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Dieses Thema hat 120 Antworten
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Monster Offline



Beiträge: 11
Punkte: 11

18.11.2016 19:04
#91 RE: Türkei antworten

Ankara besiedelt Osttürkei mit ukrainischen Migranten
Mehr als 1.200 Turk-Mescheten aus der Ukraine sind in der türkischen Provinz Erzincan untergebracht worden. Das meldet die Agentur Anadolu am Freitag.
Das Programm zur Übersiedlung der Turk-Mescheten erfolgt im Auftrag des türkischen Präsidenten Erdogan und wird von Premier Yildirim koordiniert. Der Umzug in die armen östlichen Regionen der Türkei widerspricht den Erwartungen der meisten Turk-Mescheten, die in bessergestellte Regionen des Landes umziehen wollen.
In der Ukraine leben zurzeit bis zu 7.000 Turk-Mescheten.
Die Mescheten sind eine türkischsprachige Volksgruppe, die bis zu ihrer Zwangsumsiedlung im Jahre 1944 in Südgeorgien (Samzche-Dschawachetien), nahe der türkischen Grenze, ansässig waren. Heute wird weltweit von bis zu 600.000 Mescheten ausgegangen, die insbesondere in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion leben, aber auch in der Türkei und den Vereinigten Staaten.

Offenbar sollen sie einen Puffer zu den Kurden bilden. Aber ob diese Rechnung aufgeht ?

Jupp Offline




Beiträge: 14
Punkte: 14

23.11.2016 21:48
#92 RE: Türkei antworten

Was ist denn in die Türken gefahren ?

Russland könnte laut dem türkischen Premier Binali Yildirim bei Bedarf die Luftwaffenbasis Incirlik in der Südtürkei nutzen, berichtet die Agentur Anadolu. Allerdings habe Moskau diesen Wunsch noch nie geäußert.

Entgegen Nato-Erwartung: Türkei wählt selbst Kooperationspartner im Militärbereich
Die Türkei ist interessiert am Kauf von russischen Waffen, und zwar nicht, weil diese mit Nato-Waffen vereinbar sind, sondern aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und hohen Präzision. Dies sagte Generalleutnant a. D. Erdogan Karakus, Ex-Befehlshaber einer Luftwaffenbasis und der Türkischen Luftfahrtagentur,
Dem Militär zufolge sind einige Nato-Mitglieder mit der Entwicklung der russisch-türkischen Beziehungen äußerst unzufrieden. „Nachdem die Krise in den russisch-türkischen Beziehungen überwunden wurde, haben etliche Nato-Staaten die Türkei einen ‚unfolgsamen Bündnispartner‘ genannt und gedroht, alle militärpolitischen Kontakte zu diesem Land abzubrechen“, so Karakus.
Was den Kauf von zuverlässigen und hochpräzisen russischen Waffen betreffe, so sei die Türkei daran interessiert und verhandle derzeit über den Erwerb von russischen Fla-Raketenkomplexen der Typen S-300- und S-400, so der Generalleutnant. „Die Türkei will russische Waffen für eigenes Geld kaufen und dabei den eigenen nationalen Interessen nachgehen. Die Einmischung der Nato in die Handlungen der Türkei, die sich von ihren eigenen Interessen leiten lässt, ist unzulässig“, betonte der Militär.


Nun kommt das nächste Ungemach. Die EU tritt in Sachen Beitrittsverhandlungen am Donnerstag wohl voll auf die Bremse.
Im Vorfeld hatte Erdogan bereits angekündigt- Türkei muß nicht um jeden Willen in EU. Er sieht neue Partner im asiatischen Bereich mit Russland und China.

Meister Prop Offline




Beiträge: 12
Punkte: 12

24.11.2016 15:34
#93 RE: Türkei antworten

Zuvor hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan den Wunsch geäußert, den Vertrag von Lausanne zu revidieren. Dieser Vertrag, den im Juli 1923 Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan, Griechenland, Rumänien sowie das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen einerseits und die Türkei andererseits unterschrieben, legte damals die neuen Grenzen der Türkei fest und verliehen somit dem Zerfall des Osmanischen Reichs einen rechtlichen Rahmen.

Nun sind die Nachbarländer - wie eben Griechenland als Altkonfliktpartner- ziemlich aufgeregt. Denn folglich wird die Türkei künftig Gebietsansprüche stellen.

Dann ist der Schritt ja nicht mehr so weit um für Deutsches Reich die Verträge zu revidieren und das Deutsche Reich in den alten Grenzen wieder herzustellen.

Omega3 Offline



Beiträge: 19
Punkte: 19

29.11.2016 22:19
#94 RE: Türkei antworten

Kommt jetzt das abrupte Ende einer " Männerfreundschaft" ( Putin-Erdogan) ?
Erdogan: Türkische Armee zu Sturz Assads in Syrien
Die türkische Armee hat laut dem Staatschef Recep Tayyip Erdogan eine Bodenoffensive in Syrien gestartet, um der Herrschaft von Präsident Baschar al-Assad ein Ende zu setzen.
„Man sagt, dass in Syrien 600.000 Menschen ums Leben gekommen sind. Ich glaube, es handelt sich um etwa eine Million Todesopfer. Wo ist die Uno, was macht sie? Wir haben das lange geduldet, doch waren wir letzten Endes gezwungen, zusammen mit der Freien Syrischen Armee in Syrien einzudringen. Wozu? Wir beanspruchen keine syrischen Territorien, sie sollen ihren Herren gehören“, sagte Erdogan am Dienstag in Istanbul.
„Wir sind dort, um die Gerechtigkeit wiederherzustellen, sowie dem Regiment des brutalen Gewaltherrschers Assad, der ein Staatsterror im Land betreibt, ein Ende zu setzen“, betonte der türkische Präsident.

Damit liegt doch eine militärische Konfrontation Russland- Türkei förmlich in der Luft.

Fabian ( Gast )
Beiträge:

05.01.2017 22:36
#95 RE: Türkei antworten

Die Türkei stellt die Präsenz der US-geführten Anti-IS-Koalition auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik im Süden des Landes in Frage, meldete die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag unter Berufung auf den Vizeministerpräsidenten der Türkei, Veysi Kaynak.
Das Thema des Luftwaffenstützpunktes Incirlik, der von den Nato-Streitkräften und der US-geführten Koalition genutzt wird, stehe auf der Tagesordnung der Regierung, sagte Kaynak gegenüber dem Nachrichtensender „a Haber".

Hintergrund ist, dass die US-Anti Terror Koalition ein ersuchen der Türkei im Luftunterstützung bei türkischer Militäroperation in Nordsyrien nicht erfüllte.

Lauenstein Offline



Beiträge: 7
Punkte: 11

22.01.2017 13:25
#96 RE: Türkei antworten

In der Türkei soll nach Willen der Regierungspartei AKP ein Präsidialsystem eingeführt werden. Befürworter argumentieren, das sei vergleichbar mit den USA und Frankreich. Kritiker befürchten eine Diktatur. Ein Überblick.

Halil Berktay, Historiker an der Sabanci Universität in Istanbul, sitzt im Fernsehstudio und wundert sich. "Ich weiß nicht, warum die Leute sich so davor fürchten", sagt er. "Es ist ein angemessenes Präsidialsystem. Da ist nichts außergewöhnlich Schreckliches dabei." Berktay spricht im Staatssender TRT über die Verfassungsänderung, die die konservativ-islamische Regierungspartei AKP und die nationalistische MHP einführen wollen. Am frühen Samstagmorgen passierte das Reformpaket das Parlament, das Volk muss nun in einem Referendum darüber abstimmen.

Berktay ist früher nicht damit aufgefallen, auf Regierungslinie zu argumentieren. Jetzt aber vertritt er offenbar Ankaras Position. Demnach handelt es sich um ein Präsidialsystem, wie es etwa auch in den USA und Frankreich bestehe. Alles ganz harmlos also.

Wirklich? Gegner argumentieren völlig anders: "Die Regierung tut so, als gehe es um ein System wie in den Vereinigten Staaten. Dort gibt es aber eine klare Gewaltenteilung. In der Türkei gibt es dieses Gleichgewicht nicht", sagt der ehemalige "Cumhuriyet"-Chefredakteur Can Dündar. Er sieht sein Land auf eine Diktatur zusteuern. "Die Türkei ist an einem historischen Punkt angelangt. Aus dem demokratischen könnte ein autoritärer Staat werden." Mit seiner Kritik ist er nicht allein, auch der Chef der türkischen Anwaltskammer, Metin Feyzioglu, warnt vor einem "Sultanat".

Die Verfassungsreform sieht vor:
Diese neuen Bestimmungen sollen das Land, das sich seit dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 im Ausnahmezustand befindet und von Terroranschlägen erschüttert wird, nach Angaben der AKP stabilisieren. De facto wird vor allem das Staatsoberhaupt mächtiger.
.
Türkischer Entwurf sieht keine klare Gewaltenteilung vor.

Bock Offline



Beiträge: 13
Punkte: 21

03.02.2017 20:49
#97 RE: Türkei antworten

Die türkische Regierung hat eine Ausschreibung für die Modernisierung des Panzerbestandes der Armee ausgelobt, berichtet „Defense News“.
Es handelt sich um 200 Kampffahrzeuge, vor allem aus amerikanischer und deutscher Produktion – 40 US-Panzer des Typs M60A3, 120 Panzer des Typs M60T und 40 deutsche Leopard 2A4, die vor kurzem in Syrien wie Streichhölzer bei einem einzigen Treffer in Flammen aufgingen.
Laut einer Quelle in der türkischen Armee soll vor allem der Schutz vor Panzerabwehrwaffen modernisiert werden. Die Panzer sollen mit aktiven Schutzsystemen ausgestattet werden, die sich vor allem bei türkischen Panzern aus russischer Produktion bewährt hatten.
Darüber hinaus soll die Panzerung verstärkt werden.
Gesamtwert des Auftrags bis zu 500 Millionen US-Dollar

BBX ( Gast )
Beiträge:

12.03.2017 13:49
#98 RE: Türkei antworten

Jetzt kommt zu Tage was passiert wenn....
Die Niederlande sind nun im negativen Focus der Türkei.
Da die Türkei übliche Prozedere nicht einhällt und meint in den NL wie in D agieren zu können, bekam der türk. Außenminister keine Landeerlaubnis zur Teilnahme an einer Kundgebung und musste wieder umkehren.
Daraufhin meldete sich aus D die türk. Sportministerin ( offenbar ist in D die türk. Regierung täglich vor Ort) und meldete ihre Teilnahme zu dieser Kundgebung in Rotterdamm und Anreise per PKW.
Daraufhin sperrte die NL-Polizei ihre Fahrt im den NL und setze sie fest. Letzte Nacht erfolgte die Ausweisung der Sportministerin und ihrem Gefolge.
Erdogan hat zwischenzeitlich verfügt, die NL-Botschaft, das Konsulat und die Residenz des NL-Botschafters in der Türkeit zu schließen.

Schon als Reaktion auf die Maßnahme gegen den Außenminister demonstrierten demonstrierten in Rotterdamm etwa 1000 aufgestachelte Türken. Die Polizei ging mit Wasserwerfern vor.
Auch in deutschen Städten waren Spontandemonstrationen gegen die Entscheidung der NL-Regierung.
Erdogan beschimpft die Niederländer als Faschisten und Nazis.

Elite ( Gast )
Beiträge:

12.03.2017 13:50
#99 RE: Türkei antworten

So ist das, wenn eine Regierung mal A... in der Hose zeigt.
Die Türken sind auf EU-Urlauber, Eu-Geld etc angewiesen und das sollte ihnen verdeutlicht werden durch Kürzung u. Aussetzung der EU-Finanzmittel, durch Abzug der Bundeswehr.....
88% der Deutschen sind gegen Wahlkampfauftritte der Türken in D. Diese Position sollte Merkel-Regierung berücksichtigen. Sonst wirds nichts mit Wahlsieg im Herbst.

Adler ( Gast )
Beiträge:

17.03.2017 23:46
#100 RE: Türkei antworten

Die türkischen Behörden haben die Ausgabe von Lizenzen für die zollfreie Einfuhr russischen Getreides und Öls eingestellt. Dies berichtet am Montag die russische Zeitung „Kommersant“.
Ankara könne, so hieß es demnach bei Russlands Institut für Agrarmarkt-Konjunktur und der Nationalen Assoziation der Exporteure landwirtschaftlicher Erzeugnisse, für den Import dieser Produkte eine Einfuhrgebühr in Höhe von 130 Prozent erheben. Dies komme praktisch einem Lieferstopp gleich, schreibt das Blatt.
Stellt sich nun die Frage, was beabsichtigt die Türkei damit. Denn gerade die Türkei hat um Aufhebung des Lebensmittelembargos in Moskau gebeten.

Talia ( Gast )
Beiträge:

18.03.2017 22:32
#101 RE: Türkei antworten

Der türkische Präsident Erdogan hat in der EU lebende Türken „die Zukunft Europas“ genannt und sie dazu aufgefordert, nicht weniger als fünf Kinder zu haben.
„Ich rufe meine Bürger, meine Brüder und Schwestern in Europa auf: Haben Sie nicht drei, sondern fünf Kinder“, so Erdogan.
„Das wird die beste Antwort auf die Gemeinheit, Feindschaft und Ungerechtigkeit sein, die gegen sie herrscht“, so Erdogan weiter.

Das ist meine Sorge. Erdogan beansprucht für den Islam die Führungsrolle im alten Europa und drohte in seiner vorletzten Rede mit einem Glaubenskrieg der Islamisten gegen die europ. Christen.
Und unsere bestbezahlten Politiker grinsen sich einen und nur jetzt keinen Abbruch der Beziehungen zur Türkei.
Wir werden unser Europa verteidigen. Auch mit der Waffe in der Hand gegen Türken und andere Islamisten.
Diese Politclowns werden dann gleich mit entsorgt.

Ecki Offline




Beiträge: 50
Punkte: 54

18.03.2017 22:34
#102 RE: Türkei antworten

BND-Präsident Bruno Kahl gießt in Zeiten deutsch-türkischer Spannungen Öl ins Feuer. In der Türkei wäre es auch ohne den Putschversuch vom Juli 2016 zu Massenentlassungen gekommen, sagte der Chef des deutschen Auslandsgeheimdienstes dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".
"Was wir als Folge des Putsches gesehen haben, hätte sich - vielleicht nicht in der Tiefe und Radikalität - auch so ereignet. Der Putsch war wohl nur ein willkommener Vorwand."

Ob diese Ansage wohl dem Kanzleramt gefällt. Wo doch immer noch der Kuschelkurs ansteht.

Lutger Offline




Beiträge: 33
Punkte: 33

18.03.2017 22:37
#103 RE: Türkei antworten

Dabei sollten wir nicht vergessen:
Das neue Haus der Kurden ist die BRD ( = Deutschland). Die Zeit wird zeigen das sie hier ein autonomes Gebiet haben möchten....

Gast
Beiträge:

19.03.2017 15:04
#104 RE: Türkei antworten

Promte Reaktion:
Der Sprecher des türkischen Staatspräsidenten Erdogan hat Äußerungen von BND-Präsident Bruno Kahl über den Putschversuch in der Türkei kritisiert.
Diese seien ein weiterer Hinweis dafür, dass Deutschland die Bewegung um den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen "unterstütze", sagte Ibrahim Kalin am Sonntag in einem Interview mit dem Sender CNN Türk.

Die Türkei macht die Gülen-Bewegung für den Putschversuch vom 15. Juli 2016 verantwortlich. Der Chef des Bundesnachrichtendienst (BND) sieht das jedoch anders. Dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" sagte er: "Die Türkei hat auf den verschiedensten Ebenen versucht, uns davon zu überzeugen. Das ist ihr aber bislang nicht gelungen". Kahl sieht den Putschversuch zudem als "willkommenen Vorwand" für die Massentlassungen danach, die seiner Einschätzung nach ohnehin geplant waren.

In dem Konflikt hat Erdogan der deutschen Bundeskanzlerin nun auch persönlich "Nazi-Methoden" vorgeworfen.
In einer vom Fernsehen übertragenen Rede sagte Erdogan am Sonntag an Kanzlerin Merkel gerichtet: "Du wendest auch gerade Nazi-Methoden an. Bei wem? Bei meinen türkischen Geschwistern in Deutschland, bei meinen Minister-Geschwistern, bei meinen Abgeordneten-Geschwistern, die dorthin reisen".

Eventuell sollten dem Erdogan Nazi-Methoden persönlich wiederfahren,. Ganz einfach um des Lernens Willen.
Wer so leichtfertig in diese Nazi-Kiste greift, sollte dann auch das erfahren was er daher Schwafelt.

Theo Offline




Beiträge: 15
Punkte: 19

19.03.2017 18:02
#105 RE: Türkei antworten

Eigentlich sind doch durch die vielen Weggesperrten in der Türkei viele tausend Arbeitsplätze frei geworden.
Dann könnte doch die Mehrheit der Türken aus Deutschland wieder in die Türkei dach daheim und schwupps haben sie auch einen Job z. Bsp. im öffentlichen Dienst.
Und wir hätten hier unsere Ruhe.

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