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Dieses Thema hat 8 Antworten
und wurde 79 mal aufgerufen
 Allgemeines zur GSSD
Klaus-Peter ( gelöscht )
Beiträge:

22.11.2013 20:52
RE: Falkenhagen b. Seelow antworten

Dieses Objekt gehörte zwar nicht zur GSSD- aber in der Funktion eng verbunden:


Hatte im web gelesen:
413. Kommunikationszentrum - Falkenhagen - Tarnname: Arbalet

Hmm- wie sag ichs meinem Kinde ?

Arbalet- war der Tarnname der Führungsstelle Falkenhagen des Generalstabes.
Arbalet-1 : war der Name der Wechselführungsstelle dazu.

Ich hatte auch schon Arbalet in Zuordnung auf ein Funksendezentrum bei Lieberose gelesen.

Bei GSSD oder CA war es doch wie bei uns (NVA) , die Nachrichtenzentrale hatte den gleichen Tarnnamen wie die Führungsstelle/der Gefechtsstand und die sicherstellende Einheit/ der sicherstelende Truppenteil hatte einen ganz anderen Tarnnnamen.

Und eine Funksende/ oder Funkempfangszentrale verwendet im Betriebsdienst / Gefechtsdienst den gleichen Tarnnamen wie der durch sie sicherzustelende Gefechtsstand oder Führungsstelle oder Stabsstelle. Die Einheit selbst für die Funkzentrale verfügte über einen anderen separaten Tarnnnamen.

Wirklich traurig das so simple Dinge immer noch nicht auf die Reihe gebracht werden und bestimmte Typen der früheren Meinungshoheit damit dann auch "wissend" hausieren gehen.

Colonel ( gelöscht )
Beiträge:

22.11.2013 21:02
#2 RE: Falkenhagen b. Seelow antworten

auf russ. Website zur GSSD ist dies so dargestellt wie im Eingangstext #1. leider lassen sich Daten von dort offensichtlich auch nicht kritiklos übernehmen.
offensichtlich sind die Infoträger dieser Websites im Detail auch nicht eingeweiht. wäre an sich kein Problem- auch wir sind ja nicht allwissend. aber dann sollten Daten von dort mit Vorbehalt genutzt werden und nicht: dort stets so und si ist es dann.

bin dort auch ab und zu auf tour: weiteres Beispiel 118. Nachrichtenbrigade mit Standort Wittenberge. Ist auf der russ. GSSD site mit Standort Wünsdorf aufgeführt. Stimmt so zwar bedingt, da in Wünsdorf nur der Brigadestab war und nichts weiter. Dann wird der Tarnname QUARZ verwendet für die Brigade. Jedoch auch dort der Umstand wie in #1 dargestellt: QUARZ Tarnname der Führungsstelle 1. Westfront bei Wittenberge und = Tarnname der durch 118. NaBr betriebenen Nachrichtenzentrale = Kommunikationszentrum. Auch hier hat der Verband anderen Tarnnamen.

Herr Hauptmann i.G. hat sich dort in einem Forum nach der 157.FRBr und Verlegung nach Wittstock erkundigt. Nur- ihn hat niemand dazu geantwortet. Vom Hintergrund die russ. User auch nicht der GRO. Sie kennen zwar die Abwicklung der S-125 Einheiten- können aber auch den Standort in Wittstock auf Maps definieren. Dann ist Schluss, weil sie halt nicht in das Weitere involviert waren.
Nur so am Rande.
Dort versuchen halt auch die "unteren" Dienstgrade eine Aufarbeitung - wie zur NVA - und damit können auch Ungenauigkeiten auftreten. Muss man nur wissen.
Frank, ich denke, auch zur GSSD sind die Pensionäre wie bei NVA oder LSK/LV gepolt- jene die etwas Wissen im Detail und auf den Punkt halten die Klappe oder geben nur Randinformationen heraus.

Hinsichtlich der Richtfunkverbindungen: es war wohl auch ein kürzerer Weg möglich, statt über TüP Lieberose. Zumal der Wechselpunkt für Falkenhagen auch noch nicht definiert ist. Weder auf den russ. Websites noch bei ..... -

Ich habe noch immer Sendungen im MDR zu DDR-Geheim vor Augen, wo die mit Paul Bergner Bunker gefilmt haben. In einer Sendung kannte GL Paduch überhaupt nichts zu Falkenhagen und das dort etwas existierte- einige Sendungen weiter und damit etliche Monate weiter wußte Paduch von einer operativen Gruppe der sowjet. Streitkräfte, hatte aber ansonsten keine Ahnung- wieder einige Sendungen weiter war Paduch sogar mehrfach vor Ort usw.
So ein geeier bleibt dann im Hirn haften.
Aber- im Web hat sich wohl noch nie ein Angehöriger der sowjet. Streitkräfte geoutet, dort gedient zu haben. Das zeigt doch auch ein durchgreifen der Geheimhaltung bis zum Soldaten. Im Gesamtbild- wir erfahren auch nur das was "freigegeben" ist.

oppenheim ( gelöscht )
Beiträge:

22.11.2013 21:10
#3 RE: Falkenhagen b. Seelow antworten

MILITÄRGESCHICHTE 4/89
herausgegeben vom Militärgeschichtlichen Institut der Deutschen Demokratischen Republik, Militärverlag
Redaktionsschluss: 15. Mai 1989

Zitat
Der bis vor kurzem streng geheime „Operative Plan der Gruppe der sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland“ vom 5. November 1946 zur Abwehr einer möglichen Aggression, der im „Wojenno-istoritscheski Shurnal“ - Organ des Ministeriums für Verteidigung der UdSSR – in Heft 2/1989 veröffentlich wurde, wird zusammen mit der Einleitung in der „Einheit“ (1989, H. 6, S. 573ff) und hier in der „Militärgeschichte“ erstmals auch in deutscher Fassung publiziert.



Zitat
8. Führung
(...)
Der Hauptgefechtstand des Stabes der Gruppe ist im Raum Rüdersdorf (20 km südwestlich Strausberg) vorzubereiten, für die zweite Staffel – im Raum Falkenhagen (20 km südwestlich) Frankfurt/Oder.
Neben den Hauptgefechtständen ist in allen Kommandoinstanzen mindestens ein Wechselgefechtstand vorzubereiten.
(...)



Enthalten sind zwei ganzseitige (Format A5) Illustrationen, zum einen Fotokopie der ersten Seite der Akte in der sich die Planung befindet und zum anderen die (eine) zum Dokument gehörende Karte im Maßstab 1:500 000.


Warum rätselten dann diese "Historiker" herum ? Selbst zum Anfiff der DDR noch offen gelegt.

nva ( gelöscht )
Beiträge:

22.11.2013 21:20
#4 RE: Falkenhagen b. Seelow antworten

Ich beginne mal mit einem Zitat von @Frank:

Zitat
Von 1958 bis 1964 erfolgte der Umbau der ehemaligen Wehrmachts-Bunkeranlage zu einer Kommandozentrale. Der Bunker wurde für die neue Funktion 1965 in Betrieb genommen. Weitere Umbauten, die auch die Erneuerung und den Austausch technischer Komponenten beinhalteten, erfolgten zwischen 1969 bis 1973 und nach 1979. Das steht so bei Wikipedia und ist an sich Konsens.

Ali2013 ( gelöscht )
Beiträge:

22.11.2013 21:26
#5 RE: Falkenhagen b. Seelow antworten

Entzerrung kam später durch Bau Bunker Königsbrück als Führungsstelle für die Truppen der 2. Staffel.

Neuzeit ( gelöscht )
Beiträge:

22.11.2013 21:40
#6 RE: Falkenhagen b. Seelow antworten

Zu Sojus-86 wurde bereits viel abgehandelt. Was mir besonders auffiel ist der Aspekt:

Bezug: DER Stab des Oberkommandierenden WKSP !

" Erstmals wurde die Hauptführungsstelle des Oberkommandos ( WKSP), einschließlich seines Auffüllbestandes, Im Kfz-Transport von Liegnitz (Legnica) zu einer geheimen unterirdischen Bunkeranlage bei Falkenhagen ( 20km NW FFO) verlegt. "

Das schreibt jemand, der bis 1989 zum Bestand der Op. Gruppe der NVA dort gehörte !

Was wurde bisher so alles berichtet, wofür dieser Bunker gut war- Kriegsführungsstelle , Vorgeschobener Gefechtsstand...- alles Unfug.
Ganz simpel die Hauptführungsstelle des Oberkommandierenden des WKSP mit seinem Führungsorgan im Krieg. Und das egal in welcher Konstellation.
roberto

Nordisk ( gelöscht )
Beiträge:

22.11.2013 21:47
#7 RE: Falkenhagen b. Seelow antworten

Eins glaube ich ist klar, dieser vermeintliche Konsens selbsternannter Militärhistoriker /forscher kann in der Pfeiffe geraucht werden.
So aus dem Werdegang der Erkenntnisse ( in deren Foren abzulesen) ist gehöriges im Dunkeln tappen angesagt. Und wenn Kampe sich anschickt in die Geschichte einzugehen mit Allerlei Beiträgen auf Wikipedia, heisst es noch lange nicht das diese Daten dann auch stimmen.
Wenn man sich mit anderen Offizieren dazu unterhält, ach Kampe- der weiß eigentlich nichts weil das nicht seine Baustelle (Verantwortungsbereich) war.

Lutz_Kuepper ( gelöscht )
Beiträge:

22.11.2013 21:54
#8 RE: Falkenhagen b. Seelow antworten

Das ist so sicher nicht. In jeder Darstellung ist ein Funke Wahrheit.

zu uns:
Wir hatten seinerzeit auch den Stellungsbereich der CA - Funksendestelle ( nicht GSSD) bei Falkenhagen vermessen.
Einige Fotos sind dazu vorhanden. Ausgebautes gut erkennbares Stellungssystem.
Die Reste der kleinen Ziegelstein Gebäude 2x2m sind noch unklar. Offenbar befanden sich dort die Anschaltpunkte zum Fernkabel.

Klaus-Peter ( gelöscht )
Beiträge:

15.12.2013 18:18
#9 RE: Falkenhagen b. Seelow antworten

Die heißen Fm-Verbindungen ZGS LSK/LV NVA nach Bunker Falkenhagen liefen erst nur über Wünsdorf ( Ranet) und von dort über TF des GSSD eigenen Erdkabels nach Falkenhagen.

Das so am Rande. Denn oft wird suggeriert von Bunker Falkenhagen nichts gewusst zu haben. Ist eben unzutreffend. Jeder kannte nur die Sachverhalte die er zur Dienstdurchführung brauchte.

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