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Dieses Thema hat 44 Antworten
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 SK Russland
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Bighorse Offline



Beiträge: 13
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19.07.2017 21:05
#31 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Wie der stellvertretende Verteidigungsminister Juri Borissow mitteilte, soll die MiG-31 demnächst modernisiert werden. Nach Angaben von Luftwaffenchef Viktor Bondarew könnte die modernisierte Maschine mindestens bis 2028 in Dienst bleiben. Der Kampfjet soll ein neues Waffenleitsystem bekommen: Dieses ermöglicht ihm voraussichtlich, Ziele in 400 Kilometer Entfernung aufzuspüren und in 300 Kilometer Entfernung abzuschießen. Außerdem soll die modernisierte MiG-31-Version in der Lage sein, bodengestützte Ziele mit Präzisionswaffen anzugreifen.
Auf dem jüngsten MiG-31-Testeinsatz, bei dem ein Marschflugkörper abgeschossen wurde, der dreimal so schnell wie der Schall flog, hatte MiG-31 sich zur weiteren Verwendung in der Luftverteidigung empfohlen.
Derzeit stehen rund 250 Kampfjets dieses Typs den russischen Streitkräften zur Verfügung.
Mit einer Gruppe von 4 x MiG-31 ließen sich 1000km Luftraumgrenze sichern.

Old Man Offline



Beiträge: 12
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28.07.2017 13:41
#32 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

In der laufenden Woche sind russische Jagdflieger bereits neun Mal in die Luft gestiegen, um ausländische Aufklärungsflugzeuge nahe den Landesgrenzen abzufangen. Diese Angaben veröffentlichte die Zeitung „Krasnaja Swesda“ vom russischen Verteidigungsministerium.
Der Behörde zufolge führten ausländische Jets in sieben Tagen 23 Aufklärungsflüge vor Russlands Grenzen aus. Dabei sollen aber keine Vorstöße gegen die Normen der Flüge im internationalen Luftraum registriert worden sein.

Kennen wir doch noch, es ist Sommer und des Westens Aufklärer und Provokateure zieht das an wie der Misthaufen die Fliegen. Dann jagd ein B1 und Alarmstart den anderen.

Ludwig Offline



Beiträge: 26
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10.08.2017 14:34
#33 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Kurz vor dem Tag der russischen Luftstreitkräfte, der am 12. August gefeiert wird, heben zahlreiche Flugzeuge von dem Flugplatz Kubinka bei Moskau in den Himmel ab, um für die bevorstehende Airshow zu trainieren. Verfolgen Sie die Flüge live bei Sputnik ab 14.00 Uhr.
https://de.sputniknews.com/videos/201708...sche-luftwaffe/

Dieses Jahr zelebriert die russische Luftwaffe 105 Jahre ihres Bestehens mit einer Flugschau, an der neben den neuesten Maschinen auch Flugzeuge aus dem Ersten sowie aus dem Zweiten Weltkrieg teilnehmen werden.

Basis Offline




Beiträge: 12
Punkte: 16

10.08.2017 14:39
#34 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Ludwig dank dir für den Hinweis.
Kulisse und Geräusche wie zur eigenen Zeit auf dem Flugplatz. Augen zu und versinken in Erinnerungen-

Rüdiger Offline



Beiträge: 7
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19.11.2017 17:39
#35 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

A-100 mit Jungfernflug
Das neue russische Radarflugzeugs Berijew A-100 hat seinen Jungfernflug erfolgreich absolviert. Bei dem Flug wurden die aerodynamischen Eigenschaften, die Betriebsfähigkeit der Avionik sowie eines Teils der Geräte überprüft.
Das fliegende russische Radarsystem basiert auf dem Militärtransportflugzeug Il-76MD-90A. Es ist in der Lage, Ziele schnell zu orten und zu verfolgen sowie an der Lenkung von Bombenflugzeugen und Kampfjets bei der Erfassung von Luft-, Boden- und Seezielen teilzunehmen.
Die Entwicklung des Radarflugzeugs A-100 hatte 2014 begonnen.
Text und Video: https://tvzvezda.ru/news/opk/content/201711181941-87s6.htm

Olga Offline




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06.01.2018 14:54
#36 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Neue Radaranlagen 2017
Mehr als 70 hochmoderne Radarstationen sind laut dem Pressedienst des Verteidigungsministeriums im Jahr 2017 in die Bewaffnung der russischen Luft-und Weltraumtruppen aufgenommen worden.
Wie es heißt, handelt es sich hierbei unter anderem um Radaranlagen für die Ortung von Flugobjekten in mittlerer und großer Höhe „Nebo-M“, „Protiwnik“, „Wsewysotny Obnaruschitel“ und „Sopka-2“ sowie für die Ortung in geringer Höhe „Podljot-K1“, „Podljot-M“, „Kasta-2-2“ und “Gamma-S1“.
Laut dem Verteidigungsministerium besitzen die neuen Waffen eine höhere Einsatzfähigkeit.

Zuvor wurde mitgeteilt, dass bodengestützte Beobachtungmittel der russischen Luft-und Weltraumtruppen die Begleitung des Satelliten „Kosmos-2524“ übernommen hätten.

Juwel Offline




Beiträge: 48
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28.01.2018 21:23
#37 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

S-400 der LV des Zentralen Militärbezirks Russlands sind im Wolgagebiet ins DHS aufgenommen worden.

Die Raketenabwehrsysteme S-400 seien am Samstag in der Nähe der Stadt Saratow stationiert worden. In den für die neuen Flugabwehrkomplexe vorbereiteten Standorten seien im Voraus die notwendigen Ingenieurarbeiten ausgeführt worden, teilte der Pressesprecher des Zentralen Militärbezirks, Oberst Jaroslaw Roschupkin, mit.
Roschupkin zufolge hatten die Artilleristen der S-400 im Dezember des vorigen Jahres die Weiterbildung sowie Gefechts-Übungsschießen auf einem Testgelände in Gebiet Astrachan erfolgreich abgeschlossen.

Malte Offline




Beiträge: 38
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11.02.2018 22:21
#38 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Neue Su-25 SM3 nach Syrien
Nach dem tödlichen Abschuss der Su-25 in Idlib schickt Russland nach Angaben der Regierungszeitung „Rossijskaja Gaseta“ modernisierte Erdkampfflugzeuge nach Syrien, die gegen schultergestützte Abwehrraketen sicher geschützt sind.
Auf dem Luftstützpunkt Kubinka bei Moskau steht eine große für die Lieferung an die Truppen bereite Menge von wirklich Supererdkämpfern Su-25 SM3 , schreibt das Blatt am Sonntag.

Nordlicht Offline




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21.02.2018 21:49
#39 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Neue mobile Raketenabwehr
Die russische Armee wird in diesem Jahr eine neuartige Raketenabwehrrakete bekommen, die ihrer Vorgängerin deutlich überlegen ist. „Die Rakete vom Typ 53T6M ‚Nudol‘ zeichnet sich durch ihre Mobilität aus.
Dadurch kann nicht nur Moskau und das zentrale Industriegebiet, sondern auch eine beliebige Region Russlands vor Raketenangriffen geschützt werden. Derzeit sind im Großraum Moskau silogestützte Raketenabwehrkomplexe A-135 ‚Amur‘ im Dienst. Ihr einziger großer Nachteil besteht darin, dass Silos nicht anderswo verlegt werden können.
Die taktisch-technischen Charakteristika der neuen Rakete werden geheimgehalten. Einigen Berichten zufolge hat „Nudol“ eine Reichweite von bis zu 1.500 Kilometern gegenüber 850 Kilometern bei A-135. Die „Nudol“ fliegt mit einer zehnfachen Schallgeschwindigkeit, während die A-135 nur 3,5mal schneller ist als der Schall. Die neuartige Raketenabwehr, die auch Satelliten in einer Höhe von bis zu 100 Kilometern lahmlegen kann, hat die Bezeichnung A-235.
Die Moskauer Tageszeitung "Iswestija" berichtete unter Berufung auf das Verteidigungsministerium berichtet, dass modernisierte Komplexe A-235 mit Raketen 53T6M „Nudol“ bis Ende 2018 im Großraum Moskau testweise in den Dienst gestellt werden. Bei der „Nudol“ handelt es sich um eine zweistufige Feststoffrakete, die in einem hermetischen Behälter aufbewahrt und transportiert wird. Der Behälter stellt zugleich den Startsilo dar.

https://www.youtube.com/watch?time_continue=5&v=_19giR-WHpY

Creme21 Offline



Beiträge: 16
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07.03.2018 16:28
#40 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Vor einigen Tagen stieß ich mit Freunden auf einstige Forendiskussionen zur gedeckten Verlegung von LSK der Sowjetarmee aus der SU in die DDR während LVÜ "Granit" und den Sachverhalt das NATO-Radare die Sache nicht oder erst sehr spät bemerkten. Damals waren skeptische Meinungen zu lesen. Besonders von NATO und USA hörigen Usern.
Aber jetzt und in der heutigen Zeit zeigten die russischen LSK diese Art der gedeckten Verlegung wieder. SAPAT-2017.
Oder Beispielsweise als Russland Teile seiner Luftwaffe nach Syrien verlegte, merkte nicht ein einziges NATO-Radar, was passierte. Sie sahen die russischen Flieger erst, als sie dann in Syrien Einsätze flogen.
Damals wie heute Meisterleistungen.

Lord Knut Offline



Beiträge: 10
Punkte: 18

13.03.2018 21:50
#41 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

S-500 kommt
Das Luftabwehrsystem S-500, dessen Produktion in Russland beginnt, hat laut Experten keine direkten Pendants weltweit und ist auch seinen russischen Vorläufern deutlich überlegen.
Der Analyst Ilja Kramnik schreibt in einem Kommentar für die Zeitung „Iswestija“: „Die angekündigten Parameter des S-500-Systems sind ziemlich hoch. Dazu zählen unter anderem die Reichweite von bis zu 600 Kilometern und die Möglichkeit, ballistische Mittelstreckenraketen und Wiedereintrittskörper von Interkontinentalraketen in der Endphase ihres Flugs abzuschießen.“
Wie Kramnik unterstreicht, soll es möglich sein, das S-500-System in eine einheitliche Struktur mit anderen Luftabwehrwaffen zu integrieren, um konzentrierte Gebiete der Luft- und Raketenabwehr aufzubauen.
Der Experte erläutert, es sei aus geographischen Gründen „unmöglich und sinnlos“, einen lückenlosen Raketenschild für ganz Russland aufzubauen. Das Ziel des geplanten S-500-Einsatzes sei anders. Es gehe eben darum, Gebiete mit kritisch wichtigen Infrastruktur- und Militäranlagen vor einem plötzlichen Angriff sicher zu schützen. Mit dem S-500-System könne zum Beispiel die Raketenabwehr Moskaus effizienter werden. Möglich sei auch ein besserer Schutz für landgestützte Standorte russischer Atomraketen sowie für Marinestützpunkte und Industriegebiete.

Laut Kramnik hat das S-500-System vorerst keine direkten Pendants im Ausland: „Manche seiner Parameter ermöglichen einen Vergleich mit THAAD, einige weitere mit Aegis oder mit dem israelischen Arrow. Generell finden die spezifischen russischen Luftabwehr-Entwicklungserfahrungen im S-500-System ihren Ausdruck. Seit Mitte der 1940er Jahre wurde hierzulande vom Postulat eines möglichen Kriegs mit einem Gegner ausgegangen, der eine ernsthafte Luftüberlegenheit hat. Dies lässt deutlich mehr Wert auf die Luftabwehr legen.“

Der russische Militärexperte Viktor Baranez hatte zuvor gegenüber Sputnik gesagt: „Ist der Vorläufer S-400 in der Lage, Ziele in der Atmosphäre (also in einer Höhe von weniger als 100 Kilometern) abzuschießen, so kann das S-500-System bereits in den erdnahen Weltraum ‚greifen‘. Nach Angaben ausländischer Analytiker, die mit Hilfe von Satelliten unsere Teststarts beobachten, sei das S-500-System bereit, ballistische Interkontinentalraketen eines Gegners in einer Höhe von bis zu 600 Kilometern abzufangen. Es ist auch fähig, Hyperschall-Ziele abzuschießen, die mehr als fünfmal so schnell wie der Schall fliegen. Das S-500-System soll außerdem fähig sein, gegnerische Satelliten in niedrigen Umlaufbahnen zu zerstören.“

willy400 Offline



Beiträge: 4
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03.04.2018 13:45
#42 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Neueste russische Radare „Nebo-M“ („Nebo“ zu deutsch: „Himmel“) sind Anfang 2018 auf die Krim verlegt worden – mit dem Ziel, den Luftraum über dem Schwarzen Meer zu überwachen. Wie die Zeitung „Iswestija“ unter Verweis auf eine Quelle im Hauptkommando der Luftstreitkräfte schreibt, sind die Radaranlagen bereits in Dienst gestellt worden.

Die Radare können eine Vielzahl an schwierigen Zielen – von Flugzeugen bis zu Marschflugkörpern – orten und ihre Koordinaten auf den Zentimeter genau ermitteln. Die Anlagen sind außerdem fähig, außerhalb der Atmosphäre Ziele zu begleiten und abzufangen.
„Nebo-M“-Anlagen lassen sich auf Fahrzeugen installieren und an jedem beliebigen Ort der Schwarzmeer-Halbinsel umgehend stationieren. Radare dieses Typs haben bereits im Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in Syrien ihre Wirksamkeit unter Beweis gestellt.
Die Radare der Typen „Nebo-M“ und „Nebo UM“ können Ziele in mittleren bis größeren Flughöhen erfassen und die gewonnenen Daten über Hyperschall- und aerodynamische Ziele unter schwierigen Wetterbedingungen auswerten und an Fla-Einheiten übermitteln.

Das russische Verteidigungsministerium hatte im Februar 2015 mitgeteilt, dass die Luft- und Weltraumtruppen Russlands mit der Stationierung von „Nebo-M“-Anlagen, Radaren einer neuen Generation, begonnen haben.

Oppenheim Offline




Beiträge: 27
Punkte: 78

02.05.2018 18:31
#43 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Neues AFLS der Luftabwehr
Die russische Luftwaffe hat erstmals ein automatisiertes Flugabwehr-Leitungssystem erprobt, das mit Elementen künstlicher Intelligenz versehen ist. Dies berichtet die Zeitung „Iswestija“ unter Verweis auf das Verteidigungsministerium.

Demnach werden die Einheiten der russischen Flugabwehr nach der Inbetriebnahme des neuen automatisierten Leitungssystems auf Veränderungen der Gefechtssituation reagieren können. Heutzutage verfüge jedes Flugabwehrraketen- und Radarsystem über ein eigenes Leitungssystem. Die erhaltenen Informationen würden von der Kommandostelle eines Regimentes oder einer Division zusammengefasst und von den Kommando-Offizieren analysiert.
Nun sollen diese Daten mithilfe von künstlicher Intelligenz im Echtzeitregime bearbeitet werden können.
Die neuen automatisch geleiteten Flugabwehrraketensysteme würden ein umfassendes Bild der Luftverhältnisse zeigen, die Ziele als Einzel- oder Gruppenziele einstufen und deren Typ, Gefährlichkeitsgrad, Geschwindigkeit sowie Flughöhe und —richtung angeben.

Der Kommandeur soll eine Empfehlungen erhalten, auf welche Art die gegnerischen Kräfte am besten vernichtet werden könnten. Dies bringe eine Verkürzung der Entscheidungszeit mit sich und ermögliche einen effizienten Einsatz der vorhandenen Kräfte. Ein Regimentskommandeur könne also Kämpfe in einem Umkreis von wenigen Metern bis zu Hunderten Kilometern führen.

Ein massiver Raketenschlag könne mit Hilfe der neuen automatisierten Leitungssysteme mit mehreren Typen der Flugabwehrraketensysteme automatisch abgewehrt werden. Dabei sollen einige Flugabwehrlinien geschaffen werden, die die Stärke jedes einzelnen Raketen-Typs berücksichtigen. Dies impliziert, dass beispielsweise Langstrecken-Boden-Luft-Raketen vom Typ S-400 und Kurzstrecken-Flugabwehrraketen des Typs „Panzir-S1“ gleichzeitig zum Einsatz kommen können.

Damit ist eine effektive Vernichtung von Drohnen sowie eine Abwehr massiver Schläge von ballistischen Raketen und Marschflugkörpern möglich.

Laut dem ehemaligen Chef der russischen Fla-Raketentruppen, Generalleutnant Alexander Gorkow, soll das neue automatisierte Leitungssystem die für die Aufgabestellung benötigte Zeit verkürzen und die Zielangabe präzisieren. Die verschiedenartigen Flugabwehrsysteme mit unterschiedlichen Reichweiten sollten zu einer untrennbaren Einheit werden, sagte er gegenüber der Zeitung. Die automatisch gesammelten Daten würden möglichst schnell zusammengefasst und an die Kommandostellen weitergeleitet. „Bei den heutigen Flugzeuggeschwindigkeiten und der hohen Dichte der Luftangriffe ist das besonders wichtig“, erklärte er.

Laut Buschfunk lief der Test zum US-Raketenangriff auf Syrien.

Besenreiser Offline



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03.05.2018 13:28
#44 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Ein russisches Kampfflugzeug vom Typ Su-30SM ist am Donnerstag in Syrien abgestürzt. Beide Piloten sind tot
Nach vorläufigen Angaben könnte der Absturz durch einen Vogelschlag verursacht worden sein.

willy400 Offline



Beiträge: 4
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27.05.2018 20:27
#45 RE: Luft u. Weltraumkräfte antworten

Der russische Kampfjäger Su-57 wird laut Medienberichten eine einzigartige Waffe bekommen, welche das weltweite Gleichgewicht der Luftkräfte zugunsten Russlands verändern könnte. Über die Leistungsangaben der neuen Rakete K-77 berichtet die US-Zeitschrift „Military Watch“.

In seinem neuen Artikel erklärt „Military Watch“, warum die „K-77 zu einem Game Changer für die russischen Luftstreitkräfte werden könnte“.

Die für die fünfte Generation der Jäger hergestellte K-77 sei eine Weiterentwicklung der Familie der Mittelstreckenraketen R-77 (Exportname RVV-AE, in der Nato-Klassifikation als „Adder“ bezeichnet). Von ihren früheren Versionen soll sich die neue Rakete vor allem durch ihre größere Flugreichweite unterscheiden: 192 Kilometer gegenüber 110 Kilometer der RVV-AE.
Die K-77 sei mit einer Reichweite von 193 km nicht die weitreichendste Luft-Luft-Rakete, die Russland entwickelt habe, aber die weitreichenden Raketen wie die R-33 und die R-37 mit einem Einsatzradius von 300 beziehungsweise 400 Kilometern seien ausschließlich für die MiG-31-Abfangjäger entwickelt worden.
Das ausgefeilte Radarsystem in der Spitze der Rakete, die sogenannte Active-Phased-Array-Antenne (APAA), sei die Schlüsselkomponente der K-77 und soll ihre Überlegenheit im Kampf gewährleisten.
„Zuvor konnten manövrierbare Jäger wie der F-15 einem Treffer durch Raketen entgehen, indem sie durch ein plötzliches Manöver aus dem engen Blickwinkel des Radars der sie bedrohenden Raketen verschwanden. Das APAA-System der K-77 löst dieses Problem effektiv und macht sie damit höchstwahrscheinlich zur weltweit fähigsten Luft-Luft-Rakete gegen feindliche Jäger“, schreibt die Zeitschrift.

Die K-77-Rakete werde zurzeit getestet, während ihr künftiger Träger – die Su-57 – schon ihre Feuertaufe in Syrien erhalten habe.

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