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Dieses Thema hat 20 Antworten
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Hugo Offline




Beiträge: 20
Punkte: 32

05.06.2016 14:39
Libyen antworten

Libyen nach dem Umsturz... ist geprägt von durch Milizen kontrollierte Gebiete, auf die diese Zentralregierung in Tripolis keinen Einfluß hat,
Jeder macht seines.
Nun liegt ein Tanker aus Nordkorea im Ölhafen eines "unabhäbgigen autonomen Gebietes" und die Zentralregierung will mit Waffengewalt den Tanker an Heimfahrt hindern. Notfalls soll der Tanker angegriffen werden.
Jetzt kommen die Milizen und beschützen den Tanker bis in internationale Gewässer. Erklären aber, Angriff der Regierung führe dann zu einen allgemeinen Krieg.
Zeigt uns doch diese Situation die herrschenden Umstände nach dem Umsturz. Die Strippenzieher der "Revolution aus dem Wesren und dem arabischen Raum haben diese Region keineswegs sicherer gemacht und die Menschen sind auch nicht freier wie unter Gaddafi. Im Gegenteil.

Kaus Offline



Beiträge: 6
Punkte: 18

05.06.2016 14:42
#2 RE: Libyen antworten

Nenn mir mal ein Gebiet, in das die Amis mit Krawall rein sind, welches danach mindestens genau so ordentlich, sicher , sauber war, wie vor dem Einmarsch.
Na gut: Vietnam.
Aber das war kein Verdienst der Amis ...

Mr. Big ( Gast )
Beiträge:

05.06.2016 14:43
#3 RE: Libyen antworten

Die Franzosen fordern internationalen Einsatz zur Befriedung des Libyen.
Warum ? weil sie nun nicht wie ursprünglich gedacht an das Ölgeschäft kommen. Da sich dort die Milizen kräftig beharken. Ich sehe schon stramme deutsche Soldaten in der Wüste den Kehraus zu versuchen. Damit andere sich ins gemachte Nest setzen können.
Hindukusch ade- Deutsche Interessen werden bald in der libyschen Wüste verteidigt.

Mars ( Gast )
Beiträge:

05.06.2016 14:44
#4 RE: Libyen antworten

Deutsche Interessen wäre ja noch in einer gewissen Weise ehrlich.
Aber diese lieben Menschen behaupten ja, Deutschland würde am ....... (je nach Bedarf einsetzen !) verteidigt.

Junior Offline




Beiträge: 17
Punkte: 25

05.06.2016 14:45
#5 RE: Libyen antworten

Tja, wenn die alten Karten vom alten A. genutzt werden kommts wohl hin

Sargus ( Gast )
Beiträge:

05.06.2016 14:46
#6 RE: Libyen antworten

Libyen ersucht Moskau um milit. Hilfe.
Nachdem der Westen, namentlich die USA, dabei gescheitert sind, seit 2011 in Libyen für Stabilität zu sorgen, und das Land zuletzt in einen erneuten Bürgerkrieg abgerutscht ist, soll es nun Moskau richten. Libyen will mit russischer Hilfe eine „flexible sowie wendige Armee aufbauen“, erklärte der Sondergesandte des libyschen Parlamentspräsidenten.

Siewert Offline



Beiträge: 10
Punkte: 10

05.06.2016 14:47
#7 RE: Libyen antworten

Dem russischen UN-Botschafter Vitali Tschurkin zufolge könnte Russland sich an einer internationalen Koalition in Libyen zur Bekämpfung der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) beteiligen, schreibt die „Nowyje Iswestija“ am Freitag.

Roter Adler ( Gast )
Beiträge:

05.06.2016 14:48
#8 RE: Libyen antworten

Die NATO verwandelte Afrikas reichsten Staat in ein Armenhaus

Im Jahr 1969 übernahm Oberst Gaddafi – ein antiimperialistischer Offizier – die Staatsgeschäfte in einem der ärmsten Länder Afrikas. Als er 2011 im Auftrag der USA ermordet wurde, war Libyen der wohlhabendste und sozial am meisten fortgeschrittene Staat des schwarzen Kontinents mit dem höchsten ProKopf-Einkommen und der längsten Lebenserwartung. Dort vegetierten weniger Menschen unterhalb der Armutsschwelle als in den Niederlanden.
Nach der NATO-Intervention zerbarst der nordafrikanische Staat in Fragmente. Seine zuvor hochentwickelte Wirtschaft wurde zu einem einzigen Trümmerhaufen. Die Regierungsgewalt ging an örtliche, stammeseigene, regionale, islamistische oder einfach kriminelle Milizen über. Die Ölproduktion kam fast gänzlich zum Erliegen. Die Entwicklung führte dazu, daß Libyen heute zwei einander nicht anerkennende Regierungen mit eigenen Premiers, Parlamenten und Armeen besitzt. Im Westen des Landes, vor allem um die Hauptstadt Tripolis, übernahmen mit Islamisten verbundene Kommandos die politische und militärische Kontrolle. Die gewählten Vertretungskörperschaften und deren Vollzugsorgane wurden einfach auseinandergejagt. Die Staatsmacht erinnert dort, soweit überhaupt vorhanden, an Anarchie. Im libyschen Osten mit Tobruk als Zentrum etablierte sich 1200 Kilometer von Tripolis entfernt eine nicht minder „legitime“ Regierung aus Anti-Islamisten, die allerdings kaum etwas zu sagen hat.
Der Sturz Gaddafis schuf Raum für die allerschlimmsten Szenarien: Während sämtliche westlichen Botschafter das Land verließen, wurde der Süden zum Schutzhafen für Terroristen. Die nördliche Küstenregion gilt längst als ein Zentrum des Menschenhandels der Schleuserbanden. Ägypten, Algerien und Tunesien haben ihre Grenzen zu Libyen geschlossen. Morde, Vergewaltigungen und Folter vervollständigen das alltägliche Bild eines Landes, dessen Staatsmacht total zusammengebrochen ist.
Washington, das auf Kontakte zu beiden gleichermaßen nicht funktionsfähigen Regierungen kaum Wert legt, unterstützt indessen eine dritte Kraft: den langjährigen CIA-Kontaktmann General Khalifa Hifter, der für sich die Rolle eines Diktators anstrebt. Er brach in den 80er Jahren mit Gaddafi und lebte eine Zeitlang unweit des CIA-Hauptquartiers Langley im USA-Bundesstaat Virginia, wo er auf ganze Serien von Verschwörungen gegen den ersten Mann Libyens vorbereitet wurde, darunter den 1996 gescheiterten Putschversuch.
Schon 1991 berichtete die „New York Times“, Hifter sei „einer von 600 libyschen Militärs, die unter US-Präsident Reagan durch Spezialisten der CIA für Sabotageakte und andere Formen des Guerillakampfes gegen das Gaddafi-Regime ausgebildet“ worden seien. Derzeit sind Hifters Leute bemüht, gemeinsam mit der durch die U.S. Army ausgerüsteten AlQuaida-Gruppe Ansar-al-Sharia die Kontrolle über Bengasi, Libyens zweitgrößte Stadt, zu erringen. Die beteiligten Terroristen der Al Quaida stehen übrigens im dringenden Tatverdacht, US-Botschafter Stevens ermordet zu haben. Hifter erhält nicht zuletzt auch deshalb logistische und Luftwaffen-Unterstützung seitens der USA, weil seine Fraktion ein weitgehend säkulares Libyen anstrebt, das sich westlichem Kapital maximal zu öffnen bereit ist. Denn aus Sicht der NATO bestand Gaddafis größtes „Verbrechen“ darin, die Interessen der Bevölkerung seines Landes über die des ausländischen Kapitals gestellt zu haben.
Im August 2011 ließ US-Präsident Barack Obama mehr als 30 Mrd. Dollar bei Libyens Zentralbank beschlagnahmen, die Gaddafi für die Gründung eines Afrikanischen Internationalen Währungsfonds und einer Afrikanischen Zentralbank vorgesehen hatte. Mehr als 40 Jahre setzte sich der später ermordete libysche Staatsmann für Wirtschaftsdemokratie ein. Er nutzte den durchweg nationalisierten Ölreichtum des Landes, um ein fortschrittliches soziales Wohlfahrtsprogramm für alle Libyer zu verwirklichen. Unter Gaddafi waren Gesundheitsfürsorge und Volksbildung gebührenfrei. Das galt auch für den Bezug von Elektroenergie und die Aufnahme von Bankkrediten, für die keine Zinsen erhoben wurden.
Jetzt steht das libysche Gesundheitswesen vor dem totalen Zusammenbruch. Am meisten aber leiden unter dem 2011 erfolgten Sturz des in sozialpolitischer Hinsicht progressiven Regimes die libyschen Frauen. Sie hatten das uneingeschränkte Recht auf Bildung, gleichberechtigte Arbeit, Ehescheidung, persönliches Eigentum und eigenes Einkommen. Als Gaddafi 1969 ans Ruder kam, besuchte nur eine Handvoll Frauen die Universitäten. Er sorgte dafür, daß sich ihr Anteil auf die Hälfte aller Studierenden erhöhte. Einer der ersten legislativen Akte, für den er Verantwortung trug, war das 1970 eingeführte Gesetz über gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Der UN-Menschenrechtsrat würdigte nachdrücklich die Förderung der Frauenrechte in Libyen. Heute tritt das diffuse Regime diese mit Füßen. Die neuen Stammesregeln sind durch und durch patriarchalisch. Auch in Syrien, wo die Gleichberechtigung der Frau noch immer einen hohen Stellenwert besitzt, unternehmen die Gegner Präsident Assads alles, um das in dieser Hinsicht progressivste Land des arabischen Raums wie zuvor Libyen weiter in Stücke zu schlagen.

RF, gestützt auf „the Beacon“, Melbourne und „Global Research“, Kanada
http://www.rotfuchs.net/zeitung/aktuell.html

Kleinert Offline




Beiträge: 19
Punkte: 27

05.06.2016 14:50
#9 RE: Libyen antworten

Plötzliche Wendungen:
Nach vier Jahren Gewalt und Chaos will Libyen seine staatlichen Institutionen wiederherstellen und bittet Russland um Hilfe.

„Wir bitten heute Russland darum, sich auf die Seite des libyschen Volkes zu stellen und bei der Wiederherstellung der staatlichen Institute und der Sicherheit zu helfen“, sagte der lybische Regierungschef Abdullah al-Thani am Mittwoch in Moskau bei einem Treffen mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow. Vor allem solle die libysche Armee wieder handlungsfähig werden. Dafür müsste mithilfe internationaler Organisationen eine Aufhebung des Waffenembargos gegen die libysche Armee durchgesetzt werden.
Zuvor hatte al-Thani die westlichen Staaten für Chaos und Gewalt in seinem Land verantwortlich gemacht.
Das werden die Ami aber nicht gern sehen.

Steubner Offline




Beiträge: 35
Punkte: 59

05.06.2016 14:51
#10 RE: Libyen antworten

Die EU hatte in einer Tagung in der Türkei der NATO ihre Militärpläne zur Zurückhaltung der Flüchtlingsströme in Libyen mitgeteilt.
So die offizielle Version.
Jetzt taucht ein geheimer Militärplan der EU auf. In Libyen geht es eigentlich um Erdöl. Die Flüchtlinge sind nur das Mäntelchen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten....m-fluechtlinge/

Eggersdorfer Offline




Beiträge: 28
Punkte: 48

05.06.2016 15:03
#11 RE: Libyen antworten

Im Gegensatz zu dem allgemeinen Glauben, war Libyen nicht „Gaddafis Militärdiktatur“, wie die westlichen Medien sagten und verbreiteten, sondern in Wirklichkeit einer der demokratischsten Staaten der Welt.
Denn:
1977 erklärte das Volk von Libyen zur Jamahiriya oder „Regierung der Volksmassen durch sie selbst und für sich selbst“. Die Jamahiriya war eine höhere Form direkter Demokratie mit „dem Volk als Präsidenten“. Traditionelle Institutionen der Regierung wurden aufgelöst und abgeschafft und die Macht gehörte direkt dem Volk durch verschiedene Komitees und Kongresse.
Libyen war Afrikas reichste Demokratie.
Gaddafi soll unermessliche Reichtümer angehäuft haben. Ja und ?
Was jedoch gegen diese Aussage spricht, ist dass unter Gaddafi der Staat Libyen nahezu Schuldenfrei war. Die genaue Staatsverschuldung lag bei 3,3 Prozent des BIP (Bruttoinlandsprodukt). Zum Vergleich: Japan hat eine Verschuldung von 197,5 % und Griechenland von 142,8 %.
Hingegen:
Die Nato-Militärkampagne in Libyen ist nicht nur dadurch kennzeichnend, dass diesem Staat ein riesengroßer Schaden zugefügt wurde, sondern auch dadurch, dass 150 Milliarden von libyschen Konten verschwanden, die einst in ausländischen Banken gesperrt wurden.
Der Autor des „Libyschen Tagebuchs“ Anatolij Jegorin sagte Folgendes:
„Als die Kampagne gegen Muammar al-Gaddafi begann und es schon klar war, dass die Nato nicht vorhat, ihn an der Macht zu lassen, begann dieses Geld zu verschwinden. Niemand weiß genau wohin und wie. Es gibt nur lückenhafte Pressemeldungen darüber, dass dieses Geld beschlagnahmt und von westlichen Bankern über Offshore-Zonen reingewaschen wurde. Jetzt suchen alle, wohin das libysche Geld verschwand, aber die Chancen, dass man sie finden wird, scheinen minimal zu sein. Übrigens wäre es falsch nur den Westen zu beschuldigen. Libyer selbst, diejenigen, die al-Gaddafi ablösten und gegen ihn kämpften, transportierten Dollar und Goldbarren mit Autos über die Wüste ins Ausland. Solche Fakten sind auch bekannt."
Die Invasion der Nato erfolgte, wie man jetzt sieht, nicht um der Herstellung der Demokratie in Libyen willen, worüber die Leitung der Allianz seinerzeit sprach. Aber jetzt können zumindest alle sehen, dass das wahre Ziel gerade in der Plünderung des Staates bestand.“

Wenn wundert es dann, wenn Russland in Syrien auf Bitten Assads interveniert und Putin sagt: Mit uns wird es kein zweites Libyen geben.
Egal was die Westmedien und Politiker dem Putin ans Bein pinkeln wollen.

Der Sozial- und Wohlfahrtsstaat Libyen war einzigartig und beispielgebend in der gesamten Welt! Jetzt, da die NATO und die von den USA unterstützten "Befreier" Libyen übernommen haben, ist es damit nun vorbei!:

- Es gab keine Elektrizitätsrechnungen in Libyen – Strom war kostenlos für alle.
- Lebensmittel waren stark bezuschußt; ein Laib Brot kostete weniger als 1 Cent, Benzin kostete etwa 10 Cent pro Liter.
. Haus und Wohnung waren in Libyen ein Menschenrecht. Gaddafi schwor, daß seine eigenen Eltern kein Haus bekommen sollten, bevor nicht der letzte Libyer eines habe. Gaddafi selbst lebte mit seiner Familie in einem Zelt!
- Alle Frischvermählten in Libyen erhielten 50.000 US-$. Dieses Geld sollte den Menschen ermöglichen ihre erste Wohnung zu kaufen. Die Regierung wollte so zum Start einer Familie beitragen.
- Der libysche Staat zahlte 5.000 US-$ für jedes Neugeborene Kind.
- Wollten Libyer in der Landwirtschaft Karriere machen, erhielten sie Ackerland, eine Bauernhaus, Geräte, Saatgut und Vieh als Schnellstart für ihre Farmen und das alles kostenlos.
- Schulen und Universitäten waren gratis.
- Wer wollte, konnte auf Staatskosten im Ausland Schulen besuchen oder studieren. Die Stipendien betrugen 2300 Dollar pro Monat, plus ein Auto. Seit der Machtergreifung Gadaffis vor 40 jahren stieg der Anteil der Lese- und Schreibkundigen von 23% auf 83%. 25% der Libyer besitzen einen Universitätsabschluss.
- Wenn ein Libyer ein Auto kaufte, subventionierte der Staat 50 Prozent des Preises.
- Wenn ein Libyer nach dem Studium keine Arbeit bekam, zahlte der Staat das durchschnittliche Gehalt des Berufs in dem er eine Arbeit suchte, bis eine fachlich adäquate Beschäftigung gefunden wurde. Darüber hinaus bekamen Arbeitslose ein Durchschnittsgehalt ihres Metiers als Arbeitslosengeld.
- Libyen hatte keine Auslandsschulden und ihre Reserven in Höhe von 150 Milliarden $ sind jetzt weltweit eingefroren und wohl für immer verloren.
- In Libyen waren 1,5 Millionen Migranten - bei einer Einwohnerzahl von 6,5 Millionen Libyern - aus verschiedenen afrikanischen Staaten, die Arbeiten konnten, somit ihre Familien ernähren und vom libyschen Wohlstand profitierten!
- Altersversorgung, Arbeitslosenversorgung, Krankenversorgung, Hinterbliebenenversorgung waren in Libyen alle gratis. Ausgezeichnete Krankenhäuser und Arztbehandlung waren überall zugänglich, auch in den Wüstengebieten.
- Ein Teil der libyschen Öleinnahmen floss direkt als Staatsgehalt auf die Konten jedes Libyers.
- Alle Banken gehörten dem Staat. Die Notenbank war eine staatliche Einrichtung.
- Die Banken in Libyen gehörten dem Staat und per Gesetz waren Kredite allen Bürgern mit 0% Zinsen zu gegeben. (Die erste Handlung der NATO-Insurgenten, als sie als "Übergangsregierung" posierten, war ein Dekret, das die staatliche Zentralbank auflöste und eine neue, in Privatbesitz befindliche Zentralbank begründete!)
- Libyen verfügte an über 144 Tonnen Goldreserven!
- Gaddafis Bemühung, einen Gold gedeckten Dinar für ganz Afrika zu begründen.
- Der libysche Staat gab gigantische Summen an afrikanische Staaten, um sie aufzubauen. Zinslos selbstverständlich!
- Zu Beginn der NATO-Luftangriffe waren 30.000 chinesische Ingenieure, Techniker, Arbeiter in riesigen Infrastrukturprojekten beschäftigt.
Gigantische Infrastrukturprojekte wurden auf Staatskosten realisiert, allerdings wurden keine Kredite - mit Halsabschneiderischen Zinsen - der Hochfinanz dafür genommen.
Darunter die gewaltige, epochemachende Trink-Wassergewinnung aus nahezu unerschöpflichen Vorkommen unterhalb der Sahara, genannt "Great Man Made River", wofür 70 Milliarden US-$ Kosten veranschlagt wurden. Unter Gaddafi wurde das Mammut-Projekt seit den 1970er Jahren geplant, finanziert und realisiert. Das Wasser sollte die Wüste in Libyen und den angrenzenden Staaten zum Blühen bringen.

Darüber hinaus finanzierte Gaddafi den ersten afrikanischen Telekommunikationssatelliten, der die afrikanischen Länder von jährlich 500 Mio. US-$ Wucher - die sie an europäische Satellitenbetreiber als Nutzungsgebühr zahlen mussten! - befreite. Dabei kostete der Satellit selbst auch "nur" 500 Mio. US-$, wovon Libyen 300 Mio. US-$ aus eigener Tasche beisteuerte!
usw.

Was ist Libyen nun - nach der Befreiung durch Nato und USA - ? Ein Land im Niedergang in dem sich tausende Stämme gegenseitig mit Waffengewalt bekämpfen.

Franky2 Offline




Beiträge: 54
Punkte: 54

05.06.2016 15:04
#12 RE: Libyen antworten

Sie können es nicht lassen.
Die US-Luftwaffe hat einem Zeitungsbericht zufolge im Bürgerkriegsland Libyen einen Stützpunkt der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angegriffen und 30 Menschen getötet. Krankenhäuer vor Ort sprachen am Freitag von 40 Toten.
Der Luftschlag auf das Ziel bei Sabrata westlich der Hauptstadt Tripolis habe einem aus Tunesien stammenden Anführer der Extremisten gegolten, berichtete die "New York Times".
Dieser gelte auch als Drahtzieher von zwei großen Anschlägen in Tunesien im vergangenen Jahr. Die Getöteten seien IS-Kämpfer. Die US-geführte internationale Koalition gegen den IS hatte angekündigt, sie wolle ihren Kampf gegen die Terrormiliz intensivieren und deren Machtausweitung im Krisenland Libyen um jeden Preis verhindern.

Was für eine Anti-IS-Koalition.
Als Kanada seine 6 Flugzeuge abzog hiess es, das wäre nach den USA das zweithöchste Kontingent der Koalitionäre.
Ergo sind die Anderen nur mir 1-2 Flugzeuge dabei.
Das klingt aber dann eher nach einem Feigenblatt einer internationalen Anti-IS-Koalition für die USA.

Bobby Offline



Beiträge: 32
Punkte: 40

05.06.2016 15:05
#13 RE: Libyen antworten

Man könnte ja einfach eine 1 Mann Organisation in London gründen und die dann "Libysche Stelle für Menschenrechte" nennen - so wie das in Syrien gelaufen ist - und dann kommt da auch nur noch Propaganda über tote Zivilisten und zerbombte Krankenhäuser....

Was die Amis dort präsentieren ist Dummschwätz. Die Libyer berichten von einer zerstörten Schweinemastanlage und betroffenen Bauern.

Iwan ( Gast )
Beiträge:

05.06.2016 15:08
#14 RE: Libyen antworten

Laut dem Regierungschef der Republik Serbien, Alexander Vucic, hätten die beiden Mitarbeiter der serbischen Botschaft in Libyen, die im November entführt worden waren und bei einem US-Luftangriff am Freitag ums Leben gekommen sind, gerettet werden können, wenn es kein Bombardement gegeben hätte.

Oder die Amis musten vertuschen wer wirklich an der Entführung die Schuld trug.

Uli Köhler Offline



Beiträge: 19
Punkte: 39

05.06.2016 15:14
#15 RE: Libyen antworten

Nach dem Willen der USA plant die Nato ein eingreifen in Libyen gegen den IS und bot der libyschen Regierung milit. Hilfe an.

Jetzt meldet sich ein libyscher Ministerpräsident zu Wort. Er erklärte, das Libyen keine Migranten aus Schwarzafrika aus Europa zurück nehmen wird, die über Mittelmeer geschippert sind.
Weiter sprach er sich gegen militärische Hilfe aus.

Damit wird dann alles was die USA und ihre Spießgesellen militärisch in Libyen unternehmen zu einem Bruch des Völkerrechts.

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