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Dieses Thema hat 49 Antworten
und wurde 714 mal aufgerufen
  
 NATO
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Beule Offline



Beiträge: 20
Punkte: 28

10.11.2017 23:31
#46 RE: NATO antworten

Der Nato fehlt es an so ziemlich allem: von den Offizieren über Transportwägen für Panzer bis hin zu den Brücken, die diese tragen können. Die für die Allianzpartner schlechte Nachricht lautet: Das Bündnis ist nicht fit für die Zukunft. Die gute aber verkündete der Nato-Generalsekretär den Verteidigungsministern im Laufe eines zweitägigen Treffens in Brüssel: All das soll sich nun ändern. Denn erstmals seit dem Ende des Kalten Krieges verstärkt die Nato ihre Kommandostruktur.

Im Grundsatz: Kehrtwende und Ende des Truppenabbau mit der Folge der Wieder-Aufstockung.
Am Mittwochabend hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg angekündigt, zur Verbesserung der Verteidigungsfähigkeit zwei neue Kommandostützpunkte aufbauen zu wollen. Die beiden Zentren, deren Standorte noch nicht feststehen, sollen die Logistik und die Verlagerung von Truppen über Land und zu See verbessern. Damit würde die Zahl der Einsatzzentren der Nato auf neun steigen.
Deutschland hofft eines der neuen Kommandozentren nach Strausberg zu bekommen.

Das erste Zentrum soll die schnellere Verlegung von Truppen innerhalb Europas verantworten. Das zweite die Marineeinsätze im Atlantik steuern können, um im Kriegsfall den Seeweg zwischen den USA und Europa freizuhalten. Damit leitet die Nato eine Kehrtwende ein: Neben Einsätzen außerhalb ihres Bündnisgebietes wie auf dem Balkan, in Libyen und Afghanistan baut die Nato nun wieder ihre Verteidigungspolitik aus, die sie in den vergangenen Jahrzehnten massiv zurückgefahren hatte. Von den ursprünglich 33 Kommandozentren sind etwa nur die derzeit sieben zurückgeblieben, die nun eben aufgestockt werden sollen.
Die Personalstärke der Hauptquartiere sank von 22.000 auf 6.800 und soll nun wieder erhöht werden, da das Bündnis seine derzeitige Struktur nicht mehr als ausreichend für die aktuelle Sicherheitslage ansieht. Jens Stoltenberg nannte den Schritt "entscheidend für die transatlantische Allianz". Das Bündnis müsse "robust, wendig und voll einsatztauglich" bleiben, erklärte er und: "Wir brauchen eine Kommandostruktur, die sicherstellen kann, dass die richtigen Truppen am richtigen Ort sind – mit der richtigen Ausrüstung und zur richtigen Zeit."
Europas Straßen, Schienennetze und Flughäfen müssten den militärischen Anforderungen entsprechen, weshalb EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini kurz darauf ankündigte, bis Ende der Woche Vorschläge der EU-Kommission versprach, um den Truppentransport innerhalb Europas zu verbessern.
Die Nato mag Moskau zwar ökonomisch und militärisch überlegen sein, die eingerosteten Fähigkeiten aber, die Defizite im Bereich der Logistik, die ausgedünnte Kommandostruktur und bürokratischen Hemmnisse zwischen den Ländern, erschwerten eine schnelle Reaktion, heißt es darin.

NATO will Russland wieder die Zähne zeigen.
Aber warum ? Die politische und wirtschaftliche Lage gebietet anderes Handeln.

Ural Offline



Beiträge: 11
Punkte: 11

17.11.2017 22:40
#47 RE: NATO antworten

Erdogan zieht türkische Soldaten ab
Bei einem Nato-Manöver ist Erdogan als Feind bezeichnet worden. Daraufhin holt der türkische Präsident 40 Soldaten aus Norwegen zurück. Nato-Generalsekretär Stoltenberg bemüht sich um Schadensbegrenzung.
Die türkische Regierung hat nach einem Eklat um ihren Präsidenten Recep Tayyip Erdogan ihre Soldaten aus einem Nato-Manöver in Norwegen abgezogen. Erdogan sagte, Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk und seine Person seien auf einer Übersichtskarte bei dem Manöver als "Feinde" und als "Ziele" aufgeführt worden.
Alle 40 türkischen Soldaten, die an dem Manöver teilgenommen hätten, seien daraufhin abgezogen worden. "Solch einen Pakt, solch ein Bündnis kann es nicht geben", wetterte Erdogan.
Stoltenberg bat in einer Erklärung um Entschuldigung "für die verursachte Beleidigung". Die Karte sei von einem zivilen, von Norwegen abgestellten Mitarbeiter erstellt worden, der kein Nato-Beschäftigter sei.
Die Person sei sofort von der Übung "Trident Javelin" in Stavanger ausgeschlossen worden. Der Vorfall werde untersucht. Über disziplinarische Maßnahmen müssten die norwegischen Behörden entscheiden.
Der Vorfall spiegele nicht die Sicht der Nato wider, beteuerte der Generalsekretär. "Die Türkei ist ein geschätzter Nato-Verbündeter, der wichtige Beiträge zur Bündnissicherheit leistet." Die Türkei ist seit 1952 Nato-Mitglied. Die Türkei hat die zweitgrößte Armee im Bündnis und grenzt an Syrien, Irak und den Iran, was ihr eine große strategische Bedeutung für die NATO verleiht.
Im Schulungs- und Trainingszentrum "Joint Warfare Center" mit Sitz in Stavanger, 300 Kilometer südwestlich von Oslo, finden seit 2006 jährlich bis zu vier multinationale Übungen statt. Laut Webseite hat das Zentrum 250 Mitarbeiter, sowohl Zivilisten wie auch Soldaten, aus 15 Nato-Nationen.

Olli K Offline



Beiträge: 22
Punkte: 42

24.12.2017 21:53
#48 RE: NATO antworten

Der US-General Robert Neller hat sich bei einer Rede vor einem Nato-Kontingent in Norwegen eine denkwürdige Aussage über einen sich anbahnenden Krieg geleistet. Seine Worte waren so zweideutig, dass ein Militärsprecher seine Äußerungen rechtfertigen musste, berichtet das Militärportal Military.com.

Der US-General und Marinekorpskommandant Robert Neller ist bei einem Truppenbesuch auf dem Nato-Stützpunkt in der Nähe von Trondheim in Norwegen, etwa 300 Meilen nördlich von Oslo, aufgetreten und hat die dort überwiegend US-amerikanischen Soldaten auf einen drohenden Krieg eingestimmt.
Vor etwa 300 Soldaten erklärte der US-Militär, dass die Marines sich auf einen „gewaltigen Kampf“ (wörtlich: big-ass fight) vorbereiten sollten.

„Ich hoffe, dass ich falsch liege, aber es kommt ein Krieg. Vergesst nicht, warum ihr hier seid“, sagte US-General Neller.

Mehr noch, die Vorboten des Krieges seien bereits zu spüren, denn die in Norwegen stationierten Soldaten befänden sich „in einem Informationskampf, in einem politischen Kampf, Kampf durch eure Anwesenheit“.
Der General nannte bei seiner Ansprache kein konkretes Land, gegen das der Krieg ausbrechen werde, dem zeitlichen und geographischen Umstand zufolge aber – nämlich in Norwegen, das eines der wenigen Nato-Staaten ist, die direkt an Russland grenzen – erweckten seine Worte auch bei amerikanischen und europäischen Beobachtern den Eindruck, dass es sich bei dem antizipierten Gegner wohl um Russland handeln könnte.
Nicht zuletzt, weil Neller im Anschluss auch betonte, dass aus seiner Sicht „der Pazifik und Russland die operationellen Schwerpunkte“ der US-Armee sein werden würden.

Die Mission der Soldaten in Trondheim begann erst im Januar und soll dort Operationen der Nato und des europäischen Kommandos der Vereinigten Staaten unterstützen und amerikanischen Marineinfanteristen helfen, bei kaltem Wetter und unter bergigen Bedingungen zu trainieren.

Dazu erübrigt sich sicher jeder weiterer Kommentar.

Supermario Offline




Beiträge: 10
Punkte: 18

27.01.2018 15:24
#49 RE: NATO antworten

NATO vs RU
Der ehemalige US-Verteidigungsminister Ashton Carter hat am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos die Nato-Länder aufgerufen, einen Plan für gemeinsame militärische Handlungen gegen Russland ausarbeiten.
„Ich bin der Ansicht, dass Russland zum ersten Mal seit 25 Jahren nach dem Fall der Berliner Mauer als unser militärischer Gegner auftritt“, sagte Carter in einer Tagung zur Cybersicherheit. „Wir müssen daher mit unseren Kollegen aus der Nato einen Plan für gemeinsame militärische Handlungen gegen Russland ausarbeiten“.
Er betonte, noch vor zwei-drei Jahren wäre Russland nicht als militärischer Gegner betrachtet worden, aber die Situation habe sich geändert.

Ecki Offline




Beiträge: 55
Punkte: 59

17.02.2018 00:54
#50 RE: NATO antworten

Manöver der Niederländer in Deutschland
Ein Kontingent der Streitkräfte der Niederlande hält seit Wochen auf TüP in Sachsen-Anhalt Manöver ab und trainieren ihre künftigen Aufgaben in der NATO.
Nach 2 Wochen auf dem TüP Klietz verlegte heute das Kontingent zum TüP Altmark ( Colbitz/Letzlinger Heide).
Zahlreiche Rad-und Kettenfahrzeuge und Soldaten sind auf den Strassen und sorgen besonders auf B189 und B109 im Bereich Wust,Langensalza und Colbitz für Behinderungen von zivilen Kraftfahrern. Die Niederländer haben jetzt schon Verlegeprobleme wegen glatter Strassen. Was soll es dann erst in Russland und richtigem Winter werden.
Ab 2019 ist dieses Kontingent der Niederlande Teil einer 8000 Man starken NATO-Truppe. Deren Speerspitze die Bundeswehr ist,

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