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Dieses Thema hat 19 Antworten
und wurde 164 mal aufgerufen
 DDR-Leben
Seiten 1 | 2
Oppenheim Offline




Beiträge: 20
Punkte: 67

05.08.2016 09:51
der IM antworten

Auch so kann Offenbarung zur Akte aussehen.

Zitat
Zu: Bernd Lachmann nahm Kollegen ins Visier (MAZ 6./7.März 2010)

Fette Überschrift und ein Vorurteil steht. Zumindest in den Köpfen vieler MAZ-Leser, die sich aus Zitaten aus meiner Stasi-Akte eine Meinung bilden sollen. Lachmann hat Kollegen ins Visier genommen, also war er ein Stasi-Spitzel. So läuft die Aufarbeitung der Stasi-Vergangenheit. Jeden und Jede in einen Sack stecken, kräftig durchschütteln, feste draufhauen und fertig ist die Kollektivschuld. In einem wahren Rechtsstaat gibt es aber keine Kollektivschuld. Wo bleiben die Einzelfallprüfung der Presse und die Chance selbst gehört zu werden?

Das Feststellen persönlicher Schuld und wem wurde geschadet? Das Entstehen meiner Stasi-Akte hängt mit einem schweren Vorkommnis in der NVA-Dienststelle Wusterwitz im Oktober 1974 zusammen. In Folge grober Verstöße gegen die militärische Wachsamkeit und Sicherheit verschwanden geheime Dokumente, deren Verbleib nie geklärt werden konnte. War es die Tat eines unzufriedenen Kompanieangehörigen oder waren die Dokumente zielgerichtet in die Hände der NATO gelangt? Dieses aufzuklären war nicht Aufgabe der Kriminalpolizei, sondern der Organe des MfS und der Militärstaatsanwaltschaft. Jeder stand unter Verdacht – auch ich. Und jeder von uns hatte ein Interesse an der Aufklärung. Tag und Nacht fanden Einzelverhöre über eine gesamte Woche statt. Im Verlauf dieser Verhöre unterschrieb ich eine Schweigepflichterklärung, in welcher ich mich zu Stillschweigen über den Inhalt der Gespräche und die aktive Unterstützung des MfS bei der Aufklärung dieses Vorkommnisses verpflichtet habe.

Dass das MfS mich von 1974 -1980 als GM (Gesellschaftlichen Mitarbeiter für Sicherheit) geführt hat, wurde mir erst 2006 bei der Überprüfung als Kreistagsabgeordneter bekannt. In der damaligen Überprüfungskommission des Kreistages befanden sich Vertreter aller Parteien, auch Männer, die sich in die Folgen solcher Vorkommnisse in einer Armee besser hineinversetzen konnten als eine junge Lokalredakteurin der MAZ. Diese Kommission befand 2006, dass die Akte keine belastenden Informationen enthält, die ein Öffentlichmachung oder eine Mandatsniederlegung erfordert hätten. Die gleiche Akte hat sich jetzt die MAZ besorgt und kommt offensichtlich zu anderen Schlussfolgerungen. Was steckt dahinter? Sensationsjournalismus? Ich würde es gern erfahren.

Meine Position zu den im Artikel genannten Beispielen ist folgende: Die Berichte sind nicht Ergebnisse von Bespitzelungen von Kollegen, sondern Geschehnisse, die sich im militärischen Alltag abgespielt haben. Diese wurden mit den Betroffenen militärisch oder auch in der Parteiorganisation der Kompanie ausgewertet und auch dem MfS mitgeteilt. In Folge des Vorkommnisses von 1974 wurde die Wachsamkeit und Sicherheit weiter erhöht. So war es ein schweres Vergehen, wenn ein diensthabender Funker im Gefechtsstand Dienstfrequenzen verließ und stattdessen mit seiner Funkstation Radiosender abhörte. In dieser Zeit wäre es nicht möglich gewesen, dienstliche Signale zu empfangen. Wenn ein Offizier und Mitglied der SED negative Stimmung zur Parteipresse (ND) verbreitete, war auch das ein Anlass sich mit ihm in der Parteigruppe auseinanderzusetzen. Als ehrenamtlicher Parteisekretär war es u.a. meine Aufgabe, Parteimitglieder ins Visier zu nehmen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen, wenn sie die Parteilinie verließen. Das dürfte in den heutigen Parteien nicht anders sein. Als Berufssoldat hatte ich einen Eid geschworen, der mich zu militärischer Wachsamkeit verpflichtete. Auch das ist heute in der Bundeswehr nicht anders.

Wolfgang Offline




Beiträge: 51
Punkte: 67

05.08.2016 09:59
#2 RE: der IM antworten

IM- Inoffizieller Mitarbeiter.... des MfS

Im brandenburgischen wurde gerade die weitere IM-Überprüfung von Mitarbeitern im ÖD ( auch Richter ) beschlossen. Bereits erfolgte Überprpfungen sind zu wiederholen, da sich inzwischen neue Funde ergeben könnenn

Darum nehme ich ein altes Thema wieder auf.
Wir stehen wir zum IM und wie sind die Brandenburger Verhältnisse zu werten.

Joachim Offline




Beiträge: 25
Punkte: 24

05.08.2016 10:00
#3 RE: der IM antworten

Wer etwas zu verbergen hat muß doch nur in die alten BL gehen. Dort interessieren keinem die früheren Geheimnisse.

Zeppelin Offline




Beiträge: 74
Punkte: 78

05.08.2016 10:02
#4 RE: der IM antworten

@Zahnrad schrieb:

[quote= Zahnrad) === schwer zu beantworten------meinst Du die OST-ZONE, oder die ,,RUSSISCH BESETZTE ZONE ''--ich hatte nach über 20-Jahren diese Bezeichnungen ,,fast'' vergessen--na,ja ,,alter '' Sprachgebrauch ''---irgendwie verständlich !---dient ja ALLES dem ,,Zusammenwachsen ''! War zwar nie IM , kann mir aber vorstellen, dass------,,waren durchaus ,,ausgesuchte Leute '' , die aber nicht immer das leisten konnten, was man sich ,,versprochen '' hatte''. Unter Vorbehalt könnte man diese Pers. schon als Zuträger bezeichnen . Ausgesucht und dann angeworben war wohl gängige Praxis. Aber glaubst Du wirklich, dass ein ,,IM '' sich hier und heute meldet---ist doch Geschichte und Vergangenheit--irgendwie für die Betroffenen auch verständlich--aber NUR er könnte dazu exakt etwas sagen,oder ? Eben ,,HÜBEN wie DRÜBEN'' !!]quote= Zahnrad) === schwer zu beantworten------meinst Du die OST-ZONE, oder die ,,RUSSISCH BESETZTE ZONE ''--ich hatte nach über 20-Jahren diese Bezeichnungen ,,fast'' vergessen--na,ja ,,alter '' Sprachgebrauch ''---irgendwie verständlich !---dient ja ALLES dem ,,Zusammenwachsen ''! War zwar nie IM , kann mir aber vorstellen, dass------,,waren durchaus ,,ausgesuchte Leute '' , die aber nicht immer das leisten konnten, was man sich ,,versprochen '' hatte''. Unter Vorbehalt könnte man diese Pers. schon als Zuträger bezeichnen . Ausgesucht und dann angeworben war wohl gängige Praxis. Aber glaubst Du wirklich, dass ein ,,IM '' sich hier und heute meldet---ist doch Geschichte und Vergangenheit--irgendwie für die Betroffenen auch verständlich--aber NUR er könnte dazu exakt etwas sagen,oder ? Eben ,,HÜBEN wie DRÜBEN'' !!!

Bäumler Offline



Beiträge: 8
Punkte: 8

05.08.2016 10:03
#5 RE: der IM antworten

Zitat
Deutschland nach seinem Gebietsstand von 1937 wurde nach Übertragung der Verwaltungshoheit über seine Ostgebiete, die von der sowjetischen Armee direkt an die Volksrepublik Polen beziehungsweise Russische SFSR (heute zu Russland gehörender, nördlicher Teil Ostpreußens) übergeben worden waren, in vier Besatzungszonen aufgeteilt:

Amerikanische Besatzungszone
Britische Besatzungszone
Französische Besatzungszone
Sowjetische Besatzungszone



Also alles Zonis ? Alles IMs ? Stasi soll es nach heutigen Sprachgebrauch auch überall gegeben haben, war für alles verantwortlich.

Zeppelin Offline




Beiträge: 74
Punkte: 78

05.08.2016 10:04
#6 RE: der IM antworten

@Zahnrad schrieb:

[quote= Zahnrad) /images/smile.gif ja,so wars----Waffenkammer-Zutrittsberechtigung--oder SND-Bestätigung--als Stabschef eben ein MUSS--schon hatte man Kontakt, aber ein IM war man noch lange nicht.---und dass bestimmt eine gewisse ,,Erpressbarkeit'' eine große Rolle spielte, ja, das wird wohl auch genutzt worden sein. Wie überall !

Jumbo Offline



Beiträge: 6
Punkte: 10

05.08.2016 10:07
#7 RE: der IM antworten

Vielleicht kann ich auch ein wenig zur Aufklärung und Beantwortung der Frage beitragen...
Erst einmal finde ich es gut, wenn Menschen nicht nur blind die Medienscheiße schlucken, sondern hinterfragen. Und das sollte man immer positiv sehen.
Zu den Fragen:
Wozu IM ? -
Ausschlaggebend war das Gebiet, das es von Seiten des MfS galt, aufzuklären. Aufklären hier, wie " Was ist da eigentlich mit der und der Gruppierung von Personen los, welche Ziele haben diese, könnten sie uns irgendwie gefährlich werden ..." D.h. das MfS mußte befürchten, daß irgend so eine wildgewordene Gruppe irgend was öffentlichkeitswirksames unternimmt, die ganze Welt lacht sich kaputt und Mütterchen SED steht im Regen und lädt wie immer die Schuld bei der Stasi ab. Dem vorzubeugen, wurden also solchen Grußßierungen jeglicher Art unter die Lupe genommen. Das mit den Gruppierungen traf aber auch auf Arbeitskollektive bzw. alle Bereiche des öffentlichen Lebens zu. Der Westen bediente sich zur damaligen Zeit überwiegend technischer Hilfsmittel, wie Wanzen und Kameras. Dazu fehlte der DDR aber zumeist das Geld, sodaß ein Abhören (Telefon oder Wohnungswanze) nur mit Genehmigung Leiter BVfS und das Überwachen mit Kamera nur mit Genehmigung Minister MfS erlaubt war. Es durfte auch nur durch bestätigte MA der Abt. 23 realisiert werden.
In der heutigen Zeit setzen auch westliche Dienste wieder verstärkt auf persönliche Quellen, weil die technischen Mittel oftmals nicht aussagekräftig genug sind ...
Wie wurde man IM ?
Zur Aufklärung dieser Bereiche wurden Personen benötigt, die bereits in diesen Bereichen tätig waren. Diese wurden überprüft und ggf. angesprochen. Im Rahmen dieser Gespräche wurde versucht, diese Personen zu einer inoffiziellen ZUSAMMENARBEIT mit dem MfS zu bewegen. In 90 von 100 Fällen war da keinerlei Drohung oder Druck im Spiel. Die Mehrzahl der Anwerbungen lief mit Erfolg - ein Teil lehnte auch ab und i.d.R. wars das.
Lediglich in z.T. kriminelle Vereinigungen (z.B. Skinhead-Gruppierungen) kam man nicht mit freiwilligen Helfern hin. Da wurde schon mal mit Haft für bekannte Straftaten gedroht ("Wir wissen, daß Du das und das gemacht hast, dafür kann man Dich einlochen, oder du gibst uns regelmäßig Informationen..." )
Nach ausgiebigem Studium entsprechender Filme aus USA und anderswo, ist mir klar, daß diese Art Werbung und Nutzung inoffizieller Kräfte und Mittel bereits ein jedem Polizeirevier Gang und Gäbe ist ...
Waren die IM´s "Stasimitarbeiter" ?
Natürlich nicht und das wissen die Medien auch. Aber mit Hilfe der IM´s kann man besser diskreditieren ...
MA der Staatssicherheit waren nur die angestellten Unteroffiziere und Offiziere des MfS sowie die OiBE (Offiziere im Besonderen Einsatz - vergleichbar vielleicht mit den undercover-agents ).
Die IM´s erhielten i.d.R. keine regelmäßigen Entgelte für ihre Tätigkeiten, sondern zu besonderen Anlässen (Geburtstag) ein Sachgeschenk ...

Franky2 Offline




Beiträge: 54
Punkte: 54

05.08.2016 10:09
#8 RE: der IM antworten

.. oder du bist deine geliebte Dienst & Macht-Stellung bei der NVA los. Wir hatten so einen, es war im Prinzip die ganze Zeit (aus unterschiedlichen Gründen) völlig klar. Er hat sich uns wenigstens gegenüber klar erklärt (danach, als er entlassen war). Wir hatten mit ihm (also ich) ~10 Jahre gemeinsam Dienst getan. An der ZFWW waren rund 45 BO/BU/ZB, davon 7 IM's. Dieses Verhältnis hatte meinen neuen Chef da fast beim MAD den Job gekostet. Er konnte es nicht Wissen, er war recht neu als Seiteneinsteiger eingesetzt worden. Mindestens einer davon ist verbeamtet bei der BW heute noch in Beschäftigung (also der 8te).

Jumbo Offline



Beiträge: 6
Punkte: 10

05.08.2016 10:12
#9 RE: der IM antworten

Die HA I (Verw. 2000) zeichnete sich schon immer durch "besonderen Eifer" aus.
Es gab Dienststellen, die hatten mehr IM´s als ein Hund Flöhe im Pelz. Ich will hier nichts beschönigen, aber anstatt sich um Militärspione zu kümmern, graste man in den Dienststellen nach "Abweichlern". Nun muß man wissen, daß das MfS i.d.R. auf Hinweise hin aktiv wurde.
Da gab es schon mal den übereifrigen (weil strunzdämlichen) Politstellvertreter, der dem Vau-Nuller dann schon mal den Hinweis gab, daß der und der eigentlich fast ein Volksfeind ist, weil er im Politunterricht immer "provoziert". Schon hatte der V0 wieder einen operativen Schwerpunkt, den es aufzuklären galt... Leider oder Gottseidank, ist Dämlichkeit nicht an Gesellschaftssysteme gekoppelt, ich habe mir von der jetzigen Truppe auch erklären lassen müssen, wie bescheuert so manche MAD-Aktion gewesen ist ...

Franky2 Offline




Beiträge: 54
Punkte: 54

05.08.2016 10:13
#10 RE: der IM antworten

Ja & ich habe ausdrücklich auch nicht das MfS im Ganzen schlecht gemacht. Schelle hat mal irgendwo geschrieben, dass er es gerade noch geschafft hat, sich von den V2000ern im Kdo zu verabschieden. Ähnliches gelang mir auch, mit Handschlag, bei ihrem Rausschmiess. Wahrscheinlich hatten wir beiden unmittelbar den gleichen Gedanken, den viel Zeit war nicht dafür ...

Zuber Offline



Beiträge: 9
Punkte: 9

05.08.2016 10:14
#11 RE: der IM antworten

Hätte xy im GWW Widerspruch geübt, oder auch sonst kritisch gewsen, hätte man ihn bestimmt ins Visir genommen.
So war er immer ein vorbildlicher sozialisitscher Offizier, wie man ihn gerne hat. Somit fiel er nicht ins Billig-Raster der 2000. So einfach ist das, wenn man mit Schmalspur-007 zu tun hat.

Funker Offline



Beiträge: 42
Punkte: 58

05.08.2016 10:15
#12 RE: der IM antworten

Stimmt in Fürstenwalde haben sie einen Offizier Mitte der 80er degradiert und in Unehren entlassen (er war sofort in der Industrie in FÜWA ein gefragter Mann, das hat dann auch Keinen mehr interessiert, dafür hat er in seinem GA gefehlt). Er hat auf seinem Balkon offenbar öfters Udo Lindenberg lautstark gespielt - insbesondere Sonderzug nach Pankow. Ihr dürft raten wer sein Nachbar war ... Und das war zu dieser Zeit ein scharfer Hund. Es gab ja auch da miese Typen.

Horschte Offline




Beiträge: 24
Punkte: 60

05.08.2016 10:16
#13 RE: der IM antworten

Sie waren aber nur solange miese Typen, wie sie sich der Unterstützung und Rückendeckung der Staatsmacht sicher sein konnten.
Nachdem der Laden an die Wand gefahren war, waren sie die liebsten Menschenfreunde und immer auf der Suche nach Zeugnissen darüber, daß sie eigentlich selber Opfer
dieses verfluchten Systems waren.
Oft genug miterlebt...
Was den Udo-Fan angeht, so kann man daraus schließen, daß der weg wollte und es ja auch geschafft hat.
Genau wie der Major, der in voller Unform in Cottbus mit einem Handwagen voll Mist über die Innenstadtkreuzung marschiert sein soll.
Der Weg mit der Fuhre Mist zu seinem Schrebergarten in Uniform brachte ihm auch den gewünschten Erfolg ...

Radfahrer Offline




Beiträge: 19
Punkte: 23

05.08.2016 10:17
#14 RE: der IM antworten

Ja, er wollte weg. Er hatte zivil studiert und war Dipl.-Ing. Ich merke schon @Kabel, wir könnten zusammen auch gut ein Buch schreiben. Könnte man ja mal darüber nachdenken.

Ansonsten verhalten sich miese Typen immer so. Sobald sie keine Unterstützung mehr haben, haben sie auch nie ein Kreuz um halbwegs gerade zu stehen

Pluto Offline



Beiträge: 14
Punkte: 14

05.08.2016 10:18
#15 RE: der IM antworten

Guten Morgen,

ich habe mir das erwähnte Buch zugelegt und bin noch am lesen.

Beim lesen des Buches gewinnt man den Eindruck, das könnten zwei Personen geschrieben haben.

Auf der einen Seite wird sich um Sachlichkeit bemüht , auf der anderen die üblichen Kraftausdrücke und Schilderungen wo man nur staunen kann.

So wird zu der IM "Problematik" einiges richtig dargestellt, dann findet man aber wieder solche Formulierungen, dass Krenz der direkte Vorgesetzte des MfS war.


es haben sich doch schon mehrere Personen "mit Kenntnis der Dinge" zu dieser Problematik geäußert.

Zu einigen Fragen hat man viel zu lange gewartet und bestimmten Geschichtenschreibern das Feld überlassen. Übrigens nicht nur in Fragen zum MfS.


Zwei Anmerkungen.
Entsprechende Maßnahmen wurden durch die Abt. 26 , nicht 23 realisiert. Auch waren einige Bereiche nicht auf die Abt. 26 angewiesen, dies wurde durch eigene Abteilungen , Referate erledigt.

Auch gab es HIM ( Hauptamtliche IM ) die wurden jeden Monat entlohnt, da diese ein abgedecktes Arbeitsverhältnis hatten. Das gehalt wurde in BAR augezahlt. Waren die Personen Mitglieder der SED , so befand sich das Parteidokument beim Führungsoffizier und der Parteibeitrag wurde im MfS entrichtet.
So gesehen, waren dies IM schon im gewissen Sinne "Mitarbeiter des MfS".

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