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Dieses Thema hat 52 Antworten
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 Regionales
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Berliner Bär Offline




Beiträge: 26
Punkte: 26

26.02.2017 21:27
#46 RE: BER antworten

Nach dem Rausschmiss von Marks steht nun GF Mühlenfeld unter Druck. Aus Kreisen der Gesellschafter verlautet, sie suchen mit Hochdruck einen neuen GF.
Warum ? Weil Mühlenfeld einen höheren Manager ohne Konsultation der Gesellschafter feuerte.

Mosaik ( Gast )
Beiträge:

02.03.2017 22:02
#47 RE: BER antworten

Eine Berliner Zeitung erklärte das derzeitige BER-Chaos so:

Chef-Chef feuert Chef.
Chef-Chef-Chef will Chef-Chef feuern und gefeuerten Chef zum Chefchen-Chef machen.

Glauben Sie, dass dieser Flughafen jemals eröffnet ?

Neubert Offline



Beiträge: 8
Punkte: 8

02.03.2017 22:10
#48 RE: BER antworten

Immerhin ist der Streit im Aufsichtsrat bis Montag vertagt.
Aber, was will dieser Aufsichtsrat? Derzeit über schreitet er seine gesetzlichen Befugnisse. Jedem Aufsichtsrat ist ein eingreifen ins operative Geschäft nicht erlaubt. Einstellungen und Entlassungen , wie von GF Mühlenfeld jetzt betrieben, gehören zum operativen Geschäft.
Was hier offensichtlich wird sind Seilschaften des Herrn Marks zum Land Berlin und zum Bund.
Selbst die Vereinigung der Aufsichtsräte Deutschlands rügt Öffentlich die Überschreitung der Befugnisse des Aufsichtsrates BER.

Jupiter Offline



Beiträge: 13
Punkte: 17

07.03.2017 22:37
#49 RE: BER antworten

Und am Montag kam die Entscheidung. Der Mühlenfeld unterschrieb gegen eine überaus üppige Abfindung einen Aufhebungsvertrag.
Der Marks ist wieder Technikchef und kann noch mehr Murks abliefern.
Ein Staatssekretär des Berliner Senats wurde zum absoluten Fachmann erklärt und zum Geschäftsführer der Flughafengesellschaft herab befördert.
Der Chef des Aufsichtsrates Müller geht und übergibt an den Brandenburger Flughafenkoordinator Brettschneider.
Letztendlich führen nun Beamte das Regime, wo Beamte noch nie einen Wirtschaftsbetrieb erfolgreich führen konnten. Noch nie.

Rias Offline



Beiträge: 5
Punkte: 9

28.04.2017 21:15
#50 RE: BER antworten

Wenn der BER mal eröffnet, bricht auf der Stadtautobahn der Verkehr zusammen.
Das sagt ein neues Gutachten, das die Flughafengesellschaft in Auftrag gegeben hat.
Die Gutachter empfehlen dem Senat, dan eine Maut auf der Stadtautobahn zu erheben, damit dort nicht so viele Autos und LKW fahren.
Hier sehen wir wieder woran es oft krankt, leute machen Gutachten die vom Verkehrsproblem Berlin null Ahnung haben . Denn die Stadtautobahn ist nun mal die zentrale Verkehrsader der Stadt und ist auch dafür konzipiert. Dort Verkehrsströme abzuleiten bedeutet Infarkt des innerstädtischen Verkehrs besonders im Westteil.

Hein Offline



Beiträge: 24
Punkte: 28

28.04.2017 21:21
#51 RE: BER antworten

Nehmen wir hier in Rostock den Tunnel "Warnowunterführung". Nutzung ist jetzt schon mautpflichtig für jeden Nutzer, da Privat finanziert.
Wenn dann die große Maut für Alle kommt, muß hier am Warnowtunnel weitergin extra gezahlt werden. Also quasi eine Maut auf die andere Maut noch oben drauf.
So wäre die Lage dann auch in Berlin-

Die Fürsten wissen schon wie das Volk noch weiter ausgesaugt werden kann. Im Mittelalter hats doch auch funktioniert.

Augustin Offline




Beiträge: 15
Punkte: 15

28.04.2017 21:44
#52 RE: BER antworten

Nun könnte man denken, BER-Pannen und Elbphilharmonie HH..... wären nicht mehr zu toppen. Weit gefehlt-
Berlin hat noch mehr drauf: 2km Strasse reparieren in 12 Jahren.
Das macht 167m pro Jahr
Berlin-Neukölln: Die Karl-Marx-Straße wird seit 2010 mit einem Tempo von 167 Metern pro Jahr erneuert, berichtet die „BZ“. Mit so einem Schneckentempo wird die Straße erst 2021 fertig werden.
Das ist keine Panne, sondern in Timline so geplant.
Auf eine Anfrage des Blatts erklärte das Büro der Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey, dass die langen Arbeiten auf mehrere Schwierigkeiten zurückzuführen seien. Demnach muss der U-Bahn-Tunnel unter der Straße neu abgedichtet und „diverse Wasser-, Strom- und Gasleitungen“ verlegt werden. Danach müssten die Leitungen der Telekom und von Vattenfall erneuert werden.
„Die Erklärungsversuche aus dem Büro der Bürgermeisterin erinnern mich an den Umbau der Invalidenstraße, der sich ebenfalls ewig hinzog. Irgendwann stellte sich heraus, dass die beteiligten Firmen, also BVG, Wasserbetriebe, Vattenfall, Telekom usw., wahllos unkoordiniert nebeneinanderher buddelten. Der damalige Bausenator und heutige Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) musste eingestehen, dass es gar keine Baustellenkoordination gab“, schreibt der BZ-Korrespondent Gunnar Schupelius.
In der Karl-Marx-Straße würde nun aber angeblich alles anders verlaufen: Dort würden nämlich „alle Leistungen der verschiedenen Gewerke innerhalb eines Bauablaufplanes koordiniert und, wann immer möglich, parallel eingetaktet, um die Gesamtbauzeit zu optimieren“, wobei auch „Synergieeffekte“ zum Einsatz kämen.

„Diese Synergieeffekte scheinen sich in Grenzen zu halten. Und auch zum Bauablaufplan, der die Gesamtbauzeit optimieren soll, hätte ich noch Fragen. Denn die Gesamtbauzeit wird nicht optimiert, sondern auf zwölf Jahre in die Länge gezogen“, so Schupelius. „Es kann mir niemand erzählen, dass man für zwei Kilometer Straße zwölf Jahre braucht. Das ist absurd und völlig durchgeknallt.

herrensee ( Gast )
Beiträge:

03.06.2017 22:17
#53 RE: BER antworten

Eigentlich hätten wir 2017 den 5- Jahrstag des BER Hauptstadtflughafen. Eigentlich !
Statt dessen tönt der GF der Flughafengesellschaft: das Geld reicht noch bis 2020. Was will er uns damit sagen ? Das dort noch nis 2020 weiter gewurschtelt wird (?) (!).
Dabei trägt der BER bereits den Namen eines großen deutschen Politikers.... "ihm zu Ehren" kann man eigentlich nicht mehr sagen... er würde sich im Grabe umdrehen.

Inzwischen gibts doch nur noch Häme, wie:
ala W. Ulbricht: Niemand hat die Absicht dort einen Flughafen zu errichten.
oder
Wäre es nicht preiswerter, Berlin abzureißen und neben einem funktionierenden Flughafen wieder aufzubauen ?
oder ( mein Favorit)
Mit jedem Tag steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Klingonen als Erste die Landerechte auf dem BER bekommen.

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