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Dieses Thema hat 104 Antworten
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Bormann Offline



Beiträge: 12
Punkte: 16

09.03.2017 21:49
#61 RE: Syrien antworten

Zitat
Im türkischen Antalya haben sich dieser Tage der Generalstabschef Russlands, Valeri Gerassimow, und seine Amtskollegen aus den USA und der Türkei, Joseph Dunford und Hulusi Akar, getroffen, schreibt die Zeitung „Wedomosti“ am Donnerstag.
Das war ihr erstes dreiseitiges Treffen zur Erörterung der Lage in der Türkei und im Irak. Bisher hatte sich Gerassimow mit ihnen nur im bilateralen Format getroffen.
Laut einer Quelle im russischen Verteidigungsministerium war das Treffen in Antalya mit der Notwendigkeit zur Bestimmung der Handlungen der syrischen Regierungstruppen, die Russland unterstützt, der protürkischen Freien Syrischen Armee und der proamerikanischen „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (vor allem die syrischen Kurden von YPG, die Ankara für Terroristen hält) verbunden.
Es müsse festgelegt werden, welche Kräfte die IS-„Hauptstadt“ Rakka stürmen und welche das derzeit von den Kurden der YPG beherrschte Manbidsch kontrollieren werden. „Wir haben Schritte zur Unterbringung der an der internationalen Koalition beteiligten US-Kräfte bei Manbidsch unternommen – im Rahmen des Einsatzes, der Angriffe gegen jemand anderes außer dem IS verhindern wird“, sagte Pentagon-Sprecher Jeff Davis. „Russland kennt den Aufenthaltsort dieser Kräfte, und die Amerikaner wissen, wo sich die Russen befinden.“




Die USA haben Marineinfantrie nach Syrien verlegt.
Außerdem sind US-Truppen in Trennungslinien verfeindeter Rebellengruppen eingerückt.

Nordisk Offline




Beiträge: 29
Punkte: 41

10.03.2017 22:29
#62 RE: Syrien antworten

Wieder russische Wundertechnik im Einsatz !
TERRORISTEN IN SYRIEN SCHIESSEN US-AMERIKANISCHE ANTI-PANZER-RAKETEN AUF STELLUNGEN DER SYRISCHEN ARMEE AB - DOCH DIESE ERREICHEN NICHT MEHR IHRE ZIELE !!!

Scheinbar hat Russland jetzt auch die mobile Version seiner Panzerabwehr-Systeme "Shtora" an die syrische Armee geliefert, die auch befestigte Stellungen vor thermobaristischen Raketen des US-amerikanischen Raketenwerfer-Systems "TOW" schützen - über die die Terroristen dank der USA und Saudi Arabien in größeren Mengen verfügen.

Normalerweise werden ältere Panzer mit "Shtora" und "Shtora-1" nachgerüstet, um sich stärker vor solchen Raketenangriffen zu schützen, von denen es normalerweise kein Entkommen gibt. Doch Russland verfügt auch über mobile Versionen solcher Schutzsysteme, um befestigte Positionen zu schützen. Jede solche Rakete der US-amerikanischen "TOW" kostet 69.000 US-Dollar.

Immer mehr Videos der Terroristen in Syrien zeigen dass die modernen Raketen der US-amerikanischen Raketenwerfer-Systems "TOW" ihre Ziele verfehlen. Selbst befestigte Stellungen werden nicht mehr getroffen und die Raketen explodieren Dutzende Meter davor.

Mrozek Offline



Beiträge: 22
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12.03.2017 15:01
#63 RE: Syrien antworten

Überreste von zerschlagenen Rebellengruppen aus ganz Syrien strömen im Nordwesten des Landes zusammen und bilden dort eine neue Terrormiliz, die im Stil des Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) operiert. Diese Meinung äußerte US-Journalist Peter Theo Curtis, der zwei Jahre in Gewalt der terroristischen al-Nusra-Front verbracht hatte.
Der Westen übersehe die Entstehung eines zweiten IS, sagte der Reporter im Gespräch mit dem TV-Sender RT. Nach der Einschätzung des 48-Jährigen sind die meisten westlichen Medienberichte über die vor Kurzem befreite syrische Metropole Aleppo entweder nicht überprüft oder gar erlogen. Zugleich würden viele wichtige Details über den Syrien-Konflikt bagatellisiert oder unbemerkt bleiben.

Diese neue Terrorgruppe treibe vor allem in Idlib ihr Unwesen und verfüge über „tonnenweise Waffen“, warnte Curtis. Sie setze sich aus den Rebellen zusammen, die von den syrischen Regierungstruppen aus Aleppo, Homs, Darra und aus Vororten von Damaskus vertrieben worden seien. „Wir werden über sie erfahren, wenn sie in Paris oder London mit Kalaschnikows auftauchen.“

Dietmar Offline



Beiträge: 10
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23.03.2017 21:36
#64 RE: Syrien antworten

Der neue US-Plan in Syrien unterscheidet sich vom ursprünglichen Plan zur Bekämpfung der Terrorgruppe IS, den Donald Trump im Wahlkampf angekündigt hatte. Eine Militärkooperation mit Russland bleibt aus – ebenso wie ein Schulterschluss aller Anti-IS-Kräfte.
Anti-Russland gestimmte Personen wie US-Verteidigungsminister Mattis nutzten den Abschuß von General Flynn als Sicherheitsberater zur Umsetzung einer Kurskorrektur gegenüber Russland.
Rekka soll nun ohne Türkei und Russland und Syrien erobert werden.

MZ-Fahrer Offline



Beiträge: 13
Punkte: 29

28.03.2017 21:33
#65 RE: Syrien antworten

Die Luftschläge der internationalen Anti-IS-Koalition gegen den Staudamm am Euphrat nahe Rakka drohen, eine Umweltkatastrophe zu verursachen, hieß es am Dienstag im Generalstab der russischen Streitkräfte.
Es entstehet der Eindruck, dass die internationale Koalition sich zum Ziel gesetzt hatte, Objekte der kritisch wichtigen Infrastruktur auf syrischem Gebiet zu vernichten und den Wiederaufbau des Landes maximal zu erschweren.
Durch die Luftschläge seien zwei Klappen im südlichen Teil des Staudamms beschädigt worden, die den Wasserabschlag reguliert und die Überfüllung des Stausees verhindert hätten. Diese Aktivitäten konnten eine großangelegte Umweltkatastrophe, die Überschwemmung umfangreicher Gebiete und zahlreiche Opfer unter der Zivilbevölkerung zur Folge haben.

Franz Offline



Beiträge: 7
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07.04.2017 21:20
#66 RE: Syrien antworten

Die britische Zeitung „Daily Mail“ hat einen Artikel mit dem Titel „USA unterstützten Plan zur Chemieattacke in Syrien, um die Schuld daran dem Assad-Regime vorzuschieben“ vom 29. Januar 2013 von ihrer Webseite gelöscht.

Laut dem Autor des Beitrags sollte ein Chemieangriff als Vorwand für die Stärkung der Militäraktivitäten der internationalen Koalition in Syrien dienen. „Die veröffentlichten E-Mails zeugen vermutlich davon, dass das Weiße Haus grünes Licht für eine Chemieattacke in Syrien gegeben hat, für die das Regime von Assad verantwortlich gemacht werden könnte“, hieß es in dem Artikel.

Der veröffentlichte Bericht beinhaltete, hieß es, einen Briefwechsel zwischen zwei hochrangigen Angestellten des in Großbritannien ansässigen Unternehmens Britam Defence. Demnach sollte das von Washington genehmigtes Schema vorsehen, dass Katar die C-Waffen-Attacke unter Einsatz syrischer Rebellen finanzierte.
Dem Autor zufolge hat ein malaysischer Hacker diesen Briefwechsel veröffentlicht, der über einen nicht geschützten Server des Unternehmens auch Zugang zu den Kopien von Personalausweisen und Lebensläufen der Mitarbeiter bekommen haben soll.

Laut dem Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, haben die USA den Raketenangriff auf die syrische Basis bereits seit langem vorbereitet.
„Für die Vorbereitung eines solchen Anschlags müssen zahlreiche Maßnahmen getroffen werden wie Aufklärung, Planung, Vorbereitung von Flugaufgaben und der Raketen zum Start“. Es sei jedem Fachmann klar, dass Washington die Entscheidung über einen Raketenschlag auf eine syrische Luftwaffenbasis lange vor den Ereignissen in Chan Scheichun getroffen haben muss, die als formeller Anlass diente.

Da Trump nun alle innenpolitischen Maßnahmen gegen die Wand gefahren hat. Brauchte er den Syrienkonflikt als Erfolg.
zugute kam ihm dabei, dass die Rüstungslobby zwischenzeitlich wichtige Posten in Umfeld vom Trump besetzen konnte und Trumps alte Gefolgsleute mit Kontakten zu Russland abgesägt wurden.

Oktopus Offline



Beiträge: 12
Punkte: 16

07.04.2017 21:34
#67 RE: Syrien antworten

In der Nacht zum Freitag hatte die US-Armee nach offiziellen Angaben 59 Raketen des Typs Tomahawk auf einen Flugplatz der syrischen Armee in der Provinz Homs abgefeuert. Mit dem Angriff reagierte die US-Regierung auf einen mutmaßlichen Giftgasangriff vom Dienstag im syrischen Idlib, den sie der Regierung von Präsident Baschar al-Assad zuschreibt.

Syrische Oppositionskämpfer hatten am Dienstag rund 80 Tote und 200 Verletze bei einer Giftgas-Attacke in der Stadt Chan Scheichun in der nordwestlichen Provinz Idlib gemeldet und die syrischen Regierungstruppen dafür verantwortlich gemacht. Die syrische Armee wies diese Vorwürfe zurück.
Nach syrischen und russischen Angaben traf die syrische Luftwaffe bei einem Angriff auf die Terrormiliz al-Nusra-Front in Chan Scheichun ein von Terroristen genutztes Lager mit Giftstoffen. Der syrische Außenminister Walid al-Muallem verwies am Donnerstag darauf, dass aber die ersten Meldungen über die Chemieattacke schon mehrere Stunden vor dem ersten Angriff der syrischen Luftwaffe eingegangen seien.

Nach Angaben der syrischen Regierung bekommen die Terrorgruppen al-Nusra und IS chemische Giftstoffe aus der Türkei.

Lohmann Offline



Beiträge: 4
Punkte: 8

07.04.2017 21:40
#68 RE: Syrien antworten

Die Amis lassen die Maske fallen:
Nach dem Raketenangriff auf einen Flugplatz der syrischen Armee hat US-Außenminister Rex Tillerson mitgeteilt, die USA hätten erste Schritte zur Entmachtung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad getan.

Ernst ( Gast )
Beiträge:

07.04.2017 22:09
#69 RE: Syrien antworten

Nach dem US-Angriff auf den syrischen Militärflughafen Schairat setzt Russland das Memorandum mit den USA zur Vorbeugung von Zwischenfällen im Luftraum über Syrien zeitweilig außer Kraft, wie das russische Außenministerium am Freitag mitteilte.
Das Aussetzen des russisch-amerikanischen Memorandums über die Vermeidung von Zwischenfällen über Syrien soll es Russland ermöglichen, rechtzeitig auf Bedrohungen seitens der USA zu reagieren. Dies erklärte der Vize-Chef des Verteidigungsausschusses der Staatsduma Juri Schwytkin.
Als Beispiel solcher Bedrohungen führte der Abgeordnete den jüngsten US-Raketenangriff auf die syrische Luftwaffenbasis Schairat in der Provinz Homs an.
„Diese Entscheidung ist absolut logisch, zurzeit fragen sich Viele, warum keine Raketen eingesetzt wurden, die den Himmel schützen sollen“, so Schwytkin. „Die Antwort auf diese Frage lautet: weil Russland im Rahmen des Memorandums handelt. Nun wird es uns der Austritt aus dem Memorandum erlauben, rechtzeitig auf verschiedene Bedrohungen zu reagieren, darunter auch was unsere Luftstützpunkte und Einheiten dort betrifft“, so der Abgeordnete weiter.

Mit dem US-Schlag auf die Militärbasis Schairat in der Provinz Homs ist das Risiko, dass es zwischen Russland und den USA in Syrien zu Zwischenfällen kommt, sprunghaft angestiegen.
Russland verstärkt derzeit seine Kräfte der Luftabwehr in Syrien.

Lothar Offline



Beiträge: 19
Punkte: 31

08.04.2017 11:06
#70 RE: Syrien antworten

Das US-Verteidigungsministerium untersucht, ob Russland an der Vorbereitung oder Durchführung des mutmaßlichen Giftgasangriffes in Syrien beteiligt war.
Ein Ergebnis dürfte schon jetzt feststehen.

Fliege Offline



Beiträge: 6
Punkte: 10

09.04.2017 16:26
#71 RE: Syrien antworten

Bei aller (künstlichen) Aufregung wegen dem Militärschlag gegen syrischen Stützpunkt.
Die USA informierte Russland vorab und danach folgte auch ein Telefonat der Generalstabschefs.
Syrien war von den Russen informiert und konnte seine Flugzeuge sichern und binnen weniger Stunden nach dem Militärschlag von dem angeblich total zerstörten Flugplatz neue Angriffsflüge gegen die Rebellen starten.
Ein Theater, nach dem Trump in den USA wieder etwas Luft bekommt.

Medienberichte, wonach Russland die Kommunikationsleitung zum US-Kommando ist Blödsinn.
Russland hat "nur" zeitweilig eine Vereinbarung der gegenseitigen Information außer Kraft gesetzt. Der Kommunikationsweg besteht nach wie vor. Zu ernst ist die Lage, als dass jeder Informationskanal geerdet wird.

German Offline



Beiträge: 9
Punkte: 9

09.04.2017 22:08
#72 RE: Syrien antworten

Tatsache ist, dass von den 59 Marschflugkörpern, die die USA gegen Syrien abfeuerten, nur 23 ihr Ziel, den Luftwaffenstützpunkt Schairat, erreichten.
Es ist anzunehmen, dass 36 Raketen ihren Kurs unter Einwirkung der elektronischen Kampfführungsmittel geändert hätten, die die russischen oder syrischen Militärspezialisten haben einsetzen können.

Klaasen Offline



Beiträge: 44
Punkte: 68

10.04.2017 08:41
#73 RE: Syrien antworten

Eine Stellung der syrischen Luftabwehr bei Homs.
https://www.google.de/maps/place/Damasku...73!4d36.2765279

Und ein Airport in der Provinz Latakia
https://www.google.de/maps/place/Latakia...91!4d36.0023225

Ben Offline




Beiträge: 107
Punkte: 123

10.04.2017 15:49
#74 RE: Syrien antworten

Bis zu 20 US-Panzer und Panzerwagen sind aus Jordanien nach Syrien verlegt worden, um die prowestlichen Oppositionsgruppen aus der Einkesselung von islamistischen Kämpfern zu retten. Der Londoner Ausgabe der arabischen Zeitung „Al-Hayat“ zufolge kann dies bereits ein Teil des US-Plans zur Teilung Syriens in einzelne Kontrollzonen sein.
IS-Kämpfer haben syrischen Oppositionskräfte am Übergang Al-Tanf an der Grenze zwischen Syrien, Jordanien und dem Irak angegriffen. Bei der Attacke sollen die Islamisten ihre Dschihad-Mobile in die Luft gesprengt haben. Daraufhin sind die Oppositionseinheiten aber in einen Kessel geraten und könnten vernichtet werden. Zur ihrer Rettung seien sofort amerikanische und jordanische Truppen nach Syrien geschickt worden.
Fremde Truppen in einem anderen Staat ist eine Aggression. Wo ist nun die Einberufung des IN-Sicherheitsrates ?

Es sei dabei jedoch nicht auszuschließen, dass die Anwesenheit der US-Truppen nahe der syrischen Südgrenze ein Teil des gemeinsamen Plans zur Teilung Syriens in einzelne Kontrollzonen sein könne. Wie die Zeitung „Al-Hayat“ berichtet, werden die Streitkräfte der USA, Großbritanniens und Jordaniens bald eine gemeinsame Operation gegen Terroristen an der jordanisch-syrischen Grenze starten.

„Im Süden Syriens wird anscheinend eine Operation zur Bildung einer Pufferzone durchgeführt, die unter Jordaniens Kontrolle gestellt wird – analog zur Pufferzone im Norden des Landes, die infolge der Operation ‚Schutzschild Euphrat‘ ohne Ankündigung der Türkei zugeordnet wurde“, wird der russische Experte Anatolij Nesmijan von der russischen Zeitung „Nesawissimaja Gazeta“ zitiert. „Die Teilung Syrien ist in vollem Gange.“

Igel ( Gast )
Beiträge:

11.04.2017 16:05
#75 RE: Syrien antworten

Dem russischen Generalstab liegen eigenen Angaben nach Informationen vor, denen zufolge Kämpfer verschiedene Giftstoffe in die Stadt Chan Scheichun, nach Ost-Ghuta, in die Gegend westlich von Aleppo und an den Militärflughafen Jirah liefern. Ziel sei es, neue Raketenschläge der USA auf die syrischen Regierungstruppen zu provozieren.

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