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Dieses Thema hat 81 Antworten
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 Aktuelles
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Lisa Offline




Beiträge: 10
Punkte: 14

15.10.2017 21:52
#76 RE: Europa und der Euro antworten

Wahlen in Österreich:
Bei der Nationalratswahl in Österreich liegt die ÖVP von Außenminister Sebastian Kurz mit 31,4 Prozent deutlich vor der FPÖ mit 27,4 Prozent und der SPÖ mit 26,7 Prozent. So lautet das vorläufige Endergebnis ohne die Ergebnisse der Briefwahl, das vom Bundesministerium für Inneres veröffentlicht hat.

Nun legen dort gerade die Parteien zu, deren Protagonisten der Merkelschen Flüchtlingspolitik die Kante geben und gegen Sanktionen gegen Russland eintreten.
Nun sprechen die deutschen Leitmedien vom Rechtsruck in Österreich.

Barnimer Offline



Beiträge: 22
Punkte: 42

22.10.2017 18:41
#77 RE: Europa und der Euro antworten

Rechtsruck in der Tschechei nach Parlamentswahl. Die bisher regierenden Sozialdemokraten erhielten nur noch 7 % der Stimmen. Dergleichen täte D auch mal gut-
Tschechien muss eine aktivere Rolle in der EU spielen sowie Verbündete für eine Lösung im Bereich illegaler Migration finden. Darüber sprach der Chef der populistischen ANO-Partei („Aktion unzufriedener Bürger“ – Anm. d. Red.), Andrej Babis, in einem Interview für die Nachrichtenagentur Reuters am Samstag.
Laut der Agentur hat die ANO bei den Parlamentswahlen am Samstag die meisten Stimmen gewonnen. Daraufhin habe Babis einen neuen Kurs in Europa angekündigt: „Wir müssen Themen vorbereiten und dem Europäischen Rat (ER) vorschlagen, was wir verändern wollen. Eine doppelt so gute Lebensmittelqualität, eine Lösung im Bereich Migration, den Kampf gegen Zuwanderung etc.“
Er betonte außerdem, dass die Visegrad-Staaten (Tschechien, Slowakei, Polen und Ungarn), die gegen die Erfüllung der EU-Migrationsquoten auftraten, weitere Verbündete brauchen würden.

Kleinert Offline




Beiträge: 21
Punkte: 33

27.10.2017 23:35
#78 RE: Europa und der Euro antworten

„Weiter, immer weiter!“ Dieser Spruch stammt vom ehemaligen Nationaltorwart Oliver Kahn. Er gilt aber auch für die Finanzpolitik der Europäischen Zentralbank. Sie wird auch künftig Staatsanleihen maroder Mitgliedsstaaten kaufen. Und das auf Kosten der deutschen Sparer, wie ein Experte meint.
Eigentlich sollte Ende des Jahres Schluss sein. Aber Pustekuchen. Am Donnerstag verkündete die Europäische Zentralbank (EZB), dass sie weiterhin Staatsanleihen wirtschaftlich angeschlagener Euro-Länder kaufen wird. Künftig gibt sie aber „nur noch“ 30 Milliarden Euro im Monat dafür aus.

Bisher war die Summe doppelt so hoch. Hans-Olaf Henkel, EU-Abgeordneter der Liberal-Konservativen Reformer (LKR) und ehemalige Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie ist bekennender Gegner der Finanzpolitik. „Diese Finanzpolitik geht auf Kosten der deutschen Sparer und der deutschen Steuerzahler. Irgendwann fällt sie uns auf die Füße“, fürchtet Henkel.
Grund:
„Weil Deutschland im EZB-Rat die gleiche Stimme hat wie Malta oder Zypern. Sie müssen sich das so vorstellen: Die sogenannten Schuldnerländer sind den Geberländern zahlenmäßig überlegen. Das heißt sie können Herrn Draghi jedes Mal auffordern, weiter Geld zu drucken. Und genau das passiert.“

Jens Offline



Beiträge: 50
Punkte: 54

13.11.2017 17:32
#79 RE: Europa und der Euro antworten

Pesco
Die EU-Verteidigungsunion ist auf dem Weg.
Nur auf welchem Weg und wohin vermochte noch keiner zu sagen. Auf alle Fälle wohl ein guter Weg.
Deutschland und 22 weitere EU-Staaten haben nun den Grundstein für eine europ. Verteidigungsunion gelegt. In Brüssel unterschrieben die Außen-und Verteidigungsminister das Gründungsdokument für eine ständige milit. Zusammenarbeit (Pesco)

Die Verteidigungsunion soll die EU unabhängiger von den USA machen :lol: :lol: :lol: :lol: und zu gemeinsamen Rüstungsprojekten führen.
Unabhängig- wo doch jeder der Unterzeichner gleichzeitig in der NATO ist und damit die USA den Takt vorgibt.

Eigentlich ist das alles doch eher eine verkappte Erhöhung der Rüstungsausgaben. Die allein für die NATO im Volke nicht durchzusetzen war.
Rüstungsprojekte- wo das hinläuft sehen wir doch schon. Den Lufttransport macht Frankreich und unsere 3 intakten Transall werden dorthin unterstellt.
Im Marinebereich wird ein Projekt mit den Niederlanden sichtbar.
Wer weiß wer dann die Panzer betreut und multinational zur Verfügung stellt.
Im Grunde alles nur milit. Mist von Zivilisten erdacht.

Russland wird sich schief und krumm lachen.

Kahn Offline



Beiträge: 7
Punkte: 7

13.11.2017 19:02
#80 RE: Europa und der Euro antworten

Permanent Structured Cooperation = Pesco
Im Allgemeinen erläuterte die EU-Beauftragte für Außen- und Verteidigungspolitik, Federica Mogherini, die Ziele des Abkommens. Nach ihren Worten geht es um eine Intensivierung des Zusammenwirkens zwischen den EU-Ländern und der Nato. In einer Zusammenfassung steht geschrieben: „Pesco ist der entscheidende Schritt zwecks Festigung der gemeinsamen Verteidigung.“ Unter anderem sollen in diesem Zusammenhang diverse Formalitäten bei der Grenzüberschreitung der Nato-Kräfte abgeschafft werden, vor allem bei der Verlegung der schweren Panzertechnik. Nicht umsonst wird dieses Element des Plans schon jetzt als „militärisches Schengen“ bezeichnet.   
Also nichts weiter wie Reisefreiheit für US/Nato-Panzer.

Heiko Offline



Beiträge: 24
Punkte: 36

13.11.2017 19:10
#81 RE: Europa und der Euro antworten

EU-Steuern
Der Präsident des EU-Parlaments fordert die Einführung einer EU-Steuer. Wie bei den Fürsten der Kleinstaaterei. Wenn das Geld nicht reichte kamen neue Steuern auf.
Begründung: Die Zuwendungen der Mitgliedsländer über 140 Milliarden Euro reichen nicht. Wegen Flüchtlingskrise und Anti-Terror-Einsatz werden 280 Milliarden Euro benötigt.
Dabei kommt dann die Frage auf: was macht die EU in Sachen Flüchtlinge ? Wo doch Staaten national die Kosten tragen. Und im Anti-Terror-Einsatz ist die EU an sich auch nicht.

1970 Offline



Beiträge: 24
Punkte: 40

16.11.2017 21:47
#82 RE: Europa und der Euro antworten

Polen
Populisten in Warschau stiften Unruhe im Osten Europas und bringen dadurch ganz Polen in Gefahr. Der polnische Journalist Eschi Targalski schreibt dies in der Zeitung „Gazeta Polska“, wie das Portal „rueconomics berichtet. Er befürchtet, dass Polen bestraft werde, wenn es so weitergehe.
Dass Nationalisten nach den Maidan-Protesten zu einer ernsthaften Kraft in Kiew geworden sind, ist den polnischen Spitzenpolitikern in der Tat ein Dorn im Auge, wie das Portal schreibt.

„Das alles kann mit der Umsetzung des russischen Szenarios enden: Wenn Polen zu einem Problem geworden ist, kann man es auch an Deutschland und Russland abgeben“, so der Journalist laut dem Portal.

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