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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 77 mal aufgerufen
 Regionales
Kemnitzer ( Gast )
Beiträge:

10.07.2016 00:05
Kap Arkona antworten

Auf Kap Arkona stehen mehrere militärische Bunker. Sowohl aus dem WKII und aus der DDR. Auch die Sowjetarmee soll von dort ihre Marinekräfte in der westlichen Ostsee geführt haben.
Täglich sind dort jetzt Besichtigungen möglich.
Näheres unter http://www.kap-arkona.de/marinefuehrerbunker.html

Saturn Offline




Beiträge: 15
Punkte: 19

10.07.2016 00:09
#2 RE: Kap Arkona antworten

3x FB75 und 10x FB3 in den Kalk der Steilküste zu bauen ist schon eine Leistung, Aufmachung erinnert sehr an Fischgräte und FB-1 in Ranzig.
Der mittlere kleinere Bunker war Übertragungsstelle Saßnitz Üst 4.
Mit dieser Üst4 hatte auch LSK/LV die Möglichkeiten für Fernleitungen zu ihren Truppen in Lancken (S125) und Neuenkirchen (S75).

Frank1 Offline



Beiträge: 322
Punkte: 380

10.07.2016 00:10
#3 RE: Kap Arkona antworten

Na ganz so schlimm war es nun auch nicht, eher normale Standard-Bauleistung der BauPio's.

Hein Offline



Beiträge: 25
Punkte: 29

10.07.2016 00:11
#4 RE: Kap Arkona antworten

Geplant als Führungsstelle der Stoßkräfte VOF.
Das die Führungsstelle durch die Bildveröffentlichung verbrannt wäre ist eine Mähr. Denn bei dem westlichen Flugverkehr über der Ostsee wurden von den Aufklärungsfliegern sicher genug eigene Bilder gemacht. Denn von der Fläche und dem Bauvolumen her war dort kaum etwas zu tarnen.
Jedoch macht sich die Verbreitung solcher Geschichten sicher gut für die Touris.

Auch das die Sowjets die Abnahme verweigert hätten ist Spinne.
Die Anlage war in Verantwortung der NVA zu planen und zu bauen. Gemäß Vereinbarung war eine entsprechend große Nachrichtenzentrale einzurichten und in das Fernmeldenetz der Landesverteidigung gemäß der Wichtigkeit der Führungsstelle einzubinden.
Die NVA hatte für die Sowjets 1 Röhre zu reservieren. Im Plan des Link heisst es zwar operative Gruppe... es war jedoch die Gefechtsführungsstelle der Stoßkräfte für die westliche Ostsee. Dann saßen schon mehr Männer dort wie eine operative Gruppe. Die Besatzung stand bereits im Vorfeld fest- so wie bei NVA das Personal für WGS auch im Vorfeld bereits bestimmt war.
Die 6. Flottille gehörte zu den Stoßkräften der VOF und war daher zum Hausherrn der Anlage im Frieden bestimmt.

Alphabet Offline



Beiträge: 49
Punkte: 77

10.07.2016 00:12
#5 RE: Kap Arkona antworten

Ich zitiere mal:
Am 14.07.1986 erfolgte die Inbetriebnahme einer TF Primärgruppe in Anmietung bei der Deutschen Post zwischen Rostock Üst 4 ( RFB-9) und Saßnitz Üst 4.
Bezeichnung :.
Über diese Primärgruppe mit ihren 12 möglichen Fernsprechkanälen wurden dann bei der Deutschen Post angemietete Nachrichtenverbindungen zur FutK-333 Putgarten geschalten.
Diese Nachrichtenverbindungen konnten dann zwischen Saßnitz 4 und Putgarten im Kabelnetz der Deutschen Post geführt werden.

Am 08.12.1988 folge dann die Inbetriebnahme einer angemieteten TF-Primärgruppe zwischen Saßnitz Üst 4 und der Dienststelle Putgarten.
Bezeichnung: 1203 P
Damit war die LSK/LV nun in der Lage, nach Putgarten auch kostenfreie eigene Nachrichtenverbindungen mit EF-Kennzeichnung quasi im eigene Nachrichtensystem zu schalten.
Als erstes wurden die Nachrichtenverbindungen Putgarten nach Rövershagen FuTA da drüber organisiert.

http://www.nachrichtenbetriebsamt.de/fmrueg.htm

So ganz uneigennützig war die Sache nicht. Denn die Führungsstelle Saßnitz benötigte ab Stufe KG dann Leitungen des Zusamenwirkens zum GS 43. FRBr Rövershagen und zum MFG-28. Die waren dann in dem System vorbereitet. Dort konnte dann kein Aufklärungsschiff "Oste" mithören.
MFG-28 war vorgesehen zur Luftunterstützung der Stoßkräfte VOF bei Handlungen in der westlichen Ostsee.
Die Einsatzführung hatte dann eine Gefechtsführungsgruppe Marineflieger aus operativer Gruppe des Chef Marinefliegerkräfte und des Kdo LSK/LV in der Führungsstelle Saßnitz.

Zweiter Part war ein abgestimmtes Zusammenwirken der Luftabwehrkräfte zwischen der Luftverteidigung in Form Gefechtsstand 43. FRBr mit Jägerleitstelle und der Luftabwehr der "Volksmarine" 3. Flotte VOF zum Schutz der Bereitstellungs-Basierung und der Aufmarschwege der Stoßkräfte vor feindlichen Luftangriffen.

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