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Dieses Thema hat 31 Antworten
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 Bundeswehr Allgemein
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Pieck Offline




Beiträge: 8
Punkte: 8

14.04.2017 16:29
#31 RE: NATO antworten

Das rumänische Parlament erörtert die Einrichtung eines Stabs des Anti-Spionage-Dienstes der Nato auf dem Territorium dieses Landes, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Freitag.

Dieser Stab soll Teil der bereits existierenden Kommandostellen der Allianz werden. Nach dem Ausbruch der Ukraine-Krise warf Brüssel Moskau eine angebliche Aggression gegen Kiew vor und verpflichtete die Nato-Mitglieder dazu, Beiträge zur Kampfbereitschaft des Bündnisses zu leisten. 2015 wurden in Rumänien die so genannte „Abteilung zur Integration der Nato-Kräfte“ und der Stab der multinationalen Division „Südost“ eingerichtet.
Der Nato-Pressedienst erläuterte, dass es sich um die Synchronisierung der Aktivitäten des rumänischen Aufklärungsdienstes, der multinationalen Division „Südost“ und der Kommandostellen in Rumänien und Bulgarien handele.
Rumänien wird allmählich zu einem der wichtigsten Nato-Stützpunkte in Osteuropa. Neben den Nato-Kommandostellen befinden sich dort US-amerikanische Raketenabwehranlagen. Im Mai sollen britische Typhoon-Kampfjets nach Rumänien verlegt werden, und im Juni findet eine große Nato-Übung unter Beteiligung von fast 30.000 Soldaten statt.

„In Bulgarien, Polen und den baltischen Ländern befinden sich Tausende Soldaten aus den USA und anderen Ländern der Allianz. Außerdem sind auf Stützpunkten in Litauen und Estland Nato-Flugzeuge stationiert, die Atombomben B61 tragen können. Weitere 200 Bomben dieses Typs werden in Italien, Belgien, den Niederlanden, Deutschland und der Türkei gelagert.“

BBauer Offline



Beiträge: 14
Punkte: 18

20.05.2017 10:07
#32 RE: NATO antworten

Die politische Führung der NATO hat das US Ansinnen auf Beitritt der NATO zur Anti-IS-Koalition abgelehnt. Da der aktive Eintritt in die Kämpfe den Frieden nicht fördere. Auffallend ist jedoch, dass Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg erst vor kurzem beteuert hatte, die Allianz würde sich unter keinen Umständen an der internationalen Koalition in Syrien bzw. im Irak beteiligen. Diese Auffassung zeigte mehrmals auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel.
Jetzt kommt die militärische Führung der NATO um die Ecke.
Die militärische Nato-Führung erwägt die Beteiligung der Allianz an der von den USA angeführten internationalen Koalition in Syrien und im Irak.
Diese Position brachte der Vorsitzende des Nato-Militärausschusses, Petr Pavel, nach einer Sitzung dieses Gremiums auf der Ebene der Generalstabschefs in Brüssel zum Ausdruck.
Der General kündigte an, dass dieses Thema auf der Tagesordnung des für den 25. Mai angesetzten Nato-Gipfeltreffens stehen werde.
Es ist vorerst unklar, ob auch die politische Führung der Nato-Länder ihren Militärs zustimmen wird. Es ist auch kaum vorhersagbar, in welcher Form die Beteiligung der Allianz am Kampf gegen den IS im Irak, in Syrien und anderen Ländern möglich wäre. „Alle Allianzmitglieder sind auch an der internationalen Anti-IS-Koalition beteiligt“, so General Pavel.
De facto besteht die internationale Koalition in Syrien und im Irak nur aus Amerikanern sowie aus dem kurdischen und arabischen Volksheer. Laut dem „Forbes“-Magazin halten sich insgesamt mehr als 58.000 US-Soldaten im Nahen Osten auf. Dabei will Washington seine Rüstungsausgaben weiter aufstocken. Der Beitrag der europäischen Nato-Mitglieder zur IS-Bekämpfung ist wesentlich geringer.

Wobei- im Prinzip ist NATO auch ohne formalen Beschluss bereits mittendrin.
NATO trägt Training der irakischen Militärs, während Nato-Flugzeuge mit AWACS-Systemen die Situation am syrischen Himmel kontrollieren und Bundeswehr-Aufklärungsflugzeuge dort im Einsatz sind. Zudem wurde im Januar in Kuwait-Stadt ein regionales Nato-Zentrum eröffnet.

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