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 SK Russland
Pieck Offline




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Punkte: 19

20.05.2018 21:13
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SS18
Russland wird seine verbliebenen interkontinentalen ballistischen Raketen RS-20V (Nato-Code SS-18 Satan) in den nächsten Jahren ausmustern. Zur weiteren Verwendung für Starts von Weltraumapparaten wird derzeit über eine Wiederbelebung des Projektes „Dnepr“ ohne die Ukraine nachgedacht, wie eine Quelle aus der Raumfahrtbranche Sputnik mitteilte.

„Es wird die Frage der Verwendung der ausgemusterten Raketen RS-20V für ein Programm für Starts im Rahmen der Rüstungskonversion erörtert“, sagte die Quelle.

Bei der Modernisierung für Raumfahrt-Starts handelt es sich laut der Quelle gerade um die Raketen RS-20V und nicht um die RS-20B, die früher im Projekt „Dnepr“ (demilitarisierte russisch-ukrainische Interkontinentalrakete RS 20) verwendet worden waren. Dabei sei nicht geplant, die ukrainische Seite, die für das Steuerungssystem zuständig gewesen sei, in das Projekt einzubeziehen.
Nach offenen Angaben stehen mit Stand 2017 noch 46 Raketen RS-20V sowie rund elf Raketen RS-20B im Dienst der russischen Armee.
„Eine Anpassung der RS-20B für Raumfahrt-Starts ist wegen der geringen Anzahl der verbliebenen Raketen dieses Typs wirtschaftlich nicht zweckmäßig, das Vorhandensein von rund einem halben Hundert Raketen RS-20V lässt von einer solchen Zweckmäßigkeit sprechen“, so die Quelle.
Die Rakete RS-20V steht seit Ende der 1980er Jahre im Dienst und ist die derzeit leistungsstärkste interkontinentale ballistische Rakete Russlands. Mitte März dieses Jahres hatte das russische Verteidigungsministerium erklärt, die Rakete soll bald durch die neue Rakete „Sarmat“ ersetzt werden.

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