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Dieses Thema hat 55 Antworten
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Detlef Offline



Beiträge: 4
Punkte: 4

27.07.2017 12:57
#46 RE: Ukraine antworten

In der Ukraine beginnt im August eine außerordentliche Einberufung zum Wehrdienst. Kiew begründet das mit Russlands jüngsten Aktivitäten im Grenzraum ( 3 MSD stationiert) sowie auf die für September anberaumte russisch-weißrussische Übung „Sapad 2017“ („Westen 2017“).

Mops Offline



Beiträge: 8
Punkte: 8

21.08.2017 12:19
#47 RE: Ukraine antworten

Was lässt westeuropäischen Regenten an der Seite der USA so heftig Interesse an der Kolonie Ukraine haben ?
Bodenschätze.... billige Arbeitskräfte = Fehlanzeige !
Es ist zum einen der Absperrhahn für russisches Gas, den die Ukraine in der Hand hält, zum anderen ist es die geostrategische Bedeutung des Landes, die den Profis in den NATO-Stäben das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Die Hoffnung, in der Ukraine die weiche Flanke Russlands zu finden, lässt den Kriegs-Profis keine Ruhe. Da will man nicht einmal die Umsetzung der militärischen Komponente des Abkommens mit der EU abwarten.Damit sollte eine NATO-Mitgliedschaft umgangen werden- aber mit einem Ergebnis das der NATO-Mitgliedschaft gleich kommt.
Wohl deshalb haben Ende Juli 2017 die sogenannten SEABEES, die Bautruppen der US-Marine, den Auftrag bekommen, einen US-Marinestützpunkt an der Schwarzmeerküste zu errichten. Der neue Kommandoposten soll im ukrainischen Hafen Otschakow seinen Platz finden, nur rund 300 Kilometer von Sewastopol, dem Heimathafen der russischen Schwarzmeerflotte entfernt. In solchen Plänen lauert der Kriegsterror der Profis, dessen Ausmaß jeden Amateur-Anschlag übersteigt.

Ben Offline




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25.08.2017 22:37
#48 RE: Ukraine antworten

Das Personal für die ukrainischen Streitkräfte wurde mühsam gesammelt, was vielen Offizieren einen schnellen Karriereaufstieg ermöglichte. Der Kommandeur der Division der Anti-U-Boot-Schiffe der russischen Pazifikflotte, Kapitän des ersten Ranges Michail Jeschel wechselte 1993 zur ukrainischen Armee. Drei Jahre später leitete er die Kriegsflotte der Ukraine, 2010 wurde er zum Verteidigungsminister des Landes.
Der jetzige Verteidigungsminister der Ukraine, Stepan Poltorak, absolvierte die Kommandeurs-Offiziershochschule des Innenministeriums der UdSSR. Der ukrainische Generalstabschef Viktor Muschenko absolvierte in den 1980er Jahren die Leningrader Kommandeurs-Hochschule.

Dabei war mir so der Gedanke gekommen, wie weit die höheren NVA Offiziere und Generale in Bezug auf die Bundeswehr gegangen wären.
Irgendwie ist so ein Wechsel doch verrat am Volk, den Idealen und am Eid.

Ben Offline




Beiträge: 107
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25.08.2017 22:38
#49 RE: Ukraine antworten

Die Ukraine hat den 26. Jahrestag ihrer Souveränität begangen. Aber von der Unabhängigkeit, für die auf dem „Maidan“ vor dreieinhalb Jahren gekämpft worden war, ist nichts mehr zu sehen.
Ukraine und Souveränität - zwei Dinge die nicht zusammen passen. Jedenfalls nicht jetzt.
Das zeigt sich u.a. darin: Jeder nationale Staat zeigt am Ehrentag seine Truppen in der Parade.
Nur die Ukraine nicht:
An der Militärparade in Kiew nahmen neben wenigen ukrainischen Soldaten vor allem Nato-Militärs teil.
Wer nahm die Parade ab: der US-Verteidigungsminister James Mattis.

Dort passt doch hinein, dass US-Marinesoldaten einfach mal am ukrainischen Teil des Schwarzen Meer eine US-Marinebasis bauen.
Ukraine ist nach wie vor eine US-Kolonie.

Und die in geringen Stückzahlen vorgeführte neueste ukrainische Militärtechnik ?
So sei der Panzer „Oplot“, der als „Panzer des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet worden sei, in Wahrheit eine veränderte Version des sowjetischen T-80-Modells, und es werden sehr kleine Serien dieser Panzer gebaut, etwa zehn bis 20 Exemplare pro Jahr, so der Experte. Das reaktive Mehrfach-Raketensystem BM-21 „Werba“ sei nichts anderes als das sowjetische bzw. russische Modell „Grad“ auf dem Chassis des sowjetischen bzw. russischen Lastwagens KRAZ. Der Panzer „Bulat“ sei eine modernisierte Modifikation des T-64. Nur der Schützenpanzerwagen BTR-4 sei eine vollständig ukrainische Entwicklung, aber ihre Qualität sei mangelhaft

Olga Offline




Beiträge: 18
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06.10.2017 22:03
#50 RE: Ukraine antworten

Donbass: Mehr als 900 Ausländer aus der EU, den USA und dem Baltikum sollen für Kiew gegen die selbsterklärten Volkrepubliken Donezk und Lugansk im Einsatz sein. Dies teilte ein Sprecher des Donezker Armeekommandos mit.
Nach Angaben der Donezker Aufklärung sollen im Donbass demnach 129 Militärs aus den USA, der Türkei, Algerien, Litauen, Lettland und Großbritannien als Ausbilder und Kämpfer auf der ukrainischen Seite agieren.
Darüber hinaus befänden sich im Osten der Ukraine derzeit mehr als 60 polnische und litauische Scharfschützen im Einsatz für die ukrainische Armee.

Seit längerer Zeit seien auch zwei „Nationalbataillone“ aus Georgien und Ungarn in einer Stärke von über 500 Mann unweit von Donezk und Mariupol stationiert.

Es gebe außerdem Informationen darüber, dass mehrere private internationale Militärunternehmen mit 200 ihrer Söldner am Donbass-Konflikt teilnehmen würden.

Frechen Offline



Beiträge: 3
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12.10.2017 21:14
#51 RE: Ukraine antworten

Der in Kiew lebende Koordinator der Krim-Blockade, Lenur Isljamow, nach dem in Russland wegen Sprengung von Stromleitungen gefahndet wird, ruft die ukrainischen Nationalisten und Sympathisanten zu einem Einmarsch auf der russischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim auf.
„Wir wollen die ganze Ukraine zusammenbringen – alle, die die Krim als ukrainisch betrachten, und bis nach Simferopol (Krim-Hauptstadt) marschieren“, sagte Isljamow dem Informationsportal Obozrevatel. „Sie (die Krim-Bewohner – Red.) werden uns nichts anhaben können.“ Der Marsch sei bereits in Vorbereitung, so Isljamow.

Olga Offline




Beiträge: 18
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18.10.2017 18:31
#52 RE: Ukraine antworten

Am Dienstag ist in Kiew etwas passiert, was sich als Höhepunkt des politischen Jahres in der Ukraine bezeichnen lässt: Michail Saakaschwili, der Mann ohne Staatsbürgerschaft, hat seine Anhänger vor der Werchowna Rada versammelt und seinem früheren Kameraden Petro Poroschenko ein Ultimatum gestellt.
Angeblich versammelten sich im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt etwa 2000 bis 6000 Menschen. Das darf als Erfolg gelten, denn die Organisatoren der Aktion behaupteten, viele Menschen aus anderen Regionen, die an der Protestaktion teilnehmen wollten, seien von der Polizei auf dem Weg nach Kiew aufgehalten worden.
Formell gehörte die Initiative zur Kundgebung der von Saakaschwili patronierten „Bewegung neuer Kräfte“. Aber die meisten Teilnehmer der Aktion hielten die Flaggen der Parteien „Samopomoschtsch“ („Selbsthilfe“), „Batkiwschtschina“ („Vaterland“) und „Swoboda“ („Freiheit“). Darüber hinaus wurden in der Menschenmenge viele Kämpfer des „Nationalen Korpses“ gesehen, die drei Tage zuvor durch das Zentrum von Kiew mit Fackeln marschiert waren.
Aber selbst vor diesem Format hatte Präsident Petro Poroschenko große Angst: Die Sicherheitsmaßnahmen im „Regierungsviertel“ waren beispiellos, und die Zahl der Militärs samt Panzertechnik im Stadtzentrum noch größer als die der Protestierenden.
Die von Saakaschwili verkündeten Forderungen bestanden aus drei Punkten: die Aufhebung der Abgeordnetenimmunität, die Bildung eines speziellen Anti-Korruptions-Gerichts und der Übergang zum Verhältniswahlsystem. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass die Teilnehmer der Aktion den Sinn der Worte Saakaschwilis verstanden – das war vielmehr die Äußerung ihres Hasses für Poroschenko und die ganze Parlamentskoalition.
Saakaschwilis Rede war sehr verworren und klar war nur, dass er Poroschenko mit einem Volksaufstand drohte, wenn dieser nicht zurücktrete. Die Reaktion des Staatschefs ließ nicht lange auf sich warten: Er bezeichnete die Organisatoren der Kundgebung als „verantwortungslose Politikaster“ und befahl der Polizei, die Ordnung in Kiew wiederherzustellen.

Am Abend veränderte sich das Format der Kundgebung, und die Protestierenden durchbrachen die polizeiliche Blockade um das Parlament. Mehrere Menschen, darunter Polizeibeamte, wurden dabei verletzt. Zur Schlagkraft der Protestierenden wurden vor allem die „Veteranen“ der sogenannten Anti-Terror-Operation im Donezbecken aus dem Bataillon „Donbass“. Sie drängten die Polizisten und Kämpfer der Nationalgarde weg und begannen, Zelte vor dem Parlamentsgebäude aufzustellen, deren Zahl sich auf etwa 100 belief.

Aha, die Veteranen der Rechten agieren. Kommt Maidan 2.0 weil die USA andere Protagonisten braucht ?

Gigolo Offline



Beiträge: 10
Punkte: 26

18.10.2017 22:03
#53 RE: Ukraine antworten

Mehr als 450 Militärinstrukteure aus sieben Nato-Ländern bilden die ukrainischen Militärs auf Übungsplätzen und in Ausbildungszentren aus. Das meldet die Nachrichtenagentur UNIAN am Mittwoch unter Berufung auf den ersten Stellvertreter des ukrainischen Verteidigungsministers, Iwan Rusnak.
Die Ukraine wolle bekanntlich der Nato beitreten, wofür ihre Streitkräfte bis zum Jahr 2020 den Nato-Standards angepasst werden müssten.
Im ukrainischen Verteidigungsministerium arbeiteten zudem sechs hochrangige strategische Berater und 60 Berater aus 13 Nato-Ländern.

Ende September hatte der US-Sondergesandte für die Ukraine, Kurt Walker, erklärt, dass Kiew noch nicht bereit sei, der Nato beizutreten.
Walker- er regiert die Ukraine mit seinem Stab. Die anderen ukrainischen Nasen sind nur die Marionetten.

Roland Offline



Beiträge: 10
Punkte: 14

22.10.2017 18:29
#54 RE: Ukraine antworten

Laut dem ehemaligen Gouverneur des ukrainischen Gebiets Odessa, Michail Saakaschwili, sind seine Partner verhaftet und aus der Ukraine nach Georgien abgeschoben worden. Darüber schrieb er am Samstag auf seiner Facebook-Seite.
„Mein Freund (…) David Makischwili sowie meine ehemaligen Wächter und Fahrer (…) wurden mit einer Sondermaschine der Nationalgarde der Ukraine nach Georgien abgeschoben“, so Saakaschwili.
Ihm zufolge ist diese Operation gemäß einer persönlichen Verordnung des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko durchgeführt worden.
„Das Innenministerium sowie der Sicherheitsdienst der Ukraine haben auf direkte Willkür verzichtet und keine Operation durchgeführt, der Präsident hat dem Chef der Nationalgarde, der ihm untersteht, eine illegitime Anordnung gegeben“, so Saakaschwili weiter.
Zuvor hatte Saakaschwili erklärt, dass seine ehemaligen Mitarbeiter in Kiew verschwunden seien.

Tja, wer den Sturz der Oberen vorbereitet muss eben damit rechnen das die Oberen reagieren.
MS ist staatenlos und damit nicht nach Georgien abschiebbar sonst säße er auch in dem Flugzeug.

Dmitri ( Gast )
Beiträge:

10.11.2017 11:57
#55 RE: Ukraine antworten

Der Vize-Konsul Polens in der ukrainischen Stadt Luzk, Marek Zapur, hat Lwiw (ehemals Lemberg) als eine polnische Stadt bezeichnet. Mit dieser Erklärung trat er während eines Runden Tisches im Landeskundemuseum der Stadt Rowno auf, wie der Abteilungschef des Museums, Igor Martschuk, am Mittwoch via Facebook berichtete.
Zu dem Vorfall sei es gekommen, nachdem die ukrainischen Teilnehmer der Diskussion zum Thema „Wolhynien-Experiment von Henryk Józewski: Weg zur polnisch-ukrainischen Versöhnung in der Zwischenkriegszeit“ äußerten, dass Polen einen Teil des Territoriums der Ukrainischen Volksrepublik zwischen 1919 und 1929 Jahren eingenommen habe.
„Als Antwort darauf sagte der Vize-Konsul, dass es damals keinen ukrainischen Staat gegeben hat, Lwiw eine polnische Stadt ist und in Bezug auf die Gegenwart behauptet werden könnte, dass die Ukraine auf ähnliche Weise die Krim und Donbass okkupierte“, so Martschuk.
So bahnt sich wohl die nächste Okkupation an. Die Ukraine selbst ist doch am Ende. Nur die USA sichern noch den Bestand der Ukraine.

Hartmut Offline



Beiträge: 7
Punkte: 11

19.11.2017 17:30
#56 RE: Ukraine antworten

Mit Verweis auf die EU-Verordnung werden in Deutschland absichtlich die Lieferung humanitärer Güter in den Donbass blockiert.
Ich denke, dort bei Zoll und Banken arbeiten Menschen die der deutschen Dauerpropaganda gegen Russland auf den Keim gehen.
Hier ein Beitrag dazu: https://de.sputniknews.com/politik/20171...-donbass-hilfe/

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