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Dieses Thema hat 40 Antworten
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 Sonstiges
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Brecht Offline



Beiträge: 10
Punkte: 10

01.07.2017 21:14
#31 RE: Wirtschaftsnachrichten antworten

Bombadier plant einen Stellenabbau vob über 2000 Arbeitsplätzen in D. Besonders sollen die Werke Görlitz und Berlin-
Sieht so der von der Regierung propagiere wirtschaftliche Aufschwung aus ?

Mark Offline



Beiträge: 19
Punkte: 35

01.07.2017 21:36
#32 RE: Wirtschaftsnachrichten antworten

In Berlin fürchtet man einen Handelskrieg mit Washington, nachdem US-Handelsminister Wilbur Ross seinen für diese Woche geplanten Deutschland-Besuch abgesagt hat.
In Berlin stünden ihm Verhandlungen mit Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries und Kanzlerin Angela Merkel bevor. In Washington wurde die Absage des Besuchs durch eine spontane Einladung Ross‘ zu Präsident Donald Trump begründet.
Laut dem Sender Deutsche Welle sollten bei den abgesagten Verhandlungen Maßnahmen zur Vorbeugung einer Handelskonfrontation zwischen Deutschland und der gesamten EU auf der einen und den USA auf der anderen Seite besprochen werden.
Washingtons Handelsumsatz mit der Bundesrepublik ist tatsächlich beeindruckend: 2016 lag das Handelsdefizit der Amerikaner bei 481 Milliarden Dollar, während sich der deutsche Überschuss auf 272 Milliarden Euro belief.
Deutschland beeinflusst die US-Wirtschaft wirklich stark: Seine Unternehmen hätten bis dato 672.000 Arbeitsplätze in der Neuen Welt geschaffen und seien dort der drittgrößte ausländische Arbeitgeber, führte DW an.

Die Absicht der Amerikaner zur Beseitigung des Handelsdefizits mit Deutschland lassen sich die Europäer nicht gefallen. Washington versucht beispielsweise, ihnen sein Flüssiggas aufzuzwingen. Gleichzeitig wurde verkündet, dass die US-Öllieferungen ins Ausland auf eine Million Barrel täglich verdoppelt werden könnten. „Wir wollen (von den Europäern) die Anteile des Flüssiggasmarktes, die jetzt anderen Ländern gehören“, sagte Ross unverhohlen.
Für Russland würde ein Handelskrieg zwischen den USA und der EU nichts Gutes bedeuten. Es ist schon jetzt klar, dass davon auch Russlands Interessen in der Energiewirtschaft betroffen sein würden, denn es geht um Lieferungen von Flüssiggas und anderen Brennstoffen nach Europa. Der Verlust selbst nur eines Teils dieses Marktes wäre ein herber Schlag gegen Russlands Wirtschaft.

Signum Offline



Beiträge: 29
Punkte: 37

20.07.2017 17:55
#33 RE: Wirtschaftsnachrichten antworten

Die Vertreter einiger europäischer Energie-Großunternehmen haben die neuen Anti-Russland-Sanktionen der USA strikt abgelehnt, wie das deutsche Wirtschaftsmagazin „Handelsblatt“ schreibt. Die von Washington eingeführten Einschränkungen könnten negative Folgen für eine ganze Reihe deutscher Unternehmen haben.
Experten zufolge versuchen die USA unter dem Deckmantel von Russland-Sanktionen die US-Interessen auf dem internationalen Gasmarkt durchzusetzen.
Laut Rainer Seele, Chef des österreichischen Energiekonzerns OMV, muss noch mehr Gas aus Russland nach Europa kommen, statt die Lieferungen aus Russland zu gefährden.
„Aus europäischer Sicht sind zusätzliche Erdgasmengen aus Russland notwendig, da die eigene Produktion deutlich zurückgeht', sagt Seele gegenüber dem Handelsblatt. In diesem Zusammenhang wirbt der OMV-Chef für das Projekt Nord Stream 2, welches die Kapazität der bestehenden Ostseepipeline verdoppeln soll. Das bringe zusätzliche Versorgungssicherheit und garantiere den europäischen Kunden attraktive Konditionen.
„Sollten die Sanktionen tatsächlich so kommen, hätte das eklatante Auswirkungen auf die gesamte Öl- und Gasversorgung“, sagte Matthias Warnig, Chef des Pipelineprojekts Nord Stream 2. Insbesondere wäre dabei Deutschland betroffen.
Der US-Senat hat vor kurzem beschlossen, sämtliche Unternehmen mit Sanktionen zu belegen, die dabei helfen, russische Gas- und Ölpipelines zu bauen, zu betreiben oder auch nur zu warten. Somit sollen die Unternehmen gezwungen werden, ihre Russland-Aktivitäten einzustellen. Die Maßnahme, die vor allem Russland schwächen soll, trifft gleichzeitig Europa, hieß es im Artikel.

Heiko Offline



Beiträge: 18
Punkte: 26

23.07.2017 22:12
#34 RE: Wirtschaftsnachrichten antworten

Erst kommt die USA..... und stellt VW an die Wand mit Abgasmanipulationen an Dieselmotoren.
VW zappel und zappelt und sabbelt etwas von Unschuld.... und erste Mahnungen tauchen auf: die USA hat etwas gegen und.....bis die Tat zugegeben wird.
In D ruhte noch der See... wieder zappeln und zappeln und sabbeln... ja, in D haben sie auch manupuliert.
Dann Audi--- Aufschrei
Dann BMW---- Aufschrei
Dann Daimler--- Aufschrei
Trotzdem will keiner etwas davon gewusst haben. Den letzten Vetriebsmanager oder Entwicklungsing. bekommen sie am Arsch. Die können sich nicht mehr wehren.
Wochen und Monate vergehen.
Jetzt aus heiterem Himmel eine Selbstanzeige durch VW und Daimler zur Verhinderung von millionenfacher Strafzahlungen.
Verbotene Bildung eines Kartells aller deutscher Autobauer....

Dort gehören ganze Führungsetagen abgelöst und vor dem Kadi und dann in den Knast.
Die gesamte deutsche Autoproduktion wird hier der Welt zum Fraß vorgeworfen.
Und der Autokäufer kann sich nicht einmal wehren, weil die Politik sich schützend vor ihrem Lobbyliebling stellt. Aber die Autobesitzer müssen es ausbaden in Form von Fahrverboten etc etc.

Hein Offline



Beiträge: 25
Punkte: 29

25.07.2017 22:34
#35 RE: Wirtschaftsnachrichten antworten

Audi, BMW, Daimler und Porsche sehen sich aktuell mit Vorwürfen konfrontiert, welche die Dimensionen der sogenannten Dieselgate-Affäre bei weitem sprengen könnten: Seit Jahrzehnten sollen die vier Hersteller rechtswidrig untereinander Absprachen getroffen haben.
Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" sprach in seiner jüngsten Ausgabe von einem Kartell. Die EU-Kommission prüft nun diesen Verdacht, Politiker zeigen sich schockiert.
Politiker schockiert ? Ich wette, in einigen Tagen hat die Kartellwelle auch die ersten wissenden Politiker eingeholt. Zu dicht ist der Lobbyismus mit der Autoindustrie.
Experten rechnen mit Klagewelle gegen Autohersteller. Denn offenbar gab es Preisabsprachen und dem lieben Kunden wurden die Modelle überteuert verkauft.

Bleibtreu Offline



Beiträge: 17
Punkte: 17

27.07.2017 12:33
#36 RE: Wirtschaftsnachrichten antworten

Die Bundesnetzagentur hat am Donnerstag fünf Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der Erweiterung des Nord Stream 2 stehen, aus dem Netzentwicklungsplan Gas für 2026 herausgenommen, heißt es in einer Pressemitteilung der Agentur vom 26. Juli.
„Fünf Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit der Erweiterung des Nord Stream und sind nach Einschätzung der Bundesnetzagentur noch zu unsicher“, heißt es in der Mitteilung. „Sie sollen erst dann in den Netzentwicklungsplan Gas aufgenommen werden, wenn die Genehmigungen für den Bau der Nord Stream-Erweiterung vorliegen.“

Die US-Sanktionen grüßen schon bevor sie in den USA überhaupt durch sind.

1970 Offline



Beiträge: 23
Punkte: 39

27.07.2017 13:50
#37 RE: Wirtschaftsnachrichten antworten

Die USA können ja beschließen was sie wollen und alle möglichen Gesetze beschießen " damit das Wasser bergauf" fliesst. Im Grunde sind diese Gesetze weder für Deutschland noch für die EU verbindlich.
Der Punkt ist doch, deutsche und Europapolitiker sind in den Jahrzehnten den USA förmlich in den Hintern gekrochen und haben jeden Mist in vorauseilendem Gehorsam mitgemacht. Das dies doch Standard ist zeigt der Umstand eines "Beraters" der US-Regierung im Bundeskanzleramt.
Wir kennen es von den Sowjets, wo in der DDR die "Berater" auch das letzte Wort hatten.
Folglich wird in Europa der US-Mist wieder im Gehorsam umgesetzt. Anderseits weiß unsere Politik nicht, wie sie die Rolle Rückwärts hinbekommen sollen. Bundestagswahlen stehen vor der Tür und die Werte der AfD werde inzwischen alarmierend.
Auch die Wirtschaft murrt. Denn sie machen bisher mit den Russen gute Geschäfte und das füllt ihre Kassen uns bringt ganz so nebenbei Arbeitsplätze.
America First- und in Europa flatterten die fröhlichen Fähnchen ( Winkelemente).
America First- jetzt zeigt Amerika was dahinter steckt und denen geht am Arsch vorbei das unsere gute Wirtschaftslage dabei und dadurch den Bach herunter geht.

Judas Offline



Beiträge: 22
Punkte: 26

01.08.2017 22:03
#38 RE: Wirtschaftsnachrichten antworten

Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat die vorläufige Aussetzung des Vergleichsvertrages zur Vergabe von Kapazitäten der Gasleitung OPAL aufgehoben und ihrer Vermarktung somit grünes Licht gegeben.
Auktionen für teilregulierte Transportkapazitäten starten am 1. August dieses Jahres. Zuvor hatte die Bundesnetzagentur die Kapazitätsvermarktung auf der OPAL erlaubt. Somit trat die von Polen blockierte Entscheidung der EU-Kommission wieder in Kraft, die dem russischen Gasmonopolisten Gazprom Ende 2016 genehmigt hatte, 90 Prozent der OPAL-Kapazitäten zu nutzen, hieß es.
Die EU-Kommission hatte 2009 beschlossen, den Modus für die Nutzung der OPAL-Leitung nicht zu regulieren. Als Bedingung dafür wurde von Gazprom gefordert, eine Auktion zum Verkauf von Gas für den tschechischen Markt zu organisieren. Gazprom weigerte sich, worauf Brüssel 50 Prozent der OPAL-Kapazitäten sperrte. Im vergangenen Herbst erklärte sich die EU-Kommission bereit, diese Reservekapazitäten auf zehn Prozent zu reduzieren und die restlichen Kapazitäten öffentlich zu versteigern.
Der polnische Versorger PGNiG und die Regierung in Warschau gingen beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) und beim Düsseldorfer Oberlandgericht in Berufung. Seit Dezember vergangenen Jahres pumpt Gazprom immer mehr Gas durch OPAL, indem sich der russische Monopolist gezwungen sieht, täglich zusätzliche Kapazitäten zu ersteigern. Zuletzt fand eine Auktion im Januar 2017 statt. Die Februar-Auktion wurde wegen der polnischen Klage abgesagt.
Die OPAL-Leitung ist 470 Kilometer lang und hat eine Durchsatzkapazität von 36 Milliarden Kubikmeter pro Jahr. Warschau begründet seine Haltung damit, dass das höhere Potential der OPAL-Pipeline, die die Gasfernleitung Nord Stream 1 mit dem europäischen Gastransportsystem verbindet, den Gastransport durch die Leitung Jamal-Europa und andere nach West- und Osteuropa führende Pipelines beeinträchtigen würde. Somit sieht Polen seine Energiesicherheit gefährdet.

Und genau im letzten Satz liegt des Pudels Kern. Da die Russen ihr Gas mit Nord Stream ums Festland herum leiten, können Polen und auch die Ukraine bei ihren Transitleitungen kein russ. Gas mehr illegal abzapfen und damit ist ihre Versorgungssicherheit gefährdet. Eventuell sollten diese Länder einfach mal ( wie andere Staaten auch) für ihren Gasbezug bezahlen- dann klappt es auch wieder mit der Versorgungssicherheit-

Ali Offline




Beiträge: 26
Punkte: 30

08.08.2017 14:34
#39 RE: Wirtschaftsnachrichten antworten

Fahrer von Diesel-Fahrzeugen können sich freuen: Volkswagen macht Autobesitzern ein Angebot.
Volkswagen und seine Tochter Audi wollen die Besitzer älterer Dieselfahrzeuge angesichts drohender Fahrverbote mit einer Umstiegsprämie von bis zu 10.000 Euro zum Kauf neuer Modelle bewegen. Das berichtete zuerst die "Bild"-Zeitung. Mit dem Angebot für Dieselautos der Abgasnormen Euro 1 bis Euro 4 konkretisierte die Kernmarke VW Pkw am Dienstag die Konzernpläne vom Ende der vergangenen Woche nach dem Dieselgipfel.
Da hatte VW bereits angekündigt: "Mit der Umstiegsprämie bieten wir unseren Kunden einen starken Anreiz, auf ein modernes und umweltfreundlicheres Fahrzeug mit Verbrennungsmotor oder mit einer alternativen Antriebstechnologie umzusteigen", sagte Konzernchef Matthias Müller vergangene Woche.
Die Höhe der Prämie richtet sich nach dem neuen Modell. Bis zu 10.000 Euro können Autokäufer für den Erwerb etwa eines VW-Diesel-Touareg mit der Abgasnorm Euro 6 erhalten, wenn sie den alten Wagen gleich welcher Marke verschrotten. Bei einem Golf sind es 5.000 Euro. Die Tochter Audi bietet modellabhängig zwischen 3.000 und 10.000 Euro für den Umstieg auf neue Autos.

Jens Offline



Beiträge: 49
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15.08.2017 13:44
#40 RE: Wirtschaftsnachrichten antworten

Air Berlin meldet Insolvenz an//Der Flugbetrieb werde aber fortgeführt.
Insolvenzantrag bei Air Berlin: Nachdem Hauptaktionär Etihad erklärt habe, keine weitere finanzielle Unterstützung zur Verfügung zu stellen, sei man "zu dem Ergebnis gekommen, dass für die Air Berlin PLC keine positive Fortbestehensprognose mehr besteht", hieß es in einer Pflichtmitteilung an die Börse.
Vor diesem Hintergrund hätten sie beim zuständigen Amtsgericht Berlin-Charlottenburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt, teilte Air Berlin mit.
Bei dieser Variante des Insolvenzverfahrens würde das Management des Unternehmens weiter die Geschäfte führen.
Also die Personen die diese Firma in die Insolvenz führten wollen weiter am Ruder bleiben.

"Es werden Verhandlungen mit Lufthansa und weiteren Beteiligten zur Veräußerung von Betriebsteilen geführt", teilte Air Berlin weiter mit.
Die Bundesregierung unterstütze Air Berlin mit einem Übergangskredit abgesichert durch eine Bundesbürgschaft, um den Flugbetrieb aufrecht zu erhalten.
Geh du mal mit deinem Handwerksbetrieb zur Bundes/Landesregierung und bitte um Übergangskredit weil die Firma Pleite ist. Als Antwort kommt dann: Pleitefirmen können nicht unterstützt werden.

Aber Air Berlin verbrennt seit Jahren Geld und das Management stochert im Nebel.
Air Berlin fliegt seit Jahren Defizite ein, 2016 lag der Verlust bei 780 Millionen Euro.
Dort werden dann verbotener Weise noch mehr Steuermillionen versenkt.

Die Lage verschärfte sich Ende März mit der Umstellung auf den Sommerflugplan. Flugausfälle und Verspätungen häuften sich danach.

Rudolf Offline



Beiträge: 9
Punkte: 13

14.09.2017 23:10
#41 RE: Wirtschaftsnachrichten antworten

Öko kommt an.
Der Stuttgarter Flughafen will oder soll CO2-neutral betrieben werden. Dazu begann ein Test mit umgerüsteten Betriebsfahrzeugen auf dem Platz.
Diese Fahrzeuge sollen dann aus Müll gewonnenen Synthetik-Diesel befüllt werden.
Siehe Pressemitteilung:
http://www.flughafen-stuttgart.de/newsro...toffe-erheblich

Klar, der Flughafen wird Klimaneutral. Das die Herstellung des Diesel aus Müll 4x mehr CO2 produziert als wenn der Flughafen bei der alten Dieselflotte bleibt fällt dabei vollkommen unterm Tisch.
Das die Düsenjets bei der Nutzung des Flughafens weiterhin ein mehrfaches an CO2 produzieren wie mit der Flughafenbetrieb mit der alten Dieselflotte fällt unter dem Tisch.

Hauptsache irgendein wichtigtuerischer Politiker stellt sich mit grünem Daumen hin.

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