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Dieses Thema hat 7 Antworten
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 Weltweit
gostbuster Offline



Beiträge: 28
Punkte: 52

11.01.2019 21:09
Venezuela antworten

Die Wirtschaft von Venezuela ist momentan in einem katastrophalen Zustand: Ende 2018 betrug die jährliche Inflation 1,3 Millionen Prozent. Die Nachrichtenseite „The Bell“ will nun erfahren haben, dass russische Behörden Carakas Hilfe angeboten haben.

Im November hat laut „The Bell“ eine Delegation russischer Regierungsvertreter unter Leitung des Vize-Finanzminister Sergej Stortschak die Hauptstadt des südamerikanischen Staates besucht. Die Beamten sollen dort eine Liste mit ihren Vorschlägen zur Stabilisierung der Wirtschaft vorgelegt haben.

Ingo Offline




Beiträge: 13
Punkte: 13

23.01.2019 22:32
#2 RE: Venezuela antworten

Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro hat den Abbruch aller diplomatischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten angekündigt.

Alle US-Diplomaten haben demnach 72 Stunden Zeit, um das Land zu verlassen. Diese Entscheidung hat Maduro als Antwort darauf getroffen, dass US-Präsident Donald Trump den Oppositionsführer Juan Guaido als Interimspräsident Venezuelas anerkannt hatte.
Laut der Presserklärung des Weißen Hauses wird Trump alle wirtschaftlichen und diplomatischen Instrumente anwenden, um „die Demokratie in Venezuela wiederherzustellen”. Die Regierung in Washington rief Maduro zu einer friedlichen Machtübergabe auf. Ansonsten würden ihm schwere Konsequenzen drohen. Alle Optionen seien auf dem Tisch, so Trump.
Der Präsident der entmachteten Nationalversammlung von Venezuela (Asamblea Nacional) Juan Guaido hatte sich zuvor am Mittwoch während der Proteste im Land zum Staatschef des Landes erklärt.

Alphabet Offline



Beiträge: 63
Punkte: 99

26.01.2019 14:36
#3 RE: Venezuela antworten

Er Kennt sich mit Putschen aus: fragwürdiger US-Diplomat wird Venezuela-Sondergesandter

US-Außenminister Mike Pompeo hat einen Sondergesandten für Venezuela bestimmt: Der umstrittene Langzeit-Diplomat Elliott Abrams soll sich nun mit dem südamerikanischen Land beschäftigen. Die ehemalige US-Präsidentschaftskandidatin der Grünen, Jill Stein, hat an Abrams’ unrühmliche Vergangenheit erinnert.

In einem Tweet zählte sie die Verbrechen des altgedienten Diplomaten auf:

— „Er unterstützte Todesschwadronen in Lateinamerika, die Tausende Menschen für rechte Diktatoren getötet haben;

— Er log den Kongress an, um die verräterische Iran-Contra-Affäre zu vertuschen;

— Er führte 2002 einen Putschversuch in Venezuela an.“

„Glaubt ihr immer noch, dass es hier um Demokratie und Menschenrechte geht?“, fragt die Politikerin.

Und jetzt, soll er den Putsch Venezuela 2019 mittels selbsternannten Interimspräsidenten führen.

Abrams hatte unter den US-Präsidenten Ronald Reagan und George W. Bush gedient. Während Reagans Präsidentschaft hatte Abrams mit seinen umstrittenen Entscheidungen in El Salvador und Nicaragua einen zweifelhaften Ruhm erlangt.
So soll er Berichte über ein Massaker in El Salvador im Jahr 1981 heruntergespielt haben.
Abrams soll zudem von dem Putschversuch gegen Venezuelas damaligen Staatschef Hugo Chávez im Jahr 2002 vorab gewusst und diesen abgenickt haben, geht aus einer Recherche des britischen „Observer“ hervor.
Bei der Ermittlung der Iran-Contra-Affäre hatte er sich der Vorenthaltung von Informationen gegenüber dem Kongress schuldig bekannt. Er wurde zu zwei Jahren Bewährungsstrafe und 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Abrams wurde jedoch 1992 von Präsident George H. W. Bush begnadigt.
Er ist eben ein Mann, der das Putsch und Intrigen -Handwerk versteht wie kein Zweiter.

Die Iran-Contra-Affäre war ein politischer Skandal während der Amtszeit Reagans: Die Reagan-Regierung leitete Einnahmen aus geheimen Waffenverkäufen an den Iran an die rechtsgerichtete Guerilla-Bewegung der Contras in Nicaragua weiter, um sie im Krieg gegen die sandinistische Regierung zu unterstützen.

Nordisk Offline




Beiträge: 36
Punkte: 52

26.01.2019 18:31
#4 RE: Venezuela antworten

USA hatten den selbsternannten Präsident No 2 fast schneller anerkannt wie er sich selbst erhöhen konnte.
Nun folgt die EU auf Geheiss der USA auf dem Fuße und geht mit Erpressung vor.

Wenige Tage nach der versuchten Entmachtung von Venezuelas Staatsoberhaupt Nicolás Maduro signalisieren immer mehr europäische Staaten ihre Bereitschaft, den Oppositionschef Juan Guaidó als neuen Präsidenten anzuerkennen. Nach Spanien und Frankreich fordert auch Deutschland umgehend Neuwahlen im südamerikanischen Land.
Spanien, Frankreich und Deutschland haben fast zeitgleich von Venezuelas Staatschef Maudro ultimativ Neuwahlen gefordert und anderenfalls gedroht, den selbsternannten Übergangspräsidenten Guaidó anzuerkennen.

Peter Schmidt Offline




Beiträge: 16
Punkte: 43

01.02.2019 19:08
#5 RE: Venezuela antworten

Flugzeuge ohne Passagiere an Bord geben Rätsel auf
Ein leeres russisches Passagierflugzeug, das Berichten zufolge am Mittwoch mitten in der Staatskrise nach Venezuela und zurück geflogen ist, gibt Rätsel auf. Die Opposition in dem südamerikanischen Land vermutete, dass Gold damit außer Landes geschafft werden sollte.

Am Donnerstag dann der nächste rätselhafte Flug. Laut der regimekritischen russischen Zeitung "Nowaja Gaseta" ist am Donnerstag eine zweite Maschine, ein Cargo-Flug, von Moskau nach Venezuela geflogen.

Die Sprecherin des Außenamts in Moskau, Maria Sacharowa, sagte lediglich: "Ich kann sagen, dass wir nicht über die Evakuierung russischer Diplomaten, ihrer Familien und von Angestellten russischer Unternehmen sprechen."

Harald Offline



Beiträge: 24
Punkte: 36

11.03.2019 23:24
#6 RE: Venezuela antworten

Ende Februar hatten Bilder von brennenden Hilfskonvois an der Grenze zu Venezuela US-amerikanische Forderungen nach einem „Regime Change“ angeheizt. Die „New York Times“ hat nun rekonstruiert, dass die Hilfskonvois gar nicht von der Maduro-Regierung, sondern von der Opposition in Brand gesetzt wurden.

Am 23. Februar ging ein empörter Aufschrei durch die westliche Welt, als Hilfskonvois an der kolumbianisch-venezolanischen Grenze in Flammen aufgingen. Unmittelbar waren die Schuldigen gefunden: Regierungstruppen von Präsident Nikolas Maduro hätten die Lebensmittel verbrannt, waren sich amerikanische Regierungsvertreter, aber auch deutsche Spitzenpolitiker sicher.

Die Hilfskonvois wurden am 23. Februar nicht von Maduros Truppen, sondern von vermummten Anti-Maduro-Protestlern mit Molotow-Cocktails in Brand gesetzt. In dem Video der „New York Times“ wird auch noch einmal nachvollzogen, wie die Lüge von der Schuld der Maduro-Regierung erst von US-Offiziellen in die Welt gesetzt und dann von großen Medienhäusern wiederholt und verbreitet wurde.

Blauer Engel Offline



Beiträge: 20
Punkte: 32

24.03.2019 23:36
#7 RE: Venezuela antworten

Medien: Russische Militärdelegation in Venezuela eingetroffen

Zwei Flugzeuge aus Russland sind in der venezolanischen Hauptstadt Caracas mit etwa einhundert russischen Offizieren eingetroffen. Dies meldet das venezolanische Internet-Portal „Noticiera Digital“.

Nach Angaben des Portals seien ein Militärtransportflugzeug An-124 und ein Passagierjet Il-62 in Caracas aus Moskau angekommen. Mit den beiden Maschinen seien in Venezuela 99 russische Militärs mit dem Stabschef der Landstreitkräfte Russlands, Wassili Tonkoschkurow, an der Spitze eingetroffen.

Es wird betont, dass die russischen Militärs zudem 35 Tonnen Fracht für die russische Delegation ins lateinamerikanische Land mitgebracht hätten. Dabei hat das Portal nicht präzisiert, um was für eine Fracht es sich handele.
Die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet in diesem Zusammenhang mit Verweis auf russische Diplomaten in Caracas, dass die Militärs „für bilaterale Konsultationen” in Venezuela eingetroffen seien.

Carsten Offline



Beiträge: 14
Punkte: 26

19.04.2019 20:51
#8 RE: Venezuela antworten

Die USA haben Länder aufgerufen, dem Beispiel Maltas zu folgen, das russischen Maschinen den Überflug Richtung Venezuela verweigert hatte. Das schrieb US-Außenamtssprecherin Morgan Ortagus im Kurznachrichtendienst Twitter.

Am Vortag teilte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, mit, dass Russland am 4. April die Behörden von Malta um eine Überfluggenehmigung für zwei Flugzeuge ersucht hatte, die Güter und Passagiere nach Venezuela befördern. Die Behörden des Inselstaates hätten den Überflug verweigert, ohne den Grund zu nennen. Russland werde dies in seinen Beziehungen zu Malta berücksichtigen, hieß es in Moskau.

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