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Dieses Thema hat 17 Antworten
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 SK Russland
Seiten 1 | 2
Viktor Offline




Beiträge: 29
Punkte: 37

01.07.2018 22:45
Kontingent Syrien antworten

Wie lange hält russische Basis noch durch
Die Drohnen-Angriffe auf den russischen Militärstützpunkt Hmeimim in der nordsyrischen Provinz Latakia hören nicht auf. Die Maßnahmen der elektronischen Kampfführung gegen die Angreifer haben sich bislang als unwirksam erwiesen, konstatiert die russische Tageszeitung „Nesawissimaja Gaseta“.

In der Nacht zum Sonntag gelang es den russischen Militärs, einen Drohnenangriff mit Raketen abzuwehren. Man kann aber nicht unendlich mit teuren Flugabwehrraketen billige Drohnen abschießen. Denn die FlaRak-Munition geht schnell zur Neige. Und im Falle einer geschickten Organisation von mehreren Angriffen könnte eine Drohnengruppe es schließlich bis zum ungeschützten Abstellplatz russischer Flugzeuge schaffen.
Beim jüngsten Angriff konnten die russischen Streitkräfte, die den Militärstützpunkt Hmeimim verteidigen, nach eigenen Angaben mehrere „kleine Luftziele unbekannter Herkunft“ beim Anflug zerstörten.
„Am 30. Juni bei Einbruch der Dunkelheit wurde eine Gruppe kleiner Luftziele (Drohnen) unbekannter Herkunft aus nordöstlicher Richtung kommend entdeckt“, berichtete ein Vertreter des Flugplatzes Hmeimim. „Das Luftverteidigungssystem des russischen Militärstützpunkts hat alle Luftziele zerstört.“
Der Drohnenangriff wurde offenbar von einem Kurstrecken-Fla-Raketensystem des Typs Panzir abgewehrt, der mit zwölf Raketen ausgerüstet ist. Sogar wenn jede Rakete eine Drohne erfolgreich abschießt, ist es leicht zu verstehen, dass die nächste Drohne schon nicht mehr vom Panzir getroffen wird und eine Chance hat, russische Flugzeuge am Abstellplatz zu beschädigen.
Dieses Problem zeigt die Ineffektivität der traditionellen Luftabwehreinrichtungen, die zum Abfangen von Marschflugkörpern oder Flugzeugen geschaffen wurden. Wenn der Feind einen Angriff mithilfe mehrerer „Wellen“ von Drohnen organisieren kann, wird die Verteidigung des Stützpunkts etwa wie ein Kanonenbeschuss gegen Spatzen. Selbst wenn die Verteidigungsanlagen mehrere Stufen haben, könnte der Angreifer ein ausreichendes Durchbruchspotenzial mit geringeren Kosten schaffen.

Die Tatsache, dass die russischen Kräfte Flugabwehrraketen für die Zerstörung der Drohnen benutzt haben, verweist auf den bestehenden Mangel an effektiven Mitteln elektronischer Maßnahmen gegen unbemannte Fluggeräte.

Die "Partisanentaktik" mit Drohnen zeigt Wirkung.

Amigo Offline




Beiträge: 20
Punkte: 28

01.07.2018 23:00
#2 RE: Kontingent Syrien antworten

Vor allem wenn Medien dieses Manko dem Gegner auch noch öffentlich servieren.
Offenbar haben die Russen dort nur 1x Panzir.

Harald Offline



Beiträge: 22
Punkte: 34

01.08.2018 18:59
#3 RE: Kontingent Syrien antworten

ABC RCHM-6
In Syrien ist erstmals ein russisches ABC-Aufklärungsfahrzeug vom Typ RCHM-6 entdeckt worden. Die Maschine, die auf der Basis des Schützenpanzerwagens BTR-80 gebaut wurde, erschien kurz in einer TV-Reportage aus der südwestlichen Deeskalationszone des Landes.

Rein äußerlich unterscheidet sich das RCHM-6-Fahrzeug von einem gewöhnlichen Panzerwagen durch spezielle Technik am Rumpf, wie das Militärportal „Rg.ru“ schreibt. So ist auf dem Dach des Fahrzeuges eine Anlage zur Atmosphärensondierung PChRDD-2B installiert, die den Militärs erlaubt, Giftstoffe aus einer Entfernung von drei Kilometern vom Epizentrum der Verseuchung festzustellen.

Nordstern Offline



Beiträge: 15
Punkte: 19

28.08.2018 21:55
#4 RE: Kontingent Syrien antworten

Gegenwärtig patrouilliert im östlichen Mittelmeer ein russischer Marineverband aus insgesamt 14 Schiffen (darunter drei Fregatten der Admiral-Grigorowitsch-Klasse) und zwei U-Booten (der geräuscharmen Warschawjanka-Klasse). Zudem überwacht ein Fernaufklärer vom Typ Il-38N das Seegebiet.

Damit ist der russische Marineverband in der Lage, bis in den zentralen Mittelmeerraum hinein einen „Schiffsschild“ aufzustellen – das heißt: alle Bewegungen der amerikanischen und britischen Marine auf eine Entfernung von 800 bis 1.200 Kilometern von der syrischen Küste mitzuverfolgen. Beim letzten Raketenschlag der West-Koalition gegen Syrien im April dieses Jahres hatte das russische Militär keinen Marineverband dieser Schlagkraft im Mittelmeer zur Verfügung.

Mit den heute bereitstehenden Raketenkreuzern und Fregatten kann das russische Militär nicht nur „Flugverbotszonen“ über den Basen von Tartus und Hmeimim verhängen, sondern auch die möglichen Anflugrouten amerikanischer Marschflugkörper (zum Beispiel vom Libanon her) sperren.
Moskaus größte Überraschung dürfte sich aber im Frachtraum einer großen Transportmaschine der russischen Luftstreitkräfte verbergen, die vor wenigen Tagen mit ausgeschaltetem Transponder in Syrien gelandet ist, wie syrische Quellen berichten.

Welche Fracht der Militärtransporter (Augenzeugen sprechen von einer An-124) geliefert hat, ist noch unbekannt. Gehen wir aber davon aus, dass die russische Flugabwehr über Mittel- und Südsyrien in diesem Moment verstärkt wird. Damit würden die wichtigsten Flugrouten amerikanischer Tomahawks aus der Richtung des Persischen Golfs abgedeckt. Genau das fehlt noch für einen lückenlosen Raketenschirm über Syrien.

Angeblich sollen S500 unter Einsatzbedingungen getestet werden.

1970 Offline



Beiträge: 39
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18.09.2018 20:42
#5 RE: Kontingent Syrien antworten

Abschuss IL-20
Am Sonnabend abends gegen 22.00 Uhr ist eine IL-20 Aufklärungsmaschine mit 14 Mann Besatzung 35 km vor der syrischen Küste vom Radar verschwunden. Zu diesem Zeitpunkt haben 4 israelische Kampfjes und eine französische Fregatte Raketenangriffe gegen Lattakia geführt.

Kaus Offline



Beiträge: 9
Punkte: 21

24.09.2018 21:36
#6 RE: Kontingent Syrien antworten

Reaktion auf Abschuss IL-20
Russland wird in den nächsten zwei Wochen ein modernes S-300-Flugabwehrraketensystem an Syrien liefern. Dies erklärte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Montag.

„Die syrischen Streitkräfte werden innerhalb der nächsten zwei Wochen ein modernes S-300-Flugabwehrraketensystem erhalten. Es ist in der Lage, Luftangriffskräfte aus einer Entfernung von mehr als 250 Kilometern abzufangen und gleichzeitig mehrere Luftziele zu treffen“, so Schoigu.

Das S-300-System werde dank seines Störschutzes und seiner Feuergeschwindigkeit die Kampfmöglichkeiten der syrischen Luftabwehr wesentlich erhöhen, so der russische Verteidigungsminister.

Russland werde auch moderne automatisierte Steuerungssysteme für die Kommandostellen der syrischen Luftabwehr an Syrien liefern. Diese seien bislang nur im Dienst der russischen Armee gewesen.
Senesh ?

Russland müsse wegen Israels Vorgehen diese Maßnahmen treffen, betonte der russische Verteidigungsminister.

Damit kann Syrien den Luftraum über Israel komplett abdecken.

Hartmut Offline



Beiträge: 13
Punkte: 21

24.09.2018 21:46
#7 RE: Kontingent Syrien antworten

Reaktion auf die Reaktion = erschrockene Gesichter

Der israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu rief sofort Putin an, teilte der Pressedienst des Präsidenten mit.
Im Mittelpunkt stand der Abschuss des russischen Aufklärungsflugzeugs Il-20 über Syrien.
Während des Gesprächs betonte Putin, dass in erster Linie die Handlungen der israelischen Luftwaffe die Tragödie vom 17. September verursacht haben. Netanjahu drückte nochmals sein Beileid zum Tod von 15 russischen Militärs aus, die sich an Bord der abgeschossenen Il-20 befunden hatten.


John R. Bolton, der nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, hat auf einer Pressekonferenz in New York die amerikanische Sicht auf die Lieferung der S-300-Raketenabwehrsysteme an Syrien durch Moskau geäußert und dabei von einer „erheblichen Eskalation” gesprochen.
Laut Bolton werden die Lieferungen der russischen S-300-Raketenabwehrsysteme an Syrien eine „erhebliche Eskalation” bedeuten.
Er sprach dabei von einem „Fehler”, den Moskau dadurch begehe, und äußerte die Hoffnung, dass Russland seine Entscheidung noch ändern werde.

Nandu Offline



Beiträge: 22
Punkte: 34

24.09.2018 21:50
#8 RE: Kontingent Syrien antworten

Israel wird antreten um diese Stationierung zu verhindern.
„Nun ist die Hauptaufgabe, Tel Avivs Angriffe auf Flugzeuge oder Schiffe zu verhindern, die das Flugabwehrraketensystem befördern werden — und eine solche Wahrscheinlichkeit besteht."
Es sei zu vermuten, dass das russische Militärkommando Maßnahmen zur Verhinderung dieses Szenarios ergreifen wird und dass jegliche Versuche der israelischen Seite, die S-300 zu vernichten, „aufs Härteste und Entschiedenste" unterbunden werden.
Die auf den russischen Militärstützpunkten Hmeimim und Tartus stationierten weittragende Flugabwehrraketensysteme S-400 und S-300W4 würden die Sicherheit dieser Lieferung gewährleisten, so ein russischer Militär. Dabei könnte Syrien sogar eine neue Version von S-300 bekommen, einschließlich des S-300W4-Systems.

Lohmann Offline



Beiträge: 6
Punkte: 10

28.09.2018 17:42
#9 RE: Kontingent Syrien antworten

Zitat von 1970 im Beitrag #5
Abschuss IL-20
Am Sonnabend abends gegen 22.00 Uhr ist eine IL-20 Aufklärungsmaschine mit 14 Mann Besatzung 35 km vor der syrischen Küste vom Radar verschwunden. Zu diesem Zeitpunkt haben 4 israelische Kampfjes und eine französische Fregatte Raketenangriffe gegen Lattakia geführt.

##
Was machten die 4 Kampfjets in Syrien ?

Es kursieren Informationen, wonach an dem Tag keine Einrichtungen auf syrischem Boden durch einen israelischen Luftangriff zerstört worden seien. Was schon sehr merkwürdig ist, weil die israelischen Kampfjets nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums ausschließlich Präzisionswaffen eingesetzt haben sollen.

Demnach soll der syrische Präsident Baschar al-Assad am 17. September das Ziel der israelischen Luftwaffe in Syrien gewesen sein. An dem Tag war das Staatsoberhaupt auf dem Weg von Damaskus zur russischen Basis Hmeimim, um nach Moskau ausgeflogen zu werden.
Die Israelis sollen also ein Attentat auf den syrischen Präsidenten geflogen haben. Medien aus Nahost berichteten gar, an jenem Tag seien israelische Kampfflugzeuge unweit des Präsidentenpalastes in Damaskus gesichtet worden.

Wenn dem so ist, dann wird vieles klar. Auch, warum die Israelis die russische Luftwaffe zum ersten Mal seit Jahren nicht rechtzeitig, sondern erst Sekunden vorher über den geplanten Angriff informiert haben: Sie wollten den russischen Kräften keine Zeit lassen, Assad aus dem Gefahrenbereich in Sicherheit zu bringen.

Klar wird dadurch auch, warum Israel bislang immer noch keine einleuchtende Erklärung für das Verhalten seiner Luftwaffe vor der syrischen Küste gegeben hat: Wie soll man auch der ganzen Welt vermitteln, Jagd auf den legitimen Präsidenten eines souveränen Staates gemacht zu haben?it des Präsidentenpalastes in Damaskus gesichtet worden. smarten Bomben dann bestimmt? Eine Antwort darauf könnte eine Version geben, die im Iran verbreitet wird.

Lord Knut Offline



Beiträge: 20
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02.10.2018 21:45
#10 RE: Kontingent Syrien antworten

Russland hat die Lieferung des Flugabwehrraketensystems S-300 nach Syrien abgeschlossen, erklärte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Dienstag.

In Übereinstimmung mit dem Beschluss des Präsidenten haben wir mit einer Reihe von Maßnahmen zur Stärkung der Luftverteidigungssysteme der Syrischen Arabischen Republik begonnen, die unter anderem auf den Schutz unserer Soldaten abzielen, sagte er.
„Wir haben das System des elektronischen Kampfes erheblich verstärkt und eingeschaltet und zusätzliche Ausrüstung hinzugefügt. Als Ergebnis kontrollieren wir heute die bis zu 50 Kilometer breite Nahzone und einen 200-Kilometer-Abschnitt der Fernzone — die Hauptrichtung, aus der in syrisches Territorium eingedrungen wurde”, so Shoigu.

Nordlicht Offline




Beiträge: 35
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03.10.2018 09:02
#11 RE: Kontingent Syrien antworten

Die für die Bedienung der Komplexe nötige Ausbildung der syrischen Militärs werde etwa drei Monate dauern. Bis dahin arbeitet eine russische Kampfbesatzung im Komplex.

Die Anlieferung: https://www.youtube.com/watch?time_continue=20&v=MMP6W8YHszU

Flieger X Offline




Beiträge: 25
Punkte: 29

06.10.2018 11:23
#12 RE: Kontingent Syrien antworten

Können die russischen S-300-Luftabwehrsysteme in Syrien den modernen F-35-Kampfflugzeugen aus US-Produktion nichts anhaben? Das behauptet zumindest der Minister für regionale Zusammenarbeit Israels, Tsakhi Khanegbi.

Der Minister äußerte in einem Interview für den Radiosender der israelischen Armee die Meinung, dass S-300-Systeme die modernsten Kampfjets des Typs F-35 gar nicht erkennen könnten.
„Die Möglichkeiten unserer Luftwaffe sind nämlich so, dass diese Batterien deren Effektivität in Wirklichkeit nicht einschränken. Wir haben unauffällige Kampfflugzeuge, diese Batterien können sie nicht einmal aufspüren“.

Allerdings hatte der israelische Militärkorrespondent Roy Sharon am Donnerstag in einer TV-Sendung behauptet, die S-300-Systeme hätten die Spielregeln in Syrien verändert. Denn das seien nicht bloß Raketen, sondern sehr „fortschrittliche Systeme der elektronischen Kriegsführung“, die GPS-Signale unterdrücken und damit Kampfflugzeuge, Drohnen und Raketen außer Gefecht setzen können.

Also bleibt nur der Praxistest. Nach dem dann die eine oder andere Seite jubeln kann.
Interessant wäre schon zu sehen welche Seite den Mund zu voll nimmt.

Oft wird dabei vergessen, dass Russland die syrische Luftabwehr mit modernen AFLS ausstatten will. Dort wird dann auch der S-300 Komplex dran sein.
Wir können auch mit einer gewissen Sicherheit davon ausgehen, dass dieses neue AFLS zum russ. Kontingent eine Verbindung bekommt. So das die F35 Zieldaten notfalls auch von dort eingespielt werden und die Zielbekämpfung automatisiert erfolgt. So das es unerheblich sein wird ob das S300-eigene Radar die F35 sieht oder nicht.

gostbuster Offline



Beiträge: 26
Punkte: 46

08.10.2018 21:04
#13 RE: Kontingent Syrien antworten

Schoigu zufolge geht es um insgesamt 49 Elemente Technik, die dem Komplex angehören. Für die entsprechende Vorbereitung des syrischen Personals, das den S-300-Komplex bedienen soll, seien etwa drei Monate nötig. „Wir haben das funkelektronische Kampfsystem wesentlich verstärkt, unter anderem mit zusätzlichen Anlagen vervollkommnet. Derzeit können wir den Kurzstreckenraum (bis 50 Kilometer) kontrollieren. Und den Langstreckenraum – die Hauptrichtung, aus der das syrische Territorium überwiegend angegriffen wird – kontrollieren wir auf etwa 200 Kilometer“, so der Minister. Bis zum 20. Oktober solle die Arbeit an der Einrichtung eines einheitlichen Luftabwehrleitsystems beendet werden.

-- also doch, ein einheitliches Luftabswehrleitsystem. Damit wird der russische und der syrische Anteil gekoppelt--

Es ist nicht zu übersehen, dass die russischen Militärs enorm große und schwer zu erfüllende Verpflichtungen übernommen haben – die Zeit für die Einrichtung des einheitlichen Luftabwehrleitsystems ist sehr knapp. Zudem erwähnte Schoigu, dass insgesamt nur vier Startanlagen nach Syrien gebracht worden seien. Also geht es um die formale Überlassung nur einer S-300-Batterie an Damaskus.

Experten erläutern, dass diese Komplexe, die an das automatisierte Leitsystem angeschlossen werden, in einem einheitlichen Informationsraum mit russischen Luftabwehrsystemen funktionieren sollen.
Für eine zuverlässige Luftabwehr des ganzen syrischen Territoriums sind jedoch nach ihrer Einschätzung sechs bis acht S-300-Divisionen nötig, die zudem gemeinsam mit anderen Luftabwehrmitteln (Raketenkomplexe „Panzyr-S1“, Fla-Komplexe „Buk-M1/2E“ und veraltete Luftabwehrwaffen, über die die syrischen Truppen aktuell verfügen) wirken.
Voraussichtlich wird Russland Syrien automatisierte Leitsysteme „Baikal-1ME“ und „Poljana-D4M1“ zur Verfügung stellen.

Viktor Offline




Beiträge: 29
Punkte: 37

08.10.2018 21:09
#14 RE: Kontingent Syrien antworten

Für die funktechnische Eindämmung von Militärsatelliten, Kampfjets und Schiffsverbänden, die für syrische und russische Militärobjekte gefährlich wären, soll dem russischen Verteidigungsministerium zufolge eine starke Gruppierung von Funkabwehrmitteln gebildet werden. Experten vermuten, dass dabei Komplexe 1L269 „Krassucha-2“, 1L257 „Krassucha-4“, R-330 Sh „Schitel“, R-33M1P „Diabasol“ usw. zum Einsatz kommen könnten. Darüber hinaus teilte der Berater des Vizechefs des Konzerns „Radioelektronnyje Technologii“ („Funkelektronische Technologien“), Wladimir Michejew, mit, dass zwecks Bekämpfung von Drohnen elektromagnetische Waffensysteme entwickelt werden, die im Grunde „bereits vorhanden sind und sehr effizient entwickelt werden“. Allerdings könnten sie erst 2019 in die Bewaffnung eingeführt werden.

Lauenstein Offline



Beiträge: 10
Punkte: 14

15.10.2018 20:54
#15 RE: Kontingent Syrien antworten

Kampftaucher
Laut westlichen Medienberichten wurden im östlichen Mittelmeer sogar russische Kampftaucher gesichtet.
Es wurden auch zusätzliche Informationen angeführt. So sollen sie beispielsweise ausländische Technik (französische und italienische Unterwasserausrüstung sowie deutsche „Seabobs“ (Unterwasser-Scooter) Black Shadow 730) eingesetzt haben.
In Sewastopol wurde vor relativ kurzer Zeit ein Havarie-Rettungs-Zentrum ins Leben gerufen, wo unter anderem Kampftaucher ausgebildet werden.
Als Anatoli Serdjukow Verteidigungsminister war (2007 bis 2012), wurde diverse Technik für Kampftaucher im Ausland gekauft. Das könnte eben die Erklärung für die „Sensation“ sein, die die westlichen Medien an die große Glocke hängen. Allerdings stehen ihnen auch russische Schnellmotorboote BK-17 und BK-18 zur Verfügung. Also wäre es falsch, zu behaupten, dass russische Kampftaucher nur auf ausländische technische Mittel setzen.

Die Kräfte des Havarie-Rettungs-Zentrums erfüllen in Syrien diverse Aufträge. Vermutlich gehören ihnen auch Kampftaucher an.

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