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Dieses Thema hat 55 Antworten
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Judas Offline



Beiträge: 23
Punkte: 27

22.09.2016 21:49
#16 RE: Ukraine antworten

am Donnerstag sagte der Chef der Donezker Volksrepublik, Alexander Sachartschenko, ein Bataillon sei in die benachbarte Lugansker Republik versetzt, um dort einen Putschversuch zu verhindern.

Laut dem Szenario der Organisatoren, so LVR-Chef Plotnizki, sollten „junge Leute auf die Straßen gehen und laut dazu aufrufen“, dass die ukrainischen Streitkräfte „in die Republik zurückkehren und die alte Macht wiederherstellen“.
Die mutmaßlichen Veranstalter des Putschversuches bezeichnete der LVR-Chef als „gescheiterte Politiker, einige ehemalige Offiziere der Volksmiliz und diejenigen, die mit dem Glauben leben, dass man noch etwas zurückholen kann“.

Peter Schmidt Offline




Beiträge: 7
Punkte: 26

25.09.2016 22:57
#17 RE: Ukraine antworten

Die Flugabwehrkräfte von Lugansk haben eine ukrainische Drohne mit Sprengstoff abgefangen, die in Richtung der Stadt Lugansk gestartet worden war, die ein Sprecher der Volksmiliz am Sonntag mitteilte.
Die Regierungskräfte hatten demnach einen Anschlag gegen die Einwohner der Stadt geplant. Die Drohne, die mit zwei selbstgemachten Sprengstoffsätzen ausgerüstet war, sei nicht weit von der Stadt Debalzewe zur Landung gebracht und von Ingenieuren entschärft worden, sagte der Pressesprecher der Lugansker Volksmiliz, Andrej Marotschko. Die Stärke der Bombe habe sich auf rund drei Kilogramm TNT belaufen.

Olga Offline




Beiträge: 18
Punkte: 22

09.10.2016 18:59
#18 RE: Ukraine antworten

Der Aufklärungsdienst der Volksrepublik Donezk (VRD) hat die Ankunft US-amerikanischer Scharfschützen sowie sechs ukrainischer Granatwerfer an der Frontlinie im Donbass registriert, wie der Vize-Stabschef der Donezker Volkswehr, Eduard Bassurin, am Sontag mitteilte.

„Nahe der Ortschaft Majorsk, 1,5 Kilometer von der Berührungslinie entfernt und unweit einer Brücke, sind Feuerstellungen von sechs Granatwerfern mit Kalibern von 120 Millimetern gesichtet worden. Außerdem hat unser Aufklärungsdienst US-Scharfschützen im Rahmen der Militäroperation entdeckt“, so Bassurin.

Ein Beweis mehr für direkten Einsatz von US-Militärangehörigen.

Weise Offline



Beiträge: 15
Punkte: 19

13.10.2016 13:49
#19 RE: Ukraine antworten

Und wieder kämpfen sie.
Die ukrainische Regierungsarmee hat am Mittwoch die Volkswehr der Donezker Volksrepublik angegriffen und dabei große Verluste erlitten. Dies meldete eine örtliche Nachrichtenagentur unter Berufung auf den Vizechef des operativen Kommandos, Eduard Bassurin.
Die ukrainischen Regierungstruppen hätten demnach am Mittwoch den „wahnsinnigen Versuch" unternommen, die Verteidigung zwischen den Siedlungen Kominternowo und Leninskoje im Süden der Volksrepublik zu durchbrechen, so Bassurin. Viermal hätten sie die Stellungen der Donezker Volkswehr gestürmt, jedoch ohne Erfolg.

„Leider konnten wir Verluste unter unseren Verteidigern nicht vermeiden. Zwei Soldaten sind umgekommen und fünf weitere verletzt", ergänzte er. Aufseiten der ukrainischen Regierungsarmee seien 15 Soldaten getötet und 25 verletzt worden.
Dabei seien unter den an dem Angriff beteiligten Soldaten ausländische Söldner gewesen. „Angesichts der schlechten Vorbereitung der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte wurden Söldner aus Polen und Georgien eingesetzt", so Bassurin.

Franzen Offline



Beiträge: 10
Punkte: 10

14.10.2016 22:37
#20 RE: Ukraine antworten

Die ukrainische Armee hat am Freitag nach Angaben aus Donezk Stellungen der Volkswehr im Süden der nicht anerkannten Donezker Volksrepublik angegriffen. Es kam zu einem Gefecht.
Nach Artillerievorbereitung folgte ein Angriff der Infantrie.

Bulow Offline




Beiträge: 27
Punkte: 39

17.10.2016 20:56
#21 RE: Ukraine antworten

Die ukrainische Armee hat am Montag eine Offensive im Raum der Siedlung Leninskoje im Süden des Donbass gestartet. Das teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der selbst ernannten Republik Donezk mit.
Den Angaben zufolge wurde bei der Offensive auch das nationalistische Bataillon „Asow“ sowie ausländische Söldner eingesetzt. Die Volkswehr konnte den Angriff abwehren. Fünf ukrainische Soldaten wurden getötet und mindestens zehn verletzt. „Auf der Seite der Volkswehr gab es einen Toten und drei Verletzte“, teilte Eduard Bassurin vom Donezker Verteidigungsministerium mit.

Olga Offline




Beiträge: 18
Punkte: 22

21.10.2016 20:18
#22 RE: Ukraine antworten

Kiew hat "intensive Kämpfe" zwischen der Armee und den Volksmilizen im Raum von Mariupol am Asowschen Meer gemeldet. Wie der Sekretär des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung, Alexander Turtschinow, am Freitag mitteilte, hatten die Aufständischen seit 18. Oktober rund 3.000 Geschosse und Granaten auf Stellungen der Armee abgefeuert.

"Besonders intensiv waren die Provokationen und der Beschuss im Raum der Siedlungen Marjinka, Krasnogorowka, Wodjanoje und Schirokino", wurde Turtschinow vom russischen Internetportal lenta.ru zitiert.

So fängt mal der Eine an und mal der Andere. Ursache war aber der versuchte Durchbruch der Ukras vom 12. Oktober.

Uwe Hamann Offline



Beiträge: 7
Punkte: 7

24.10.2016 23:53
#23 RE: Ukraine antworten

Kiew hat polnische Söldner und Schläger der extremistischen Organisation Rechter Sektor zur Trennlinie im Donbass verlegt. Das meldete die Donezker Nachrichtenagentur (DAN) am Montag unter Berufung auf Eduard Bassurin vom Donezker Verteidigungsministerium.
„40 polnische Söldner sind im Raum der Siedlung Schirokaja Balka, zwei Kilometer von der Trennlinie, mit zwei Lastwagen eingetroffen. Im Raum der Siedlung Werchnetorezkoje, vier Kilometer von der Front, kamen bis zu 100 Angehörige des Rechten Sektors an. Die Extremisten quartieren sich wider Willen der Einwohner in deren Häusern ein“, sagte Bassurin.

Der Vorsitzende des Volksrates der Donezker Republik, Denis Puschilin, hatte am Freitag mitgeteilt, dass die ukrainische Seite Versuche unternimmt, eine Offensive bei Mariupol zu starten. Dabei setzten sie starke Verbände ein. „Wir haben genug Mittel und Kräfte, um einen Gegenangriff zu unternehmen“, versicherte Puschilin.

Sebastian Offline



Beiträge: 4
Punkte: 8

23.11.2016 22:04
#24 RE: Ukraine antworten

Die ukrainischen Streitkräfte haben laut dem Chef des Zentrums für Befreiung ukrainischer Gefangener „Offizierskorps“, Wladimir Ruban, die Möglichkeit, den Donbass-Konflikt auf gewaltsamem Wege zu lösen, wie das Portal „Apostrof“ berichtet.
„Eine militärische Lösung des Donbass-Problems ist durchaus möglich. Man kann bis Nowoasowsk (Gebiet Donezk – Anm. d. Red.) oder gar Rostow (Südrussland – Anm. d. Red.) gelangen“, erklärte Ruban.

Im Gegensatz eine Einschätzung von einer Seite die so nicht erwartet wird:
Vor zwei Tagen hatte der Abgeordnete des ukrainischen Parlaments (Werchowna Rada) und Kommandeur des Bataillons „Asow“, Andrej Bilezki, erklärt, die Streitkräfte des Landes könnten im Donbass sehr schnell durch die russische Armee zerschlagen werden. Aus Sicht des Politikers könne Russland die Situation im Südosten der Ukraine in einer Sekunde ändern. Bilezki betonte damals, dass das Begreifen der realen Sachlage die ukrainischen Militärs sehr demoralisiere. „Der moralische Zustand ist schlecht.
Sollte Russland, Gott erbarme, die Situation in eine heiße Phase überführen, werden wir alle im Blut ersticken“, so der Abgeordnete.

Atze Offline



Beiträge: 13
Punkte: 13

25.11.2016 17:41
#25 RE: Ukraine antworten

Sie können es nicht lassen: Das Spiel mit dem Feuer.
Die Ukraine plant nach russischen Angaben eine militärische Schießübung mit Raketen im russischen Luftraum über der Schwarzmeerhalbinsel Krim. Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviazija schlägt Alarm: Die einseitig beschlossene Militärübung gefährdet zivile Maschinen.

Rosaviazija teilte am Freitag mit, von der Ukraine am Donnerstag ein NOTAM, eine Gefahrenbenachrichtigung für Luftfahrer, erhalten zu haben. Darin werde vor aktiven Gefahren für den Luftverkehr über der Krim wegen einer ukrainischen Raketenübung am 1. und 2. Dezember gewarnt.
Die Warnung beziehe sich auf das Fluginformationsgebiet Simferopol, Hauptstadt der russischen Schwarzmeerhalbinsel Krim. Rosaviazija verweist darauf, dass die Ukraine ihre Entscheidung mit Russland nicht einmal abgestimmt habe.

In der vergangenen Woche hat die Ukraine nach eigenen Angaben erfolgreich eine neue Rakete getestet. Staatschef Poroschenko zeigte sich stolz auf die neue Waffe, die eine Reichweite von 60 Kilometern haben soll. Präsidentenberater Birjukow drohte der russischen Marine mit der "todbringenden“ Waffe.

Nun kann ich mir gut vorstellen, dass die Russ. Luftabwehr der Krim dazu nichts sagt. Dafür aber kein Risiko eingeht und die S300/S400 an diesen Flugobjekten testet.

nanoman Offline




Beiträge: 9
Punkte: 13

26.11.2016 00:58
#26 RE: Ukraine antworten

Das Verteidigungsministerium in Moskau hat im Zusammenhang mit der angekündigten ukrainischen Raketenübung vor der russischen Halbinsel Krim Protest geäußert. Die Behörde warnte, dass die von Kiew erklärte Gefahrenzone im Schwarzen Meer die russische Seegrenze verletze.
Am Freitag übergab das russische Verteidigungsministerium dem ukrainischen Militärattaché in Moskau eine Note. Darin wird Protest gegen „die von der Ukraine verhängten rechtswidrigen Beschränkungen für die Nutzung des Luftraums über dem Schwarzen Meer westlich der Halbinsel Krim wegen Raketen-Starts am 1. und 2. Dezember 2016“ geäußert, wie die Behörde mitteilte.
„Die von der ukrainischen Seite erklärten südöstlichen Grenzen der Gefahrenzone verletzen das Territorialgewässer der Russischen Föderation. Das widerspricht dem Völkerrecht und dem russischen Recht.“

Ich bin auch der Meinung, dass ukrainische Raketen von der russischen Luftabwehr dann abgeschossen werden.

Olga Offline




Beiträge: 18
Punkte: 22

30.11.2016 21:35
#27 RE: Ukraine antworten

Ukrainischen Medienberichten zufolge hat das russische Verteidigungsministerium dem Militärattaché der Ukraine angeblich einen Brief geschickt. Darin soll es heißen, dass Russland die ukrainischen Raketen und Startrampen vernichten werde, wenn Kiew Raketen im Luftraum der Krim abfeuern sollte.

Was haben die denn gedacht wie Russland reagieren Könnte ?
Wir werden sehen was die nächsten 2 Tage passiert-

Raubritter Offline



Beiträge: 9
Punkte: 17

03.12.2016 17:55
#28 RE: Ukraine antworten

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Abgeordneten der Obersten Rada (Parlament) mehrmals Schmiergelder für die Unterstützung seiner Initiativen, darunter die Neubesetzung hoher Ämter, gezahlt, sagte der ukrainische Parlamentsabgeordnete Oleksandr Onischtschenko.
Ihm zufolge erfolgte die Übergabe der Bestechungsgelder im Amtssitz des Präsidenten. Leibwache-Chef Fjodorow habe das abgewickelt und außerdem entsprechende Berichte über Parlamentsabstimmungen bekommen, so Onischtschenko.
Mit den Bestechungsgeldern, darunter aus vom IWF gewährten Kreditmitteln, seien die Entscheidungen über die Entlassung oder Ernennung des Generalstaatsanwaltes und die Entlassung des Chefs des Sicherheitsdienstes, Valentin Naliwaitschenko, sowie das Durchboxen der Gesetzentwürfe über eine Gerichtsreform beeinflusst worden, die „etwa 70 bis 80 Stimmen weniger erhalten hatten als nötig und daher nachgekauft werden mussten“.
„Er hielt es für nötig, einen eigenen Generalstaatsanwalt und einen eigenen Vorsitzenden des Sicherheitsdienstes (SBU) zu ernennen und Gesetzentwürfe durchzusetzen, die zur Festigung seiner Macht beitragen“, so der Abgeordnete. Er gestand, an dem Stimmenkauf und den Verhandlungen über die Verabschiedung von dem Präsidenten genehmen Gesetzentwürfen teilgenommen zu haben. Er selber habe auch den von Poroschenko angezettelten Krieg gegen Premier Jazenjuk geleitet, um an seiner Stelle einen neuen Premier einzusetzen, so Onischtschenko.
Es wurde außerdem bekannt, dass die US-Geheimdienste sich mit Onischtschenko in Verbindung gesetzt und Interesse an Informationen über Bestechungsfälle gezeigt hatten. Poroschenko soll versucht haben, den Abgeordneten zum Verschweigen der genannten Fakten zu bewegen.
Wie der Abgeordnete zuvor berichtet hatte, habe er mehr als ein Jahr lang, bevor er die Ukraine verließ, seine Gespräche mit dem Präsidenten der Ukraine mit einem versteckten Mikrofon in seiner Armbanduhr aufgenommen und diese Materialein dem US-Geheimdienst übergeben.

Mitte November wurde Poroschenko wegen der Maidan-Unruhen von der Generalstaatsanwaltschaft vorgeladen.

Jens Offline



Beiträge: 50
Punkte: 54

16.12.2016 18:52
#29 RE: Ukraine antworten

Die Europäische Union hat der früheren Regierung der Ukraine mit einem Machtwechsel gedroht, wenn sie sich weigert, dass Assoziierungsabkommen mit der EU zu unterzeichnen. Dies erklärte der ukrainische Ex-Premierminister Nikolai Asarow bei der Verhandlung im Moskauer Dorogomilowski-Gericht.

„Eindeutig schätze ich die Ereignisse in der Ukraine 2014 als Staatsstreich ein. Mich verblüffte die Reaktion einzelner Spitzenpolitiker der EU auf unser absolut legitimes souveränes Recht, die Unterzeichnung des Abkommens aufzuschieben oder abzusagen. Das ist die ausschließliche Prärogative des Präsidenten. Unsere prinzipielle Position bestand darin, dass wir kein Abkommen signieren können, welches unsere Wirtschaft in die Krise führt“, erklärte Asarow.

„Das, was in Kiew auf dem Maidan geschehen ist, war meines Erachtens eine freche und grobe Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine seitens anderer Staaten. Daran besteht keinerlei Zweifel. Wenn der (US-Senator John – Anm. d. Red.) McCain auf dem Maidan auftritt und zum Sturz der Regierung aufruft, wovon zeugt das denn?“, erklärte Asarow.

Dann wird auch klar, warum die EU Sanktionen gegen Russland verhängt. Denn mit dem Krim-Referendum und dem ungewollten Aufstand in der Ostukraine als Folge der Krimbesetzung hat Moskau der EU einen Teil der Suppe versalzen.
Mit einer großangelegten Medienkampagne musste dann der EU-Bürger von der Boßheit Russlands überzeugt werden.

Der Maidan war genau so wenig ein Wille des Volkes wie der Umsturz in der DDR 1989/90.

Kemnitzer Offline



Beiträge: 8
Punkte: 12

25.12.2016 17:46
#30 RE: Ukraine antworten

Polen in West-Ukraine fordern Autonomie
Die polnische Gemeinde im westukrainischen Lwiw (Lemberg) hat von der zentralen Regierung in Kiew wirtschaftliche Autonomie gefordert. Nach Angaben lokaler Medien strebt die Region eine ökonomische Integration in Polen an.

Eine Entwicklung die zu erwarten war und infolge der Wirtschaftsflaute in der Ukraine eigentlich überfällig ist.

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