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Dieses Thema hat 24 Antworten
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 Sonstiges
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Lisa Offline




Beiträge: 9
Punkte: 13

16.09.2016 08:19
Krieg oder Frieden antworten

Oleg Odintsovsky hat den folgenden Text geschrieben und vorgeschlagen, ihn in allen europäischen Sprachen zu verbreiten.

Ich finde diese Idee sehr gut und steuere hier meine deutsche Übersetzung bei.
----
An die Völker und Bürger der Länder Europas!

Liebe Europäer!
Wir, die russischen Staatsbürger mit mehr als 100 Nationalitäten, verschiedenen Konfessionen, Rassen, Überzeugungen, politischen, ideologischen, sexuellen und aller anderen Orientierungen, wollen uns an Sie direkt wenden - die Politiker und die Massenmedien umgehend, da wir meinen, dass die Zeit gekommen ist, direkt, ohne Vermittler miteinander zu reden.

Mit großer Besorgnis sehen wir, dass die Situation in der Ukraine Grund zur ernstesten politischen Krise in Europa seit den Zeiten des kalten Krieges wurde.
Die Führer der Staaten und der Militärallianzen schließen zum ersten Mal seit Jahrzehnten die Möglichkeit des wirklichen Krieges auf unserem Kontinent nicht aus, was die Vernichtung von Millionen Menschen - von uns und unseren Kindern, Eltern, unserer Nächsten und Geliebten – bedeuten würde.
Der absolute Wahnsinn, zu beobachten, dass man unsere Völker zum Krieg führt, und uns wird nur die Rolle der Statisten und der Beobachter zugeteilt.

Wir meinen, dass die Zeit gekommen ist, das Schicksal Europas in die Hand zu nehmen.
Die Verantwortungslosigkeit der Politiker, die Phobien der Zeiten des kalten Krieges, die Militärblöcke, die Massenvernichtungswaffen, die Basen und die Militärstrukturen beschwören die Drohung der neuen Konflikte in Europa herauf.

Wir sind überzeugt, dass keines der Völker in Europa Krieg will.
Es gibt nicht die geringsten Gründe und Vorbedingungen dafür, dass die Differenzen der Politiker und die geopolitischen Differenzen Grund für die neue Not für unsere Völker werden.
Wenn Ihre Massenmedien Ihnen immer wieder sagen und Sie zu überzeugen versuchen, dass jemand in Russland etwas anderes will und beabsichtigt, irgendwelche Territorien zu ergreifen oder sich andere Völker unterzuordnen, dann ist das eine Lüge, mit deren Hilfe sie die Billigung von Sanktionen und anderen Formen des Drucks auf Russland erreichen wollen.
Niemand will in Russland den Konflikt mit Europa, keiner von uns hegt die Feindseligkeit zu den Europäern, keine europäische Nation soll Russland als Bedrohung empfinden.
Unsere Wünsche gehen in Bezug auf die russischen Minderheiten in Europa über die Rahmen der europäischen Konventionen und der grundlegenden Prinzipien über die Menschenrechte nicht hinaus.
Wir rechnen auf die grundlegenden Garantien der Sicherheit – als Nation, die in den letzten zwei Jahrhunderten mehreren Aggressionen seitens Europas ausgesetzt war. Dieser unser Wunsch ist keine Drohung in Bezug auf andere Staaten. Jedoch halten wir es für unser Recht, dass man uns Frieden garantiert.

Wir rufen alle vernünftigen Menschen in Europa auf, die Behörden der Länder zu beeinflussen und die Erzeugung von kriegerischen Stimmungen und die provokatorischen Aufrufe anzuhalten, den Lügen der Politiker und der Massenmedien über "die russische Bedrohung" nicht nachzugeben, die Politiker zum Dialog und der Suche nach beiderseitig akzeptablen Lösungen im Namen eines einheitlichen und sicheren Europas aufzurufen.

Es ist unsere Zeit, die Zeit der Völker Europas gekommen!
Wir müssen die grundsätzlich neuen Strukturen und Mechanismen des Friedens und der Sicherheit in Europa schaffen, die die friedliche Lösung aller Streitfragen und die Achtung vor den Rechten der Menschen und der Völker garantieren würden.

Gebt dem Frieden eine Chance!

---------
Oleg auf FB:

Предлагаю распространить вот такой текст на всех языках Европы:

К народам и гражданам стран Европы.
Дорогие европейцы. Мы, граждане России более чем 100 национальностей, различных вероисповеданий, рас, убеждений, политических, идеологических, сексуальных и всех иных ориентаций, хотим обратиться к вам напрямую, минуя политиков и СМИ, поскольку считаем, что пришло время говорить без посредников.
С большой тревогой мы видим, что ситуация на Украине стала причиной для самого серьезного политического кризиса в Европе со времен "холодной войны". Лидеры государств и военных альянсов впервые за десятилетия не исключают возможность настоящей войны на нашем континенте, что означало бы гибель миллионов людей, наших с вами детей, родителей, близких и любимых. Абсолютное безумие - наблюдать, что наши народы ведут к войне, а нам отводится лишь роль статистов и наблюдателей.
Мы считаем, что пришло время народам самим взять судьбу Европы в свои руки. Безответственность политиков, фобии времен холодной войны, военные блоки, оружие массового поражения, базы и военные структуры сохраняют угрозу новых конфликтов в Европе.
Мы убеждены, что ни один из народов Европы не хочет войны. Нет ни малейших причин и предпосылок к тому, чтобы разногласия политиков и геополитические проблемы стали причиной для новой беды для наших народов. Если ваши СМИ говорят вам обратное, убеждают, что кто-то в России хочет иного, рассчитывает захватить какие-то территории или подчинить себе другие народы - это ложь, с помощью которой от вас хотят добиться одобрения санкций и иных форм давления на Россию.
Никто в России не хочет конфликта с Европой, ни один из нас не испытывает враждебности к европейцам, ни одна европейская нация не должна ощущать угрозы от России. Наши пожелания в отношении русских меньшинств в Европе не выходят за рамки европейских конвенций и базовых принципов о правах человека.
Мы рассчитываем на принципиальные гарантии безопасности - как нация, подвергшаяся нескольким агрессиям из Европы за последние два столетия, и это наше естественное желание не является угрозой в отношении других государств. Мы лишь хотим, чтобы нам был гарантирован мир.
Мы обращаемся ко всем здравомыслящим людям в Европе с призывом повлиять на власти своих стран и остановить раскрутку воинственных настроений и провокационных призывов, не поддаваться на ложь политиков и СМИ о "российской угрозе", призвать власти к диалогу и поиску взаимоприемлемых решений во имя единой и безопасной Европы.
Пришло наше время, время народов Европы. Мы все вместе должны создать принципиально новые структуры и механизмы мира и безопасности в Европе, которые бы гарантировали мирное решение всех спорных вопросов и уважение к правам людей и народов.
Give peace a chance!

Gerald Offline




Beiträge: 17
Punkte: 25

16.09.2016 08:35
#2 RE: Krieg oder Frieden antworten

Dies ist auch ein Thema von Krieg und Frieden:
Duma will Reparationen von Deutschland auf WKII.
Abgeordnete der russischen Staatsduma wollen einem Zeitungsbericht zufolge eine Entschädigung für die einstigen Kriegsschäden vom Deutschland fordern. Experten zweifeln zwar am Erfolg, halten die Initiative jedoch für gerechtfertigt – zumindest im rein historischen Sinne.
Der Abgeordnete Michail Degtjarjow (LDPR) sagte dem Blatt: „Faktisch hat Deutschland keine Reparationen für die Zerstörungen und Gräueltaten während des Krieges an die Sowjetunion gezahlt. Im Sinne des Abkommens von Jalta holte die Sowjetunion nur manche deutschen Vermögenswerte (meistens Möbel, Kleider, Industrieausrüstungen) aus dem sowjetischen Sektor. Das waren aber ohnehin Militärtrophäen, die den Kriegsschaden für die sowjetische Wirtschaft keineswegs wettmachen konnten.“
„Mit der DDR, unserem Verbündeten, wurde nach dem Krieg zwar ein Abkommen über den Stopp gegenseitiger Reparationen geschlossen. Doch mit der BRD und erst recht mit dem vereinigten Deutschland gab es kein solches Abkommen. Deshalb ist die Frage offen und ziemlich aktuell. Mehr noch, Deutschland fügt Russland weiterhin Schaden zu, indem Berlin illegitime EU-Sanktionen durchsetzt.“
Nach Angaben einer zuständigen sowjetischen Staatskommission hatte der materielle Schaden 30 Prozent des „nationalen Reichtums“ ausgemacht und mehr als zwei Billionen Rubel betragen. Insgesamt waren 1.710 Städte, mehr als 70.000 Dörfer und 32.000 Industriebetriebe in der Sowjetunion zerstört worden. Degtjarjow sagte, Deutschland habe dabei selbst an Israel mehr als 100 Milliarden DM Entschädigung gezahlt, obwohl der jüdische Staat während des Zweiten Weltkrieges noch nicht existiert hatte.
Etwa 4 Billionen Euro wäre die Summe.

Horschte Offline




Beiträge: 24
Punkte: 60

16.09.2016 08:38
#3 RE: Krieg oder Frieden antworten

Ich komme mit einem Zitat von Gero:

Zitat
” Zeiten des Friedens und Wohlstands in Europa, hat es immer nur gegeben wenn Russland und Deutschland zusammen gearbeitet haben. Alles andere führte unweigerlich in einen blutigen Waffengang und letztendlich in die Katastrophe!” Dieses sehr alte Zitat, sollten wir uns immer vor Augen halten, wenn wir einen hässlichen Stellvertreterkrieg, von den USA gefördert, in Europa anzetteln lassen. Politik ist Schach, für Träumer und Idealisten ist da kaum Platz. Wer glaubt beim Handeln der Politiker und Mächtigen geht es um Menschenrechte und Demokratie, der hat auch noch sehr lange an den Weihnachtsmann geglaubt. Es geht immer um Einflussgebiete oder Ressourcen. Die Frage die man sich stellen muss, jenseits der Propaganda, ist: “Wem nützt dieser politische Schachzug am meisten?”

Hier gibt es nur eine deutliche Antwort: U.S.A.

Ich ziehe den Hut vor den Strategen, die nach dem Finanzkollaps und dem stark eingeschrumpften Wehretat der USA, eine Strategie entwickelt haben um die Weltmachtsvorreiterposition der USA bei geringerem militärischem, kostspieligen Einsatz für Jahre zu erhalten. Bei dem Kampf um die Zukunft der Wirtschafts- bzw. Einflussgebiete der Welt, sind im 21. Jahrhundert folgende Akteure auf dem Spielfeld. USA, Europa, Russland und China. Die geniale Idee den eurasischen Kontinent mit wenig Aufwand in einen politischen, militärischen Konflikt zu zwingen, verdient meinen größten Respekt. Damit hat es die USA es geschafft zwei Spieler, Europa und Russland, für Jahre vom Feld zu nehmen und können sich nun ganz in Ruhe China zuwenden. Die Wirtschaft Russlands und Europas sind auf Jahre stark geschwächt, die USA selbst haben so gut wie keine wirtschaftlichen Beziehungen mit Russland. Können aber jetzt mit steigenden Exporten rechnen, durch die Sanktionen gegen Russland. Eventuell kann man noch den debilen Europäern einen großen Gasdeal verkaufen, weil man sich ja jetzt unabhängig vom russischen Gas machen muss, dann hat man sogar noch eine gigantische Finanzspritze für die USA aus der Situation gezogen. Fazit: “Egal wie tief man die Messlatte für Intelligenz bei unseren EU Politikern auch setzt, die schaffen es immer wieder drunter her zu schlittern.”

flipperdream Offline




Beiträge: 16
Punkte: 32

16.09.2016 08:41
#4 RE: Krieg oder Frieden antworten

Alte Denkweisen die ich schon seit 25 Jahren für abgeschafft hielt.
Warum sollte Russland die Nato (Baltikum) angreifen ?
Warum sollte die Nato in Ukraine aktiv werden im Falle das Russland den Durchmarsch bis zum Dnepr macht ? Ukraine ist kein Nato Land und der Nato passiert auch nach Russland Aktion in Ukraine nichts. Denn ein Einmarsch in Ukraine gelte nur der Junta und der Unterbindung des Massenmordes.

http://web.de/magazine/politik/ukraine-r...lieren-30433702

Lutz Offline




Beiträge: 21
Punkte: 41

16.09.2016 08:43
#5 RE: Krieg oder Frieden antworten

DAS HAT ES WELTWEIT NOCH NIE GEGEBEN:
DER AGGESSOR IST DAS OPFER

Merkel hat sich mit Obama verständigt, nicht nachzulassen im Kampf gegen den definierten weltweiten Aggressor Russland und demzufolge werden die Gespräche am Mittwoch nichts Alternatives vorweisen. Die Pressure-Group USA bestehen auf ihrem Recht der Unterdrückung der Ukraine und weiteren Sanktionen gegen Russland, so lange, bis Russland in die Knie geht. Die Eskalation ist programmiert, die Endlosschleife das Master-Design. Eine Lösung wird nicht gesucht. Sondern der Fast-Track zum erwünschten Erfolg des russischen Kniefalls vor den USA. Da das nicht stattfindet, wird es also schlimmer kommen. Wir Menschen in Europa müssen uns wappnen und wehren!

Von Henry Paul

Die USA haben Milliarden investiert, wie Obama selbst mittlerweile bestätigt, um in der Ukraine eine andere als die legitime und legale Regierung mittels eines orchestrierten Putsches zu installieren. Das ist bewiesen und dokumentiert. Um diese Ungeheuerlichkeit dennoch zu rechtfertigen, behaupten die USA, Russland hätte die Ukraine überfallen mit Panzern und Truppen und die USA, die EU und Deutschland haben der Ukraine beigestanden, sich gegen diesen Überfall zu wehren.

Seit wann ist solches Lügen Politik-Stil und seit wann darf man das ohne Bestrafung oder Ächtung durch die Vereinten Nationen tun? Hier werden ja nicht nur Fakten verdreht, sondern hier wird ein souveräner Staat geputscht, mit einer fremden Herrschaft versehen, und im Nachgang wird ein Bürgerkrieg inszeniert, bei dem die gesamte Bevölkerung eliminiert wird.

Weil dieses Land sich nicht gegen die Fremd-Herrschaft wehren kann, werden immer neue und immer mehr Waffen ins Land gebracht, um eine Lösung vulgo Totalzerstörung zwanghaft herbeizuführen. Angeblich, um die immer weiter fortschreitenden Territorialverletzungen seitens Russlands zu kontern – erstaunlich nur, dass selbst offizielle Stellen der OSCE und der ukrainischen Heeresführung keine Russentruppen und keine Russenpanzer oder Grenzverschiebungen zugunsten Russlands feststellen können.

Die USA verdrehen die Fakten mit ihrer weltweiten Pressemacht, um sich reinzuwaschen und das unschuldige Russland als Welten-Aggressor hinzustellen. Dass Russland zusätzlich von den USA und der EU mit Finanz- und Wirtschaftssanktionen überzogen wird, um es in die Knie zu zwingen, ist der moderne Hybrid-Krieg ohne Kriegserklärung. In Wirklichkeit benutzt man den US-Angriff auf die Ukraine als Kriegsgrund, um Russland zu unterjochen und gefügig zu machen, endlich den USA zu gehorchen und zu Willen zu sein. Die US-Sanktionen werden so lange verschärft bis Russland zu Kreuze kriecht.

Ein einmaliger Vorgang in der Geschichte Europas: die EU steht nicht nur an der Seite des Kriegsführers und Usurpators USA, sondern befeuert durch seine Obrigkeitshörigkeit auch noch deren verheerende Kriegspolitik. Stellen wir uns doch einmal vor, was die USA sagen würden, wenn es genau umgekehrt passieren würde: also wenn Russland in Mexiko einmarschieren, die Regierung dort putschen und eine neue russisch-gefärbte Regierung installieren würden. Wenn man anschließend vor den Toren der USA einen mexikanischen Bürgerkrieg entfachen, die gesamte Bevölkerung auslöschen würde und das Land in Schutt und Asche legte.

Schon beim ersten Anzeichen würden die USA die schärfsten Waffensysteme auffahren und mit aller Gewalt zurückschlagen. Hat Russland das getan? Nein, Russland hat sich bei allen Eroberungszügen der NATO vor seinen Grenzen bisher zurückgehalten und auf diplomatischem Weg den USA mitgeteilt, dass es diese Eroberungen kritisch sähe. Die USA lachen darüber und sind mehr denn je davon überzeugt, genau das Richtige zu tun. Die Cowboys verachten Diplomatie und Neutralität; sie wollen den Kampf und das Stärkemessen, um der Welt zu demonstrieren wer überall das Sagen hat. Weil es ihre Strategie ist, Russland zukünftig bis zum Ural in Besitz zu nehmen und da ist jedes Mittel recht.

Die Frage, die sich stellt, ist nicht, ob Waffenlieferungen die Krise anheizen, sondern die Frage kommt bei diesem US-Verhalten auf, wann der geplante Atomkrieg der USA gegen Europa und Eurasien stattfindet. Russland muss nach Obamas Meinung wie die Ebola-Seuche ausgerottet werden. Dabei ist der atomare Erstschlag nur eine Verteidigungsstrategie.

http://www.contra-magazin.com/2015/02/da...-ist-das-opfer/

Meininger Offline



Beiträge: 19
Punkte: 27

16.09.2016 08:47
#6 RE: Krieg oder Frieden antworten

Daneben wurde sie als OA-10 auch in der Funktion als fliegender Feuerleitstand eingesetzt.

Opitz Offline



Beiträge: 27
Punkte: 31

16.09.2016 08:48
#7 RE: Krieg oder Frieden antworten

Der ehem. Planungschef im Bundeskanzleramt unter Brandt und Schmidt, SPD-MdB von 1987 bis 1994, seit 2003 Autor und Herausgeber der NachDenkSeiten tätig, Albrecht Müller: "Wenn man die mühevolle Arbeit für eine Verständigung und für die vertraglichen Grundlagen friedlichen Zusammenlebens und einer gemeinsamen Sicherheit in Europa miterlebt hat, dann versteht man heute die Welt nicht mehr. Die maßgeblichen Europäer spielen das Spiel der Re-Militarisierung mit, obwohl es ihren Völkern an den Kragen geht, wenn der Ernstfall eintritt. Besteht wirklich eine Kriegsgefahr? Darüber nachzudenken ist schwierig und widerstrebt einem. Meines Erachtens ist die Gefahr da und das Risiko wächst. Und es schwinden die Stimmen, die Kriege prinzipiell für Wahnsinn halten und die ihre Stimme in diesem Sinn laut erheben. Wichtig: Die Kriegsgefahr wächst umso mehr, je mehr es gelingt, die Schuld für einen kriegerischen Konflikt um die Ukraine einer Seite, im konkreten Fall den Russen, zuzuschieben. Daran wird unentwegt gearbeitet, und meist auch erfolgreich. Europa wird so möglicherweise in einen Krieg hineingezogen, der für viele europäische Völker verheerend sein wird. Für die USA nicht. Sie sind trotz nuklearer Bedrohung weiter weg. Diese Differenz und zusätzlich die Möglichkeit der amerikanischen Oberschicht, ihre Kinder aus dem Schlachten draußen zu halten, steigert das Risiko für einen kriegerischen Konflikt."
http://www.nachdenkseiten.de/?p=24965

Opitz

Funker Offline



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16.09.2016 08:52
#8 RE: Krieg oder Frieden antworten

Das sind keine Verhandlungen in Minsk sondern ein Diktat an Russland. An Stelle von Putin wäre Abbruch und Abreise angesagt.
Egal wie er es anstellt, er wird immer der Buhmann bleiben und die Sanktionen nicht loswerden. Das zeigte sich gestern bereits als Merkel zum Fototermin mit Poro Einigkeit demonstrierte.
Was die EU/Nato im Kampf der Ukras nicht erreichen konnte wollen sie nun am "Diktattisch" durchdrücken.

Horschte Offline




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16.09.2016 08:55
#9 RE: Krieg oder Frieden antworten

Wir sollten davon ausgehen, diese "Verhandlungen" sind eine Finte seitens des Westens.
Schon eine Weile grummelt der Westen mit neuen Sanktionen und militärischer Unterstützung. Ihnen fehlte bis dato die Basis für den Hebel.
Mit diesen "Verhandlungen" und den zuvor bekannten 200% auseinanderliegenden Bedingungen des Poroschenko (auf Weisung USA) und der Aufständischen ist ein Scheitern vorprogrammiert. Erstmals sitzt aber Putin mit am Tisch. Und jetzt haben sie ihn als Buhmann auserkohren und reiben sich die Hände....jetzt endlich endlich vor der Welt die Gründe für eine weitere Eskalation zu haben und los gehts mit weiteren Sanktionen ( zum Schaden der europ. Wirtschaft) und mit der milit. Unterstützung für den Stellvertreterkrieg.
Die Merkel ist doch genau so eine rechte Socke wie Obama.
Wie las ich jetzt auf Facebook. Eine Userin ist ja soooo froh das Frau Merkel sich für den Frieden stark macht.
Viele Mitbürger begreifen nicht was dort in der Ukraine wirklich abläuft und das der Westen unter der Fuchtel der USA überhaupt keinen Frieden dort will.

Klingone Offline




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16.09.2016 08:59
#10 RE: Krieg oder Frieden antworten

Eigentlich intessiert das Thema Krieg oder Frieden in Europa auf Basis des Ukrainekonflikts in Deutschland kaum.
Als Beispiel die Online Pedition "Krieg- nicht in meinem Namen"-- erzielte in der vorgeschriebenen Frist (etliche Wochen) knapp über 37000 Unterstützer bei einem SOLL von 120000.
Eine Online-Pedition zum Thema des per Strafbefehl verknackten Notarztes brachte binnen 2 Tage gut 200000 Unterstützer.

Ukrainer interessiert in Deutschland im Bürgertum keine Sau.

Zu Gast bei Verwandten in Freiburg/Breisgau.... die waren der Meinung es wird noch um die Krim gekämpft. Und von Faschisten in der Ukraine unter Waffen hatten sie noch nie etwas gehört.
Irgendwie doch auch eine Auswirkung des Desinformationspolitik deutscher Medien.

Weise Offline



Beiträge: 15
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16.09.2016 09:01
#11 RE: Krieg oder Frieden antworten

kürzlich gab es diese Tage eine Aussage: ..... wir befinden uns bereits im 3. Weltkrieg .... ( Ich glaube es war Günter Grass ).

Im Prinzip kann ich seine Bedenken verstehen. Denn wie wollen wir den Beginn des Krieges definieren ?
Denn dieser dann immer beschworene Schlag mit Atomraketen ist mit Sicherheit nicht der Beginn des 3. WK. Sondern sein Höhepunkt und Ende = Unser Ende.
So, wie sich jetzt USA und ihre Vasallen aus EU und Nato gegen Russland ins Zeug legen und zudem in der Ukraine direkt vor der russ. Haustür einen Stellvertreterkrieg anzetteln- sind wir wohl auf die Schwelle des 3. WK getreten.
Denn die Gefahr direkter Eingriffe sind schwerwiegend.
So lesen wir jetzt und heute:

Zitat
Reine Waffenlieferungen helfen nach Einschätzung der USA nicht mehr. Das Pentagon entsendet das 173. Airborne Brigade Combat Team in die Ukraine, verkündete Ben Hodges, Oberkommandeur der US-Armee in Europa. Ihre Aufgabe soll es sein, ukrainische Soldaten entsprechend westlichen Standards auszubilden und der Armee beizubringen, sich effektiv gegen vermeintliche „Artillerie- und Raketenangriffe“ zu schützen.



Gut- die Sache erhält einen "friedlichen Anstrich". Nur was dort als Ausbildung thematisiert wird müssen keine Spezialkräfte ( Fallschirmjäger) wie die 173. Brigade übernehmen. Vielmehr laufen wir hier doch Gefahr eines direkten Aufeinandertreffens von US-Spezialkämpfern auf russ. Speznaz mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen.

Der totale Krieg gegen Russland:
Abgestachelt durch USA und Nato/EU haben in der Ukraine nationalistische = faschistische Kräfte ein Einfluß gewonnen und stehen unter Waffen.
Namentlich nationalistische Kräfte wie der „Rechte Sektor“, fahren eine Strategie des totalen Krieges und drücken dem Präsidenten Poroschenko derweil die Pistole auf die Brust. Sie drohen dem Oligarchen bei anhaltend schlechten Ergebnissen an der Front mit einem Putsch.


Die derzeitige Gefahr eines Weltbrandes ist viel zu groß.

Karsten Offline




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16.09.2016 09:04
#12 RE: Krieg oder Frieden antworten

Das neue Opfer der gezielten Hetze ist ARD-Reporterin Gabriele Krone-Schmalz!

Die Welt schreibt: Stimmt es, dass der Westen die Hand nach Russland nie richtig ausgestreckt hat? Die frühere ARD-Reporterin Gabriele Krone-Schmalz findet es verständlich, wie die dämonisierte Großmacht heute agiert.
Und dann beginnt eine regelrechte und eckelhafte Hetzkampagne! Und trifft dann auch Euch Ihr Trolle in den sozialen Medien.....


http://www.welt.de/kultur/literarischewe...l-gewartet.html

Falko Offline



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16.09.2016 09:07
#13 RE: Krieg oder Frieden antworten

Der Hessische Rundfunk bringt auf hr-online " Ukrainische Fronthilfe aus Frankfurt " und entdeckt dabei Nazis in der Ukraine

http://www.hr-online.de/website/rubriken...cument_54522445

Raubritter Offline



Beiträge: 6
Punkte: 14

16.09.2016 09:13
#14 RE: Krieg oder Frieden antworten

Der Westen beklagte Waffenlieferungen Russlands an die Separatisten und damit betreibt Russland die Invasion und wäre selbst Beteiligte der Krieges in Ulraine.
Was für eine Logik ?
Wäre es wirklich eine Waffenlieferung (die NATO konnte dies nicht bestätigen), stellte sich noch die spannende Frage, in wie vielen Kriegen Deutschland aktuell nach diesen Maßstäben beteiligt ist. Denn wenn es um Waffenlieferungen geht, ist Deutschland, wie wir in regelmäßigen Abständen in der Presse lesen können, weit vorne dabei. Wenn also demnächst mal wieder deutsche Panzer auf einem Schlachtfeld dieser Welt auftauchen, sind wir dann als Deutschland im Krieg?
Beziehungsweise: Mit wie vielen Staaten ist Deutschland nach diesen Maßstäben gerade im Krieg?

Regenmacher Offline



Beiträge: 9
Punkte: 17

16.09.2016 09:15
#15 RE: Krieg oder Frieden antworten

Die US-amerikanische Denkfabrik Stratfor hat eine Prognose für globale Entwicklung in den nächsten zehn Jahren veröffentlicht. Für die USA wird darin eine stabile Zukunft gemalt, der EU und Russland wird ein Auseinanderfallen vorhergesagt. Russische Experten warnen davor, die Stratfor-Prognose ernst zu nehmen.

Dabei hält es Stratfor für unwahrscheinlich, „dass die Russische Föderation in ihrer jetzigen Form im kommenden Jahrzehnt weiter bestehen wird.
Westlich von Russland werden Polen, Ungarn und Rumänien versuchen, die Gebiete zurückzuholen, die sie einst an Russland verloren haben“,

Heißen diese Gebiete heute z. Bsp nicht Ukraine ? Dann müssen die Polen dem Poro keine Panzer schicken sondern gegen Poro kämpfen, nicht gegen Russland.
Schöne Denkfabrik.

Im Süden werde Russland die Kontrolle über den Nordkaukasus verlieren; im Nordwesten werde die Teilrepublik Karelien nach Möglichkeiten für einen Anschluss an Finnland suchen. „Im Fernen Osten werden Küstengebiete enge Beziehungen mit China, Japan und den USA eingehen.“

Da muß die USA aber kräftig am Rad drehen wollen.

Wobei auch Moskau Stratfor nicht zu sehr lächerlich machen sollte. Schließlich hatten sie auch das Szenario Maidan und Putsch ersonnen und es hat funktioniert. Nur bei der Krim als US-Flottenstützpunkt mussten sie passen.

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