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Dieses Thema hat 71 Antworten
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 Strausberg Stadt + Umland
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Kröte ( Gast )
Beiträge:

21.05.2016 16:34
#31 RE: Strausberg antworten

Manchmal ist es wie am Abgrund.
Die Busgesellschaft MOL - einst kreiseigen, dann die Bahn als Mehrheitsgesellschafter- erbringt sehr Urgedenken Beförderungsleistungen im größten Teil des Landkreises.
Jetzt lief ein neues Vergabeverfahren- wie es im Rhythmus immer mal dran ist.
Und- die Busgesellschaft MOL ist raus. Wurde sogar vom Bewerbungsverfahren ausgeschlossen. Trug die Bahn die Nase zu hoch und war sich des Sieges sicher ?
Ein Busunternehmen aus Zwickau erhielt den Zuschlag aufgrund eines besseren Angebotes und wird ab 1. Januar 2017 leisten.

Da fragt man sich doch, wie das ? Die Zwickauer haben in der Region nichts. Keinen Bus, keine Busfahrer, keine Werkstatt.....

Das alles erinnert mich etwas am Winterdienst. Die Kreis-und Landesstrasse u. z.T. Bundesstrassen im Kreis machte im Winter die kreiseigene Strassenmeisterei Reichenberg den Winterdienst. Dann stellte der Kreistag fest- zu Teuer und zu Aufwendig.
Es folgte eine Auschreibung.
Den Zuschlag bekam die Landes-Straßenmeisterei in Rehfelde.
Die hatte dann aber garnicht genug Technik und Personal. So das die Landes-Straßenmeisterei als Sub die Kreis-Straßenmeisterei beauftragte. So machte die Kreis-Straßenmeisterei dann doch wieder den Winterdienst im Ballungsraum zwischen Wriezen und Randberlin. Bekam dafür dann aber weniger Geld... wie zuvor als sie selbst Hauptauftragnehmer waren.
Das fanden dann die Kreisragspolitiker gut- da sie insgesamt an Ausgaben sparten. Irre.

Zurück zum Busverkehr. Wenn die Zwickauer nun in MOL überhaupt nichts haben und sicher auch keine Millionen für neue Busse und Personal ausgeben wollen bleibt nur der Sub.
Einziges leistungfsfähiges Busverkehrsaunternehmen ist Busverkehr MOL der Bahn.
So das wir wohl ab 1. Januar weiterhin die roten Busse der Bahn sehen werden. Dann für weniger Geld als Sub der Zwickauer.

Kröte


Gast
Beiträge:

21.05.2016 16:34
#32 RE: Strausberg antworten

Genau so wird es kommen. Dann wird der Zwickauer im Rahmen der Gewinnmaximierung erst mal ein paar - aus seiner Sicht - unrentable Strecken streichen und das war´s dann.
Als es noch DDR-Staatsbetriebe waren, hatten die einen Versorgungsauftrag, der auch unrentable Leistungen für die Bevölkerung erbrachte. Ebenso wie Energieversorgung, Post und Bahn.
Diesen Versorgungsauftrag gibt es nicht mehr, somit ist die Überlegenheit dieses Systems gegenüber der bevölkerungsfeindlichen DDR bewiesen.
Wie bestellt, so geliefert, kann man da nur sagen ...

Berliner ( Gast )
Beiträge:

21.05.2016 16:36
#33 RE: Strausberg antworten

Strausberg im Korruptionssumpf ?
Ausgerechnet der Vorsitzende des Bauausschusses des Stadtparlaments wechselt als Geschäftsführer zur Schulte-Bau. Gibt seinen Job bei der Sparkasse ( Immobilien) auf.
Schulte-Bau, seit den 90ger Jahren in Strausberg ansässig ( Wessi), trat in der Stadt nie groß in Erscheinung.
Auf einmal viel Baubewegung in Strausberg. Kauft MFH von städtischer Wohnungsgesellschaft und enwickelt das Grundstück weiter.... bekommt das Areal ums Cafe Nord in Strausberg/Nord zum Abriß und zur Errichtung von mehreren Stadtvillen ( die dort garnicht hin passen).... will auf einem Grundstück vis a vis des S-Bahnhof Stadt ein MFH mit TG bauen... TG auch für S-Bahnfahrer ?
Auf alle Fälle alles Projekte an denen andere Investoren über die Jahre nicht weiter gekommen sind, sich die Zähne ausgebissen haben.
Auf einmal kommt eine bis dahin unbedeutende Schulte-Bau die großen Schuhe für die Projekte an. Und die Person, die der Baufirma über den Bauausschuss übern Berg half wird bei der Baufirma Geschäftsführer.
Zumal der Bauausschuss auch andere Projekte von anderen Investoren auf Sparflamme köcheln lässt. Quasi der Schulte-Bau derzeit die Konkurenz vom Leibe hält.
Deutschland ist eben doch eine Bananenrepublik.

Eggersdorfer Offline




Beiträge: 42
Punkte: 66

21.05.2016 16:37
#34 RE: Strausberg antworten

In der Stadtverwaltung ist Stühlerücken angesagt.
Bauamtsleiterin Schmidt - nun Amtsleiterin Bürgerdienste - geht in den Ruhestand.
Für sie rückt Frau Wolf nach und gibt Amtsleitung Zentrale Dienste auf. Frau Wolf war schon mal Amtsleiterin Bürgerdienste. Musste den Posten räumen weil die Bürgermeisterin die Frau Schmidt in die Ecke stellen wollte.
Die Amtsleitung "Zentrale Dienste" übernimmt der bisherige Leiter Wirtschaft/Tourismus Herr Föbrich. Er bringt zwar die bei Ausschreibungen geforderten Voraussetzungen überhaupt nicht mit. Ist aber ein enger Günstling der Bürgermeisterin.
Gleichzeitig ist Föbrich dann auch Stadtkämmerer, hat aber von kommunalen Steuern und Haushalt überhaupt keine Ahnung.
Aber Hauptsache die Bürgermeisterin besetzt Führungspositionen mit ihren Günstlingen.
Komisch das die Stadtverordneten so einen Blödsinn mitmachen.
Ausbaden muß es dann der Bürger durch Schlechtleistung der kommunalen Verwaltung.

MeinerEiner Offline



Beiträge: 23
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14.07.2016 17:10
#35 RE: Strausberg antworten

Dem Straussee geht das Wasser aus.
Ich spare mir das Text schreiben und seht selbst: http://www.berliner-kurier.de/berlin/bra...dicht--24067424

Eggersdorfer Offline




Beiträge: 42
Punkte: 66

14.07.2016 17:38
#36 RE: Strausberg antworten

Abriss NVA "Klub am See" und Neubau von Wohnhäuser am See
Erste Straussee Living GmbH baut Wohnungen

Bereits im April berichteten wir über das endgültige AUS des Strausberger "Klub am See". Noch im Sommer soll das ehemalige Veranstaltungshaus abgerissen werden. Was der Eigentümer, die Kommanditgesellschaft Golfplatz Tegernsee, genau auf dem Gelände plant ist nicht bekannt, ein Bauvorbescheid aus dem vergangenen Jahr lässt aber Vermutungen zu seniorengerechten Wohnhäusern zu. Für den hinteren Teil des Geländes hat sich nun aber ein neueres Vorhaben gemeldet.

Auf dem Gelände des Strausberger Klub am See tut sich etwas, dass das Gebäude Neubauten weicht ist schon länger geplant, doch über die genauen Vorhaben des bisherigen Eigentümers, die Kommanditgesellschaft Golfplatz Tegernsee, gibt es zurzeit nur Spekulationen. Für den Seeseitigen Teil hat sich nun ein neuer Investor gefunden. Die "Erste Straussee Living GmbH" plant für den Bereich 5 Wohngebäude mit insgesamt 64 Wohnungen. Die Projektgesellschaft ist ein Teil der Firmengruppe Hauptstein, die bereits den Wohnpark am Mühlenweg aus der Insolvenz erwarb und weiter entwickelte samt Wohnbebauung angrenzender Areale der ehemaligen NVA-Filmbasis/2.Prop-Brigade.
Eine äußerliche Ähnlichkeit zu den am Straussee geplanten Stadtvillen sieht man auch auf den ersten Blick. Gleich hinter dem Klub beginnt das Gelände auf dem die Stadtvillen entstehen sollen und reicht bis fast bis zur Badstraße. Die Abrissarbeiten vom Gebäude der ehemaligen Gaststätte Kugelfisch haben hier bereits begonnen. Nicht einmal 100 Meter vom See entfernt, können künftige Bewohner das Ambiente der grünen Stadt am See genießen. Wenn alles nach Plan läuft sollen die Bauarbeiten schon in wenigen Monaten beginnen. Insgesamt in drei Bauabschnitten wird das Vorhaben realisiert. Künftig wird es auch einen Spielplatz und barrierefreie Zugänge mit Fahrstühlen für die Häuser geben, sowie eine Tiefgarage für drei Gebäude mit 38 Plätzen. Die 5 Stadtvillen verfügen über Zwei- und Dreiraumwohnungen in den unteren Stockwerken, im Dachgeschoss entstehen Vierraumwohnungen. Bereits jetzt gibt es schon die ersten Interessenten. Über den Abriss des Klub am See ist bisher nur bekannt, das erste Maßnahmen im Sommer beginnen sollen, die Bauarbeiten an der neuen Wohnbebauung können aber unabhängig davon stattfinden.

Lutze Offline




Beiträge: 8
Punkte: 8

27.07.2016 18:09
#37 RE: Strausberg antworten

Flugplatz Strausberg soll erweitert werden.
Instrumentenlandesystem soll eingeführt werden, Funkpflicht um Umkreis des Flugplatzes, Erhöhung der Startmasse auf 14t und irgendwann folgt Erweiterung/Verlängerung der SLB.
Entsprechende Anträge sind an die Luftfahrbehörde des Landes ergangen.

Natürlich haben auch Bürger etwas dagegen. Ein Bürgerverein wettert. Aber wie so oft ging der Verein von Neubürger von Klosterdorf aus. Bürger die vor dem Hausbau wussten das dort der Start oder auch mal Landung von Flugzeugen des Flugplatzes vorbei führt und das es "Fluglärm" geben kann.
Logische Konsequenz ist dann doch, dort nicht zu bauen- statt gegen die (überwiegend) Freizeitpiloten wettern und klagen und Presse bemühen und....

Vorstädter ( Gast )
Beiträge:

07.08.2016 14:54
#38 RE: Strausberg antworten

Derzeit laufen Vorbereitungen für einen neuen Bahnhof in Strausberg-Vorstadt.
Was in der DDR ( und auch bis heute) problemlos funktionierte, S-Bahn und Regiobahn nutzen auf einen kleinen Stückchen am (Alt) Bahnhof ein und das Selbe Gleis.
Künftig soll die S-Bahn allein jenes Gleis nutzen. Und die Regiobahn erhällt einen neuen Bahnsteig parallel zum S-Bahn-Bahnsteig . So das über diesen neuen Bahnsteig das Umsteigen zwischen S-Bahn und Regio erfolgen soll. Der neue Bahnsteig erhällt dann auch diese "Buswartehäuschen", die vor Wetter nun wirklich nicht schützen. So wie überall.
Damit ist die bisherige Bahnsteigüberdachung am ehemaligen Bahnhofsgebäude hinfällig und wird dann angerissen. Das Bahnhofsgebäude ist als solches schon lange nicht mehr in Betrieb und hart der ausbleibenden Mieter. Wobei- Interessentenanfragen werden von der zuständigen Bahntochter nicht einmal beantwortet.
Sicher Absicht bei der Bahn. Denn nach dem Umbau 2017/2018 kann das Bahnhofsgebäude veräußert werden. So wird es dann auch kommen.
Diese neuen Entwicklungen sind keinerwegs nur positiv zu sehen.

Eggersdorfer Offline




Beiträge: 42
Punkte: 66

18.09.2016 11:16
#39 RE: Strausberg antworten

Immerhin ist bereits ein Teil der Straßensanierungen geschafft.
Am Krankenhaus ist eine Kreuzung gebaut worden um OBI und die Gewerbe dort besser und sicherer zu erreichen. Zudem sind Fußgängerinseln auf allen Straßenzweigen hinzu gekommen. Leider waren Planer und Verantwortliche reine Autofahrer. Eine Querung für Radfahrer ist so enfach durch die Bordsteinkante nicht möglich. Radfaherclubs haben diesen Zustand bereits moniert.
Der Kreisel an der Nordspitze des Strausssee musste bereits saniert werden. Er ist einfach nicht für Sattelschlepper errichtet.
Auch der Kreisel am "Dampfer" musste bereits saniert werden. Er ist einfach nicht für Sattelschlepper errichtet.
So alt sind diese Kreisel noch nicht. Aber der "Grüne Blick" der Verantwortlichen lässt halt Nachfolgekosten explodieren.
Und das alles bei mehrwöchiger Vollsperrung.
Nun ist in einer Woche der Kreisel am Aldi/Finanzamt dran. Wieder mit Sperrung. Dieses mal die viel befahrene Prötzeler Chaussee dort schon gesperrt. Viele Pendler damit vom Parkplatz an der S-Bahn abgeschnitten.
Die ganzen Maßnahmen ernten nur Kopfschütteln bei den Bürgern und Gewerbetreibenden.

max Offline




Beiträge: 88
Punkte: 112

24.09.2016 00:15
#40 RE: Strausberg antworten

Der Abriß der ehemaligen Kaufhalle Paul-Singer-Str./Dorrenbachstr. kommt nun.
Einst hatte diese Kaufhalle die Soldatenfamilien in Strausberg/Vorstadt versorgt.
In der Neudeutschen Zeit war dort ein Edeka-Markt.
Das Grundstück ist privatisiert. Dem Edeka-Pächter wurde gekündigt.
Auf dem Areal sollen 9 Einfamilienhäuser entstehen. Dem neuen Eigentümer ist die Gewinnmaximierung durch Parzellierung und Weiterverkauf wichtiger wie die Sicherung der Versorgung der Einwohner. Die nun am Ex Ledigenwohnheim Scharnhorststr. vorbei durch das Wäldchen zum Norma-Supermarkt Eggersdorf zum Einkauf müssen. Für die vielen älteren Bewohner der Siedlung schon etwas beschwerlich.

nanoman Offline




Beiträge: 11
Punkte: 15

02.10.2016 21:33
#41 RE: Strausberg antworten

Bewohner von Strausberg-Vorstadt fordern eigentlich Übermäßiges. Zur Durchsetzung der Forderungen einer selbsternannten Bürgerinitiative war sogar das RBB-Fernsehen dorthin für einen Sendebericht. Meine Nutter wohnt noch dort. Daher bekomme ich den Tratsch aus erster Hand.
Zum Beispiel das Südcenter als attraktives Einkaufscentrum. Nur- das war dieses Südcenter schon einmal. Wegen des schlechten Umsatzes zogen aber Mieter ab.
Zum Beispiel einen Wochenmarkt auf dem Bahnhofsvorplatz mit frischen Produkten. Doch jetzt nach einem 1/2-Jahr kommen die Marktsträndler schon zur Stadt und wollen den Markt nicht mehr bedienen. Denn ihnen fehlen Kundschaft und Umsatz. Sie wollen lieber an dem Tag andere umsatzstärkere Marktstandorte bedienen.
Nun kommt das zu Tage, was wir insgeheim alle nach der RBB-Sendung schon sagten und im Vorbeitrag zum Tragen kam: Vorstadt ist mit den Rentnern (NVA) finanziell zu schwach besetzt für attraktives EKZ Südcenter, genau so für einen eigenen Wochenmarkt.
Selbst die Eigentümer Südcenter bekommen nicht einmal einen Discounter bewegt um dort einen Supermarkt aufzumachen.
Auch der Bäcker hat schon eine Filiale im Spakassengebäude visavis Blau-Weiß geschlossen und betreibt nur noch die kleine Filiale am Bahnhof.

Eggersdorfer Offline




Beiträge: 42
Punkte: 66

14.10.2016 13:22
#42 RE: Strausberg antworten

Der Bürgerbund „Nordheim 91“ e. V. hat nach 25 Jahren seine Auflösung beschlossen
„Die Stadt verliert eine Institution“
Der Versammlungssaal im Strausberger Mehrgenerationenhaus war bis auf den letzten Platz gefüllt am 27. September 2016.
Der Bürgerbund „Nordheim 91“ e. V. lud zur Mitgliederversammlung. Neben den Berichten des Vorsitzenden, der Schatzmeisterin, des Protokoll- und Beschwerdeausschusses und deren Entlastung bewog vor allem der anstehende Beschluss über die Auflösung des Bürgerbundes über 70 Mitglieder zur Teilnahme. Seit nunmehr 25 Jahren setzte sich der Bürgerbund für die Interessen und Belange der Anwohnerinnen und Anwohner besonders im Norden Strausbergs ein. „Vor allem das Wohl der Bürger, soziale Gerechtigkeit und die Förderung des solidarischen zusammenlebens standen im Mittelpunkt des Wirkens“, fasste Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzender Dieter Kartmann zusammen. Englisch-Kurse, Diskussionsrunden zu aktuellen Themen, gemeinsame Ausflüge und Kurse mit Fahrlehrer Andreas Kaiser – der Bürgerbund brachte sich vielfältig ein und bereicherte das städtische Leben. „Es ist nicht nur einfach ein Verein, der Nordheim-Bund ist zu einer Institution der Stadt geworden“, erklärte Bürgermeisterin Elke Stadeler in ihren Grußworten. Doch die vergangene Jahre gingen auch am Bürgerbund und seinem Vorstand nicht spurlos vorbei - alle wurden älter. Seit der letzten Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl im November 2013 gehörten Petra Jentzsch, Margitta Markert, Heidrun Sayatz, Angelika Wieland, Siegfried Edler und Dieter Kartmann dem obersten Gremium des zuletzt 504 Mitglieder starken Vereins an. Der Altersdurchschnitt war im gleichen Zeitraum von 76 auf 76,4 Jahre gestiegen, der Vorstand blieb nur durch eine Übergangslösung auch bis September 2016 seiner Arbeit treu. Es sollte eine Frist sein, in der andere, jüngere Vorstandsmitglieder gefunden werden sollten. Doch alles Bemühen half nichts. So fassten die anwesenden Mitglieder zunächst eine Satzungsänderung, um anschließend mit dem Votum der Anwesenden und nicht einem Drittel aller Mitglieder, die sofortige Auflösung zu beschließen. Verbliebene Finanzen sollen dem Finanzamt übergeben werden, sämtliche Unterlagen werden zur Fristenwahrung dem Anwaltsbüro Bünger & Meyer übergeben. „Das Ende tat weh, vieles ist damit weg, aber es ist auch ein Stück weit eine Erleichterung“, resümierte Dieter Kartmann, der zur Symbolfigur des Bundes geworden ist, nach der Versammlung und erinnerte an den gestiegenen bürokratischen Aufwand und Schriftverkehr.

Damit ist AUS die Maus.
Von einst 3 Bürgervereinen gibt es jetzt nur noch 1. Im Wohnkomplex Hegermühle um den Vorsitzenden Oberst a.D. Steinkopf.
Einst Kommandeur des Wachregiment-2. Aber er ist auch schon mitte 70 und wird die Fahne nicht mehr allzuviele Jahre tragen.

Berliner Bär Offline




Beiträge: 29
Punkte: 29

27.10.2016 18:24
#43 RE: Strausberg antworten

Ja, in Sachen Altstadtcenter kommt eine juristische Blamage auf die Stadt zu. Beschließen doch die Stadtverordneten den Stop und Ausstieg aus dem Projekt. Folglich musste die Verwaltung auf Rückabwicklung der Grundstücksverkäufe klagen.
Dann kommt der Richter vom Landgericht daher und erörtert seine Rechtsauffassung: Klage unzulässig- denn nach allem was ihm vorliegt blockiert gerade die Stadt die Realisierung des Altstadtcenters.
Aber hier offenbart sich ein schon von Anbeginn (1990) bestehendes Problem. Die Stadtverordneten wollen zuviel operativ regieren und machen damit der Verwaltung ein kafmännisches Handeln schier unmöglich.
Eigentlich kein Wunder wenn man sich die Stadtverordneten so anschaut. Alles gescheiterte Existenzen, Kommunisten und Besserwisser = Klugscheisser.

Klaasen Offline



Beiträge: 46
Punkte: 74

26.02.2017 21:02
#44 RE: Strausberg antworten

Sigmund Jähn hatte wie jedes Jahr Geburtstag. Jetzt sogar den 80..

Er war schließlich 1978 der erste Deutsche im All. Die DDR feierte den Vogtländer als Volkshelden. Bis heute ist sein Name wohl jedem hier bekannt.
Kurz vor seinem 80. Geburtstag hielt der Kosmonaut im Interview mit „Morgenpost am Sonntag“-Redakteurin Pia Lucchesi mit Rückblick auf sein Leben . Dabei gewährt er Einblicke in seinen privaten Orbit.
https://www.tag24.de/nachrichten/sigmund...dr-udssr-213053

Selbst der RBB hatte einen Geburtstagsbeitrag in Brandenburg Aktuell. Natürlich zu der Zeit als auch die Bürgermeisterin gratulierte.

Eines ist wichtig: er mag immer noch keinen Rummel um seine Person und ist seinem Credo immer treu geblieben: immer ehrlich und mit beiden Beinen auf der Erde bleiben.

Möge Sigi uns noch lange erhalten bleiben. Trinken wir auf seine Gesundheit.

Herrensee ( Gast )
Beiträge:

10.03.2017 22:54
#45 RE: Strausberg antworten

Da wird der ehemalige Bürgermeister von Strausberg aus DDR-Zeiten, Manfred Tippmann, doch 90 Jahre alt.
Mit der Wende war dann auch sein Job weg. Denn Bürgermeister von Strausberg konnte nur werden, wenn die Person im MfNV beim Minister ( egal ob Hoffmann oder Keßler) Bestätigung fand.
Nach der Einverleibung der DDR in die BRD war auch Tippmann weiter aktiv und war treibend an Gründung Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH) und jahrelang der Landeschef Brandenburg, ist Gründungsmitglied des Seniorenverbandes Brandenburg und dessen Chef....
Ist doch seltsam wenn die "gehassten" SED Funktionäre dann auch nach 1990 immer noch gesellschaftlich aktiv blieben. Die angeblichen Akteure der Bürgerbewegung aber wieder in der Versenkung verschwanden oder sich gegen Kohle bei dem Machtparteien West anbiederten.

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