Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
logo
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 127 mal aufgerufen
  
 Sonstiges US-Streitkräfte
alteami Offline




Beiträge: 39
Punkte: 51

16.03.2018 12:13
Bedrohungslage antworten

Der Chef des US-Pazifikflotte-Kommandos, Admiral Harry Harris, hat bei einer Rede im US-Senat den russischen Streitkräften vorgeworfen, bei ihren Übungen regelmäßig Nuklearschläge gegen das US-Gebiet zu simulieren.
„Die russischen strategischen Nuklearstreitkräfte werden modernisiert und halten regelmäßig Übungen ab, bei denen Nuklearschläge gegen das US-Festland simuliert werden", sagte er.
Russische strategische Langstreckenbomber vom Typ Tu-95 flögen entlang der Grenze zu den USA und Kanada, um Flugzeugbesatzungen auszubilden, ist sich Harris sicher. Die bodengestützten strategischen Kräfte Russlands würden bei ihren Manövern auch Nuklearschläge gegen die USA und Übungs-Raketenschläge in Richtung Nordamerika durchführen.
Der Admiral zeigte sich zudem über die Inbetriebnahme von zwei U-Booten des Typs „Borej" durch die russische Marine besorgt, die mit ballistischen Raketen ausgerüstet werden. Diese Waffen hätten das russische Nuklearpotential wesentlich gesteigert, so Harris.

Warum sollte er die Lage anders beschreiben wie sie ist. Ob die Russen darüber lamentieren oder nicht.
Zumal der Admiral im Senat die Finanzen für weitere neue Waffensysteme bekommen muss.

Oltn Offline



Beiträge: 13
Punkte: 17

22.03.2018 22:12
#2 RE: Bedrohungslage antworten

Die USA und Kanada haben Ende Februar bis Anfang März das Manöver „Arctic Eagle 2018“ abgehalten, bei dem die Reaktion auf potentiell gefährliche Freisetzungen radioaktiver Stoffe in der und um die Arktis trainiert worden ist. Dies meldete die Webseite „The War Zone“, die sich mit Nachrichten im Bereich der Rüstung und Verteidigung befasst.
Die Übungen fanden auf dem Trainingsgelände Donnely unweit des Fort Grealy der US-Armee (US-Bundesstaat Alaska) statt. Die Webseite hebt ein Szenario hervor, das die Ortung eines abgestürzten Satelliten, aus dem radioaktives Material auf einem großen Territorium verbreitet worden war, beinhaltet.
Auf diese Weise sollen sich die US-amerikanischen und kanadischen Militärs mit der Abwehr der Gefährdung befasst haben, die auf die neuen russischen Waffen zurückzuführen sei, und zwar auf die russischen Marschflugkörper mit von Kernreaktoren betriebenen Antriebssystemen, so die Webseite.

Die Tests solcher Waffen könnten zur Ausbreitung von radioaktiven Stoffen auf große Gebiete führen. Zudem verweist die Webseite auf die Besorgnisse der US-Militärs in Bezug auf ein mögliches Austreten von radioaktivem Material aus den russischen Atomeisbrechern und aus den Unterwasser-Drohnen mit Kernantrieb.
„Während also die Idee von radioaktivem Weltraumschrott als ein fertiges Übungsszenario dienen könnte, gibt es in der Arktis eine wachsende Zahl von sehr realen radiologischen Gefahren. Wenn die Russen nicht den Kurs ändern, wird sich die Notwendigkeit, auf einen nuklearen Zwischenfall vorbereitet zu sein, in naher Zukunft noch verstärken", schreibt der Verfasser des Artikels, der Rüstungsanalytiker Joseph Trevithick, abschließend.

Putin könnte seine Stellschrauben ruhig etwas zurück drehen. Stärke zeigen geht auch nur bis zu einem gewissen Punkt.

Klarna Offline



Beiträge: 12
Punkte: 28

25.02.2019 22:18
#3 RE: Bedrohungslage antworten

Das Pentagon soll mit der Entwicklung eines neuen Kriegsführungskonzepts, das ein „heimliches Eindringen“ erlaubt, beschäftigt sein. Dies geht aus einer Rede des US-Luftwaffengenerals und Stabschefs David Goldfein hervor.

In seiner Ansprache in der Brookings Institution am Dienstag machte der General klar, dass kein deeskalierendes Vorgehen seitens der USA in Sicht sei. Er kündigte die Entwicklung eines neuen Kriegsführungskonzepts an, das angeblich nur als Reaktion auf „russische und chinesische Bedrohungen“ aufgenommen werde.
Ziel dieser Operation soll sein, „heimlich“ in das Territorium des Feindes auf dem Land, in der Luft und in der See einzudringen.

Das Konzept, das laut Absichten Goldfeins zu einer „Doktrin“ werden solle, sieht die Kooperation von der Armee und Luftwaffe unter Einbeziehung der Marine und des Marine Corps zur Schaffung einer ‚penetrating capability‘ (dt. durchdringende Fähigkeit) vor.

Für das Projekt, dessen Rückgrat der Stealth-Kampfjet F-35 sei, werden laut Goldfein etwa 135 Milliarden Dollar gefordert.
Mit einem potenziellen Eindringen einer F-35 in den Luftraum eines anderen Landes wolle Goldfein eine Botschaft an „China oder Russland oder einen anderen Gegner auf der Welt“ senden – nämlich „We’re here‘. Dies würde bedeuten, dass die USA bereits seit längerer Zeit heimlich ins Land eingedrungen seien und die Abwehr überwunden hätten.
Er unterstrich, dass niemals nur eine F-35 da sein werde – ihre Präsenz würde auch die Anwesenheit von Bodentruppen und U-Booten bedeuten, was Goldfein als ein „durchdringendes gemeinsames Team“ bezeichnete.

„Es ist die Nutzung unseres asymmetrischen Vorteils als ein Team, um alle unsere Fähigkeiten zur Überwältigung des Gegners einzusetzen und so viele gleichzeitige Dilemmata für ihn zu schaffen, dass er… entweder abgeschreckt ist, oder wenn die Abschreckung nicht erfolgreich ist, können wir ihn dank überlegener Fähigkeiten besiegen“, erklärte Goldfein.

Das Konzept sei nicht neu und erinnere an das Trojanische Pferd, wie das Portal Telepolis anmerkt. Nichtdestotrotz bezeichnet Goldfein das Projekt als „eine sowohl kulturell als auch technisch fundamentale Veränderung“.

 Sprung  
Xobor Xobor Community Software