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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 123 mal aufgerufen
 Fernmelderegiment-14 Fernmeldeabteilung-14
Rambo Offline



Beiträge: 17
Punkte: 25

20.05.2016 12:14
HF-Funktrupp und Bildschreibstelle antworten

So zum Ende 1990 kam es zum Einsatz eines mobilen Funktrupp aus den alten Bundesländern im Kommando. Da der A6 von Gebäude U89 zum Gebäude U2 umzog, war Entfaltung des Funktrupp hinter dem Gebäude U2. Wo jetzt der Funkturm steht.
Eine Nutzung des Funksendeamt Limsdorf schied damals wegen Sicherheitsbedenken aus.
Über den Funktrupp erfolgte die Kommunikation mit den westlichen Kommandobehörden in Form Funkfernschreib im verschlüsselten Bereich für vertrauliche Informationen, die kein NVA Soldat zu Gesicht bekommen durfte.

Funker Offline



Beiträge: 48
Punkte: 68

20.05.2016 12:16
#2 RE: HF-Funktrupp und Bildschreibstelle antworten

Na dann garantiert ein HF Schreibfunktrupp B 2 (Luftwaffenbezeichnung) mit 1 kw Sendeleistung. Gebaut wurden diese durch die Firma Rohde und Schwarz in Köln und noch heute in Nutzung. Allerdings wurden auch einige Nachrüstungen - wie klimatisierung vorgenommen.

Diese Trupps sind mit der R 140 vergleichbar.

Was in der Wendezeit so an Fernschreiben durch den Äther ging, war schon beeeindruckend. Allein wenn ich mir die meterlangen Berichte über die politische Laage angeschaut habe ...

visa2 Offline



Beiträge: 11
Punkte: 15

20.05.2016 12:17
#3 RE: HF-Funktrupp und Bildschreibstelle antworten

Ja-- ein B2 Trupp aus Delmenhorst glaube ich.

Aber ist doch auch das große Misstrauen zu den NVA Soldaten damit zu sehen. Nur keine Osttechnik und kein Ostpersonal für sensible Informationen.
Inhaltlich waren viele Infos den NVA Soldaten auch nicht zu vermitteln gewesen. Denn viele Soldaten taten den Dienst in der Hoffnung, die Signale richtig zu deuten und es gehe weiter im Dienste der Bundeswehr. In Wirklichkeit war vieles Beschäftigungstherapie um Ruhe in den Reihen zu halten.

Denn die Bundeswehr hatte immer fortlaufende Besorgnis vor einem bewaffneten Umsturz durch die NVA um Bündnis mit den stationierten russischen Truppen.
Daher war man auch bestrebt sofort die Waffen der Soldaten zu entsorgen und zu sichern. Selbst trug damals jeder Bundeswehrsoldat im Osten die Waffe am Mann im Schulterhalfter.

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