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Dieses Thema hat 15 Antworten
und wurde 304 mal aufgerufen
  
 NB-33 Trollenhagen
Seiten 1 | 2
Maik Offline



Beiträge: 49
Punkte: 81

17.05.2016 21:30
Funksendezentrum Sponholz antworten

Bis in die 80ger Jahre hinein tauchte immer wieder ein Funksendezentrum Sponholz auf.
Eventuell bekommen wir ja jetzt über dieses Forum Wissen dazu vermittelt.
Der Sage nach arbeitete Sponholz bereits für den GS-33, als dieser noch im Keller Stabsgebäude der 3. LVD in Trollenhagen war.
Mein FSA-4 war in der Hochzeit von Sponholz noch nicht. Sponholz war quasi der Vorläufer mit mobiler Technik.

Klarofix Offline




Beiträge: 37
Punkte: 52

17.05.2016 21:33
#2 RE: Funksendezentrum Sponholz antworten

Im Wald bei Sponholz gab es wirklich eine Sendestelle ... wir waren dort einmal anlässlich einer TGK = Technische Gerätekontrolle ...
Machte alles einen desolaten Eindruck (hoffentlich liest keiner von damals mit ....) und die Krönung war das mein Olt mit dem Stuhl auf der Station zusammenbrach ... Die Erinnerung langt nur noch für eine R-140 mobil

Falko Offline



Beiträge: 33
Punkte: 57

17.05.2016 21:35
#3 RE: Funksendezentrum Sponholz antworten

Zwischenzeitlich sind wir ja soweit:

zum Zeitpunkt X ( ca. 1957/58) wurden Gefechtsstände der FD/LVD geschaffen oberirdisch-- für 3. FD/LVD in Baracke auf Flugplatz Trollenhagen-
zum Zeitpunkt Y wurden Wechselgefechtsstände als Ausweich für diese Gefechtsstände geschaffen: hier Sponholz für Trollenhagen-
Diese Variante galt bis Pragsdorf dann WGS wurde.
Sponholz wurde auch mit Funksendemitteln ausgestattet.

Später mit Pragsdorf als WGS verbunkert-- blieb Sponholz das Feldfunksendezentrum des WGS-- da hatte Pragsdorf noch keinen Zugriff auf das Sendezentrum JG-2 bei Neuendorf--- daher sehe ich R-140 in Sponholz für eine gängige Variante...

So das Funksicherstellung durch Nachrichtenkompanie/ nachfolgend NB-33 als gesichert galt.

unterfeld Offline



Beiträge: 49
Punkte: 61

17.05.2016 22:07
#4 RE: Funksendezentrum Sponholz antworten

@oberfeldwebel88 schrieb:

mal zur info. im nva-forum ist eine ehemaliger genosse der flugsicherung der den gs-33 in cölpin mit aufgebaut hat. er sprach davon das sie jeden tag von trollenhagen nach cölpin gefahren wurden.
die fs befand sich zu diesem zeitpunkt oberhalb des bunkers. zu meiner zeit wudre die glugsicherung zusammen mit der fww und dem bereich interflug isn eue gebäude rechts vom kdl umgesiedelt. diese gebäude ist aber durch die bunte wehr abgerissen wurden.

max Offline




Beiträge: 95
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17.05.2016 22:09
#5 RE: Funksendezentrum Sponholz antworten

@boldi schrieb:

Da ich von November 1970 bis April 1773 im NB 33 (Trollenhagen und Sponholz) als Uffz/Ufw gedient habe, werde ich mich in nächster Zeit wieder melden.

A3J Offline



Beiträge: 23
Punkte: 31

17.05.2016 22:13
#6 RE: Funksendezentrum Sponholz antworten

@marmorstein12 schrieb:

auch ich war in Sponholz aber leider nur 3 Wochen glaub ich und zwar im August 1971. Da gab es nur die R820 die mit Trollenhagen verbunden war. Danach bin ich nach Trollenhagen zum NB33 versetzt worden. Der Stabschef war ein Oberstleutnant Grund.

Lutger Offline




Beiträge: 51
Punkte: 63

17.05.2016 22:14
#7 RE: Funksendezentrum Sponholz antworten

An derlei stat. Umfang kann ich mich absolut nicht mehr erinnern ....

max Offline




Beiträge: 95
Punkte: 119

17.05.2016 22:15
#8 RE: Funksendezentrum Sponholz antworten

@boldi schrieb:

Hallo , ich weiß zwar nicht wann du in der sendestelle sponholz warst. zu meiner zeit (1971/72) war war sie gut in "schuß".

Bonsai Offline



Beiträge: 19
Punkte: 27

17.05.2016 22:17
#9 RE: Funksendezentrum Sponholz antworten

Da der Kollege "boldi" sein Wort zum Beitrag zu Sponholz nicht hält- ich machs nun:

In diesem kleinen Objekt lag das Funksendezentrum für den GS in Pragsdorf, aber auch für GS Cölpin. Die Mannschaft (rund 20 Uffze und Soldaten) war auf Grund der unterschiedlichen Zugehörigkeit der GS auch zusammengewürfelt aus Leuten der FuTK-231 und dem NB-33.
Jedenfalls wurde Funkverbindung (KW) mit den vier FuTK des FuTB-23 aufrechterhalten.
Absicherung des Flugfunks wurde ebenfalls über das Funksendezentrum durchgeführt. Die UKW-Stationen wurden dazu vom GS in Pragsdorf aus fernbesprochen, die technische Betreuung der Technik wurde von uns in Sponholz abgesichert.
Zusätzlich die Funkverbindungen für GS Cölpin zu allen FRR,FuTB, JG und zum ZGS sowie zum GS Wittstock.
Insgesamt standen da anfangs zwei, später 4x R-140, zwei oder drei R- 118 BM und 118 BM3 und eine R-154 sowie UKW-Technik R-824, R-831 .
Die R-118 wurden 1975 eingemottet .

Der kleinen Außenpostenshatte hatte so seine Vorteile :
Alle 2 oder 3 Tage 24 Stunden DHS-Dienst. Zwischendurch Wartunsgarbeiten und ein wenig Funkausbildung .
Also stressfrei im Wald gelebt.
Wie bereits andere Kollegen hier berichteten, war auch die Sponholzbesatzung ein Schießplatz oder Marschieren und Exzerzieren unbekannte Größen.

Vom Objekt in Sponholz ist nun außer einer vor Jahren angelegten Kiefernschonung im Wald kaum noch was zu sehen.

Also war der ursprüngliche Ansatz eines Funksendezentrum für GS-33 schon richtig.

Mit Einrichtung der Funksendestelle Ullrichshof wurde das Funksendezentrum Sponholz überflüssig und auch das FuTB-23 Pragsdorf nutzte das Funksendezentrum des JG-2 Neuendorf.

Bonsai

Lopaka Offline



Beiträge: 12
Punkte: 20

17.05.2016 22:18
#10 RE: Funksendezentrum Sponholz antworten

Für die Zeit als erstes Funksendenzentrum und WGS 3. LVD ist der Such-Kreis richtig gesetzt.
Später ( 70ger /80ger) war von der Landstraße aus ein eingezäuntes Areal mit Antennenfeld zu sehen- also als Sendezentrum dann nicht mehr direkt die Mühle.
Wir wollen aber noch hinfahren und schauen wo das Antennenfeld genau stand. Denn damals wurde es nur im vorbeifahren zur Kenntnis genommen ohne Prüfung was wie wo.

Nordlicht Offline




Beiträge: 35
Punkte: 58

17.05.2016 22:20
#11 RE: Funksendezentrum Sponholz antworten

Die R-118 (an sich) liefen dann später bei den Armeefliegerkräften und Jabos. Wurden also noch gebraucht.

Pluto Offline



Beiträge: 18
Punkte: 22

17.05.2016 22:21
#12 RE: Funksendezentrum Sponholz antworten

Laut Gefechtsauskunftsdukumente standen in Sponholz stationär - also in festem oberirdischem Bauwerk -
KW-Sender 4x KN1E und für Flugfunk des GS JG-2 noch 3x R-831Ms und 1x R-834 .

EK80 Offline



Beiträge: 45
Punkte: 65

10.11.2016 13:49
#13 RE: Funksendezentrum Sponholz antworten
Tommy Offline




Beiträge: 21
Punkte: 33

10.11.2016 13:52
#14 RE: Funksendezentrum Sponholz antworten

@eastpower schrieb:



In Sponholz war seitens des NB-33 dessen RFG (herrlich, wenn der Wind aus Richtung Abdeckerei kam ...).

Vielleicht meinst Du auch Katzenhagen? Dort war ein KN1E verbunkert (FB-3-Bunker).
In Katzenhagen war die RFG der LVD.
Das Dorf war ein "verlassenes Dorf" an der Bahnlinie von Pasewalk nach Neubrandenburg: Häuser (bzw. deren Ruinen) standen noch und dazwischen waren Bunker. Auf top. Karten war es teilweise eingezeichnet. Außer einem Wachposten wohnte da niemand mehr.

Sponholz gehörte also zum FuTB-23. Und das auch noch vor meiner Zeit im NB (also vor 1981).
Dieser GS wurde auch als WGS der 3. LVD genutzt. Das NB-33 hatte mit dem FuTB-23 (also Pragsdorf) nicht direkt was zu tun.

TorstenMagic Offline



Beiträge: 1
Punkte: 1

08.05.2018 12:30
#15 RE: Funksendezentrum Sponholz antworten

Hallo,
ich bin neu hier und und habe mal ein bisschen in der Vergangenheit gestochert.
Ich war von Nov 1982 bis April 1984 Soldat im NB 33 5. Kompanie in Trollenhagen. Nach der Grundausbildung durfte ich dann gleich für 6 Monate nach Pragsdorf mit meiner Funkstation, Sil 131 ich glaube das war eine R140 Station. Zum Glück war ich nur Kraftfahrer und mir wurde die Funkausbildung in Löcknitz erspart. Die Station sollte wohl ihre Betriebsstunden leisten und wurde dazu in Sponholz abgestellt. Alle 2 Woche durfte ich mit meinem E (Gefreiter Andre S.) von Pragsdorf nach Sponi. Absolut schöne Zeit. Das Objekt eher abgewirtschaftet und sehr ungepflegt. Wir waren meist 1 Uffs./ 3-4 Gefreite-Funker) und ich der Glatte (hi). Heizen, Frühstück usw. War nicht schlimm. verging die Zeit. Am Abend dann die Tassen hoch. War alles sehr locker da. Zumindest für mich als Sprutz. Wie gesagt das Objekt war total runtergekommen.
An den Gestank von der Abdeckerei kann ich mich auch sehr gut erinnern aber auch an die Dorfkneipe. Wenn mich nicht alles täuscht hieß der Kneiper Bruno. Von dort wurde immer Nachschub geholt. Das Leben dort im Wäldchen war bisschen wie Abenteuerurlaub. Das hatte mit Armee nicht so richtig zu tun. Wichtig war nur die Verpflegung, Schapps und das der Fernseher lief.
Die Funker waren ab und an mal dort in solch kleinen Bunker. Da liefen glaube ich irgendwelche Bänder. Wenn mich richtig daran erinnere wurde da wohl der Funk überwacht. In Pragsdorf war ich meist für den Küchendienst eingeteilt. So richtig konnte man da mit mir nix anfangen. Wir waren ja nur dorthin abkommandiert. Die Andern dort haben im Bunker (DHS) Flugsicherung ihren Dienst geleistet. In der Baracke war immer ein Kommen und Gehen. Und wenn man sich ganz ruhig verhalten hat, hat man mich auch vergessen und ich habe dann so in den Tag hineingelebt. Pragsdorf glaube der KC war damals Hauptmann Schn...er. Der war absolut in Ordnung.
Katzenhagen habe ich auch 2- oder 3-mal angefahren. Es stimmt, hier gab es nur eine Wachmannschaft. Absoluter Lodderhaufen (hi).
Das Dorf was mal hier stand zusammengefallen. Es gab hier überall Unterstände in dem Mann die Funkstation einfahren konnte sowie Bunker, das waren lange Betonröhren unter der Erde (Soldatenunterkünfte, mit hochgeklappten Bettgestellen drin)
Aus einen dieser Bunker habe ich mir einen kleinen Bahnheizkörper abgebaut.
Ab dem Tag habe ich im Feldlager (ich glaub das war eine Wiese bei Staffenhagen) nicht mehr gefroren (hi).
Irgendwie hatten wir aus Neugier uns auch den Zutritt in den Hauptbunker verschafft. Die Türen waren da nur normale Vorhängeschlösser gesichert. Der absolute Hammer dieser Stabsbunker. Naja für damalige Zeiten. Er kam uns riesig vor. Mit langer Tischreihe an jedem Platz ein Telefon, dann diese riesige Glasscheibe wo die Flugkoordinaten geschrieben wurden (glaub ich zumindest).
Mein letztes Jahr also von 12983 bis 1984 habe ich dann in Trollenhagen im NB 33 in der 5. Kompanie unter Führung von Major Maq…rt ; Stabsoberfähnrich (Spieß) Ke.le , Hptm Mach..b ; , ich glaub Leutnant En..l; …… verbracht.

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