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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 78 mal aufgerufen
  
 SK Russland
Viktor Offline




Beiträge: 28
Punkte: 36

01.07.2018 22:45
Kontingent Syrien antworten

Wie lange hält russische Basis noch durch
Die Drohnen-Angriffe auf den russischen Militärstützpunkt Hmeimim in der nordsyrischen Provinz Latakia hören nicht auf. Die Maßnahmen der elektronischen Kampfführung gegen die Angreifer haben sich bislang als unwirksam erwiesen, konstatiert die russische Tageszeitung „Nesawissimaja Gaseta“.

In der Nacht zum Sonntag gelang es den russischen Militärs, einen Drohnenangriff mit Raketen abzuwehren. Man kann aber nicht unendlich mit teuren Flugabwehrraketen billige Drohnen abschießen. Denn die FlaRak-Munition geht schnell zur Neige. Und im Falle einer geschickten Organisation von mehreren Angriffen könnte eine Drohnengruppe es schließlich bis zum ungeschützten Abstellplatz russischer Flugzeuge schaffen.
Beim jüngsten Angriff konnten die russischen Streitkräfte, die den Militärstützpunkt Hmeimim verteidigen, nach eigenen Angaben mehrere „kleine Luftziele unbekannter Herkunft“ beim Anflug zerstörten.
„Am 30. Juni bei Einbruch der Dunkelheit wurde eine Gruppe kleiner Luftziele (Drohnen) unbekannter Herkunft aus nordöstlicher Richtung kommend entdeckt“, berichtete ein Vertreter des Flugplatzes Hmeimim. „Das Luftverteidigungssystem des russischen Militärstützpunkts hat alle Luftziele zerstört.“
Der Drohnenangriff wurde offenbar von einem Kurstrecken-Fla-Raketensystem des Typs Panzir abgewehrt, der mit zwölf Raketen ausgerüstet ist. Sogar wenn jede Rakete eine Drohne erfolgreich abschießt, ist es leicht zu verstehen, dass die nächste Drohne schon nicht mehr vom Panzir getroffen wird und eine Chance hat, russische Flugzeuge am Abstellplatz zu beschädigen.
Dieses Problem zeigt die Ineffektivität der traditionellen Luftabwehreinrichtungen, die zum Abfangen von Marschflugkörpern oder Flugzeugen geschaffen wurden. Wenn der Feind einen Angriff mithilfe mehrerer „Wellen“ von Drohnen organisieren kann, wird die Verteidigung des Stützpunkts etwa wie ein Kanonenbeschuss gegen Spatzen. Selbst wenn die Verteidigungsanlagen mehrere Stufen haben, könnte der Angreifer ein ausreichendes Durchbruchspotenzial mit geringeren Kosten schaffen.

Die Tatsache, dass die russischen Kräfte Flugabwehrraketen für die Zerstörung der Drohnen benutzt haben, verweist auf den bestehenden Mangel an effektiven Mitteln elektronischer Maßnahmen gegen unbemannte Fluggeräte.

Die "Partisanentaktik" mit Drohnen zeigt Wirkung.

Amigo Offline




Beiträge: 19
Punkte: 27

01.07.2018 23:00
#2 RE: Kontingent Syrien antworten

Vor allem wenn Medien dieses Manko dem Gegner auch noch öffentlich servieren.
Offenbar haben die Russen dort nur 1x Panzir.

Harald Offline



Beiträge: 22
Punkte: 34

01.08.2018 18:59
#3 RE: Kontingent Syrien antworten

ABC RCHM-6
In Syrien ist erstmals ein russisches ABC-Aufklärungsfahrzeug vom Typ RCHM-6 entdeckt worden. Die Maschine, die auf der Basis des Schützenpanzerwagens BTR-80 gebaut wurde, erschien kurz in einer TV-Reportage aus der südwestlichen Deeskalationszone des Landes.

Rein äußerlich unterscheidet sich das RCHM-6-Fahrzeug von einem gewöhnlichen Panzerwagen durch spezielle Technik am Rumpf, wie das Militärportal „Rg.ru“ schreibt. So ist auf dem Dach des Fahrzeuges eine Anlage zur Atmosphärensondierung PChRDD-2B installiert, die den Militärs erlaubt, Giftstoffe aus einer Entfernung von drei Kilometern vom Epizentrum der Verseuchung festzustellen.

Nordstern Offline



Beiträge: 15
Punkte: 19

28.08.2018 21:55
#4 RE: Kontingent Syrien antworten

Gegenwärtig patrouilliert im östlichen Mittelmeer ein russischer Marineverband aus insgesamt 14 Schiffen (darunter drei Fregatten der Admiral-Grigorowitsch-Klasse) und zwei U-Booten (der geräuscharmen Warschawjanka-Klasse). Zudem überwacht ein Fernaufklärer vom Typ Il-38N das Seegebiet.

Damit ist der russische Marineverband in der Lage, bis in den zentralen Mittelmeerraum hinein einen „Schiffsschild“ aufzustellen – das heißt: alle Bewegungen der amerikanischen und britischen Marine auf eine Entfernung von 800 bis 1.200 Kilometern von der syrischen Küste mitzuverfolgen. Beim letzten Raketenschlag der West-Koalition gegen Syrien im April dieses Jahres hatte das russische Militär keinen Marineverband dieser Schlagkraft im Mittelmeer zur Verfügung.

Mit den heute bereitstehenden Raketenkreuzern und Fregatten kann das russische Militär nicht nur „Flugverbotszonen“ über den Basen von Tartus und Hmeimim verhängen, sondern auch die möglichen Anflugrouten amerikanischer Marschflugkörper (zum Beispiel vom Libanon her) sperren.
Moskaus größte Überraschung dürfte sich aber im Frachtraum einer großen Transportmaschine der russischen Luftstreitkräfte verbergen, die vor wenigen Tagen mit ausgeschaltetem Transponder in Syrien gelandet ist, wie syrische Quellen berichten.

Welche Fracht der Militärtransporter (Augenzeugen sprechen von einer An-124) geliefert hat, ist noch unbekannt. Gehen wir aber davon aus, dass die russische Flugabwehr über Mittel- und Südsyrien in diesem Moment verstärkt wird. Damit würden die wichtigsten Flugrouten amerikanischer Tomahawks aus der Richtung des Persischen Golfs abgedeckt. Genau das fehlt noch für einen lückenlosen Raketenschirm über Syrien.

Angeblich sollen S500 unter Einsatzbedingungen getestet werden.

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