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Dieses Thema hat 25 Antworten
und wurde 1.155 mal aufgerufen
  
 Gästebuch
Seiten 1 | 2
Walter Offline




Beiträge: 14
Punkte: 18

09.03.2018 23:49
#16 RE: Literatur antworten

Zitat von Regner im Beitrag #15
Diese Gerätesätze mit FM24/400 trugen die Bezeichnungen:
GS TF/WT 24/12 .......mit einem RiFu-Gerät FM 24/400 auf W50 mit LAK II. Einachshänger mit einer Antennenanlage
GS RF/TF 48/24 .......mit zwei RiFu-Geräten FM 24/400. W50 mit 2 Antennenanlagen. Zweiachshänger mit LAK II.

Das sollten die Berater des Autors in Sachen Nachrichtentechnik schon wissen und der Autor erst recht wenn er darüber in einem Fachbuch schreibt.



Laut Danksagung des Autors unterstützten ihn doch hochkarätige Kapazitäten in Sachen Nachrichtentechnik wie Parchmann und Johne.

A3J Offline



Beiträge: 23
Punkte: 31

09.03.2018 23:50
#17 RE: Literatur antworten

Davon wird der Mangel auch nicht behoben. Im Gegenteil.

Funker Offline



Beiträge: 59
Punkte: 87

10.03.2018 22:32
#18 RE: Literatur antworten

Dabei kommt mir doch die Frage auf, warum müssen sich etliche Autoren mit Fachbücher prostituieren. Wo sie doch von der Sache über die sie schreiben keine Ahnung haben.?

Oleg Offline




Beiträge: 21
Punkte: 21

12.03.2018 19:40
#19 RE: Literatur antworten

Zitat

GS TF/WT 24/12 .......mit einem RiFu-Gerät FM 24/400 auf W50 mit LAK II. Einachshänger mit einer Antennenanlage
GS RF/TF 48/24 .......mit zwei RiFu-Geräten FM 24/400. W50 mit 2 Antennenanlagen. Zweiachshänger mit LAK II.



Ich hatte einen 48/24er.

Augustin Offline




Beiträge: 18
Punkte: 18

16.05.2018 14:38
#20 RE: Literatur antworten

Zur Ehrenrettung der Mitautoren:
Dieses damals neue Richtfunkgerät FM 24/400 mit seinen Zusatzgeräten hatte zu Beginn noch keine Fahrzeugzuordnung. Für die Erprobung und Truppenerprobung waren die Geräte auf dem LO der damaligen RT-417 unterbracht und erhielten die (Tarn) Bezeichnung RT-415M.
M für Modifikation
Nachfolgend lief die Modifikationserprobung mit W50 weiter.

Richtig ist, dass die Mitautoren diesen Sachverhalt der Ehrlichkeit halber auch hätten so darstellen müssen.
Zumal die RT-415M nur in den Landstreitkräften zur Erprobung stand und bei LSK/LV nie eingeführt worden war.

Die LSK/LV verfügten nur über die Endversionen FM 24/400 auf W50 und wie oben beschrieben mit den neuen Bezeichnungen.

Lotse Offline




Beiträge: 38
Punkte: 74

10.11.2018 17:51
#21 RE: Literatur antworten

Der geheime Rügenhafen
Die Redaktion der Zeitschrift "Zeitgeschichte regional" in Rostock hat einen ausführlichen Aufsatz über den Rügenhafen veröffentlicht. Darin wird berichtet: über ein gigantisches und bereits kurz nach Baubeginn gescheitertes Rüstungsprojekt auf Rügen in den Jahren 1952/53.
Über dieses Thema liegen bislang nur wenige wissenschaftliche Veröffentlichungen vor. Der Aufsagt umfasst sieben Seiten, das Heft hat 122 und kostet 8 Euro.
Wenn Ihr ein Heft bestellen möchtet, hier der Kontakt:
Geschichtswerkstatt Rostock e.V.
Kröpeliner Tor, 18055 Rostock
Tel.: 03 81 / 121 64 15; Fax: 03 81 / 360 72 40
E-Mail: kontakt@geschichtswerkstatt-rostock.de

Die Geschichtswerkstatt auch auch andere Forschungen publiziert. Die insbesondere Heimatverbundene interessieren könnte.

Sargus Offline



Beiträge: 11
Punkte: 15

14.11.2018 22:19
#22 RE: Literatur antworten

Die DDR im Blick der Stasi 1968
Die geheimen Berichte an die SED-Führung

Die DDR im Blick der Stasi. - Jahr 1968

https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage...-der-stasi-1968

spider Offline



Beiträge: 36
Punkte: 44

16.12.2018 09:32
#23 RE: Literatur antworten

Nachdem ich mir die obigen Beiträge, namentlich zu Jörg Siegerts Buch (eigentlich Büchern, denn 2019 kommt Band 2 = Boden-Boden-Raketen) durchgelesen habe, möchte ich meine Sicht zu folgender Problematik anfügen:

Zitat von Funker im Beitrag #18
Dabei kommt mir doch die Frage auf, warum müssen sich etliche Autoren mit Fachbücher prostituieren. Wo sie doch von der Sache über die sie schreiben keine Ahnung haben.?

Ich selbst schrieb vor Jahren mal einen Beitrag zu diversen Raketentransportfahrzeugen, so unter anderem zum Transporter für op.-taktische Raketen 8K14 (umgangssprachlich "Scud"). Die Fahrzeugabbildung zeigte eindeutig eine Modifikation namens 2T3M. Allerdings schrieb ich, dass es sich um einen 2T3 handele. Da bekam ich aber eine Menge Rüffel von den Eingeweihten: "Wie könne man denn hier von einem 2T3 reden, es sehe doch jeder Blinde, dass das Heizpult eindeutig auf einen 2T3M hinweise!".
Nun gut. Ich hatte ein "M" vergessen. Und würde noch heute einen Hunderter drauf verwetten, dass 99,9 % der militärhistoriscch Interessierten meinen Fehler nicht einmal gemerkt hätten. Zugegeben, es war eine historische Abhandlung und kein militärtechnisches Nachschlagewerk.

Insofern meine ich, Kritiken haben ihre Berechtigung. Oder wie der Volksmund sagt: "Vier Augen sehen mehr als zwei". Allerdings: Wer 100 % perfekt ist, werfe den ersten Stein.

spider

Hartmut Offline



Beiträge: 16
Punkte: 24

17.12.2018 00:54
#24 RE: Literatur antworten

Sicher ist Kritik leichter wie das Spektrum erdenken und aufschreiben und selbst nach 5 Korrekturlesern bleiben 100 Fehler haften die dann in Kritiken ausgeschlachtet werden.
Ich denke, damit müssen Autoren einfach leben.

Trotzdem bleibt doch die Frage, warum müssen rein theoretische Militärhistoriker z. Beispiel Abhandlungen über Nachrichten/Fernmeldetechnik schreiben wenn sie davon keine Ahnung haben.
Oder warum wird von Theoretikern Abhandlungen zur Luftverteidigung DDR/CA geschrieben wenn sie keine Ahnung haben. Selbst bei den aufgeführten Quellen Militärarchiv dann zu sehen ist das angebliche Fakten aus dem Zusammenhang gerissen sind oder auch in voller Unkenntnis der Sache völlig hirnrissige Rückschlüsse gezogen werden.
Andere Unkundige dann dieses Werk als das "Standardwerk" stilisieren.

Ganz anders sind doch Werke gelagert bei denen langgediente Offiziere mal Episoden ihrer Dienstzeit passieren lassen.
Sicher werden mache Werke dann auch als "Murks" tituliert. Dann aber oft aus dem Grunde das die Erwartungen der Leser höher waren wie der Inhalt des Werkes hergab.

Wobei: mal auf dieses "M" bezogen. Beispiel Troposhärenfunktechnik: R-410 und R-410M trennen schon Welten.

Bulow Offline




Beiträge: 48
Punkte: 72

17.12.2018 15:44
#25 RE: Literatur antworten

Solange nur Fehler passieren ist eigentlich noch alles in Lot.
Es schlimm wird die Sache erst wenn Dokumenten oder Fotobeweise herangezogen werden, die von Autorenseite extra angefertigt oder per Bilbearbeitung erst zum Beweis herangefälscht wurden.
Nur, um die Wortführerschaft zu behalten.

Justus Offline



Beiträge: 11
Punkte: 11

17.12.2018 16:52
#26 RE: Literatur antworten

ich denke, genau darum sollen die Stahltür-Dokumentationen erst nach dem Tod der Autoren veröffentlicht werden. Damit eben diese "Autoren" die Enttarnung als Fälscher nicht mehr miterleben müssen.

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