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Dieses Thema hat 43 Antworten
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 USAF/USArmy
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Roboter Offline



Beiträge: 21
Punkte: 37

25.07.2016 15:58
#16 RE: ..... in Deutschland antworten

US-Kasernen erhöhen Sicherheitsmaßnahmen

"Mitglieder der Militärgemeinde sollten beim Betreten des Truppenstandorts und innerhalb des Geländes mit Verzögerungen rechnen", hieß es auf der Homepage der amerikanischen Militärgemeinde in Ansbach am Montag. Bestimmte Zugänge zu Kasernen sollten bis auf weiteres geschlossen bleiben.

Der US-Militärstandort "USAG Ansbach" mit seinen acht Kasernen und rund 8000 Gemeindemitgliedern bildet die strategische Luftverkehrsdrehscheibe für die US-Landstreitkräfte in Europa.

Bleibtreu Offline



Beiträge: 18
Punkte: 18

25.10.2016 13:12
#17 RE: ..... in Deutschland antworten

Dülmen- neues Großdepot der US-Army

Die in der ehemaligen britischen Zone gelegene Stadt Dülmen war einst Standort des größten Materialdepots der British Army auf dem Kontinent. Bereits von Juni 1969 bis 1992 sollen atomare Sprengköpfe für Kurzstreckenraketen und sogenannte Artilleriegranaten für Panzerhaubitzen im Militärdepot Dülmen mit US-Unterstützung befunden haben, heißt es in dem JW-Bericht.
Die US-Armee hat Anfang Oktober die Befehlsgewalt über das 46 Hektar großes Militärdepot in Dülmen übernommen, wie die Zeitung „Junge Welt“ berichtet.

„Das Areal mit den großen Lagerhallen und einem funktionierenden Bahnanschluss (…) ist gut geeignet, unsere kurzfristigen Lagerbedarfe abzudecken“, wird der US-Army-Sprecher in Europa, Donald Wrenn, zitiert. Es gehe vor allem um bewaffnete und gepanzerte Fahrzeuge.

Nun war das Gelände seit 1992 wieder im Bundesbesitz. Oder wohl doch nicht. Da die Besatzungstruppen der US-Army einfach mal so die Eigennutzung der Areals in 2016 erklären konnten und das Land NRW damit eigene Pläne hatte.

kalle Offline




Beiträge: 41
Punkte: 61

18.11.2016 18:50
#18 RE: ..... in Deutschland antworten

Hunderte Container der US Army mit Munition sind diieser Tage in Deutschland eingetroffen.
Es handelt sich um die größte Lieferung des US-Militärs nach Europa seit mehr als 20 Jahren. Die Munition ist in Deutschland kurz nach der Ankündigung des Pentagons eingetroffen, im nächsten Jahr eine Panzerbrigade in Osteuropa zu stationieren und auszustatten.

None Offline



Beiträge: 6
Punkte: 10

07.01.2017 21:36
#19 RE: ..... in Deutschland antworten

Standort Berlin- es war einmal:
Berlin Brigade

AAFES Warehouse & 4 Season Store - other
AFN Station & APO - communications
Am Dreipfuhl Family Hsg --housing
Andrew Barracks -- barracks
Berlin AAFES Garages --other
Berlin American High School -- other
Berlin Brigade Family Hsg -- housing
Berlin Brigade Sports Ctr --recreation
Berlin BOQ --barracks
Berlin DEH Compound --barracks
Berlin Documents Center -- barracks
Berlin Golf & Country Club -- recreation
Berlin Army Hospital -- hospital
Berlin RTO -- barracks
Berlin Signal Station --communications
Berlin Sup & Svc Div Compound -- barracks
Berlin Sup & Svc Peri Subs Whse -- supply
Dachsberg Ammo Area -- supply
Dahlem House --barracks
Düppel Family Hsg -- housing
Gen Lucius D. Clay Headquarters -- barracks
Harnack House -- barracks
Infantry Motor Pool --other
Jagen 87 Signal Fac -- communications
Jagen 92 Ammo Area -- supply
Jagen Training Area -- training
Keerans Range -- training
McNair Barracks -- barracks
NCO Club Checkpoint -- recreation
Outpost Theater --recreation
Pacelliallee Transmitter Station --communications
Parks Range --training
Pückler Family Hsg -- housing
Residential Transient Station --housing
Rose Training Area -- training
Sundgäurstrasse Family Hsg --housing
T.A. Roberts School -- other
Tegel Airport -- other
Teufelsberg Comm Fac --communications
Truman Plaza -- barracks
Turner Barracks -- barracks
Wannsee Recreation Ctr --recreation

Kurier Offline



Beiträge: 13
Punkte: 17

07.01.2017 22:04
#20 RE: ..... in Deutschland antworten

Standort Augsburg
Augsburg QM Supply Ctr als supply in Augsburg
Bonstetten als Radio Relay Facility communications near Augsburg - Fm-Knoten Standort Augsburg)
Centerville Family Hsg - housing Augsburg (Wohnsiedlung)
Cramerton Family Hsg - housing Augsburg (Wohnsiedlung)
Flak Kaserne - barracks Augsburg
Fryar Circle Family Hsg - housing Augsburg ( Wohnsiedlung)
Gablingen Kaserne barracks Gablingen
Lechfeld Training Area - training Lechfeld
Marxheim River Training Area- training Donauwörth
Reese Barracks - barracks Augsburg
Sheridan Kaserne - barracks Augsburg
Sullivan Heights Family Hsg - housing Augsburg ( Wohnsiedlung )

Jupiter Offline



Beiträge: 14
Punkte: 18

13.01.2017 22:28
#21 RE: ..... in Deutschland antworten

USA wollen A-Waffen in D erneuern
Das Pentagon will seine in Europa stationierten Nuklearwaffen laut einem Medienbericht durch modernere ersetzen. Deutsche Kampfjets sollen dafür umgebaut werden.
Für eine bessere Sicherung der Nuklearwaffenlager seien 154 Millionen Dollar vorgesehen. Deutschland trage knapp ein Fünftel der Kosten. Zu den Standorten in Europa, die modernisiert werden sollten, zähle Büchel in Rheinland-Pfalz, die einzige aktive Nuklearwaffenbasis in Deutschland.

Falko Offline



Beiträge: 29
Punkte: 49

13.01.2017 22:31
#22 RE: ..... in Deutschland antworten

Unter dem Gesichtspunkt einer steigenden Gefährdung dieser Militäranlagen durch Extremisten sind doch neuen Sicherheitsvorkehrungen auch voll geboten.
Zumal ein Deusch-Islamist bereits mit derartigen Anschlägen öffentlich konfrontiert hatte

Wagner Offline



Beiträge: 14
Punkte: 22

13.01.2017 22:32
#23 RE: ..... in Deutschland antworten

ABER: Politisch war der Abzug der US-Atombomben von deutschem Boden eigentlich schon entschieden.

Bis 2020 plant die US-Regierung, ihre rund 180 in Europa lagernden Nato-Nuklearwaffen zu modernisieren. Wichtige Hürden hat das Vorhaben jüngst im US-Kongress genommen. Vom sogenannten „Lebensdauerverlängerungsprogramm“ ist auch Deutschland betroffen, genauer gesagt der Fliegerhorst Büchel. In der Vulkaneifel, zwischen Koblenz und Trier, werden aus der Zeit des Kalten Krieges noch immer bis zu 20 in die Jahre gekommene Atombomben der Typen B61-3 und B61-4 aufbewahrt – die letzten hierzulade.
Diese Bomben haben eine 13-fache Kraft der Hiroshimabombe. Welch ein Szenario.
An diesem Beispiel auch deutlich zu erkennen: was interessieren den Amis deutsche Bundestagsbeschlüsse. Deutsche Politiker einmal mehr nur Statthalter von US Interessen.

Prepaid Offline



Beiträge: 9
Punkte: 13

13.01.2017 22:36
#24 RE: ..... in Deutschland antworten

ABC-Waffen
Die US-Armee hat laut "Bild"-Zeitung in Deutschland offenbar versehentlich mit aktiven statt inaktiven Sporen des Biokampfmittels Anthrax operiert. Das gehe aus einem E-Mail-Wechsel zwischen der deutschen Botschaft in Washington und US-Militärs vom 24. Juni hervor.

Darin habe die US-Seite mitgeteilt, dass es bei der Inaktivierung der Keime vorab "Unregelmäßigkeiten" gegeben habe. "Möglicherweise könnten einige Sporen noch aktiv sein", zitiert die Zeitung. Die hoch ansteckenden Keime verursachen die Infektionskrankheit Milzbrand. Sie können Jahrzehnte aktiv bleiben.
Dem Bericht zufolge sollen die US-Militärs angegeben haben, dass die Anthrax-Sporen 2007, 2009 und 2010 an das Labor der US-Armee in Landstuhl in Rheinland-Pfalz geliefert wurden. Sie seien im Rahmen "mehrerer NATO-Übungen als Proben zur Identifizierung" chemischer, biologischer und nuklearer Kampfstoffe eingesetzt worden, zitierte die Zeitung weiter.

Das Verteidigungsministerium teilte der Zeitung mit, dass Bundeswehr-Labore nicht damit beliefert worden seien. "Bundeswehr-Mitarbeiter sind nach jetzigem Sachstand nicht gefährdet worden", sagte ein Ministeriumssprecher.

Karsten Offline




Beiträge: 33
Punkte: 45

13.01.2017 22:38
#25 RE: ..... in Deutschland antworten

Deutschland sitzt also nicht nur auf dem US-Atompulverfass sondern auch auf dem US-B-Waffen Fass.
Welch eine Erleichterung das Bw nicht beteiligt ist. Nur, wird dadurch eine Kontermination ausgeschlossen ? Wohl eher nicht.

Ulrich Offline



Beiträge: 8
Punkte: 8

13.01.2017 22:45
#26 RE: ..... in Deutschland antworten

EX- Vergangenheit und Zukunft
Weite Teile der Bundesrepublik waren Militärflächen der Besatzungsmächte. In diesen Belangen ging es dem Westen nicht besser wie dem Osten mit den Russen.
Rheinland-Pfalz hatte die größte Dichte an militärischen Anlagen.
So:
Das 1959 errichtete „Camp Thomas Nast” auf dem Landauer Ebenberg war nach unseren Informationen die erste feste NIKE-Stellung in Europa und wurde – wie alle anderen NIKE-Stellungen – im Jahre 1983 deaktiviert. Wohl Mitte bis Ende der 1980er-Jahre erfolgte im höher gelegenen Geländeteil deren Umbau zu einer bis Mitte der 90er-Jahre in Funktion befindlichen PATRIOT-Stellung, dies allerdings unter weitgehender Belassung der Vorgängerbauten, so dass sich vor Ort deutlich die Unterschiede in den Systemen und Funktionsabläufen wie deren Rahmenbedingungen erkennen und erläutern lassen. Die Stellung auf dem Ebenberg gehört mittlerweile der Deutschen Bundesstiftung Umweltschutz (DBU Naturerbe GmbH) und soll nach deren Angaben "im Rahmen einer Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme ...für eine Baumaßnahme der US-Armee an anderer Stelle" rückgebaut, sprich abgerissen, werden.

Zum Verständnis:
NIKE-Raketen waren zweistufige, mit Atomsprengköpfen bestückbare Raketen, die ab 1958 hauptsächlich zum Einsatz gegen feindliche Bombergeschwader eingesetzt werden sollten.
Die PATRIOT war eine Flugabwehrrakete mit erweitertem Einsatzbereich z. B. gegen feindliche Marschflugkörper, Raketen, Drohnen, die ab den 1980er-Jahren die NIKE-Rakete ablöste.

Die Areale waren wie im Ostblock räumlich von einander getrennt.
Die Stellungen bestanden aus drei voneinander getrennten Arealen: dem Feuerleitstand (IFC = Integrated Fire Control), den Abschussrampen (LA = Launching Area) und den Barracks, den Unterkunftsgebäuden der Soldaten.
In Landau ist zum Beispiel die IFC verschwunden, und die Barracks wurden zurückgebaut.

Die Pfalz:
Zeitweise waren bis zu 127 000 amerikanische, französische und deutsche Soldaten in Rheinland-Pfalz stationiert. Dazu kamen 100 000 Familienangehörige der Streitkräfte. Rheinland-Pfalz galt wegen der sieben US-Flugplätze als "Flugzeugträger der NATO". Drei befinden oder befanden sich in der Pfalz: Zweibrücken, Sembach, Ramstein. Die Pfalz diente zudem als Waffenlager der NATO. Hier war Material gelagert, mit dem Truppen ausgerüstet werden sollten, die man im Kriegsfall eingeflogen hätte. Auf weiten Strecken war der Wald durch Zäune abgesperrt, und auf Schildern wurde im Falle des Betretens Schusswaffengebrauch angedroht. Auf dem Areal des Flugplatzes Ramstein und im Lager Fischbach bei Dahn warteten Atomwaffen auf ihren Einsatz, und im Lager Clausen (bei Pirmasens) hatte die US-Armee ihre gesamte europäische Giftgas-Munition eingebunkert. Rund 50 000 Zivilbeschäftigte arbeiteten in Rheinland-Pfalz für die NATO-Truppen, ein immens wichtiger Faktor in den meist strukturschwachen Gebieten. Andererseits bremste der enorme Flächenbedarf der Streitkräfte die Entwicklung der betroffenen Regionen. So wurden in der Westpfalz (Städte Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken sowie in den Landkreisen Kaiserslautern, Kusel, Pirmasens und Donnersbergkreis) rund zehn Prozent der Gesamtfläche für militärische Zwecke beansprucht (30 000 Hektar).

Der Abzug:
Die verödeten Kasernen, Depots, Lager, Raketen-, Radarstationen usw. wurden sich selbst überlassen, von "Vandalen" zerstört und die meisten schließlich abgerissen. So verschwanden auch die riesigen unterirdischen Befehlszentralen in der Westpfalz mit Hallen, die an Kathedralen erinnerten.
Fantasievolle Alternativen zum Weghacken gibt es leider selten.
So wird die ehemalige Raketenstation bei Bockenheim (Kreis Bad Dürkheim) als Solarpark und als Weide für Ziegen und Schafe genutzt, die zwischen den Bunkern grasen. Im 3000 Quadratmeter großen Stollen bei St. Martin (Kreis Südliche Weinstraße) finden nicht nur Führungen statt, sondern auch Weinproben, Ausstellungen und Aktionen von Künstlern. Der Besucheransturm ist enorm.

Das gilt übrigens auch für das Museum, das in den Resten des 19 Kilometer langen Tunnellabyrinths im Ahrtal eingerichtet wurde, in dem die Bundesregierung im Kriegsfall Zuflucht gefunden hätte: Binnen eines halben Jahres nach der Eröffnung 2008 kamen 45 000 Besucher. Mittlerweile gibt es erste Anzeichen dafür, dass der Denkmalwert dieser Militärbauten erkannt wird. Der erwähnte Regierungsbunker im Ahrtal ist seit Juni 2009 Europäisches Kulturerbe. Die Reste des US-Lagers bei Fischbach stehen nicht zuletzt dank des Einsatzes des Vereins Area One seit kurzem unter Denkmalschutz. Und in Ramstein-Miesenbach existiert seit 2007 ein Dokumentationszentrum, das die Geschichte der Amerikaner in Rheinland-Pfalz bewahren soll. Was nützt aber ein Dokumentationszentrum, wenn vieles von dem, was dokumentiert werden soll, ohne Not und ohne Dokumentation zerstört wird?

In der Pfalz sind aktuell mindestens drei große NATO-Anlagen von der Zerstörung bedroht: die Raketenstationen auf dem Ebenberg bei Landau und bei Haßloch (unweit von Neustadt) sowie die ehemalige Radar- und Richtfunkstation auf dem Langerkopf unweit Johanniskreuz.

Seeger Offline



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Punkte: 24

13.01.2017 22:51
#27 RE: ..... in Deutschland antworten

Wie die US FlaRak ( Patriot) Stellung Quirnheim.

https://www.google.de/maps/place/Quirnhe...422d4d510db22d0

Linker Hand davon die Kaserne:

https://www.google.de/maps/place/Quirnhe...422d4d510db22d0

Das Stellungssystem ist noch überaus gut erhalten. Die " leicht blauen Balken " sind Solaranlagen.
Hier erscheint doch seltsam das nicht die Anlagen für Solar eingeebnet wurden. So wie die Anlage jetzt gestaltet ist können jederzeit wieder Patriot in die Stellungen einziehen. Sicher kein Zufall.

Mir sind Diskussionen in Erinnerung über Stellungsgestaltungen NVA und/oder sowjet. Streitkräfte bei Austausch der FlaRak-Typen. Warum dies so und nicht anders gestaltet worden ist oder ob bei S-125 nicht doch S-75 rein sollten oder ......
Eigentlich Diskussionen ohne Basis.
Schauen wir uns die Umstrukturierung bei den US-Streitkräften an. Gebaut als Nike-Stellungen sind sie bei Einführung der Patriot kaum verändert worden und wesentliche Bestandteile blieben erhalten. Für Patriot auch nicht immer von Vorteil.
So sehe ich die Strukturänderungen im Osten unter gleichem Blickwinkel. Einfach nur den Aufwand mindern oder der gegnerischen Aufklärung die Arbeit zu erschweren.
Man sollte nicht jedem Fliegenschiss nachrennen wenn der Schwarm gefangen werden soll. Allzuoft ist das WARUM eines Erdhaufens für das Gesamtbild überhaupt nicht entscheidend-

MMM Offline




Beiträge: 26
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13.01.2017 22:55
#28 RE: ..... in Deutschland antworten

Oder Prüm Air Station
Die Prüm Air Station ist eine ehemalige US-amerikanische Radarstation ca. 8 km nördlich von Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie wurde in den 1950er Jahren errichtet und diente der Kommunikation zwischen NATO und den US-Streitkräften in den umliegenden Militärbasen Bitburg Air Base und Spangdahlem Air Base sowie dem US-Verteidigungsministerium. Die Anlage wurde im Jahr 2004 geschlossen. ( aus Wikipedia)
Der Text stimmt nivcht ganz. Eine Radarstation diente nie einer derartigen Kommunikation.
Prüm war von Anbeginn ein Kommunikationsknoten des US-Richtfunknetzes.
Die mobile Radarstation war "Beiwerk".

Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
Dozent Offline



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13.01.2017 22:59
#29 RE: ..... in Deutschland antworten

1983
Das war eine spektakuläre Episode des Kalten Krieges: Ein US-Schiff testete vor seiner Küste ein neues Sonarsystem gegen sowjetische U-Boote, entdeckte aber ein solches U-Boot, das sich in unmittelbarer Nähe befand, nicht. Die Situation spitzte sich zu, doch letztendlich trugen die Sowjets eine beeindruckende Beute davon.
Wie der russische TV-Sender Swesda in seiner Onlineausgabe berichtet, hatte die amerikanische Fregatte USS McCloy im Jahr 1983 vor der atlantischen US-Küste mit den Tests einer neuen hydroakustischen Schleppantenne begonnen. Das war ein langes Kabel mit Sonar-Ausrüstungen. Das Atom-U-Boot USS Philadelphia hielt sich in der Nähe auf, um die Fregatte zu schützen.
Die Amerikaner wussten allerdings nicht, dass sich auch das sowjetische atomgetriebene Jagd-U-Boot K-324 der Schtschuka-Klasse dort versteckt hielt, und zwar greifbar nahe. Ein Teil des Kabels wickelte sich sogar zufällig um die Schraube des sowjetischen U-Bootes.
Die Besatzung von K-324 begriff nicht sofort, was passiert war. Um zu klären, was das Boot an einer Weiterfahrt hinderte, befahl der sowjetische Kommandeur das Auftauchen. Erst dann stellte sich heraus, dass das U-Boot strenggeheime US-Ausrüstungen mit sich schleppte.
Der damalige US-Präsident Ronald Reagan wurde, so der Bericht weiter, über den Zwischenfall informiert. Er hielt die Nachricht zunächst für einen Scherz, doch dann wurden zwei US-Zerstörer alarmiert und trafen schnell vor Ort ein.

Die Amerikaner wollten ihre Ausrüstungen zurück. Die Sowjets versuchten indes, das U-Boot zu retten: Von Kuba aus eilte das Rettungsschiff Aldan zu Hilfe. Der Kommandeur der K-324 machte sich darauf gefasst, das U-Boot zu sprengen, falls die Amerikaner es zu entern versuchen sollten. Die Situation wurde nahezu tragikomisch, als auch die USS Philadelphia sich an dem Kabel festhakte.
Letztendlich wurde K-324 an die kubanische Küste geschleppt – die sowjetische Marine konnte ihre Beute behalten. Das war ein unglaublicher Glücksfall: Nun lagen den Sowjets brandneue US-Ausrüstungen für die U-Boot-Jagd vor. Nicht weniger wichtig war aber die Tatsache, dass es dem sowjetischen U-Boot so überzeugend gelungen war, die gegnerischen Sonare zu täuschen und direkt an die US-Fregatte heranzukommen.
Der russische Marineexperte Eduard Owetschkin sagte dem Sender: „Solche U-Boote sind leise – sie wurden nach einem bestimmten Prinzip gebaut. Nicht zu vergessen ist aber auch, dass die Besatzung sozusagen gewisse Arbeits-Algorithmen hat, um jene Meeresgebiete zu passieren, wo sich Ortungssysteme befinden.“

Mittlerweile sind auch russische U-Boote in abgelegenen Meeresgebieten aktiv. Der russische Militärexperte Alexej Leonkow kommentierte: „Modernisiert werden nicht nur ihre Waffen, sondern auch ihre Ortungssysteme. Infolge der Modernisierung sollen auch ihre Betriebsgeräusche reduziert werden, die die U-Boote auffällig machen.“

Falko Offline



Beiträge: 29
Punkte: 49

13.01.2017 23:30
#30 RE: ..... in Deutschland antworten

Kommandozentrale SOC Kindsbach
Was für WV und DDR der Gefechtsstand LSK/LV in Wünsdorf war bzw. sogar der HGS Minsk in Teilen, war für Westdeutschland das SOC (COC) Kindsbach.
Von dort geführt die Luftverteidigung in Westeuropa- dem das NSOC der BRD ( als der ZGS ) operativ nachgeordnet war. Kindsbach entschied ob Luftraumverletzer abgeschossen wurden oder ob "Sportflieger" in die DDR einfliegen durften um die LV in der DDR zu testen.
SOC Kindsbach war somit unser direkter Gegenspieler.
Wenn im nachfolgenden Text kurz als Überwachungs-und Steuerzentrale oder " spielte eine wichtige Rolle " ist das alles arg untertrieben. SOC Kindsbach war die höchste Kommandozentrale der Luftverteidigung und der Radarführung auf dem Gebiet der BRD.

Zitat
In den 1930er Jahren wurde in Kindsbach in der Westpfalz eine große Bunkeranlage gebaut. Der östliche Stollenteil diente in den letzten Kriegsjahren als Luftschutzbunker. Nach Kriegsende wurde die Anlage von französischen Truppen besetzt und 1951 im Rahmen des Ausbaus des Ramsteiner Flugplatzes von den US Air Force übernommen, erweitert und als Überwachungs- und Steuerzentrale genutzt. Im Verbund der NATO-Luftverteidigung Europas spielte Kindsbach über Jahrzehnte eine wichtige Rolle und wurde 1986 während der Übung WINTEX fernmeldetechnisch und personell noch einmal komplett betrieben. Die 4.400m² große Anlage besitzt eine eigene Wasserversorgung, drei Notstromaggregate konnten Netzausfall überbrücken. 1984 begann die Stilllegung und 1993 wurde die Liegenschaft an den ursprünglichen Eigentümer Herr Würmell zurückgegeben. Er führt Sie durch den noch intakten unterirdischen Komplex!



Die US-Army zeigt den kompletten Grundriss des Gefechtsstandes mit Beschriftung der Arbeitsplätze und zum Teil der Räume. Kann also jeder sehen wo der Krypto Raum (Chiffr/SAS) war oder auch wie die Offiziere der Radarführung, der Jägerleitung oder der zentralen Einsatzführung .......saßen oder die DBP
( Bundespost) ihre Übertragungsstelle hatte.

http://www.usarmygermany.com/Units/Air%2...sbach%20map.htm

Wer da noch von überwältigenden DDR-Bunkern für den Atomkrieg ala Prenden, Harnekop oder Fürstenwalde spricht hat einen an der Waffel.

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