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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 112 mal aufgerufen
  
 Allgemeines europ. Staaten
nr14fan Offline



Beiträge: 20
Punkte: 28

02.12.2018 17:44
GB antworten

Ein russischer Reporter und sein Kameramann haben das britische Militär offenbar in Panik versetzt: Das britische Verteidigungsministerium hat laut „Daily Mail“ alle Militärstützpunkte im Lande alarmiert, nachdem ein Journalistenteam des russischen TV-Senders „Perwij Kanal“ in der Nähe des Hauptquartiers der 77. Brigade gesichtet wurde.
Die Aufgabe der 77. Brigade ist die Kriegsführung im Informationszeitalter.

Nach Angaben der britischen Boulevardzeitung „Daily Mail“ sollen der Journalist des „Perwij Kanal“, Timur Sirasijew, und der Kameramann Dmitri Wolkow am 21. November vor dem Stacheldraht-Zaun des „geheimen“ Hauptquartiers der Cybereinheit gesichtet worden sein, wo sie gerade eine Reportage aufnahmen.
Der russische Reporter habe „versucht, auf das Gelände der Militäranlage zu gelangen“. Das Blatt bezeichnet die Journalisten in seinem Artikel als „russische TV-Spione“.
Der britische Verteidigungsminister Gavin Williamson sei sofort in Kenntnis gesetzt worden.
Das britische Militär sei als Folge angewiesen worden, beim Auftauchen von russischen Reportern oder Kameraleuten in der Nähe von Militäranlagen die Polizei umgehend zu informieren.

Die Warnungen, die an britische Militärbasen versandt wurden, enthalten laut dem Blatt ein Foto von Sirasijew und eine Aufnahme des Toyota Avensis, mit dem sich er und sein Kameramann fortbewegt hätten.
Die Boulevardzeitung zitiert in ihrem Artikel den Direktor des Zentrums für Sicherheit und Aufklärung der University of Buckingham, Professor Anthony Glees, der hier einen klaren „Spionagefall“ sieht.
Laut Glees gibt es „keinen Zweifel“ daran, dass der Journalist und sein Kameramann für Russland spionierten, und rief die britischen Geheimdienste dazu auf, die Tätigkeit der russischen Journalisten in Großbritannien genauer zu beobachten.
„Putin steht hinter dieser Spionage. Ich befürchte, wir sind wieder in der Ära des Kalten Krieges angekommen, wo das britische Militärpersonal und ihre Familien sich der Gefahren um sich herum extrem bewusst sein müssen“, so der Professor.

Zuvor hatte das britische Magazin Wired über die 77. Brigade der britischen Armee berichtet – in dem Artikel wird sie als „Maschine des Informationskriegs“ bezeichnet. Dort sollen Militärs Videos bearbeiten, Podcasts aufzeichnen und „virale“ Posts in den sozialen Netzwerken verfassen, mit denen die Meinungen der Nutzer manipuliert werden sollen.
Im vergangenen November hatte die Hackergruppe Anonymous behauptet, Unterlagen in ihren Besitz gebracht zu haben, die das Geheimnis über die Aktivitäten einer in London ansässigen Nichtregierungsorganisation lüften. Das Projekt unter dem Namen „Integrity Initiaive“ werde von London zur Einmischung in die inneren Angelegenheiten europäischer Länder missbraucht.

Elektron Offline




Beiträge: 8
Punkte: 8

03.12.2018 22:28
#2 RE: GB antworten

Das brisante an dem Bericht der „Daily Mail“: Die Zeitung erwähnt in demselben Artikel, dass mehrere Gruppen der 77. Brigade sich derzeit in der Ukraine befänden. Dem Blatt zufolge übt die Einheit unter anderem Cyber-Angriffe auf terroristische Netzwerke aus, bekämpft Propaganda im Internet und nimmt an Aktionen teil, die gegen Piraterie und weitere im Darknet erfolgende rechtswidrige Tätigkeiten gerichtet sind.

Sirasijews Bericht über eine mutmaßliche britische „Trollfabrik“ bei London, sprich die 77. Brigade, wurde am 22. November im russischen Fernsehen ausgestrahlt.

Zuvor hatte die britische Zeitschrift „Wired“ unter Berufung auf eigene Quellen mitgeteilt, dass die 77. Brigade der britischen Armee Desinformationen verbreitet und diverse „schmutzige Geschäfte“ durchführt, und zwar nicht im Namen der Militärs. Innerhalb der 77. Brigade gebe es mehrere Abteilungen, die die Gewohnheiten und Vorzüge des Auditoriums analysieren, insbesondere in sozialen Netzwerken. Sirasijew berief sich in der ausgestrahlten Sendung auf diesen Bericht, ohne jedoch etwas zu behaupten.

Nun könnte das Vorhandensein von Teilen der 77. Brigade in der Ukraine auch eine andere Brisanz bekommen.
Ich möchte euch an die ständigen Vorwürfe des Westens erinnern, Russland stecke hinter vielen Hackerangriffen......
Nehmen wir an, in der Realität steckten hinter den Hackerangriffen die Cyber-Spezialisten der 77. Brigade--- ich wette, dass ist so.
Von den Übertragungswegen und Adressen liegt die Ukraine infolge ihrer früheren Zugehörigkeit zur UdSSR auf dem selben Spektrum wie Russland.
Der Westen schafft sich also eigene Fakten um Russland in der Welt mit falschen Anschuldigungen zu belasten.
So ganz nebenbei werden die NATO/EU Partner für Geheimdienste wie NSA ausspioniert.

Walter Offline




Beiträge: 15
Punkte: 19

15.01.2019 22:35
#3 RE: GB antworten

Deal geplatzt
Die britische Premierministerin Theresa May hat am Dienstag noch einmal für ihren Brexit-Deal geworben. Mehrfach wurde sie von Zwischenrufen der Parlamentarier unterbrochen. Nun steht das Ergebnis fest – das Unterhaus hat das Brexit-Abkommen abgelehnt.

Es ist eine historische Niederlage für Theresa May. Das britische Unterhaus hat das Brexit-Abkommen mit klarer Mehrheit abgelehnt.

432 Abgeordneten stimmten gegen den Deal, nur 202 dafür.

Nun hat sie theoretisch drei Tage Zeit, um einen Plan B vorzulegen.

Allerdings hat die Labour-Partei zugleich einen Misstrauensantrag gegen May und ihre Regierung gestellt.

Peterson Offline



Beiträge: 21
Punkte: 33

15.04.2019 18:31
#4 RE: GB antworten

Zwei Reservebataillone des Britischen Sondereinsatzkommandos (SAS), die vor einem halben Jahr nach Estland verlegt worden waren, befassen sich laut dem britischen Portal „Daily Star“ mit dem Monitoring der „russischen Aktivität“ in den Grenzgebieten.

Dem Blatt zufolge führen das 21. und das 23. Bataillon Operationen durch, die auf die Beobachtung der Verlegung eines potenziellen Gegners und die Analyse seiner Absichten hinauslaufen.
Wie „Daily Star“ berichtet, werden sich die SAS-Kämpfer im Fall eines „Angriffs“ Russlands gegen Estland im Hinterland des Gegners befinden, von wo sie vertrauliche Mitteilungen über die Bewegung der feindlichen Truppen senden würden. Sie können zudem Aufklärungsdrohnen einsetzen, um die russische Aktivität entlang der estnischen Grenze zu beobachten.

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