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Dieses Thema hat 34 Antworten
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 SK Russland
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Keksie Offline



Beiträge: 16
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12.05.2016 23:33
#16 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Das mit den zu knappen Vorwarnzeiten stimmt.
Allerdings durch diese Luftpräsenz mittlerweile auch auf beiden Seiten. Bislang war der Westen dem russen so weit auf den Pelz gerückt, dass man von Vorwarnzeiten gar nicht mehr reden konnte. Vom Territorium Polens, Litauens, Lettlands und Estlands sind es bis zum Territorium der RF nur noch ein paar wenige Flugminuten. Jetzt in der Karibik eingetroffen, zeigen die Russen den Amis mal hautnah, was für ein beschissenes Gefühl das sein kann.
Erst wenn der USA klar ist, dass der nächste Krieg nicht bei den blöden Europäern, sondern bei ihnen zuhause die Zerstörungen bringt, werden sie wohl langsam ihren Denkapparat einschalten. Man hofft es zumindestens...

gostbuster Offline



Beiträge: 21
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12.05.2016 23:34
#17 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Der russische Flugzeugbauer MiG will in drei Jahren den neuen Kampfjet MiG-35 entwickeln, schreibt die „Rossijskaja Gaseta“ am Donnerstag.
Die neue Version soll dann noch effektiver sein. Die Grundbasierung auf MiG-29 soll bleiben. Erstflug einer MiG-35 war 2007.

Jochi Offline




Beiträge: 32
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12.05.2016 23:36
#18 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Diese Woche hatten die USA Vietnam aufgefordert, das Nachtanken russischer atomwaffenfähiger Bomber im einstigen US-Stützpunkt Cam Ranh Bay zu verbieten.

Dem US-Befehlshaber im Pazifik, General Vincent Brooks, zufolge absolvieren russische Bomber „provokatorische“ Flüge unter anderem im Raum von Guam, wo sich ein großer US-Luftstützpunkt befindet. Sorge darüber äußerte auch das US-Außenministerium.

„Die USA sind beunruhigt wegen russischer Flüge über Südostasien. Und wie steht es mit den viel zahlreicheren Nato-Flügen nahe der russischen Grenze?“, twitterte der Botschafter am Samstag.

Offenbar geht den Amis die Muffe das ihre Bomber auf Guam bereits Asche sind bevor der Startbefehl dort ankommt.
Liebe Amis, wer das eine will muss das andere mögen

Bobby Offline



Beiträge: 35
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12.05.2016 23:37
#19 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Das russische Militär hat nach eigenen Angaben eine neue Anti-Raketen-Rakete für das bewährte Langstrecken-Flugabwehrsystem S-400 erfolgreich getestet.
Die neue Rakete sei in dieser Woche auf einem Übungsgelände erprobt worden, teilte Kirill Makarow, Vizekommandeur der russischen Luft- und Weltraumverteidigungstruppen, am Samstag dem Radiosender RSN mit. Die Rakete habe ein knapp 400 km entferntes Ziel erfolgreich getroffen. Bislang können die S-400-Systeme Ziele in einer Distanz von 250 km bekämpfen. Mit der neuen Rakete wird die Reichweite beinahe verdoppelt.
Das S-400-System (Nato-Code SA-21 Growler) ist gegen alle Typen von Flugzeugen über Drohnen bis zu Marschflugkörpern wirksam und kann auch taktische Raketen abfangen. Selbst Tarnkappenflugzeuge (Stealth) haben dagegen keine Chance. Jedes System kann gleichzeitig 36 Ziele mit insgesamt 72 Raketen beschießen. Das System ist mit vier Raketentypen kompatibel, die sich in Gewicht und Reichweite unterscheiden.
Jetzt haben die Amis wieder Grund zum Grübel Grübel...
........................

Als Reaktion auf die US-Weltraumdrohne X-37, die laut Experten als Teil eines künftigen Bombensystems dienen könnte, entwickelt Russland einen eigenen unbemannten Raumgleiter.
„Wir arbeiten daran“, bestätigte Kirill Makarow, Vizekommandeur der russischen Luft- und Weltraumverteidigungstruppen, in einem Gespräch mit dem Radiosender RSN. Auf den Experimentalraumgleiter X-37 angesprochen, sagte der General: „Wir passen auf und arbeiten an Gegenmaßnahmen.“ Auf Details wollte er nicht eingehen.
Laut Experten könnte die Weltraumdrohne X-37, die Boeing im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums baut, für eine langfristige Waffenlagerung im Weltraum oder als Teil eines Bombensystems genutzt werden. Die US-Luftwaffe hält die Details unter Verschluss.
Wie in Moskau zu hören war, soll "Buran" aktiviert und weiter entwickelt werden. Der "Buran" hatte eh mehr drauf wie die US- Raumfähren.

Olga Offline




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12.05.2016 23:38
#20 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

RUSSLAND ENTDECKT FREMDE SPIONAGE-SATELITTEN ÜBER DEM EIGENEN TERRITORIUM !!!

Die russische Satelliten- und Weltraumabwehr hat heute eine Gruppe fremder Spionage-Satelliten entdeckt, die die Russische Föderation aus dem Weltall auszuspionieren versuchen!
Die russische Satellitenabwehr weiß welchem Land diese Spionagesatelliten gehören - will diese Information aber vorerst nicht veröffentlichen. Was man mit den Spionagesatelliten machen wird - blieb auch unbekannt. Möglich ist ein Abschuss oder dauerhafte Sendestörung.
Diese Himmelsspione werden schon eine Weile dort oben sein. Auch ohne Öffentlichkeit.
Wenn dies jetzt so ausgeschlachtet wird liegt nahe, dass Russland möglichweise seine technischen Möglichkeiten zur Abwehr offeriert.
Wobei- eigentlich wussten Ost wie West wer da oben mit was spioniert und gleich "internationaler Gewässer oder Lufträume" hat jede Seite die Aktionen toleriert.

Lopaka Offline



Beiträge: 11
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12.05.2016 23:39
#21 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Russland hat auf der Krim eine Luftwaffendivision aufgestellt. Laut Luftwaffenchef Viktor Bondarew ist der neue Verband für die Verteidigung der Schwarzmeerhalbinsel bestimmt.
Zur neuen Luftwaffendivision gehören die Kampfjets Su-30, Su-27 und Su-25 sowie ein Hubschrauberregiment in Dschankoj, wie Bondarew am Donnerstag im russischen Fernsehen sagte. Nach der Wiedervereinigung der Krim mir Russland vor einem Jahr waren die Flugplätze der Halbinsel laut dem General in schlechtem Zustand, konnten jedoch schnell saniert werden.

Karsten Offline




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12.05.2016 23:41
#22 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Russland hat eine einmalige „Raketenbombe“ entwickelt, die den Namen Grom 2 erhalten hat, wie der Geschäftsführer der Korporation „Taktische Raketenwaffen“, Boris Obnossow, am Mittwoch gegenüber Journalisten sagte.

„Im Grunde ist Grom 2 eine Gleitbombe, denn statt dem Triebwerk hat sie einen weiteren Gefechtskopf mit einem Gewicht von 130 Kilogramm bei einem Gesamtgewicht der Bombe von 250 Kilogramm“, sagte Obnossow.

Die Bomben Grom 1 und Grom 2 sind laut ihm auf der Basis der X-38-Rakete geschaffen worden. „In diesem Jahr haben wir die Arbeit an der Mehrzweckrakete X-38 mit Laser-Gefechtskopf abgeschlossen. Es wurden Flügel hinzugefügt, und die Ausführung wurde geändert“, unterstrich Obnossow.
Auf das Erzeugnis Grom 1 eingehend, hob er hervor, dass es sich dabei um eine Rakete handelt, die mit einem Triebwerk, einem Trägheitssystem und einem Satelliten-Lenkungssystem versehen sei und einen großen Gefechtskopf von 250 Kilogramm bei einem Gesamtgewicht von 522 Kilogramm habe.

Die Korporation Taktische Raketenwaffen wurde 2002 auf der Basis des staatlichen Konzerns Swesda-Strela gegründet und umfasst 26 Betriebe, die hocheffiziente Raketen, gesteuerte Bomben sowie luft-, land- und seegestützte Waffensysteme herstellen

Ein Potential das den USA die Schweißperlen auf die Stirn treiben wird. Ihre Raketenabwehr machtlos.

Domino Offline



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12.05.2016 23:43
#23 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Die Zusammenfassung aller "fliegenden" Kräfte unter ein (!) Kommando ist der Militärgeschichte bisher als einmalig zu bezeichnen. Das erhöht die Schlagkraft enorm und läßt zu, die Einsatzzeiten (Herstellung der Stufen der Gefechtsbereitschaft) weiter zu minimieren.
Rußland baut beschleunigt an seinem militärischen "Drohpotential" und erinnert damit an den gewaltigen Aufwuchs der Roten Armee in den 1930er Jahren der Sowjetunion.
Bekannt geworden ist auch inzwischen das Projekt des erneuten Aufbaus einer "Panzer-Armee West" auf Grundlage der neuesten ARMATA-Panzer-Technik. Der russischen Kriegsmarine sollen beschleunigt Flugzeugträger aus eigener Produktion zugeführt werden.
PUTIN hat in General SCHOIGU einen sehr talentierten Organisator gefunden. SCHOIGU hatte zuvor bereits den unter JELZIN "verrotteten" nationalen Katastrophenschutz erneuert und modernisiert.

Der Kunst (!) der Politikgestaltung - also PUTIN - obliegt es nun, das russische "Säbelrasseln" als Notwendigkeit zur Selbstverteidigung zu begründen. Es darf nicht der Eindruck einer Neuauflage der "Befreiungsmission der Roten Armee für Europa" aus den 1920er bis 1940er Jahre unter STALIN entstehen.

Hanns Offline



Beiträge: 28
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14.05.2016 23:36
#24 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Die Tageszeitung „Iswestija“ zitiert am Dienstag den früheren russischen Luftwaffenchef Pjotr Dejnekin mit den Worten, die Teilnahme der modernisierten Langstreckenbomber Tu-95MS (Nato-Codename: Bear) an der jüngsten Militärparade in Moskau sei eine Art „Gruß“ an die westlichen Militärführungen gewesen.

„Die ausländischen Militärattachés konnten natürlich die Außenlaststationen für die modernsten strategischen Marschflugkörper Kh-101 unter den Tragflächen der Maschinen nicht übersehen. Ursprünglich war die Tu-95 für den Einsatz von 16 Marschflugkörpern mit großer Reichweite konzipiert. Doch im Sinne der späteren russisch-amerikanischen Abkommen wurden die entsprechenden Außenlaststationen abmontiert. Entfernt wurden die Startvorrichtungen und die Kabel“, so Dejnekin.
„Nun haben wir bei diesem Bomber die Möglichkeit, auf die ursprüngliche Version der Bewaffnung zurückzugreifen, und zwar auf einem grundsätzlich neuen qualitativen Niveau“, sagte der Ex-Luftwaffenchef.
Nach Angaben des Befehlshabers der russischen Langstreckenbomber-Flotte, Anatoli Zhicharew, sollen 43 Maschinen des Typ Tu-95 modernisiert werden. Ihre Betriebsdauer soll mindestens bis 2025 verlängert werden.
Ein besonderes Novum ist die Ziel- und Navigationsvorrichtung für die neuen strategischen Marschflugkörper. Die Maschine soll in der Lage sein, insgesamt 16 Raketen des Typs Kh-101 mitzuführen. Diese haben eine größere Reichweite im Vergleich zu ihren Vorläufern Kh-55 und sind konventionell bestückt.
Mit ihren neuen Waffen kann die Tu-95MS laut Dejnekin nicht mehr so weit fliegen, wie bisher: „Dies ist allerdings nicht mehr prinzipiell. Der Bomber braucht nicht unbedingt den russischen Luftraum zu verlassen und die gegnerische Flugabwehr zu durchbrechen. Die Raketen können vom russischen Territorium aus abgefeuert werden.“ Die Reichweite der Raketen beträgt dabei, wie es hieß, 5.000 Kilometer.
Den Streukreisradius schätzen Experten von Jane’s auf sechs bis zehn Meter. Damit ist der Kh-101-Marschflugkörper aus ihrer Sicht die gefährlichste nichtnukleare Präzisionswaffe der russischen Luftstreitkräfte. Solche Raketen waren bereits in Syrien zum Einsatz gekommen und unterlagen dort einem Einsatztest.

Buscher Offline




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23.08.2016 15:02
#25 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Russland testet einem Zeitungsbericht zufolge eine neue luftgestützte Anlage, die fähig sein soll, nicht nur gegnerische Maschinen, Leitzentralen und Radare zu orten, sondern auch im Sinne der elektronischen Kampfführung zum Einsatz zu kommen. Experten sehen darin Vorteile im Vergleich zum US-Pendant AWACS.
Wie die russische Tageszeitung „Iswestija“ am Montag berichtet, soll die luftgestützte Radaranlage A-100 Premier im März des kommenden Jahres ihren ersten Testflug absolvieren. Am Projekt arbeiten Dutzende russische Rüstungsbetriebe mit.
Basis wird die IL-476. Bodengestützte Test sollen bisher positiv verlaufen-

Funkorter Offline




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29.10.2016 16:53
#26 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

2017 wird eine neue Überhorizontradaranlage auf dem Archipel Nowaja Semlja in Betrieb genommen, berichtet die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ unter Berufung auf eine Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums. Insgesamt sollen sechs Anlagen dieser Art in dem Gebiet stationiert werden.
Zeitgleich mit dem Aufbau der Radaranlage soll eine Startbahn des nahe liegenden Flughafens erneuert werden, so dass dort alle Typen von Militärflugzeugen landen können. Dies teilte der russische Vizeverteidigungsminister bei seinem jüngsten Besuch auf Nowaja Semlja mit.

Überhorizontradaranlagen benutzen die Reflexionserscheinungen an der Ionosphäre, die eine Ortung über die Erdkrümmung hinaus ermöglichen. Die Systeme sind unempfindlich gegen Stealth-Technologien und können Ziele im Umkreis von bis zu 500 Kilometern erkennen.
Die russischen Streitkräfte betreiben momentan drei Überhorizontradar vom Typ Podsolnuch. Einer ist am Ochotskischen Meer stationiert, die beiden anderen am Japanischen bzw. Kaspischen Meer. Die Radare sind in der Lage, gleichzeitig bis zu 300 Überwasser- und 100 Luftziele automatisch aufzuspüren und zu identifizieren.

Hier kommt dann eins Symbiose der Luft-und der Seeaufklärung zu Tage. Führt im Ergebnis zu ganz neuen Strukturen- auch der automatisierten Benachrichtigung.

Wehner Offline



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10.03.2017 22:13
#27 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Russische Radaranlagen werden bis 2018 alle Richtungen, in denen Gefahren für die nationale Sicherheit ausgehen könnten, überwachen können, schreibt die "Rossijskaja Gaseta" am Donnerstag.
Diese Aufgabe hat vor einiger Zeit Präsident Wladimir Putin gestellt.
„Angesichts der intensiven Arbeit unserer Betriebe und Forschungszentren habe ich keine Zweifel daran, dass dem auch so sein wird“, zitierte die Nachrichtenagentur Interfax den Generaldirektor der OAO (Offene AG) RTI, Generalkonstrukteur für Raketenfrühwarnsysteme, Sergej Bojew.
Nach dem Zerfall der Sowjetunion sei Russland auf große Probleme auf diesem Gebiet gestoßen, sagte der Experte. „Damals mussten wir einige Objekte in den früheren Sowjetrepubliken verlassen, zum Beispiel Mukatschowo in der Ukraine und Skrunda in Lettland. (Diese Radaranlage haben die lettischen Behörden sogar sprengen lassen.) Vor kurzem wurde auch die Radaranlage ( auf US-Druck) im aserbaidschanischen Gabala außer Betrieb gesetzt.“
Gleichzeitig aber sei Russland an einigen Standorten wieder präsent. Unter anderem solle ein Radar in Sewastopol modernisiert und wieder in Betrieb genommen werden, ergänzte Bojew.
Zugleich zeigte er sich überzeugt, dass Russland in Zukunft Raketenstarts in allen Ländern der Welt wird verfolgen können. Neue Radare seien besser als die sowjetischen Modelle: „Sie sind viel moderner, sparsamer und sozusagen intelligenter. Davon zeugt beispielsweise die Tatsache, dass unsere Radaranlagen früher im Laufe von sieben bis zehn Jahren gebaut wurden und jetzt nur im Laufe von drei Jahren.“
Die Radaranlagen des Typs Woronesch seien inzwischen um das Vier- bis Fünffache kostengünstiger als ältere Modelle. Ihre technischen und taktischen Möglichkeiten seien aber wesentlich besser, ergänzte der Experte.

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Russlands Geheimwaffe gegen US-Raketenschild
Nach den Ankündigungen aus Moskau, Russland werde den entstehenden US-Raketenschirm in Europa mit „angemessenen“ und „asymmetrischen“ Maßnahmen kontern, haben Journalisten von konkreten Plänen erfahren: „Objekt 4202“ heißt die Geheimwaffe, die den amerikanischen Raketenschirm unnütz machen soll.
Die russische Industrie baue an einem "Fluggerät", das mit Hyperschall fliegen soll, bestätigte ein Insider am Mittwoch der Agentur Interfax mit.
Das als Objekt 4202 bekannte Gerät solle zu senkrechten und waagerechten Wendemanövern mit Hyperschallgeschwindigkeit fähig sein. „Mit ihm wird unser Land die Möglichkeit bekommen, selbst die zukünftigen Raketenabwehrsysteme zu umgehen.“ Die neue Waffe würde das Kampfpotenzial des umstrittenen globalen Raketenschirmes der USA auf Null reduzieren.
Mit dem Objekt 4202 sei ein „ziemlich altes“ Waffenprojekt wieder ins Leben gerufen worden, so der Informant weiter. Es sei die „Vorstufe“ zum Bau eines neuartigen Gefechtskopfes für die geplante schwere Interkontinentalrakete RS-28 Sarmat.
Laut unbestätigten Medienbeichten hat das russische Militär in den letzten zehn Jahren mindestens sechs Mal das „Objekt 4202“ heimlich getestet: Die Waffe wurde vermutlich mit Interkontinentalraketen RS-18B vom Weltraumbahnhof Baikonur und vom Startplatz Dombarowo gestartet.
Die USA waren 2002 vom mit Russland geschlossenen Vertrag zur Begrenzung der Raketenabwehrsysteme einseitig zurückgetreten und hatten die Aufstellung von Abfangraketen und Radaranlagen in Osteuropa angekündigt – offenbar um russische Interkontinentalraketen abfangen zu können. Formell begründete Washington diese Pläne jedoch mit dem Schutz vor dem Iran, der wegen seiner Atom- und Raketenprogramme international unter Druck stand.
Das amerikanische Luftabwehrsystem in Europa soll die beiden bestehenden US-Raketenschirme auf Alaska und in Kalifornien verstärken. De facto bedeutet das den Aufbau eines globalen Raketenabwehrsystems, das das jetzige Kräftegleichgewicht in der Welt zerstört. Russland besitzt nur einen strategischen Raketenschirm, der die Hauptstadt Moskau schützt.

Diese US-Pläne stießen bei Russland auf Widerstand, weil die USA es ablehnen, rechtsverbindlich zu garantieren, dass der entstehende Raketenschirm nicht Russlands Atomraketen zum Ziel hat. Moskau drohte als Gegenschritt in der Ostsee-Exklave Kaliningrad Kurzstreckenraketen vom Typ Iskander aufzustellen und weitere Präventionsmaßnahmen zu ergreifen.
Im Juli dieses Jahres haben sich die UN-Vetomächte und Deutschland mit Iran nach jahrelangen Verhandlungen auf ein historisches Atomabkommen geeinigt. Dennoch halten die USA an ihren Raketenplänen für Osteuropa fest. Obwohl der vorgeschobene Grund im Iran nun entfallen ist.

Russland testet laut Medien ein atomwaffenfähiges Hyperschall-Gleitflugzeug, das in einer für Abfangraketen unberechenbaren Flugbahn fliegen und auf mehr als 11.000 km/h beschleunigen kann. Nach Angaben der Denkfabrik Jane's Information Group macht das geheime Fluggerät Yu-71 den geplanten US-Raketenschild sinnlos.
Russland habe mehrere Jahre im Rahmen eines geheimen Raketenprogramms an der Yu-71 gebaut, schreibt die Zeitung „Washington Free Beacon“ (WFB). Das neuartige Gleitflugzeug sei im Februar dieses Jahres erstmals getestet worden. Es soll in der Lage sein, den umstrittenen US-Raketenschirm zu umgehen: Der umstrittene amerikanische Raketenschild ist gegen ballistische Ziele mit berechenbarer Flugbahn konzipiert und die Flugbahn Yu-71 kann nicht berechnet werden.
Die Yu-71 ähnele dem chinesischen Fluggerät WU-14, das vor kurzem erstmals erprobt wurde, schreibt die Zeitung weiter. Es wäre sehr schwer, ein derartiges Hyperschall-Fluggerät zu lokalisieren geschweige denn abzuschießen. Nach Angaben der Zeitung „Washington Times“ will Russland in den Jahren 2020 bis 2025 im Raum Dombarowski (Südural) 24 mit Atomwaffen bestückte Hyperschallflugzeuge stationieren.

Oswald Offline




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10.03.2017 22:24
#28 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Su-35- derzeit modernstes Jagdflugzzeug der russ. SK.
Die Su-35 verfügt über einen Radaranlage, die den Gegner in 400 Kilometer Entfernung aufspüren kann, aber auch eine Anlage des Typs Chibiny-M, die im Sinne der elektronischen Kampfführung funktioniert und vor allem dafür geeignet ist, einen Abschuss der Maschine durch Raketen zu verhindern.“ Diese elektronische Anlage soll sowohl Radare gegnerischer Kampfjets als auch bodengestützte Flugabwehrradare niederhalten.
Wird sich diese Ausstattung auch unter realen Bedingungen bewähren ?

1970 Offline



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26.04.2017 19:10
#29 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Das amerikanische Raketenabwehrsystem sei im Stande, russische Raketen schon im Steigflug zu beschießen, sagte General Sergej Jagolnikow, Chef des Forschungsinstituts der russischen Luft- und Weltraumverteidigung, in einer Sicherheitskonferenz am Mittwoch in Moskau.
Nach Berechnungen seines Instituts würde eine russische Interkontinentalrakete etwa 20 Sekunden nach dem Start von amerikanischen Satelliten geortet werden, sagte Jagolnikow. Weitere 65 Sekunden wären nötig, um Befehle zum Abschuss zu erteilen und den Start der Abfangraketen vorzubereiten. Abfangraketen würden 85 Sekunden nach dem Start der Interkontinentalrakete gezündet. „In der 150. Sekunde könnte die Interkontinentalrakete getroffen werden.“
Das amerikanische Luftabwehrsystem in Europa soll die beiden bestehenden US-Raketenschirme auf Alaska und in Kalifornien verstärken.
De facto bedeutet das den Aufbau eines globalen Raketenabwehrsystems, das das jetzige Kräftegleichgewicht in der Welt zerstört.
Russland besitzt nur einen strategischen Raketenschirm, der die Hauptstadt Moskau schützt.

Damit steht diese Feststellung gegen frühere Militärangaben:
In den vergangenen Jahren beteuerten Moskauer Politiker und Militärs jedoch, dass der amerikanische Raketenschild keine Chancen gegen neue russische Atomraketen hätte.
Dem ist nun wohl nicht so.

Mark Offline



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07.06.2017 15:12
#30 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Am Dienstag hat der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu die Stadt Jenissejsk (Region Krasnojarsk) besucht, wo eine Radarstation der jüngsten Generation – Woronesch-DM – getestet wird, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Mittwoch.

Bis Ende dieses Jahres soll sie in die Bewaffnung der russischen Streitkräfte aufgenommen werden. Wie der Befehlshaber der Weltraumtruppen, Generalleutnant Alexander Golowko, berichtete, hat die neue Radaranlage, die sich von älteren Modellen (Dnepr, Darjal) stark unterscheidet, die Erwartungen der Militärbehörde voll und ganz gerechtfertigt. Unter anderem seien in letzter Zeit sechs Starts von ballistischen Interkontinentalraketen in verschiedenen Ländern registriert worden.
Die neue Radarstation in der Region Krasnojarsk wird für den nordöstlichen Teil des Pazifiks und den Hohen Norden verantwortlich sein. Aus dieser Richtung muss Russland also keine Raketenschläge fürchten.

Ebenfalls Ende 2017 sollen zwei weitere Woronesch-Radare in die Bewaffnung aufgenommen werden, die derzeit getestet werden: in der Region Altai und im Gebiet Orenburg. Aktuell verfügt Russland über vier Radare des Typs Woronesch-DM.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion hatte Russland nur noch vier Radare: bei Moskau, bei Olenegorsk (Gebiet Murmansk), in Petschora (Republik Komi) und Irkutsk. Weitere fünf Anlagen befanden sich in anderen Ex-Sowjetrepubliken. Diese „Lücke“ wurde erst im Jahr 2016 wieder geschlossen.

Äußerst wichtig ist, dass die Einsatzmöglichkeiten des russischen Raketenfrühwarnsystems maximal schnell ausgebaut werden können, weil neue Woronesch-Radarstationen aus einzelnen einsatzbereiten Elementen zusammengebaut werden – quasi nach dem LEGO-Prinzip. Deshalb nimmt die Entfaltung einer Woronesch-DM-Station höchstens anderthalb Jahre in Anspruch – im Unterschied zu Darjal-Radaren (beispielsweise in Gabala, Aserbaidschan), bei denen dafür fünf bis sechs Jahre nötig waren.

vom Weltraumbahnhof Plessezk wurde Ende Mai bereits der zweite Satellit des Typs Tundra gestartet. Das gleichnamige Satellitensystem kann nicht nur Flüge, sondern auch Starts von ballistischen Raketen registrieren. Vorerst wird es getestet. Der erste stellvertretende Befehlshaber der Luft- und Weltraumtruppen, General Pawel Kuratschenko, informierte, dass bis 2020 etwa zehn Tundra-Satelliten gestartet werden sollen.

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