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Dieses Thema hat 46 Antworten
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 NATO
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EK80 Offline



Beiträge: 38
Punkte: 58

14.05.2016 23:14
NATO antworten

Die europäischen Nato-Mitgliedsländer brauchen aus Sicht des Oberbefehlshabers der US-Landstreitkräfte in Europa, Ben Hodges, ein Regime der beschleunigten Truppenverschiebung – eine Art „militärische Schengen-Zone“.
„Wir brauchen etwas, was ich als ‚militärische Schengen-Zone’ bezeichnen würde. Derzeit braucht man eine Woche, um eine Erlaubnis zur Truppenverlegung aus Deutschland nach Polen zu erhalten. Und zwei Wochen für eine Truppenverlegung über das tschechische Territorium“, so Hodges auf einer internationalen Konferenz in Estland.

Wenn ich so etwas lese kommt das Lachen auf. Eigentlich traurig.

rastlos Offline



Beiträge: 17
Punkte: 17

14.05.2016 23:25
#2 RE: NATO antworten

Das Pentagon ist aufgrund einer Erklärung des russischen Präsidenten Wladimir Putin über die Bereitschaft, mögliche Bedrohungen für Russlands Sicherheit durch die Stationierung von Raketenabwehrsystemen in Rumänien und Polen einzudämmen, falls das nötig werden sollte, äußerst besorgt, wie der US-Vizeverteidigungsminister Robert Work mitteilte.

Wenn wirklich Raketen des Iran angefangen werden sollen, stehen die Abwehrsysteme vor Russlands Haustür am falschen Ort.
Russland sieht die Radaranlagen problemtisch, da russische Raketenstarts recht früh erfasst werden und die Abwehrzeit der USA sinkt.
Russland ist besorgt um mögliche Bestückung der Raketenabwehranlage mit Marschflugkörpern. Damit stehen die Marschflugkörper bereits fast an der russischen Westgrenze und müssen nicht per Schhiff oder Flugzeug herangeschafft werden. Die Reaktionszeit der USA verkürzt sich erheblich und Russland bekommt Probleme mit der Abwehr.

Kein Wunder das Russland nun etwas aggressiver reagiert. Denn die USA gehen auf diese Besorgnis in keiner Weise ein.

Amtsberg Offline




Beiträge: 25
Punkte: 29

28.06.2016 14:32
#3 RE: NATO antworten

Der Nato Stoltenberg stellt der Welt seine neue Stellvertreterin vor.
Rose Gottemoeller-- US Staatsekretärin für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit.
Angeblich eine Russland-Expertin. Das ergibt sich schon aus ihrem Job.
Oder sie ist Expertin-genau wie Stoltenberg ein Super Experte ist.

Ich denke da nur am seine Presse-Erklärung, dass die Nato keine russischen Streitkräfte in der Ostukraine feststellen kann...... und fast im selben Atemzug fordert er am Folgetag von Russland den Abzug einer Armee aus der Ostukraine.
Solche Experten braucht das Land. Warum stiften wir nicht die Uschi der Nato ?

Gregor Offline



Beiträge: 34
Punkte: 66

07.09.2016 14:47
#4 RE: NATO antworten

Die Merkeln soll doch versucht haben, für diesen Posten einen deutschen Kandidaten an den Mann zu bringen (Keine Ahnung, wen ...),
aber die Amis haben das ignoriert und ohne zu fragen diese Dame installiert.
Hätte mich auch gewundert, wenn nicht ...

Hein Offline



Beiträge: 25
Punkte: 29

07.09.2016 14:50
#5 RE: NATO antworten

Damit hat Stoltenberg den Textgeber seiner Scharfmacher-Worte gleich im Nebenzimmer.
Wer dann wohl wirklich das Sagen hat müssen wir sicher nicht extra anmerken. Stoltenberg ist dann nur noch die Sprechblase am Band = Hampelmann.

Tommy Offline




Beiträge: 20
Punkte: 32

07.09.2016 14:51
#6 RE: NATO antworten

Ein britisches U-Boot ist vor der Küste Gibraltars mit einem Handelsschiff zusammengestoßen.
Das berichtet unter anderem der Nachrichtensender "N24" unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in London. Demnach befand sich das atomar angetriebene U-Boot "Ambush" zum Zeitpunkt der Kollision am Mittwoch auf Tauchfahrt. Der Atomreaktor sei durch den Zusammenprall nicht beschädigt worden, weswegen die Sicherheit voll gewährleistet sei. Atomwaffen seien zudem nicht an Bord gewesen.

Ecki Offline




Beiträge: 49
Punkte: 53

07.09.2016 14:53
#7 RE: NATO antworten

Nato-Manöver „Sea Breeze '16“: Am Türkei-Putsch beteiligte Fregatte wird ausgetauscht.
Laut dem Pressesprecher des ukrainischen Marinekommandos, Oleg Tschubuk, wird die türkische Fregatte F-243 TCG Yildirim bei den „Sea Breeze 2016“-Übungen die beim Putschversuch in der Türkei eingesetzte F-240 TCG ersetzen.

Florian Offline




Beiträge: 8
Punkte: 12

07.09.2016 14:58
#8 RE: NATO antworten

Ein von Kanada geführtes Nato-Bataillon soll nach Angaben der lettischen Regierung im Frühjahr 2017 in Lettland stationiert werden. Die Bündnistruppen würden eintreffen, sobald der Schnee des Winters geschmolzen ist.
Außer Kanada haben viele weitere Nato Staaten ihre Bereitschaft zur Truppenstationierung im Baltkum signalisiert.
Sie dienen zur Abschreckung Russlands.

unterfeld Offline



Beiträge: 41
Punkte: 53

12.10.2016 13:28
#9 RE: NATO antworten

US-Kampfjets des Typs F-35 mit nuklearen Geschossen können bereits 2020 an den russischen Grenzen stationiert werden, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Mittwoch.

Die Nato geht zur Einschüchterung Russlands über. Dies gab der Generalsekretär der Allianz, Jens Stoltenberg, bei der Sicherheitskonferenz in Berlin zu verstehen. Anscheinend waren dies keine leeren Worte: Neben dem Ausbau der Militärinfrastruktur nahe der russischen Grenzen will die Nato mit aktiver Teilnahme der USA nämlich neue amerikanische Atomwaffen in Europa stationieren.

Anscheinend war es kein Zufall, dass kurz vor dem Auftritt Stoltenbergs ein Bericht der amerikanischen Nationalen Verwaltung für Nukleare Sicherheit (NNSA) veröffentlicht wurde, laut dem die US-Luftstreitkräfte auf dem Gelände Tonopah (US-Bundesstaat Nevada) weitere Tests von zwei Modifikationen der gelenkten Atombombe B61 absolvierten.

Die Munition ohne nukleare Sprengköpfe wurde von zwei strategischen Bombern B2A Spirit abgeworfen. Experten zufolge werden diese Waffen auf europäischen Nato-Stützpunkten bereits 2020 stationiert, wodurch das Kampfpotential der Allianz deutlich gestärkt würde. Diese Handlungen werden von den USA und der Nato als Gegengewicht zu den „aggressiven Plänen Russlands“ bezeichnet.

Die Stationierung solcher nuklearen Hochpräzisionswaffen in Europa ist ein großes Problem für die militärpolitische Führung Russlands.

Russland wird auf diese Bedrohung eine angemessene Antwort finden. Dem dann wieder eine Antwort der US//NATO folgt....
Wer sprach kürzlich davon das wir keinen neuen Kalten Krieg und kein Wettrüsten Westen-Osten haben ? Was ist das denn sonst was wir hier erleben (?)

Opitz Offline



Beiträge: 29
Punkte: 33

14.10.2016 22:16
#10 RE: NATO antworten

Die Allianz kann Russland nicht isolieren und soll nicht einmal versuchen, das zu tun. Das erklärte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in einem am Freitag veröffentlichten Interview der italienischen Tageszeitung „La Stampa“. Die NATO sei nicht in einem Kalten Krieg mit Russland.
Zugleich sagte Stoltenberg, dass die derzeitigen Beziehungen zwischen den Seiten auch nicht als freundschaftlich bezeichnet werden können. „Wir sagen: ‚Verteidigung und Dialog‘, nicht aber ‚Verteidigung oder Dialog‘. Die NATO ist berechenbar und wird Kontakte zu Russland pflegen, das unser wichtigster Nachbar ist.“

Das sind ja ganz neue Töne.

Odin Offline



Beiträge: 11
Punkte: 11

14.10.2016 22:44
#11 RE: NATO antworten

Trotzdem:
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat bei seinem Besuch in Rom bekanntgegeben, dass mehrere Tausend italienische Soldaten im Jahr 2018 an die Grenze zu Russland verlegt werden sollen, wie die in Turin erscheinende Zeitung „La Stampa“ schreibt.
Ein 4.000 Mann starkes Militärkontingent soll sich demnach „den in den Baltischen Ländern stationierten Nato-Bataillonen anschließen“.
„Das Ziel der Mission wird darin bestehen, einen eventuellen Konflikt zu verhindern“, so Soltenberg.

Pieck Offline




Beiträge: 10
Punkte: 14

16.10.2016 18:07
#12 RE: NATO antworten

Die Royal Navy will mindestens zwei Kriegsschiffe zur Überwachung einer russischen Flugzeugträgerkampfgruppe entsenden, die nach Syrien unterwegs ist. Das berichten britische Medien übereinstimmend.

Die Route der russchischen Gruppierung führt durch den Nordostatlantik – an Großbritannien vorbei.

Im Gespräch mit der Zeitung „Times“ bezeichnete ein britischer Militärsprecher die Fahrt der russischen Flugzeugträgerkampfgruppe in der Nähe des Vereinigten Königreichs als „bedeutendes“ Ereignis. Nach Angaben des „Telegraph“ sollen eine britische Fregatte des Typs 23 und ein Zerstörer des Typs 45 die russische Kampfgruppe vor der britischen Küste „eskortieren“. Darüber hinaus sollen ein Spionageflugzeug vom Typ RC-135 und Kampfjets C-130 Hercules und Typhoon zur Luftüberwachung eingesetzt werden.

Pic Offline



Beiträge: 38
Punkte: 54

25.10.2016 13:31
#13 RE: NATO antworten

Stationierung von 300 Mann US-Marineinfantrie
Die norwegische Regierung hat der Stationierung von US-Marineinfanteristen auf ihrem Territorium zugestimmt – für begrenzte Zeit, wie das Verteidigungsministerium mitteilt.
Demnach sollen ab 2017 auf dem Militärstützpunkt Værnes in der Nähe von Trondheim befristet US-Soldaten stationiert werden können. Damit lässt Norwegen erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder ausländische Militärs ins Land. Die USA seien die wichtigen Verbündeten Norwegens und die bilateralen Beziehungen sollten weiterentwickelt werden, so die norwegische Verteidigungsministerin Ine Marie Eriksen Søreide.
1949 hatte sich das Königreich vor seinem Nato-Beitritt als einer der Gründungsstaaten der Militärallianz gegenüber der UdSSR verpflichtet, keine Stützpunkte für ausländische Militärs auf eigenem Territorium einzurichten. Als einzige Ausnahme gilt eine reale Angriffsgefahr.

Welche Angriffsgefahr besteht denn jetzt ?
Doch wohl eher jene, dass die US geführte NATO gegen Russland einen konventionellen Krieg eröffnet.

Braun Offline




Beiträge: 11
Punkte: 11

25.10.2016 15:11
#14 RE: NATO antworten

Ja, die NATO. Startet nun den AWACS Einsatz vom türkischen Stützpunkt Konya. Angeblich um die Internationale Koalition gegen IS mit Aufklärungsflügen zu unterstützen.
Konträr dem gegenüber stehen aber folgende NATO-Angaben: Die AWACS-Maschinen werden dazu genutzt, um aus dem türkischen und internationalen Luftraum heraus den Luftraum über Syrien und dem Irak zu überwachen.
Nun hat IS aber keine Flieger. Und nun ? In Wahrheit geht es dann mit Sicherheit viel mehr um Überwachung der syrischen und russischen Luftwaffe.

unterfeld Offline



Beiträge: 41
Punkte: 53

27.10.2016 13:43
#15 RE: NATO antworten

"Wer in das Kanonenrohr eines Leopard 2 schaut, überlegt sich zweimal, ob er eine deutsche Patrouille angreift": Mit Sätzen wie diesem wird die Abschreckungsfähigkeit des Bundeswehr-Kampfpanzers beschrieben. Jetzt geht es erstmals ganz in die Nähe Russlands.
Die Bundeswehr wird neben mehreren Hundert Soldaten auch Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 nach Litauen verlegen. Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Mittwochabend bestätigte, sollen die schweren Waffensysteme Teil der Ausrüstung sein, die die deutschen Truppen im kommenden Jahr mit in das an Russland grenzende Nato-Partnerland bringen.
Die Entscheidung, nicht nur bis zu 600 Soldaten, sondern auch Kampfpanzer nach Litauen zu schicken, gilt als deutliches Signal, dass Deutschland die Sorgen der östlichen Verbündeten ernst nimmt.

Die Bundeswehr übernimmt de Führung des multinationalen Kontingents in Litauen.

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