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Dieses Thema hat 43 Antworten
und wurde 361 mal aufgerufen
 USAF/USArmy
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The Spider Offline



Beiträge: 9
Punkte: 17

13.01.2017 23:33
#31 RE: ..... in Deutschland antworten

Warst du/ihr mal drin. Unbedingt zu empfehlen, wenngleich auch etwas verpilzt. Konkret sei festgestellt, auch da waren die Arbeits- und Lebensbedingungen äußerst grenzwertig. Das hätte ich so nicht erwartet. Zumal ich auch andere Bunker der Nato zu Betriebszeiten kenne. Da war das deutlich anders.

Dort ist man heute noch stolz auf die Direktverbindung zum amerk. Präsidenten.

Ben Offline




Beiträge: 107
Punkte: 123

13.01.2017 23:34
#32 RE: ..... in Deutschland antworten

Büttner schrieb dazu:
Kindsbach war ein Bunker / GS der ersten Stunde. auch bei NVA ist schrittweise Anhebung /Verbesserung der Arbeits-und Lebensbedingungen im Laufe der Zeit zu erkennen. Mit dem Fuchsbau sind nur die vor 45-Zeiten vergleichbar.
Die NSOC und ZGS waren immer nationale Bunker bzw. Einrichtungen (wenn oberirdisch).
Beachtlich dabei die externe Fernmeldeanbindung, die analog bei Bundeswehr auch bei US die Übertragungstechnik und KE-Gestelle in Verantwortung der Deutschen Bundespost hatte.
Daher war der Ansatz von Fürstenwalde mit Post Üst 2 und LSK/LV GS vom Westmuster nicht weit entfernt.

Steffen Offline



Beiträge: 5
Punkte: 9

13.01.2017 23:36
#33 RE: ..... in Deutschland antworten

Der besondere 'Witz' dabei ist (wie hier schon berichtet) » gleicher Bauträger vor 45 , gleiche Lösung (halbleere Sandgrube), gleiche alte Inneneinrichtung. Analoges Schicksal nach 45 (Sprengversuche der Franzosen hier und der Russen dort). Dann Beginn weiterer Ausbau ab den 60ern.

Ben Offline




Beiträge: 107
Punkte: 123

13.01.2017 23:37
#34 RE: ..... in Deutschland antworten

Büttner schrieb:
Das war alles im Potsdamer Abkommen geregelt, auch von der sowj. Seite unterschrieben. Vertrag ist Vertrag und damit war das eindeutig.

Omar Offline




Beiträge: 17
Punkte: 17

13.01.2017 23:38
#35 RE: ..... in Deutschland antworten

Das wäre zumindest ein Grund, warum diese 'halbherzigen' Sprengaktionen stattfanden. Den passiert ist zumindest in Kindsbach und Fürstenwalde nicht viel.

Strelasund Offline



Beiträge: 8
Punkte: 8

13.01.2017 23:42
#36 RE: ..... in Deutschland antworten

Eigentlich war Kindsbach die Führungsstelle der alliierten LV in der BRD- der Gegenpart war dann nicht Fürstenwalde sondern der UK20 Wünsdorf.
Wenn schon Vergleiche, dann auch an richtiger Stelle.

Falko Offline



Beiträge: 29
Punkte: 49

08.04.2017 20:16
#37 RE: ..... in Deutschland antworten

Standort Bamberg
Der 1. Inf. Division folgten in Bamberg während des Kalten Krieges Truppen der 10. und der 3. Inf. Division, dazu verschiedene Logistik-, Fernmelde- und Transporteinheiten, Pioniere, die vor allem bei der Räumung der Munitionsanstalt (MUNA) gebraucht wurden, Soldaten des 2., 3. und 7. Kavallerieregiments, Luftabwehr- und Militärgeheimdienst-Einheiten, Artillerie-Einheiten und Militärpolizei samt Hundestaffel. Die Soldaten schoben Dienst als hochspezialisierte Radartechniker und Fernmeldetechniker, als Automechaniker, Köche, Fahrer, Offiziere, Juristen und Polizisten.
Für die Bamberger U.S. Truppen in Bamberg galt während der Kubakrise und dem Bau der Berliner Mauer Alarmbereitschaft. Die Mission der hier stationierten Truppen beinhaltete hauptsächlich die Sicherung der deutschen Ostgrenze zur damaligen DDR und Tschechoslowakei. In den 70er Jahren waren ca. 12.000 U.S. Soldaten in Bamberg stationiert. So viele waren es danach nie mehr, der Armee Standort galt als einer der größten Arbeitgeber der Stadt. Zu dieser Zeit waren auch viele Wehrpflichtige unter den G.I.s.
Seit dem Ende des Kalten Kriegs hat sich die Mission des U.S. Heeres geändert; die Armee hat sich entsprechend angepasst und neu strukturiert. Im Zuge dieser Umstrukturierung verkündete das europäische U.S. Hauptquartier Mitte Februar 2012 den Abzug der U.S. Einheiten aus Bamberg und das Aus für die Warner Barracks für das Jahr 2014.
Als Konsequenz wurde im Sommer 2013 die 16. Instandsetzungsbrigade aus Bamberg ins rheinland-pfälzische Baumholder verlegt. Schließlich kehrten die Fallschirmspringer der 173. Luftlandebrigade, die überbrückungsweise in Bamberg untergebracht waren, nach Vicenza (Italien) zurück.
Die beiden Kompanien des noch verbliebenen 54. Pionierbataillons werden im Frühjahr 2014 ihre Kompaniefahnen einrollen. Als letzte Einheit der U.S. Army wird dann die 630. Feldjägerkompanie Bamberg verlassen.
Am 12. September wird die U.S. Fahne der Garnison Bamberg zum letzten Mal über den Warner Barracks flattern. Eine seit dem 16. Jahrhundert bestehende Tradition der Stadt als Garnison wird dann zum Ende kommen.

Ich bin der Meinung, so ein großer Abzug von US-Truppen bringt für Kommunen größere wirtschaftliche Sorgen wie der damalige russische Abzug aus Ostdeutschland. Über den dann die Mehrheit dann doch froh war-:-

Wagner Offline



Beiträge: 14
Punkte: 22

08.04.2017 20:18
#38 RE: ..... in Deutschland antworten

Ich setze dem eine Petition entgegen:
https://www.openpetition.de/petition/onl...aus-deutschland

Noch ein Monat Zeit sich daran zu beteiligen.
Abzug aller US-Truppen aus Deutschland.

Paulus Offline



Beiträge: 14
Punkte: 18

08.04.2017 20:20
#39 RE: ..... in Deutschland antworten

Interessant.
Jedoch waren sie US-Streitkräfte ein Staat im Staate. Das belegen auch ehemalige deutsche Zivilbeschäftigte der Amis.
Auch das Miteinander war noch so wie öffentlich immer wieder dargestellt wird.
Ein Zitat eines ehemaligen ZB:

Zitat
Nur hochrangige deutsche Angestellte sind zu großen Festtagen wie Thanksgiving eingeladen worden. Als ich hauptamtlicher Betriebsrat war, hätte ich auch hingehen können, tat es nicht. Zu internen Feiern etwa zum 4. Juli ging ich aber gerne.

Walter Offline




Beiträge: 10
Punkte: 14

08.04.2017 20:23
#40 RE: ..... in Deutschland antworten

Ihr nun wieder.

Mein Gedanke liegt bei Hanau. Die Truppen sind schon 2008 gegangen.
Hanau war einer der größten Stützpunkte der US-Armee in Deutschland: Bis zu 45.000 Mann waren hier stationiert, um sich den Panzern des Ostblocks entgegenzustellen, die im Falle eines Krieges durch die Tiefebene zwischen Spessart und Vogelsberg – die sogenannte Lücke von Fulda– auf das Finanzzentrum Frankfurt vorgestoßen wären.

Die US-Armee hat in Europa jedoch noch im bayerischen Grafenwöhr (172. Infanteriebrigade) und im rheinland-pfälzischen Baumholder (170. Infanteriebrigade) solche Kampf-Einheiten stationiert. Ihnen gehören jeweils rund 3800 Soldaten an.

Franky2 Offline




Beiträge: 68
Punkte: 68

08.04.2017 20:24
#41 RE: ..... in Deutschland antworten

Toll, ich täte mich auch als ZB dort bewerben.

Malte Offline




Beiträge: 27
Punkte: 39

10.07.2017 21:21
#42 RE: ..... in Deutschland antworten

Im pfälzischen Weilerbach bei Ramstein entsteht derzeit das größte US-Lazarett außerhalb des nordamerikanischen Staatsgebietes. Baubeginn war im Oktober 2015. Die Bauzeit soll etwa 8 Jahre betragen, die Kosten werden mit rund 1,2 Milliarden Euro beziffert. Die gewaltigen Dimensionen des Komplexes werfen unangenehme Fragen auf.
Aber lest selbst: https://buergerstimme.com/Design2/2015/0...t-bei-ramstein/

Jost Offline



Beiträge: 11
Punkte: 11

10.07.2017 21:23
#43 RE: ..... in Deutschland antworten

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 120
(1) Der Bund trägt die Aufwendungen für Besatzungskosten und die sonstigen inneren und äußeren Kriegsfolgelasten nach näherer Bestimmung von Bundesgesetzen. .......

So lange wie es im Grundgesetz steht ist es auch gültig. Es bedeutet ganz einfach, dass das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland unter Besatzung steht. Ja, auch heute noch. Eine gültige Aufhebung würde mit einer Änderung des GG Artikels einhergehen, diese ist nicht erfolgt und daher ist es auch heute noch geltendes Recht. Warum sollten wir sonst heute noch Besatzungskosten tragen.

Irgendwelche Fanatiker meinen, das Bonner Verträge von 1955 und 2+4 Verträge dem Art.120 GG die Rechtsgrundlage entzogen hätten.
Nur, solche Verträge als auch Gesetze können keinem Art. des GG eine Rechtsgrundlage entziehen da das GG über allem steht.

Bleibtreu Offline



Beiträge: 18
Punkte: 18

10.07.2017 21:25
#44 RE: ..... in Deutschland antworten

Besatzungskosten sind Kosten die anfallen durch eine Besatzung durch eine Besatzungsarmee. Diese haben wir sehr wohl weiterhin hier in DE.
Die US-Armee ist in vielen Orten weiterhin. Zudem ist die die Bezeichnung "NATO-Freunde", "wegen Nato-Mandat" , "Freunde" = blah blah lediglich zur Täuschung gedacht.
Nur Trottel glauben diese Floskeln noch. Deutschland ist nach wie vor ein besetztes nicht-souveränes Land. Das haben sogar W. Schäuble und G. Gysi ganz offen zugegeben.
Somit erübrigt sich auch die Frage warum § 120 im GG steht. Schlicht weil er gilt.
Die Kosten für die US-Besatzungtruppen in DE werden von unseren Steuergeldern bezahlt.
Wir bezahlen für die Aufrechterhaltung unserer Unfreiheit, an die US-Besatzungsmacht, gewaltige Geldbeträge. Kasernen, Verpflegung usw..
Was allierte Vorbehaltsrechte angeht.. das ist ein anderes, wenn auch verbundenes Thema. Welches z.B. hinsichtlich der Abhöraffäre, NSA in Deutschland usw. große Bedeutung hat.

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