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Dieses Thema hat 60 Antworten
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 Strausberg Stadt + Umland
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Tommy Offline




Beiträge: 20
Punkte: 32

08.04.2016 21:43
#16 RE: Strausberg antworten

Die Stadtwerke Strausberg haben nun einen Betriebsvertrag mit Eon.edis für das Leitungsnetz in der Stadt abgeschlossen.
Nach europaweiter Ausschreibung hätte EON.Edis das Beste Angebot eingereicht.

Das stinkt doch zum Himmel:
a) EON.Edis ist Mitgesellschafter der Stadtwerke GmbH mit EWE und Stadt.
b) Stadtwerke kaufen bei EON.Edis massig Strom ein. Denn sie Stadtwerke Strausberg haben mit Bundeswehr Liefervertrag für Strom für sämtliche Bundeswehrliegenschaften in Ostdeutschland. Nun weiß jeder Elektriker, dass die Stadtwerke mit ihrer kleinen Turbine keinen Strom bis Leipzig oder Rostock oder Rügen liefern können. Also wird der Strom beim Grundversorger EON.Edis eingekauft und auch von EON bei der Bundeswehr eingespeist.

Warum soll EON.Edis dann nicht auch den Zuschlag für das städtische Stromnetz in Strausberg bekommen und die Stadtwerke verkaufen nur noch den Edis Strom als den ihren.
Letztlich landet die Kohle dann immer in der Tasche von EON.Edis. Ein Schelm....

Gigolo ( Gast )
Beiträge:

08.04.2016 21:44
#17 RE: Strausberg antworten

Der Strausberger Verein " Bürgerbund Nordheim 91 e.V. in Not.
Der Vorstand ist überaltert und möchte aus Alters-und Gesundheitsgründen nicht mehr kanditieren.
Mehrfach ist die Neuwahl mangels Kandidaten fallen gelassen worden und der alte Vorstand arbeitet geschäftsführend weiter. Aufgeschoben bis September 2016.
Aber warum hat es der Verein so schwer ?
Er rekrutierte sich im wesentlichen aus den 1990/91 im Zuge der Einheit geschassten Staatsdienern der DDR aus dem Strausberger Norden. Um die 500 Mitglieder soll der Verein haben.
Der Verein versuchte sich in Kommunalpolitik.
Ich denke, genau an dieser Zusammensetzung stösst sich der Normalbürger. In Strausberg gilt die Auffassung, dass sich keiner der Alt-Generale und Obristen etwas sagen lassen wird und dieses Klientel am Tun eines (Normal) Vorstandes ständig versuchen wird zu beeinflussen.

Als der Generationswechsel im Vorstadt- Bürgerverein anstand folgte die Auflösung. Der einstige Macher W. Müller wollte nicht mehr. Jetzt agiert in Vorstadt eine Bürgerinitiative ohne starren Vereinsstatus.

Sicher wäre unter diesen Voraussetzungen auch die Auflösung der Nordheimer sinnvoll.
Mit diesen DDR-Altlasten will keiner und die Themen sind auch nicht gerade Themen der Normalbürger ohne höheren NVA Hintergrund.

Die Nordheimer im Web: http://www.krost-digital.de/nordheim/

Peters ( Gast )
Beiträge:

08.04.2016 21:44
#18 RE: Strausberg antworten

Einspruch- nicht alles was im Strausberger Norden wohnt sind Generale oder Obristen.
Beispiel für Nordheimer: H. Putzger war Chefdramaturg im Filmstudio der NVA in Biesdorf. Ohne Dienstgrad.

Gigolo ( Gast )
Beiträge:

08.04.2016 21:45
#19 RE: Strausberg antworten

Sicher, "Nordheim" hatte eine Berechtigung. Keine Frage.
Mir geht es um diesem Krampf des Loslassen. Die Zeiten haben sich verändert. Jüngere können sich mit den Ideen und Zielen nicht identifizieren.
Wenn der Verein stirbt, stirbt doch nicht das Zusammenleben.
Die Wandergruppe geht weiter Wandern- ohne Mitglied im Verein zu sein.
Die Freunde der engl. Sprache treffen sich weiterhin- ohne Mitglied im Verein zu sein.
Die politisch interessierten können eine Art Stammtisch machen und sich treffen- ohne Mitglied im Verein.
Auch das gegenseitige Besuchen kann ohne Vereinszwang funktionieren.
usw.
Durch diese Angebote fällt das Loslassen vom Verein doch leichter. Da das Zusammenstehen nicht sofort mit Vereinsauflösung aufhört. Nur den Mut zur Auflösung sollten sie schon haben.

Was wäre die Alternative ? Ein Vorstand wird eventuell gefunden und den Macher auch. Nur wird mit 500 Rentnern kein Blumentopf der Zukunft gewonnen. Also den Bürgerbund zu dem machen, wie es der heutigen Zeit entspricht. Einfach auch um neue Mitglieder zu gewinnen- attraktiver.
Was werden die alten Macher und Mitglieder dann dazu sagen ? " Um Himmels Willen die (Neuen) machen uns den Nordheimbund kaputt" und werden was weiß ich tun. Flucht oder Revolution gegen das Neue.
So war es Anderswo und so wird auch die Reaktion bei dem Alt-Nordheimern sein.

Wobei- ich kenne nur eine Person die den Seiltanz als (Neu) Vorsitzender vollbringen könnte. Und da ihn einige der Altmitglieder sicher noch kennen, kann er mit ihrer Hilfe auch Vertrauen gewinnen.
Ideen hat er genug. Aber er ist noch kein Rentner und arbeitet nicht immer ortsnah.

Nun gut, das waren eben so meine Gedanken dazu.

Eggersdorfer Offline




Beiträge: 28
Punkte: 48

08.04.2016 21:46
#20 RE: Strausberg antworten

So gesehen ist der Bürgerbund aus der alten Form in jedem Fall dem Untergang geweiht.

Kröte ( Gast )
Beiträge:

08.04.2016 21:47
#21 RE: Strausberg antworten

Manchmal ist es wie am Abgrund.
Die Busgesellschaft MOL - einst kreiseigen, dann die Bahn als Mehrheitsgesellschafter- erbringt sehr Urgedenken Beförderungsleistungen im größten Teil des Landkreises.
Jetzt lief ein neues Vergabeverfahren- wie es im Rhythmus immer mal dran ist.
Und- die Busgesellschaft MOL ist raus. Wurde sogar vom Bewerbungsverfahren ausgeschlossen. Trug die Bahn die Nase zu hoch und war sich des Sieges sicher ?
Ein Busunternehmen aus Zwickau erhielt den Zuschlag aufgrund eines besseren Angebotes und wird ab 1. Januar 2017 leisten.

Da fragt man sich doch, wie das ? Die Zwickauer haben in der Region nichts. Keinen Bus, keine Busfahrer, keine Werkstatt.....

Das alles erinnert mich etwas am Winterdienst. Die Kreis-und Landesstrasse u. z.T. Bundesstrassen im Kreis machte im Winter die kreiseigene Strassenmeisterei Reichenberg den Winterdienst. Dann stellte der Kreistag fest- zu Teuer und zu Aufwendig.
Es folgte eine Auschreibung.
Den Zuschlag bekam die Landes-Straßenmeisterei in Rehfelde.
Die hatte dann aber garnicht genug Technik und Personal. So das die Landes-Straßenmeisterei als Sub die Kreis-Straßenmeisterei beauftragte. So machte die Kreis-Straßenmeisterei dann doch wieder den Winterdienst im Ballungsraum zwischen Wriezen und Randberlin. Bekam dafür dann aber weniger Geld... wie zuvor als sie selbst Hauptauftragnehmer waren.
Das fanden dann die Kreisragspolitiker gut- da sie insgesamt an Ausgaben sparten. Irre.

Zurück zum Busverkehr. Wenn die Zwickauer nun in MOL überhaupt nichts haben und sicher auch keine Millionen für neue Busse und Personal ausgeben wollen bleibt nur der Sub.
Einziges leistungfsfähiges Busverkehrsaunternehmen ist Busverkehr MOL der Bahn.
So das wir wohl ab 1. Januar weiterhin die roten Busse der Bahn sehen werden. Dann für weniger Geld als Sub der Zwickauer.

Kröte


Gast
Beiträge:

21.05.2016 15:44
#22 RE: Strausberg antworten

Ich glaube auch, dass das Auftreten der SED in Form seiner Funktionäre wohl letztendlich die Grundlage dafür war, dass das ganze System irgendwann erst hinterfragt und dann gekippt wurde.

Tommy Offline




Beiträge: 20
Punkte: 32

21.05.2016 15:45
#23 RE: Strausberg antworten

Die Stadtwerke Strausberg haben nun einen Betriebsvertrag mit Eon.edis für das Leitungsnetz in der Stadt abgeschlossen.
Nach europaweiter Ausschreibung hätte EON.Edis das Beste Angebot eingereicht.

Das stinkt doch zum Himmel:
a) EON.Edis ist Mitgesellschafter der Stadtwerke GmbH mit EWE und Stadt.
b) Stadtwerke kaufen bei EON.Edis massig Strom ein. Denn sie Stadtwerke Strausberg haben mit Bundeswehr Liefervertrag für Strom für sämtliche Bundeswehrliegenschaften in Ostdeutschland. Nun weiß jeder Elektriker, dass die Stadtwerke mit ihrer kleinen Turbine keinen Strom bis Leipzig oder Rostock oder Rügen liefern können. Also wird der Strom beim Grundversorger EON.Edis eingekauft und auch von EON bei der Bundeswehr eingespeist.

Warum soll EON.Edis dann nicht auch den Zuschlag für das städtische Stromnetz in Strausberg bekommen und die Stadtwerke verkaufen nur noch den Edis Strom als den ihren.
Letztlich landet die Kohle dann immer in der Tasche von EON.Edis. Ein Schelm...

Gast
Beiträge:

21.05.2016 15:46
#24 RE: Strausberg antworten

M.E. ist das weder anrüchig, noch unnormal.
Es ist die Regel, dass sich Unternehmen an Ausschreibungen beteiligen, wohl wissend, dass sie diese nur durch Subunternehmen realisieren können.
Die Stadtwerke SRB können sehr wohl als Lieferant überregional auftreten. Du kannst auch als Endabnehmer in Strausberg "den Strom irgend eines Anbieters aus Niederbayern " beziehen, oder reinen "Ökostrom" oder von mir aus auch reinen "Atomstrom". Letztendlich bekommst du 220 V Elektroenergie, deren Erzeugerquelle kein Mensch irgendwo verorten kann.
Also sind sämtliche Empörungen über Sinn und Unsinn der Stromanbieter so was von sinnlos...

Gigolo Offline



Beiträge: 10
Punkte: 26

21.05.2016 15:47
#25 RE: Strausberg antworten

Der Strausberger Verein " Bürgerbund Nordheim 91 e.V. in Not.
Der Vorstand ist überaltert und möchte aus Alters-und Gesundheitsgründen nicht mehr kanditieren.
Mehrfach ist die Neuwahl mangels Kandidaten fallen gelassen worden und der alte Vorstand arbeitet geschäftsführend weiter. Aufgeschoben bis September 2016.
Aber warum hat es der Verein so schwer ?
Er rekrutierte sich im wesentlichen aus den 1990/91 im Zuge der Einheit geschassten Staatsdienern der DDR aus dem Strausberger Norden. Um die 500 Mitglieder soll der Verein haben.
Der Verein versuchte sich in Kommunalpolitik.
Ich denke, genau an dieser Zusammensetzung stösst sich der Normalbürger. In Strausberg gilt die Auffassung, dass sich keiner der Alt-Generale und Obristen etwas sagen lassen wird und dieses Klientel am Tun eines (Normal) Vorstandes ständig versuchen wird zu beeinflussen.

Als der Generationswechsel im Vorstadt- Bürgerverein anstand folgte die Auflösung. Der einstige Macher W. Müller wollte nicht mehr. Jetzt agiert in Vorstadt eine Bürgerinitiative ohne starren Vereinsstatus.

Sicher wäre unter diesen Voraussetzungen auch die Auflösung der Nordheimer sinnvoll.
Mit diesen DDR-Altlasten will keiner und die Themen sind auch nicht gerade Themen der Normalbürger ohne höheren NVA Hintergrund.

Die Nordheimer im Web: http://www.krost-digital.de/nordheim/

Peters ( Gast )
Beiträge:

21.05.2016 16:29
#26 RE: Strausberg antworten

Einspruch- nicht alles was im Strausberger Norden wohnt sind Generale oder Obristen.
Beispiel für Nordheimer: H. Putzger war Chefdramaturg im Filmstudio der NVA in Biesdorf. Ohne Dienstgrad.

Gast
Beiträge:

21.05.2016 16:30
#27 RE: Strausberg antworten

Als die ser Bürgerbund 1990 unter Führung von Dieter Kartmann gegründet wurde, hatte er durchaus seine Bedeutung und es bestand die Notwendigkeit, gerade alte Militärs in die Wendezeit und danach zu begleiten.
Es waren nur die Wenigsten, deren Strohfeuer für die "neue Zeit" brannte. Den meisten der Ehemaligen - und da waren m.W. so gut wie keine Generäle dabei - waren unsicher, was die Zukunft ihnen bringen würde.
Der Bürgerbund half ihnen in vieler Hinsicht und die Meisten fühlten sich auch in ihm geborgen.
Es waren 1995 immerhin ca. 1100 Mitglieder.
Mittlerweile sind viele Mitstreiter von uns gegangen und die Mitgliederzahlen sind zurück gegangen.
Es ist so gut wie kein jüngerer Nachwuchs vorhanden. Warum auch - jeder hat mit sich und seiner Zukunftsgestaltung zu tun und keine Zeit sich in Vereinen zu engagieren, dessen Ziele er nicht verstehen kann, oder will.
Es stimmt, wenn Dieter Kartmann nicht mehr ist, fällt der Bürgerbund vermutlich auseinander.
Er hat m.E. schon vor einiger Zeit sein Ziel erreicht, den alten Kameraden die Angst vor dem Neuen zu nehmen und ihnen das Gefühl zu geben, sie haben Hilfe in einer Gemeinschaft.
Dafür kann man Dieter Kartmann nicht oft genug danken.
Man sollte sich aber auch eingestehen, dass das jetzt nur noch in Krampf ausartet und den Patienten in Ruhe und Würde einschlafen lassen.

Gigolo Offline



Beiträge: 10
Punkte: 26

21.05.2016 16:31
#28 RE: Strausberg antworten

Sicher, "Nordheim" hatte eine Berechtigung. Keine Frage.
Mir geht es um diesem Krampf des Loslassen. Die Zeiten haben sich verändert. Jüngere können sich mit den Ideen und Zielen nicht identifizieren.
Wenn der Verein stirbt, stirbt doch nicht das Zusammenleben.
Die Wandergruppe geht weiter Wandern- ohne Mitglied im Verein zu sein.
Die Freunde der engl. Sprache treffen sich weiterhin- ohne Mitglied im Verein zu sein.
Die politisch interessierten können eine Art Stammtisch machen und sich treffen- ohne Mitglied im Verein.
Auch das gegenseitige Besuchen kann ohne Vereinszwang funktionieren.
usw.
Durch diese Angebote fällt das Loslassen vom Verein doch leichter. Da das Zusammenstehen nicht sofort mit Vereinsauflösung aufhört. Nur den Mut zur Auflösung sollten sie schon haben.

Was wäre die Alternative ? Ein Vorstand wird eventuell gefunden und den Macher auch. Nur wird mit 500 Rentnern kein Blumentopf der Zukunft gewonnen. Also den Bürgerbund zu dem machen, wie es der heutigen Zeit entspricht. Einfach auch um neue Mitglieder zu gewinnen- attraktiver.
Was werden die alten Macher und Mitglieder dann dazu sagen ? " Um Himmels Willen die (Neuen) machen uns den Nordheimbund kaputt" und werden was weiß ich tun. Flucht oder Revolution gegen das Neue.
So war es Anderswo und so wird auch die Reaktion bei dem Alt-Nordheimern sein.

Wobei- ich kenne nur eine Person die den Seiltanz als (Neu) Vorsitzender vollbringen könnte. Und da ihn einige der Altmitglieder sicher noch kennen, kann er mit ihrer Hilfe auch Vertrauen gewinnen.
Ideen hat er genug. Aber er ist noch kein Rentner und arbeitet nicht immer ortsnah.

Nun gut, das waren eben so meine Gedanken dazu.

Eggersdorfer Offline




Beiträge: 28
Punkte: 48

21.05.2016 16:32
#29 RE: Strausberg antworten

So gesehen ist der Bürgerbund aus der alten Form in jedem Fall dem Untergang geweiht.

Gast
Beiträge:

21.05.2016 16:33
#30 RE: Strausberg antworten

Vermutlich.
Eine neue Form erschließt sich mir allerdings auch nicht.
Es gäbe zwar in dieser Zeit einige Gründe, die dafür sprächen, dass das Volk enger zusammen rücken und mit einer Stimme
sprechen/handeln müsste, aber diese liegen nicht im lokalen Bereich ..

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