder an Klubstationen der GST tätig waren auch eine Mitbenutzergenehmigung für diese Klubstation erhalten konnten. Voraussetzung war die Zustimmung des Kommandeurs und der VW 2000.

Ich war einer der ersten, der diese Chance nutzte und ging auch im gleichen Jahr zur Prüfung beim MPF, erhielt nach bestandener Prüfung das Rufzeichen DM3XRO.
Anfang 1977 versuchte ich, die Genehmigung auf den Betrieb einer eigenen Station (in der Wohnung) zu erweitern. Dem stimmte man nicht zu, was mich bewog, eine ursprünglich ins Auge gefasste Laufbahn im NR-14 aufzugeben. Ich ließ mich entlassen und wurde ganz schnell privat lizensiert, erhielt das Call DM2GRO.

1982 wurde ich dann hauptamtlich im Radioklub der DDR tätig.
In dieser Zeit begann der Kampf um die Einführung des Amateurfunks in der NVA.
Wir hatten zwei wichtige Verbündete: GM a.D. Georg Reymann (vielen als CN des MfNV bekannt), er war Präsident unseres Verbandes und OSL Siegfried Batschik, der als OO GST-Arbeit in der Verwaltung Nachrichten tätig war. Das Bemühen war von Erfolg gekrönt. Am 2. Januar 1984 begann der Probelauf an zwei Standorten:
2. Nachrichtenbrigade Niederlehme und Richtfunkregiment 2 Ludwigsfelde.

Offiziell wurde dann am 25. August 1986 der Amateurfunk in der NVA eingeführt.

Bekannte Klubstationen:

Y 63 ZD Ludwigsfelde RiFR
Y 54 ZE Fürstenwalde/Niederlehme / NBr 2
Y 55 ZC Neubr.burg MBV Fünfeichen
Y 56 ZC Eggesin AZ 2o
Y 67 ZA Dranske 6.Flottille
Y 68 ZA Karlshagen JG9
Y 69 ZA Prora VM
Y 71 ZA Kühlungsborn VM
Y 72 ZA Parow Flottenschule
Y 73 ZA Wolgast VM
Y 82 ZH Halle / S. NB 11
Y 93 ZL Zittau OHS
Y 57 ZC Cölpin GS 33
Y 57 ZE Strausberg ?? wohl in der Klubstation der GST
Y 66 ZD Kö_Wusterhausen
Y 67 ZD Blankenfelde NB 40
Y 68 ZM Bad Düben
Y 69 ZM Delitzsch
Y 84 ZN Schneeberg
Y 71 ZF Kolkwitz GS31

Standortangaben wurden auch verschleiert.
Ob alle Stationen wirklich aktiv waren ist mir nicht mehr bekannt.
Die QSL-Vermittlung in das In- und Ausland lief ganz normal über unser QSL-Büro in der Hosemannstr.

Funker Offline



Beiträge: 59
Punkte: 87

10.03.2018 22:15
#12 RE: Amateurfunk NVA / hier: LSK/LV antworten

Super wäre, direkt solche Personen zu finden und von ihren Erfahrungen oder Erlebnissen in diesen Funkstationen zu lesen.

EK81 Offline



Beiträge: 3
Punkte: 3

10.03.2018 22:24
#13 RE: Amateurfunk NVA / hier: LSK/LV antworten

Besten Dank für die Ausführliche Vorstellung.
Kein Problem Hardy. Jeder hat so seine eigenen Erlebnisse und Gedanken und ggf. auch Bedenken. Da müssen wir halt mit leben. Trotzdem gut das du das Thema eigentlich aufgerufen hast.

Für Cottbus konnte Peter Zebisch einen gewissen Amateurfunkbeginn bestätigen.

Trotzdem gab es für bestimmte Standorte absolutes Sendeverbot. So das dort, wenn Amateurfunk, immer von externer Stelle gearbeitet werden musste. Das gilt dann auch für Amateurfunk.

In Strausberg leben noch Leute mit Vergangenheit im Kommando LSK/LV. Wir werden sehen was WS mitbringt. Wobei WS so positioniert war das er von fast allen Fernmeldedingen etwas mitbekam.
Selbst in Sachen Funküberwachung war er im Bilde.
So das wir dieses Bündel sicher gemeinsam entwirren können.

Stammgast Offline



Beiträge: 179
Punkte: 259

10.03.2018 22:26
#14 RE: Amateurfunk NVA / hier: LSK/LV antworten

Hardy DD schrieb uns:

Zitat
Hallo, im letzten Beitrag ist die QSL-Karte aus der NBr II mit dem dort angegebenen QTH Fürstenwalde abgebildet. Nun habe ich inzwischen mit einem Mitbenutzer dieser damaligen Station Kontakt gehabt und er wiederholte, dass sie sich an die Vorgabe des QTH`s Fürstenwalde halten mussten. Die Station stand aber in der Nähe in Alt-Stahnsdorf/Kaserne. Damals war das eben geheim, da durften nichts dazu im QSO äußern, dass das eine NVA-AFU-Station ist.
Da hatten m.M.n., das selbst die GST-Fuchsjäger mit ihren Peilempfängern schon geschnallt, denn da gab es schon damals Fragen. Versuche mal die Karte hoch zu laden von der A 12 zwischen den 2 Standorten Fürstenwalde + Alt-Stahnsdorf zum Verglelch.



niemand hier hält diese Sache für ein Fake. Es war schon so. Nur das eben Funkstationen in NVA- Objekten, hier speziell Einsatzobjekten der LSK/LV - nicht laufen konnten und durften.
Die Bestimmungen regelten die Teilnahme von aktiven Wehrdienstleistenden unter dem Dach der GST und in der Regel auch in Funkstationen der GST.
Was im Bereich der 2. NaBr oder anderen TSK lief tangierte LSK/LV in der Regel überhaupt nicht.

Wenn also Strausberg auftaucht- war dies nicht Kommando LSK/LV Eggersdorf/Strausberg. Die Einrichtung einer entsprechenden Funkstation wäre über meinen Tisch gegangen.
Fürstenwalde ZGS LSK/LV können wir auch ausschliessen. Die dortige Funkkompanie verneint eine solche Einrichtung im Objekt der TUK. Im Ort soll es aber eine GST-Clubstation gegeben haben, von der die AA dann ihrem Hobby nachgegangen sind.
Alt-Stahnsdorf hat mit unseren nichts zu tun. Ich weiß wo das liegt und was dort war.

Station Kolkwitz lief von Cottbus. Wie Du um Fuko-Forum lesen konntest.

Funker Offline



Beiträge: 59
Punkte: 87

10.03.2018 22:27
#15 RE: Amateurfunk NVA / hier: LSK/LV antworten

Ich kenne davon überhaupt nichts im Objekt selbst. Das nun auf einmal eine angebliche Station Fürstenwalde in Alt-Stahnsdorf gewesen sein soll macht doch die Sachen nicht besser. Eher lassen sich dadurch auch andere angebliche LSK/LV-Stationen anzweifeln.
Wie: "Cölpin" war dann im Objekt Fünfeichen bei den Funkern der Landstreitkräfte.

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