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Dieses Thema hat 84 Antworten
und wurde 736 mal aufgerufen
 Bundeswehr Allgemein
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Der Reserveheld Offline




Beiträge: 8
Punkte: 8

11.05.2017 22:04
#76 RE: die andere Armee antworten

Unbekannte haben aus einem Panzer der Bundeswehr Gewehre gestohlen. Das teilte das Verteidigungsministerium am Donnerstag auf Anfrage mit.
Zuvor hatte die "Welt" darüber berichtet. Demnach wurden Mitte Februar auf dem Truppenübungsplatz Munster in Niedersachsen ein "Fuchs"-Panzer aufgebrochen und zwei G36-Sturmgewehre, eine P8-Pistole, eine Signalpistole, zwei Funkgeräte, zwei Magazine ohne Munition und ein Doppelfernrohr gestohlen.

So ein Vorfall kommt nun auch zú Pass.

Paulus Offline



Beiträge: 16
Punkte: 20

12.05.2017 18:46
#77 RE: die andere Armee antworten

Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Jens Flosdorff, sagte, ein weiterer Soldat sei wegen rechtsextremer Äußerungen vom Dienst suspendiert worden.
Der Zwischenfall, zu dem noch Ermittlungen liefen, habe sich nicht in der Kaserne ereignet, in der Franco A. stationiert gewesen sei, fügte er hinzu.

In der Kaserne von Franco A. im elsässischen Illkirch hatte das Jägerbataillon 291 einen Raum mit Wehrmachtssoldaten in Heldenposen dekoriert ausgeschmückt - weshalb von der Leyen nun sämtliche Kasernen nach Andenken an die Wehrmacht, etwa Stahlhelme oder Gewehre, durchsuchen lässt.

Dieser Kampagne fiel jetzt auch Altkanzler Helmut Schmidt zum Opfer. Da ein Bild den 2015 gestorbenen SPD-Politiker in Wehrmachtsuniform zeigt, ließ die nach ihm benannte Bundeswehruniversität Hamburg sein Konterfei aus dem Flur eines Studentenwohnheims entfernen. "Die Vorgesetzten haben die Studenten angewiesen, das Bild abzuhängen", sagte ein Sprecher der Universität. Zuerst hatte der "Focus" berichtet. "Dieses Beispiel beweist, dass die Ministerin Maß und Mitte verloren hat und die Truppe tief verunsichert", sagte der SPD-Verteidigungsexperte Rainer Arnold der "Bild"-Zeitung (Samstag). "Aus Sicht des Ministeriums hätte die Entscheidung nicht zwingend so ausfallen müssen", sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.

Wie jetzt bekannt wurde, hatte das Verteidigungsministerium das Streitkräfteamt bereits im vergangenen Januar beauftragt, die Ausgabe des Liederbuches "Kameraden singt!" der Bundeswehr zu stoppen und eine neue Liederliste zu erstellen. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtete, stehen vor allem die Lieder "Schwarzbraun ist die Haselnuss", das "Panzerlied" oder das "Westerwald-Lied" in der Kritik. Das Streitkräfteamt soll nun eine neue Liedersammlung entwickeln.

Muss ich mich sorgen um künftige Verpflichtung zur Namensänderung ?

Insterburg ( Gast )
Beiträge:

14.05.2017 08:48
#78 RE: die andere Armee antworten

Jetzt will die Ministerin alle jene Kasernen mit dem Namen von Wehrmachtsoffizieren umbenennen. Wenn wir schauen wie lange diese Kasernen diese Namen bereits tragen,- 60 Jahre Bundeswehr-- kommt die Aktion dem bekannten Bildersturz gleich.
Auf einmal - geich einer Sturzgeburt - soll die Bundeswehr nicht mehr in der Tradition der Wehrmacht stehen. Dabei hatte man doch gerade in den 90gern noch hervorgehoben, die NVA sei nicht in der Traditionslinie der Bundeswehr sondern die Wehrmacht.
Als alter Westberliner Wehrdienstverweigerer muss ich dann aber die Frage stellen, in welcher Tradtionslinie sieht die Politik dann dieses neue Bundeswehr ? Bleibt ja nur noch die NVA [rolling_eyes]

Fernmelder Offline



Beiträge: 32
Punkte: 52

30.05.2017 14:14
#79 RE: die andere Armee antworten

Jetzt kommt auch noch das uniformierte Umstandskleid. Hat die Ministerin außer Kitas und Arbeitszeitmodelle für Uniformierte und Umstandskleider nichts anderes und wichtigeres für die Bundeswehr im Kopf ? Muß sie diese eklatante Fehlbesetzung auch noch jede Woche neu unter Beweis stellen ?
Die Schwangeren an sich sind doch froh wenn der Arzt ihnen Arbeitsverbot erteilt und uniformierte Schwangere sind froh ab dann zivile Kleidung durchweg zu tragen.
Ach Bundeswehr wie bist du nur verkommen.

Black Offline



Beiträge: 10
Punkte: 10

08.06.2017 22:52
#80 RE: die andere Armee antworten

Neuer Zwischenfall bei der Bundeswehr: An einemWachturm im Camp Castor in Mali ist eine Parole der Wehrmacht entdeckt worden.
Bei der skandalgebeutelten Bundeswehr soll es laut "Spiegel"-Berichten einen neuen Zwischenfall gegeben haben.

Demnach stand in Runen-Schrift "Gott mit uns" an der Holzwand.
Das sei zuletzt ein Schlachtruf der Wehrmacht gewesen, der vor allem auf den Gürtelschnallen der Soldatendirekt über dem Hakenkreuz gestanden sei.

Wieder diese Übertreibung. Was soll ein gläubiger Mensch im gottlosen Mali denn anderes nach außen kund tun (?).

Heiko Offline



Beiträge: 25
Punkte: 37

10.06.2017 08:16
#81 RE: die andere Armee antworten

Tag der Bundeswehr: Willkommen Neugier

Eine Truppe zum Anfassen: Der diesjährige Tag der Bundeswehr findet unter dem Motto „Willkommen Neugier“ statt. Insgesamt 16 Standorte öffnen am 10. Juni ihre Tore – und bieten den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm mit Truppe und Technik, Mitmachaktionen und Information, Militärmusik und Spitzensport.
Soldaten des Kommandos Spezialkräfte zeigen in Faßberg wie sie Geiseln befreien. Eine Safari der besonderen Art erleben Besucher in Augustdorf. Einmal in einem Bundeswehrfahrzeug Platz genommen, geht es ab in die Senne. Dort beobachten sie den Kampfpanzer Leopard in Aktion. Ein Tornado, eine Transall und diverse Hubschrauber präsentieren sich in Diepholz am Himmel und was alles in einem transportablen Krankenhaus möglich ist, erfahren Interessierte in Ulm/Dornstadt.

In Wilhelmshaven werden Besucher Zeuge, wie die Bordeinsatzkompanie des Seebataillons durch das sogenannte Fast Roping einen Schlepper übernimmt.

Der Tag der Bundeswehr findet nicht ausschließlich in Bundeswehrliegenschaften, sondern mitten im Herzen einzelner Städte statt. In Stralsund geht es direkt auf die Hafeninsel, in Storkow erstreckt sich das Programm auf große Teile der Innenstadt und in Rüsselsheim ist der Tag der Bundeswehr kurzerhand in den Hessentag integriert.

Sofern die Wetterverhältnisse es zulassen, erwartet die Besucher an 12 der 16 Orte der Überflug eines A 400 M.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen plant einen Besuch in Augustdorf. In der Generalfeldmarschall Rommel Kaserne.... gerade sie fährt zu einem Paradebeispiel der verkorksten Bundeswehrtradition. Und wenn sie dort im Traditionszimmer Bilder vom Afrikakorps oder Wehrmachtsinsignien findet. ist das rechtsexttremes Gedankengut.

Heiko Offline



Beiträge: 25
Punkte: 37

29.06.2017 17:00
#82 RE: die andere Armee antworten

Der Protest aus der Truppe gegen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen eskaliert: Nach SPIEGEL-Informationen stellte ein Oberstleutnant jetzt sogar Strafanzeige gegen die Politikerin.

Ein Offizier hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei der Staatsanwaltschaft Bonn angezeigt, wegen "politisch motivierter Verfolgung von Unschuldigen innerhalb der Bundeswehr".
Konkret wirft der 44-Jährige der aktuell umstrittenen CDU-Politikerin vor, dass sie aus politischem Kalkül intern gegen ihn wegen eines vermeintlichen Aufrufs zum Putsch ermitteln lasse, obwohl es sich erkennbar um einen Scherz gehandelt habe.
Auf SPIEGEL-Anfrage bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bonn am Donnerstag den Eingang der Anzeige am Mittwoch.

Nun soll ihm auch noch die Beförderung verwehrt worden sein. Daher sicher der Groll und die Retourkutsche.
Aber das ist überall so, wer offen gegen seinen Arbeitgeber wettert hat bei Beförderungen schlechte Karten.

alteami Offline




Beiträge: 15
Punkte: 15

30.07.2017 16:56
#83 RE: die andere Armee antworten

Nach dem Tod eines Offiziersanwärters, der bei einem Fußmarsch im niedersächsischen Munster bewusstlos zusammengebrochen war, sucht die Bundeswehr nach den Ursachen.
Der Mann war zehn Tage nach seinem Kollaps am Samstag in einer Klinik gestorben. Wie die Bundeswehr weiter mitteilte, war der Mann am 19. Juli, einem warmen Sommertag, bei einem Marsch vormittags nach drei von sechs geplanten Kilometern unvermutet zusammengebrochen.
Am Nachmittag waren an dem Tag drei weitere Soldaten zusammengebrochen, die laut Bundeswehr inzwischen stabil beziehungsweise auf dem Weg der Besserung sind.

Eingewöhnungsmarsch mit leichtem Gepäck
"Es gab eine Mittagspause mit Essen und Trinken von mehreren Stunden", sagte der Presseoffizier. Am Nachmittag habe es sich um einen Eingewöhnungsmarsch von sechs Kilometern ohne Zeitbegrenzung mit wenig Gepäck gehandelt.
Der Mann war seit dem 3. Juli Soldat, stand also am Anfang der Ausbildung. Die Bundeswehr sprach seinen Hinterbliebenen ihr tiefes Mitgefühl aus.
Der Stellvertretende Generalinspekteur hat den Inspekteur Heer sowie den Inspekteur des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr beauftragt, die Ausbildungsbedingungen sowie die medizinischen Einflussfaktoren zu untersuchen.
Die Höchsttemperatur am 19. Juli hatte im Raum Munster 27,7 Grad Celsius betragen. Insgesamt waren an diesem Tag der Bundeswehr zufolge 43 Offizieranwärter in die Ausbildung eingebunden.

Da muß ich zu den Temperaturen sagen: Ja und ?
Diese Männer gehen freiwillig zur Bundeswehr und der Krieg oder Einsatz kennt keine Schönwetterperioden.
Das Problem ist, zu wenig Freiwillige melden such zum Dienst und um Zahlen zu erfüllen wird jeder Couchpotato genommen. Denen man eigentlich von Grunde her das Gehen erst beibringen muß.

Fernmelder Offline



Beiträge: 32
Punkte: 52

17.08.2017 15:38
#84 RE: die andere Armee antworten

Haben Soldaten der Eliteeinheit KSK bei einer Feier den Hitlergruß gezeigt, Rechtsrock gehört und ein Schweinskopfwerfen veranstaltet? Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Die Staatsanwaltschaft Tübingen leitet Ermittlungen wegen angeblicher rechtsextremistischer Handlungen beim Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr ein.
Das sagte deren Leiter Michael Pfohl am Donnerstag, nachdem ein Rechercheteam mehrerer öffentlich-rechtlicher Sender darüber berichtet hatte.
Zunächst müsse ermittelt werden, wo sich die Vorfälle ereignet haben, um die Zuständigkeit zu klären. Er habe erst durch den Medienbericht von den Vorfällen erfahren.

Bei der Abschiedsfeier für einen Kompaniechef der Elitetruppe KSK am 27. April 2017 soll nach den Recherchen für Sendungen von ARD, ZDF, Radio Bremen und NDR zufolge unter anderem ein Schweinskopfwerfen veranstaltet worden sein.
Außerdem sollen mehrere Soldaten den Hitlergruß gezeigt sowie Rechtsrock gehört haben. Ausgangspunkt der Recherchen waren die Angaben einer Augenzeugin.
Sie schildert, dass sie von einem befreundeten Soldaten zu der Abschiedsfeier auf einer Schießanlage in der Nähe von Stuttgart als "Hauptpreis" für den Kompaniechef eingeladen worden sei. Die Zeugin habe auch Belege für ihre Angaben wie WhatsApp-Nachrichten.

Auch die Bundeswehr hat interne Ermittlungen eingeleitet. "Nach dem bisherigen Erkenntnisstand haben sich die Vorwürfe verfassungsfeindlicher Äußerungen in Wort, Bild oder Tat aber nicht bestätigt", sagte ein Sprecher des Heeres der dpa.

Das Mädel hat wohl nicht bekommen was sie wollte und spielt nun "Herr Lehrer ich weiss was...".

Wobei Schweinskopfwerfen auf privater Feier nichts weiter ist wie Schweinskopfwerfen und stramme Haltung hat nichts mit Rechtsextremismus zu tun.

R3J Offline




Beiträge: 29
Punkte: 37

17.08.2017 21:42
#85 RE: die andere Armee antworten

Zitat von alteami im Beitrag #83
Nach dem Tod eines Offiziersanwärters, der bei einem Fußmarsch im niedersächsischen Munster bewusstlos zusammengebrochen war, sucht die Bundeswehr nach den Ursachen.
Der Mann war zehn Tage nach seinem Kollaps am Samstag in einer Klinik gestorben. Wie die Bundeswehr weiter mitteilte, war der Mann am 19. Juli, einem warmen Sommertag, bei einem Marsch vormittags nach drei von sechs geplanten Kilometern unvermutet zusammengebrochen.
Am Nachmittag waren an dem Tag drei weitere Soldaten zusammengebrochen, die laut Bundeswehr inzwischen stabil beziehungsweise auf dem Weg der Besserung sind.

Eingewöhnungsmarsch mit leichtem Gepäck
"Es gab eine Mittagspause mit Essen und Trinken von mehreren Stunden", sagte der Presseoffizier. Am Nachmittag habe es sich um einen Eingewöhnungsmarsch von sechs Kilometern ohne Zeitbegrenzung mit wenig Gepäck gehandelt.
Der Mann war seit dem 3. Juli Soldat, stand also am Anfang der Ausbildung. Die Bundeswehr sprach seinen Hinterbliebenen ihr tiefes Mitgefühl aus.
Der Stellvertretende Generalinspekteur hat den Inspekteur Heer sowie den Inspekteur des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr beauftragt, die Ausbildungsbedingungen sowie die medizinischen Einflussfaktoren zu untersuchen.
Die Höchsttemperatur am 19. Juli hatte im Raum Munster 27,7 Grad Celsius betragen. Insgesamt waren an diesem Tag der Bundeswehr zufolge 43 Offizieranwärter in die Ausbildung eingebunden.

Da muß ich zu den Temperaturen sagen: Ja und ?
Diese Männer gehen freiwillig zur Bundeswehr und der Krieg oder Einsatz kennt keine Schönwetterperioden.
Das Problem ist, zu wenig Freiwillige melden such zum Dienst und um Zahlen zu erfüllen wird jeder Couchpotato genommen. Denen man eigentlich von Grunde her das Gehen erst beibringen muß.

Obduktionsbericht.
"Danach ist die Todesursache ein Multiorganversagen im Sinne eines generalisierten entzündlichen Geschehens, einer Sepsis", sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Lüneburg, Angelika Klee, am Donnerstag.
Ursache für Sepsis noch unklar.

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