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Dieses Thema hat 70 Antworten
und wurde 538 mal aufgerufen
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Neptun ( Gast )
Beiträge:

24.06.2016 10:08
#16 RE: Europa und der Euro antworten

Sicher Mobus, aber wie war der historische Blick:
Am 25. März 1957 wurde die EWG mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge durch Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, die Niederlande und die Bundesrepublik Deutschland gegründet.
Damals Anfang der 60ger Jahre blühte die Wirtschaft der 6 EWG Staaten auf und die britische Wirtschaft stagnierte.
So wie in der Neuzeit die Osteuropäer gierten die Engländer auf Mitglied in der EWG und stellten 1961 einen Aufnahmeantrag.
Aber, Frankreich sagte NEIN.
1968 folgte der nächste Aufnahmeantrag.
Aber, Frankreich sagte NEIN.
Dann suchten die Inselbewohner Verbündete. Wie Dänemark, Norwegen, Schweden.
Erst zum 1.1.1973 folgte dann die Mitgliedschaft.
Und fortan waren die Briten der Störenfried. Die Briten fremdeln von Anbfang an.
Schon 1975 sollte auf der Insel eine Volksabstimmung zur EWG erfolgen. Das zeigt doch wohl alles. Aber 67% der Bürger stimmten für EWG.

Löwe ( Gast )
Beiträge:

24.06.2016 10:09
#17 RE: Europa und der Euro antworten

Nun konnten wegen dem Unwetter tausende Pendler nicht zur Abstimmung weil kein Zug mehr fuhr und sie in London festsitzen.
Egal wie die Abstimmung ausgeht, die Unterlegenen werden auf Wahlwiederholung pochen. Mit dem Verweis das die Abstimmung mit den Pendlern an der Wahlurne anders ausgehen....

Udo ( Gast )
Beiträge:

24.06.2016 10:10
#18 RE: Europa und der Euro antworten

Brexit- Befürworter uneinholbar vorn. Pfund stürzt ab. Devisenmärkte und Aktien im Minus.
Das große ABER. Das Parlament ist nicht an das Votum gebunden. Camaron kann also einen EU-Austritt bis zum St Nimmerleinstag verzögern.

Hein ( Gast )
Beiträge:

24.06.2016 10:11
#19 RE: Europa und der Euro antworten

Auch der Dax stürzt ab. Besonders brit. Werte geben um die 30% nach.
Was für ein Unsinn. Angestachelt von der unsäglichen Medienberichterstattung sind alle Gaga.
Cameron will noch 3 Monate im Amt bleiben. Erst danach kommt der offizielle Austrittsantrag und dann ist n och eine Frist von 2 Jahren bis zur Wirksamkeit. Warum also diese Eile der Märkte ?
Als ich vor 2 Tagen einen TV-Beitrag sah meinte ein Pole der in London arbeitet... morgen stimmt der Bürger für Brexit und übermorgen werden die Grenzen geschlossen und alle EU-Ausländer werden auch UK ausgewiesen.
Allein daran sehen wir doch was für ein Unsinn in manchen Köpfen herumgeistert.

Im Gegensatz zu den Meinungen im TV finde ich einen guten Tag für Europa.
Hoffnung, dass Politik den Knall hört und die EU im Sinne des Bürgers reformiert. Ein weiter so in der nationalen Entmündigung darf es nicht geben. Weil dann die EU zerfällt.
Wenn ich mir aber die heutigen Worte führender Köpfe so anhöre, wird diese Hoffnung wohl nicht erfüllt werden.

MeinerEiner Offline



Beiträge: 20
Punkte: 20

24.06.2016 10:34
#20 RE: Europa und der Euro antworten

Stimmt, aberwitzige Reaktion "der Märkte".
Die ganze Lösung von EU wird auf Grund der Komplexität nach Experten 6-10 Jahre dauern.

MeinerEiner Offline



Beiträge: 20
Punkte: 20

24.06.2016 10:35
#21 RE: Europa und der Euro antworten

Zeit für einen DExit !!

Gast
Beiträge:

24.06.2016 10:36
#22 RE: Europa und der Euro antworten

Ich bin in den frühen 60er Jahren geboren und kann behaupten, dass dieses Europa und Deutschland NICHTS mehr gemeinsam haben.
WAS, sagen Sie mir WAS dieses Europa an Vorteilen bringt ? Ganz Europa ist verschuldet, geprägt von Vertragsbrüchen, Abbau von Demokratie, Massenzuwanderung etc.
Hinzu kommt, was uns der Euro eingebrockt hat (?) Ich hatte das Glück, die goldenen Zeiten in den 80er Jahren zu erleben, als ich für meine 3 Zimmer Wohnung in München 530.00 "D-Mark" warm bezahlt habe, als meine Tochter ohne Probleme einen Kindergartenplatz bekam, als ein Schweinebraten noch 6,90 D-Mark gekostet hat und man ein T-Shirt für 5,00 D-Mark und den Liter Sprit für 1.50 bekam.
Aufhören um dieses verseuchte Europa zu beweihräuchern !
Deutschland ist für EU und deren Anhänger doch nur gut als Zahlmeister der Masse des EU-Budgets.

Gast
Beiträge:

24.06.2016 18:27
#23 RE: Europa und der Euro antworten

Damals hast du auch nur die Hälfte verdient.
Es ist doch egal, wie die Währung heißt.

Klaasen Offline



Beiträge: 44
Punkte: 68

24.06.2016 18:28
#24 RE: Europa und der Euro antworten

Zitat
Damals hast du auch nur die Hälfte verdient.
Es ist doch egal, wie die Währung heißt.


So pauschal würde ich an die Sache nicht herangehen.
Wenn ich mit anschaue, dass zum Bsp. in Meckpom der Tariflohn für eine Haustechniker/Hoteltechniker im Beherbergungsgewerbe zwischen 1400 und 1650 Euro Brutto liegt und das eigentliche Einkommen auf die selbe Position
eigentlich mit 1800 ( Berufsanfänger) - 2500 Euro Brutto belegt ist, kann ich das so allgemein nicht auslösen.
In DM-Mark war der Facharbeiterlohn bei ( bis) 4000 DM Brutto und zahlte um die 500 Miete warm.
Jetzt bin ich froh bei 2500 Euro Brutto zu liegen und zahle fast 900 Euro für die gleiche Wohnung.

Inzwischen ist erwiesen, dass Staaten mit eigener Altwährung besser da stehen wie die Eurostaaten. Das der Euro die Stabilität der DM hat ( Schäuble vor ungefähr 1 Woche) ist nur dummes Geplapper der Politik.
Auch perspektivisch stehen Altwährungen besser, denn sie haften nicht füreinander wie in der Eurogruppe. Diese Haftung ist zwar vertraglich ausgeschlossen, aber wem interessiert beschriebenes Papier. Selbst dem Bundesverfassungsgericht mit der Entscheidung zu den Staatsanleihen der EZB von dieser Woche.
Nicht umsonst hat Polen seinen Eurobeitritt ad akta gelegt.

Jens Offline



Beiträge: 49
Punkte: 53

25.06.2016 21:39
#25 RE: Europa und der Euro antworten

Ein Abgeordneter der Labour-Partei will den Brexit mit einer Abstimmung im britischen Unterhaus verhindern. "Wacht auf. Wir müssen das nicht machen", schrieb David Lammy aus dem Wahlkreis Tottenham am Samstag auf Twitter.

"Wir können diesen Wahnsinn stoppen und diesen Alptraum mit einem Votum im Parlament beenden." Schließlich sei das Referendum rechtlich nicht bindend. Der Politiker forderte eine Abstimmung schon in der kommenden Woche.

Ecki Offline




Beiträge: 48
Punkte: 52

01.07.2016 22:47
#26 RE: Europa und der Euro antworten

Welche Angst bei den deutschen Machthabern mitspielt zeigt doch, dass sie gleich nach dem UK-Votum eine (angebliche) Umfrage parat hatten, wonach die Akzeptanz der EU in Deutschland so hoch wäre wie noch nie.
Nun könnte es aber sein, eine wahre Abstimmung bringt in Deutschland auch einen Wunsch nach DExit zu Tage.

Euroskeptiker ( Gast )
Beiträge:

01.07.2016 22:48
#27 RE: Europa und der Euro antworten

Apropos Zuwanderung:
In den Medien hierzulande kam kürzlich, eine südafghanische Provinzhauptstadt bekam erstmals Ampeln zur Regelung des Straßenverkehrs und zur Entlastung der Polizei.
Dabei kamen interessante Zahlen: Die Stadt hat ungefähr 100.000 Einwohner. Genau weiß es die Verwaltung natürlich nicht. Dazu sind 50000 Fahrzeuge registriert und fahren in der Stadt. Jedoch nur 10000 Führerscheine sind ausgegeben.
Hier fängt das Dilemma ungebildeter Zuwanderung doch an. Wer nicht Lesen und Schreiben kann, hat auch keinen Führerschein. Aber er wird nach Deutschland geschickt um für die Familie deutsche Stütze zu kassieren.
Sicher kommen jetzt wieder diese Flüchtlings-Gutmenschen mit: "Stimmt nicht"
Stimmt doch- denn vor einigen Tagen hatte die Bundesbehörde für Migration sich öffentlich über den Zustand beschwert, dass "Flüchtlinge" ihre hier erhaltenen Zuwendungen postwendent in ihre Heimat zur Versorgung der Familie übersenden. Die 400 Euro die sie hier kassieren sind dort umgerechnet sehr sehr viel Geld.
Es war- ich glaube Ende 2015 - mit einer Sendung im deutschen TV. Gezeigt wurde wie spezielle "vertrauenswürdige" männliche Stammesangehörige dann die Geldkuriere sind. Die Einheimischen können sich dann die umgetauschten Geldsendungen im örtlichen Laden oder beim Stammesoberhaupt/Dorfoberhaupt abholen.
So besehen ist das ganze Dilemma nun nicht neu. Aber diese Gutmenschen und die Politik wettern wenn solche Tatsachen auf den Tisch kommen. Wettern nicht gegen die "Scheinasylanten" sondern gegen jene Mitbürger die solche Tatsachen publik machen.

Amtsberg Offline




Beiträge: 21
Punkte: 21

01.07.2016 22:50
#28 RE: Europa und der Euro antworten

Ja, die Euroskeptiker haben gewonnen. Und nun ? Sie haben aber keinen Plan wie es weiter gehen kann.
Ich sehe das als Zeichen von purem Aktionismus.
So entsteht ein Patt.
Die EU Verantwortlichen fordern bis Dienstag (heute) die Austrittserklärung von UK.
Cameron sagt, mit mir doch nicht, ich bin nicht zuständig. Das macht der neue Premier frühestens ab 10/16.

Cameron meint, vor Abgabe der Austrittserklärung müsse über das künftige Verhältnis EU-UK verhandelt werden.
EU-Führer und Merkel erwidern, keine Extrawurst für UK und keine Verhandlungen vor der Austrittserklärung.

Der eine steht in der Ecke weil er soll 6 Jahre lang voll verspekuliert hat, die in der EU Verantwortlichen üben sich in Rachsucht.

Auf der Insel selbst wächst der Unmut über die Austrittsabstimmung. Weil kein Plan B vorhanden ist.
Weil die Politiker nur spinnen.

Zur Tagung der EU- Staatschefs ist Cameron garnicht erst eingeladen worden.

Aber keiner in UK hat den Arsch in der Hose um zu sagen- Trotz Votum bleiben wir in der EU-.
Sie haben Angst bei der nächsten Wahl abgestraft zu werden und damit ihre Pfründe zu verlieren.
Pfründe und persönliche Bereicherung ist das Einzige war Politiker in aller Herren Länder wirklich interessiert.

Ludwig Offline



Beiträge: 24
Punkte: 55

01.07.2016 22:51
#29 RE: Europa und der Euro antworten

Die schottische Regierungschefin reist zum EU-Gipfel und will klären, wie Schottland in EU eingebunden werden kann.
Cameron ist zum Gipfel nicht eingeladen.

Maßgebliche Brexit Anführer rudern auf einmal zurück. Nach dem Motto, so war das mit dem EU-Austritt nun auch wieder nicht gemeint.
Ich sehe schon das in 4 Wochen alle Aufregung Schnee von gestern war und der Börsenabsturz von Zockern zum Kohle machen genutzt wurde.

Pic Offline



Beiträge: 35
Punkte: 47

01.07.2016 22:52
#30 RE: Europa und der Euro antworten

Brexit nur ein Spiel der Politik ?
Hintergrund der Brexit-Abstimmung ist die wachsende Unzufriedenheit der britischen Bevölkerung mit den sozialen und politischen Verhältnissen in ihrem Land. Sie hat dazu geführt, dass die beiden großen Volksparteien Labour und Tories immer stärker an Rückhalt verlieren und die nationalkonservative UKIP (United Kingdom Independence Party) ganz erheblich an Zulauf gewonnen hat. Um diesen Protest nicht aus dem Ruder laufen zu lassen und die eigene Macht zu sichern, hat Premierminister Cameron eine zunächst für 2017 angekündigte Volksabstimmung auf den 23. Juni dieses Jahres vorziehen lassen.
Ziel dieser Abstimmung ist es, der arbeitenden Bevölkerung Großbritanniens das Gefühl zu geben, sie selber entscheide über die Zukunft ihres Landes. Das ist immens wichtig, da die Regierung angesichts der sich verschärfenden Finanzkrise schon bald erneute Einschnitte im Staatshaushalt vornehmen und den Lebensstandard der breiten Masse weiter senken wird, während sie der Finanzindustrie auch in Zukunft erlauben wird, die Märkte nach Belieben zu manipulieren.
Die Brexit-Kampagne ist aber nicht nur ein Täuschungsmanöver, sondern auch ein zwischen Politik und Wirtschaft abgekartetes Spiel: Die von Premier Cameron vertretene Finanz- und Wirtschaftselite setzt seit Monaten die ganze Macht der von ihr finanzierten Medien dafür ein, den Ausgang des Referendums zum eigenen Vorteil – also zum Verbleib in der EU — zu beeinflussen.
Selbst für den Fall, dass die Entscheidung allen Manipulationsversuchen zum Trotz für einen Brexit ausfallen sollte, ist die Finanzindustrie gerüstet: Sie treibt die Kurse vor dem Referendum auf Rekordhöhen, um der arbeitenden Bevölkerung Europas im Fall einer Niederlage durch Kursstürze zu zeigen: Seht her, was passiert, wenn ihr euch gegen das Diktat der EU auflehnt! Da die EU-Vorschriften für den möglichen Austritt eines Landes eine Übergangsphase von 2 Jahren vorsehen, kann man sicher sein, dass die Finanzelite die Menschen innerhalb dieser Zeit durch Diffamierung, Einschüchterung und unverhohlene Drohungen – unterstützt durch Medien, Politik und weitere Erschütterungen der Finanzmärkte – dazu bringen würde, ihre Entscheidung in einer zweiten Wahl zu widerrufen.

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