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Dieses Thema hat 51 Antworten
und wurde 672 mal aufgerufen
  
 USAF/USArmy
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Jens Offline



Beiträge: 72
Punkte: 96

15.05.2018 23:11
#46 RE: ..... in Deutschland antworten

US-Militär-Konvois fahren wieder durch Brandenburg
US-Truppen werden ab Ende Mai nach Polen und in die baltischen Staaten verlegt - vor allem durch Brandenburg. Begeisterung herrscht dort in der Regierung nicht.
Das US-Militär verlegt von Ende Mai bis Ende Juni mit unzähligen Konvois Truppen nach Polen und in die drei baltischen Staaten. Besonders betroffen sind als Knotenpunkte an der Grenze Brandenburg und Sachsen – auch weil zwei Operationen gleichzeitig stattfinden. Die Truppen der US-Operation „Atlantic Resolve“, die in Polen und in den baltischen Staaten stationiert sind, werden ausgetauscht. Zudem hält das US-Militär seine alljährliche multinationale Großübung „Saber Strike“ in Polen und im Baltikum ab.
Diesmal werden die Fahrzeuge für Atlantic Resolve nicht in Bremerhaven abgesetzt, die drei Schiffe mit 3500 Soldaten und 1400 Fahrzeugen werden ab 23. Mai im belgischen Antwerpen erwartet. Wegen der Großübung, die bis Ende Juni läuft, müssen Autofahrer bereits ab 20. Mai damit rechnen, auf den Autobahnen Militärkonvois zu treffen. Betroffen sind die Strecken von Rheinland-Pfalz und Bayern aus über Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen oder von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Brandenburg nach Osten.
Insgesamt 2050 Fahrzeuge werden in 102 Konvois auf dem Straßenweg in Richtung Osten verlegt. Die Truppen machen dabei nicht nur auf Bundeswehr-Standorten wie in der Fläming-Kaserne am Truppenübungsplatz Lehnin (Potsdam-Mittelmark), in der Kurmark-Kaserne in Storkow (Oder- Spree) und anderen Kasernen in Sachsen und Sachsen-Anhalt Zwischenstopps, sondern auch an Autobahnrastplätzen.

Die Hauptrouten sind die A2 und die A9 – von dort führen die Transporte über mehrere Strecken rund um Berlin. Über den Berliner Ring werden Konvois nordostwärts nach Szczecin (A11) , über den südlichen Berliner Ring und die A12 oder über die Cottbuser Strecke (A13/A15) in Richtung Polen fahren. Schweres Gerät wie Panzer, insgesamt 3000 Fahrzeuge, werden auf Zügen transportiert.
Das US-Militär wolle für größtmögliche Transparenz sorgen und binde die örtliche Behörden ein, sagte Colonel William S. Galbraith am Dienstag am Standort des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr in Geltow bei Potsdam. Er ist Vize-Chef des für den Transport zuständigen Logistik-Kommandos der US Army mit Sitz in Kaiserslautern. Er kümmert sich persönlich darum, in diesen Wochen der Öffentlichkeit in Deutschland die Truppentransporte zu erklären. Gerade in Ostdeutschland, gerade in Brandenburg, wo die Skepsis gegenüber dem US-Militär groß ist – bis hinein in die Landesregierung.

In der Bundeswehr gibt es Irritationen über die Moskau-freundliche Haltung in Potsdam
Bilder wie aus Polen, wo US-Soldaten mit Jubel empfangen werden, wird es aus Brandenburg wohl nicht geben.

Luchelch Offline



Beiträge: 69
Punkte: 128

16.05.2018 14:24
#47 RE: ..... in Deutschland antworten

Ein Spruch vom US Logistik-Colonel:

"Wir verteidigen die Freiheitsrechte gegen die Tyrannei der Dunkelheit."

Da fragt man sich doch glatt: wieviel Drogen hat denn der schon intus.

Lehnin wird wieder Versorgungs-und Schlafstatt.
Wer hätte sich mal träumen lassen das US-Truppen auf ihrem TRIP ostwärts unsere Kasernen nutzen.

alteami Offline




Beiträge: 33
Punkte: 41

17.05.2018 23:12
#48 RE: ..... in Deutschland antworten

Der Colonel steht nicht auf Koks. Von der Pike lernt der amerikanische Soldat das er dazu bestimmt ist den Freiheitsgedanken amerikanischer Prägung auf dieser Welt zu bewahren und durchzusetzen. Dieser Auftrag wird dann auch real gelebt.
Wir sehen doch aktuell in Osteuropa wie die US Streitkräfte entweder die Masse oder Allein die Stationierungen im Rahmen der Bündnispflicht leistet.

Waldmann Offline




Beiträge: 20
Punkte: 36

31.05.2018 11:31
#49 RE: ..... in Deutschland antworten

Die Amis verlegten gestern auch Kampf-und Transporthubschrauber aus Deutschland ab die Front in Polen und dem Baltikum.
Am Mittwoch sind mehrere Hubschrauber der US Army über Sachsen in Richtung Polen geflogen. Helis-Gruppen wurden vor allem über Chemnitz und dessen Umgebung beobachtet.
https://www.youtube.com/watch?time_continue=3&v=7QNhgpSSQ0s

rupert Offline



Beiträge: 15
Punkte: 27

31.05.2018 13:44
#50 RE: ..... in Deutschland antworten

Bei einem Truppentransport der US-Armee durch Brandenburg ist es zu einem Unfall gekommen.
Ein Militär-LKW der Armee-Kolonne rammte am Mittwoch (30.05.) beim Überholen einen zivilen Sattelzug. Keine Verletzte.
Der Unfall ereignete sich am Dreieck Schönefeld auf der Überfahrt von südlicher A10 zur A13.

Naja, Deutschland bezahlt ja auch den Schaden am zivilen LKW. Freie Fahrt für US-Army.

Steffen1 Offline



Beiträge: 9
Punkte: 9

09.06.2018 18:19
#51 RE: ..... in Deutschland antworten

Notgelandeter Hubschrauber zurück zum Stützpunkt

https://www.tag24.de/nachrichten/delitzs...geflogen-632325

Julius Offline



Beiträge: 18
Punkte: 22

11.08.2018 09:56
#52 RE: ..... in Deutschland antworten

Die Umweltschäden
Genau wie einst die Sowjetarmee verseuchen die in Deutschland stationierten US-Streitkräfte mit giftigen Chemikalien den Boden rund um ihre Militärbasen, und der deutsche Steuerzahler soll dafür aufkommen. Nach Recherchen ist das Grundwasser an US- und Nato-Basen in Rheinland-Pfalz mit krebserregenden Stoffen vergiftet. Die Regierung duckt sich weg. Denn sie hat gegen die US-Truppen ja bekanntlich nichts zu melden.

Angefangen hatte alles mit vertraulichen Unterlagen des US-Militärs, die einer Zeitung 2014 zugespielt wurden. Es handelte sich um Daten von Grundwassermessstellen rund um die US Airbase Spangdahlem. Diese zeigen, dass das Wasser bis in eine Tiefe von fast 80 Metern stark mit krebserregenden Chemikalien verseucht ist. Neue Recherchen haben jetzt ergeben, dass das keineswegs eine Ausnahme ist: Rund um sieben aktive und ehemalige US Militärbasen und Nato-Standorte in der Region ist der Boden vergiftet.

Im wesentlichen durrh Flugbenzin. Dies ist ein mit speziellen Chemikalien versetztes Kerosin, das massiv gesundheitsschädlich ist.

Das Ergebnis: Rund um die Airbase Spangdahlem, die ehemalige Airbase Bitburg, den ehemaligen Nato-Flugplatz Hahn, die Airbase Ramstein, den Fliegerhorst Büchel sowie die Flugplätze Sembach und Zweibrücken ist das Grundwasser stark mit krebserregenden Tensiden belastet.

Bei der US Airbase Ramstein wurden beispielsweise 264 Mikrogramm der so genannten „perfluorierten Tenside“ pro Liter gemessen. Das liegt 1147 Mal über den Richtwerten. In Spangdahlem ist die Schadstoffkonzentration 116 Mal höher, als sie sein dürfte. Dort sieht die zuständige Landeswasserbehörde für eine Sanierung und die damit verbundenen Kosten das US-Militär zuständig. Da die Behörde aber keine Bescheide an ausländische Streitkräfte schicken darf, hat sie sich an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben als Grundstückseigentümerin gewandt. Diese legte daraufhin Widerspruch ein, da sie zunächst prüfen wolle, ob die US-Streitkräfte tatsächlich völkerrechtlich zu Untersuchungen und Sanierungen verpflichtet seien.

Haftung für Umweltschäden nach Nato-Truppenstatut und seinem Zusatzabkommen sind äußerst strittig. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages untersuchte die Angelegenheit und kam zu dem Schluss:

„Das Stationierungsrecht hält ein rechtlich komplexes Regelungsgeflecht zur Schadenshaftung vor, das nicht einfach zu durchschauen ist. Abgesehen von der unklaren Faktenlage und von möglichen Beweisschwierigkeiten dahingehend, wer den Schaden verursacht hat, ergeben sich keine klaren Ansprüche betroffener Kommunen oder Privatpersonen.“

Insgesamt seien die Regelungen des Stationierungsrechts wenig geeignet, „Druck“ auf ausländische Streitkräfte ausüben zu können.

Damit ist der ständige Fingerzeig deutscher Medien auf Hinterlassenschaften der Russen fast fehl am Platze. Diese Medien sollten sich lieber um die Faktenlage um die US-Stützpunkte kümmern. Öffentlicher Druck ist immer nach am geeignetsten.

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