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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 41 mal aufgerufen
 II. Bat ( Funk)
Visa Offline



Beiträge: 42
Punkte: 70

15.04.2016 16:40
Feldfunksendezentrum-5 antworten

Ihr seht an den Nummerierungen, es gab mehrere Standorte für Feldfunksendezentren.
Die Nummern 1 und 3 und 4 waren Standorte für den Kriegsfall und sollten somit im Frieden noch nicht aufklärbar sein.

Das Feldfunksendezentrum-5 im Raum Krachtsheide bei Beeskow entstand mit der Bunkeranlage Ranzig und arbeitete für den ZWGS Fürstenwalde und ZWGS LSK/LV Ranzig sowie der Rückwärtigen Führungsstaffel des Kdo LSK/LV in Ranzig bzw. nachfolgend dann die Rückwärtige Führungsstelle LSK/LV Ranzig.

Für die in den 80ger Jahren in Ranzig aufgestellen Führungspunkt FOFMTFK und Führungspunkt Interflug arbeitete das Feldfunksendezentrum Krachtsheide nicht.

Bis zur Auflösung der NVA 1990 war dieses Feldfunksendezentrum aktuell als Feldfunksendegruppe Krachtsheide.

Die entsprechenden Nachrichtenverbindungen kamen über Ausschleifungen SOK-505 aus Richtung Fürstenwalde bzw. Ranzig. Dazu waren im Raum Krachtsheide mehrere Anschaltpunkte/Ausschleifungen gebaut- für mehrere Abholpunkte und ausgebaute Stellungen für Senderstandorte.

Techniker-Wolf Offline



Beiträge: 11
Punkte: 15

15.04.2016 16:44
#2 RE: Feldfunksendezentrum-5 antworten

Genau.
Krachtsheide konnte sowohl vom FBZ Raduga Fürsenwalde als auch vom Objekt Beeskow betrieben werden. Da war das SOK 505 in beide Richtungen angezapft und auf KV aufgelegt.
So gesehen war im Raum Krachtsheide die Kriegssendestelle des ZGS LSK/LV Fürstenwalde.
Denn Rotes Luch als auch Limsdorf arbeiten zu Friedenszeiten und konnten daher vorab aufgeklärt werden und somit bestand Möglichkeit frühzeitiger Ausschaltung der Sendestellen.
Darum war Bezeichnung Krachtsheide auch eher als Gebiet zu sehen statt örtlich.

Geigenton Offline



Beiträge: 12
Punkte: 16

15.04.2016 16:46
#3 RE: Feldfunksendezentrum-5 antworten

An Ranzig war Ersatz für SOK505 eine Rifu RT-417. In StNZ Ranzig stationär. In Krachtsheide mobil vom Regiment. Bezeichnung 58D 109.
Nutzbar also nur die 4 Kanäle des Multiplexers K2-5.
K2 Funk-WT ( Name: EWTR 2402/5 )
K3 MOD- Leitung
K4 MOD- Leitung
K5 NF-Dienstleitung Funkleiter

Zur Erklärung:
EWTR 2402 Ranzig- Limsdorf
EWTR 2402/2 Ranzig- Waldsieversdorf FFuSZ 2
EWTR 2402/5 Ranzig - Krachtsheide FFuSZ 5

Alles auf Basis WTT-24 Technik.
Zeitansatz: ZWGS Ranzig.


Nach Krachtsheide hatte StO Ranzig auch eine Post-Miet-WT: Bezeichnung TPN-22. 12 Kanäle mit 100 Bd.
Lief dann über Beeskow und SchSch Rietz Neuendorf und KK57.
Ersatz war TPNR-22. Standort der Funkgruppe war dann im Raum Görzig.

Raduga Offline



Beiträge: 12
Punkte: 20

15.04.2016 16:56
#4 RE: Feldfunksendezentrum-5 antworten

Auch für den damaligen ZWGS Fürstenwalde war eine Richtfunkersatzvariante von der RFB-3 Willmersdorf zur FFuSGr eingerichtet.
Beschaltung war analog der Richtfunk in Ranzig. Mit drehbarer Antenne.

Irgendwann Ende der 70ger Jahre war dann noch eine (Draht) Fernsprechstandverbindung von der Regimentsführungsstelle im Luch zum Leiter der Sendegruppe Krachtsheide organisiert.
Außerdem hatte die Sendegruppe eine Telefonnummer von der ATZ im Luch und eine Rufnummer von ATZ im Bunker Fürstenwalde. Aber nur als OB-Anschluss.

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