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 US Navy
Supermario Offline




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Punkte: 48

15.03.2019 18:48
Zerstörer antworten

Was den US-Diplomaten am Anfang des 20. Jahrhunderts die Kanonenboote waren, sind ihnen heute die Zerstörer. Diesen Schiffstyp bauen die Vereinigten Staaten wie am Fließband: 67 Schiffe der Arleigh-Burke-Klasse, bewaffnet mit Marschflugkörpern, stehen im Dienst der US Navy.
Dass sie zu den besten der Welt zählen, muss man den Zerstörern der Arleigh-Burke-Klasse schon lassen.
Aber sie sind dann doch nur Schiffe der 4. Generation, deren Entwicklung Ende der 1980er Jahre begann. Entsprechend ist auch der technische Stand dieses Schiffstyps.
Allem voran, die Kampfkraft: die Arleigh-Burke-Zerstörer haben insgesamt 98 Marschflugkörper, Abfang- und Antischiffsraketen an Bord .
Bis 2040 soll die Zahl dieser Schiffe bei der US Navy auf 84 bis 96 Stück steigen.

Den ersten Zerstörer stellte die Navy 1991 in Dienst.

Natürlich stehen auch die USA nicht still, was die Entwicklung ihrer Flotte angeht. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass die allerersten Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse mindestens noch bis 2030 im Dienst bleiben.

Denn: Bei der Entwicklung der in den Neunzigerjahren angekündigten Zumwalt-Klasse gibt es Probleme.
32 dieser Stealth-Zerstörer waren geplant, auf nur zwei Schiffe ist das Programm geschrumpft. Bisher hat sich dieses Schiff vor allem durch Pannen ausgezeichnet: im November 2016 etwa kollidierte die Zumwalt mit den Wänden des Panamakanals, die Schiffsschrauben waren ausgefallen.
Problematisch bis schmerzhaft ist auch der Anschaffungspreis des Zerstörers: 3,4 Milliarden Dollar pro Stück, von 1,4 Milliarden war anfangs die Rede. Teuer wäre die Zumwalt auch im Kampf: Ein Lenkgeschoss für deren 155-mm-Geschütz kostet so viel eine „Tomahawk“-Rakete.

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