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Dieses Thema hat 19 Antworten
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 SK Russland
Seiten 1 | 2
Wiese Offline




Beiträge: 5
Punkte: 9

13.10.2016 13:16
Entwicklungen antworten

Die Moskauer Vereinigte Gerätebaukorporation UIMC, die Radioelektronik für die russischen Streitkräfte baut, hat nach eigenen Angaben erfolgreich eine elektronische Energiewaffe getestet, die weltweit ihresgleichen sucht. Die Waffe soll in der Lage sein, feindliche Technik durch auf Distanz übertragene Energie außer Betrieb zu setzen.
Die Waffe nutze physikalische Prinzipien, die bis jetzt noch nie den Weg in die Rüstungsindustrie gefunden hätten, teilte der Hersteller mit. Sie wurde erstmals auf der Moskauer Rüstungsmesse Army 2016 Anfang September vorgestellt, jedoch lediglich einem engen Kreis von Spezialisten aus dem russischen Verteidigungsministerium.

„Erste Waffenmuster dieser Art sind bereits gebaut und haben bei Tests ihre Wirksamkeit unter Beweis gestellt“, so ein UIMC-Sprecher am Donnerstag. „Das ist eine völlig neue Art der Bewaffnung, die landes- und weltweit vorerst nicht ihresgleichen kennt.“

Die neue Waffe könne mit gebündelter Energie Bordelektronik auf Distanz ausschalten und so feindliche Flugzeuge, Drohnen aber auch Präzisionswaffen außer Gefecht setzen.
Bereits im Juli hatte der russische Radioelektronik-Hersteller KRET bekanntgegeben, eine flugzeuggestützte Mikrowellenkanone entwickelt zu haben, die Ziele aus einer Entfernung von Dutzenden Kilometern mit gebündeltem elektromagnetischem Impuls treffen könne.

Das Außergewöhnliche: gerade ehemalige DDR-Fachleute haben den russischen "Freunden" den technologischen Durchbruch vollzogen. Wer hätte das gedacht.

Luzifer Offline



Beiträge: 12
Punkte: 16

10.03.2017 22:01
#2 RE: Entwicklungen antworten

Mikrowellen_kanone
Der russische Hersteller OPK (Tochter des Technologiekonzerns Rostec) hat nach eigenen Angaben eine Höchstfrequenz-Kanone gebaut, die in der Lage ist, die Elektronik von anfliegenden Drohnen und Präzisionswaffen lahmzulegen.

Die neuartige Waffe sei im Interesse des Verteidigungsministeriums gebaut worden und werde auf der Rüstungsmesse Armija 2015 im Moskauer Vorort Kubinka in einem engen Kreis vorgestellt werden, teilte ein OPK-Sprecher der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit.

Das Gros der technischen Daten hält der Hersteller geheim. Bekannt ist nur, dass der Wirkungsbereich der neuen Kanone, die weltweit nicht Ihresgleichen hat, mehr als zehn Kilometer beträgt. Die neue Waffe besteht aus einem leistungsstarken relativistischen Generator, einer Spiegelantenne sowie Steuerungs- und Strahlungssystemen, die auf dem Fahrwerk der Fla-Raketensystems Buk aufgebaut sind.

Die Kanone ist laut dem Hersteller in der Lage, die funkelektronische Apparatur von angreifenden Flugzeugen und Präzisionswaffen frequenzübergreifend lahmzulegen.

Quelle: RIA

Bodo Offline



Beiträge: 44
Punkte: 68

10.03.2017 22:04
#3 RE: Entwicklungen antworten

Russland wird die Fertigung von Staufluggeräten – amphibienartigen Fahrzeugen, die Marschflugkörper tragen können, - nach dem Jahr 2020 wieder aufnehmen, wie ein ranghoher Vertreter der russischen Marineführung am Mittwoch mitteilte.
Die zu Sowjetzeiten gestarteten Projekte zur Entwicklung der Flügler-Modelle „Orljonok“ und „Lun“ wurden in den 90er Jahren wegen mangelnder Finanzierung aufgegeben. Das einzige vorhandene Staufluggerät des Typs „Lun“ mit Marschflugkörpern ist jetzt ausrangiert und am Kaspischen Meer konserviert worden.
Laut dem Marinesprecher ist geplant, die Produktion von Angriffs-Stauflüglern des Typs „Lun“, die mit Marschflugkörpern bestückt werden können, nach dem Jahr 2020 in Nischni Nowgorod (Mittelrussland) wieder aufzunehmen. Diesbezügliche Konstruktionsarbeiten seien derzeit im Gange, hieß es.
Das Staufluggerät, das Eigenschaften eines Flugzeuges und eines leichten Bootes aufweist, bewegt sich im Wirkungsbereich seines aerodynamischen Schirmes in mehreren Metern Höhe über der Wasser- oder Erdoberfläche fort.

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Muenzer Offline



Beiträge: 22
Punkte: 65

10.03.2017 22:08
#4 RE: Entwicklungen antworten

Noch mehr Entrwicklungen soll reaktiviert werden.
Russland will einen amphibientauglichen Hubschrauber aus der Sowjetzeit modernisieren. Er kann auf Wasser landen und bei Bedarf Atomwaffen tragen, um gegnerische U-Boote zu zerstören. Der mögliche Einsatz im Zivilbereich ist ebenfalls aussichtsreich – darunter auch bei der Erschließung der Arktis.
Die Holding Russian Helicopters will die Produktion des amphibientauglichen Hubschraubers Mi-14 wiederaufnehmen. Ein Sprecher des Unternehmens erläuterte: „Das ist ein Mehrzweck-Hubschrauber, der auf Wasser landen, starten und gesteuert werden kann (…) Falls potentielle Auftraggeber Interesse bekunden, ist die Holding bereit, die Maschine unter Verwendung modernerer Entwicklungen zu modernisieren und die Herstellung wiederaufzunehmen. Dieser Hubschrauber könnte die Möglichkeiten der Katastrophenschutz- und Rettungsdienste deutlich erweitern sowie im Auftrag der Kriegsmarine zum Einsatz kommen.“

Die auf Mi-8T-Basis entwickelte Mi-14 war im Zeittraum von 1973 bis 1986 in der Wolga-Stadt Kasan gebaut worden. Insgesamt wurden damals 273 Maschinen in mehreren Modifikationen hergestellt. Sie fanden sowohl im Zivil- als auch im Militärbereich Verwendung. Zu den Importeuren zählen Kuba, Bulgarien, Vietnam, die DDR, der Jemen, Libyen, Syrien, Äthiopien und Jugoslawien.

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Nordisk Offline




Beiträge: 29
Punkte: 41

10.03.2017 22:15
#5 RE: Entwicklungen antworten

Als ein „Super-Spionage-Schiff“ hat man in der deutschen „Bild“-Zeitung das russische Aufklärungsschiff des Projekts 18280, „Juri Iwanow“, bezeichnet, das am 26. Juli in die russische Marine aufgenommen wurde.
Die „Juri Iwanow“ soll amerikanische Schiffe aufspüren und verfolgen, die Teil des US-Raketenschirms sind. Laut dem russischen Militärexperten Dmitri Gorenburg, dessen Interview für die „Moscow Times“ zitiert wird, ist die wichtigste Aufgabe des neuen Schiffes, Lücken in der US-Raketenabwehr auszumachen, die von anderen Schiffen genutzt werden können. Natürlich kann das neue Schiff aber auch konventionelle Aufklärungsaufgaben erfüllen.

Zurzeit wird an dem ersten Schiff für die Serienproduktion des Projekts 18280, „Iwan Churs“, gebaut, das, wie erwartet wird, 2016 getestet werden soll.

Das 120 Meter lange Aufklärungsschiff des Projekts 18280, „Juri Iwanow“, soll die Kommunikation mit der Marine und die Radioaufklärung gewährleisten sowie den elektronischen Kampf führen und Komponenten des US-Raketenschildes überwachen. Seine Maximalgeschwindigkeit beträgt 20 Knoten, seine Reichweite umfasst 8.000 Meilen. 120 Seeleute sollen auf dem neuen Schiff ihren Dienst ableisten.

Sachse Offline



Beiträge: 20
Punkte: 28

10.03.2017 22:17
#6 RE: Entwicklungen antworten

Russlands verfügt über mächtigste Vakkumbombe der Welt, die ihrer Mächtigkeit nach nur einer Atombombe gleicht. Thermobarische bzw. Aerosol-Technologie erlaubt es, alles Lebewesen mit bis 1000 Grad Hitze, Druckwelle und Vakuum in einem 300 Meter Umkreis zu vernichten, die Infrastruktur und Gebäuden bleiben dabei unversehrt.

kuddel Offline



Beiträge: 5
Punkte: 5

10.03.2017 22:18
#7 RE: Entwicklungen antworten

Keine Landebahn mehr nötig: Die russische Firma Iljuschin baut für das Militär ein neues schweres Transportflugzeug, das auf unvorbereitetem Gelände operieren können soll.
Bei einer Masse von bis zu 100 Tonnen werde die neue Maschine robust genug sein und keine befestigten Landepisten benötigen, teilte Iljuschin-Chef Sergej Welmoschin am Mittwoch im russischen Fernsehen mit. Die neue Maschine werde derselben Klasse angehören, wie die Antonow An-124 „Ruslan“, das größte serienmäßig gebaute Flugzeug der Welt.
Nach seinen Worten sollen bis 2017 die Planungsarbeiten für das neue Flugzeug abgeschlossen und spätestens 2023 ein Prototyp gebaut werden.

Wenn das Projekt gelingt kann sich Airbus einmotten lassen. A400 kann nicht mal voll beladen zum Einsatz kommen. Wasn nutzt ein Transporter wenn er 10 Eimer Wasser transportieren soll und jeden Eimer einzeln bringt und dann auch noch stets eine Betonpiste braucht ( Wiese geht nicht ). Das ist die deutsche Version der A400.

Bayer Offline




Beiträge: 9
Punkte: 9

10.03.2017 22:21
#8 RE: Entwicklungen antworten

Russische Flugabwehr-Einheiten haben am Donnerstag auf dem Übungsplatz in der Stadt Naro-Fominsk, etwa 80 Kilometer südwestlich von Moskau, neue Waffen getestet.
Den Übungen haben sich auch Einheiten der russischen Luftlandetruppen mit ihren neusten Kriegsgeräten angeschlossen, die erst dieses Jahr in Dienst genommen wurden.
Zu den Highlights der Tests zählte die Präsentationen der neuen tragbaren Boden-Luft-Raketen „Werba“ und des automatischen Luftabwehr-Führungssystem „Barnaul-T“.

Irgendwie technilogisch den USA um Nasenlänge voraus.

https://www.youtube.com/watch?v=g8vBfeq-2B4

Klaasen Offline



Beiträge: 44
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08.04.2017 22:43
#9 RE: Entwicklungen antworten

Russland wird demnächst laut dem Oberbefehlshaber der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte, Viktor Bondarew, den modernen Flugabwehrkomplex S-500 in Dienst stellen.
Wladimir Ljaporow, Chef der Schukow-Militärakademie für Kommandeure der Luftverteidigung, bestätigte seinerseits, dass die Ausbildung der Fachkräfte zur Bedienung der neuen S-500-Systeme bereits begonnen habe.

S-500 gehört zur neuen Generation der Boden-Luft-Raketen. Das S-500-Flugabwehrsystem ist imstande, gleichzeitig zehn Interkontinentalraketen und deren Sprengköpfe, die sich mit Hyperschallgeschwindigkeit bewegen, zu zerstören. Das System kann Ziele verfolgen und zerstören, die sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu sieben km/s bewegen, sowie Flugzeuge, Hubschrauber und Marschflugkörper. Die Einsatzreichweite des Raketenabwehrsystems S-500 beträgt im Radius über 600 km.

rupert Offline



Beiträge: 12
Punkte: 24

15.04.2017 17:53
#10 RE: Entwicklungen antworten

Die neue russische Antischiffs-Rakete Zirkon soll Medienberichten zufolge bei einem Test die achtfache Schallgeschwindigkeit (Mach 8, ca. 9888 km/h) erreicht haben.
Mit den Zirkon-Hyperschallraketen sollen die russischen Atom-U-Boote der neuen Klasse Husky bestückt werden. Die Rakete wird seit einem Jahr getestet. Ihre Geschwindigkeit wurde zuerst mit 5 bis 6 Mach (6150-7350 km/h) angegeben. Selbst mit dieser Geschwindigkeit bräuchte eine Rakete dieses Typs nur wenige Minuten, um ihr Ziel in jeder Region der Welt zu erreichen. Gegenwärtig erreichen die schnellsten Raketen etwa 3 Mach.

Joachim Witt Offline



Beiträge: 8
Punkte: 8

19.04.2017 20:48
#11 RE: Entwicklungen antworten

Der russische Hightech-Panzer Armata soll demnächst taktische Atomwaffen tragen und abfeuern können lernen, schreibt das Nachrichtenmagazin „The Diplomat“ unter Berufung auf nicht genannte Quellen.

Bormann Offline



Beiträge: 13
Punkte: 17

26.04.2017 18:54
#12 RE: Entwicklungen antworten

Bewaffnete Eisbrecher
Vor dem Hintergrund der Bedrohung durch weitreichende US-Marschflugkörper wurde beschlossen, auch bewaffnete Patrouillenschiffe der Eisklasse zu bauen – im Rahmen des Projekts 23550. Sie sollen in der Lage sein, nicht nur eine 1,5 dicke Eisschicht zu überwinden, sondern auch see-, küsten- und sogar luftgestützte Ziele unter Beschuss zu nehmen. Das erste Schiff „Iwan Papanin“ ist voraussichtlich 114 Meter lang und fähig, auch als Schlepper zum Einsatz zu kommen. Neben zwei elektrohydraulischen Kränen bekommt es auch Geschütze und Raketen.

Geplant ist dabei eine digital gelenkte Maschinenkanone des Typs AK-176MA. Die bei diesem Waffensystem verwendete Tarnkappentechnik soll das Schiff für Radare wenig auffällig machen. Als Munition dienen 76-mm-Projektile – 125 davon können pro Minute abgefeuert werden. Ihre Reichweite gegen Ziele auf See und an Land beträgt 16 Kilometer.
Im hinteren Teil des Schiffes, so der Bericht weiter, sollen sich außerdem zwei 20-Fuß-Container mit Raketen-Startvorrichtungen befinden. Es geht dabei entweder um Marschflugkörper des Typs Kalibr-NK oder um eine Modifikation des Seezielflugkörpers Kh-35.
Die Marine rechnet demnächst mit vier Eisbrechern des Projekts 21180 und mit zwei Mehrzweck-Patrouillenschiffen des Projekts 23550.

Viktor Offline




Beiträge: 19
Punkte: 23

03.05.2017 21:15
#13 RE: Entwicklungen antworten

Das neue russische Jagdflugzeug T-50 bekommt einem Zeitungsbericht zufolge den taktischen Seezielflugkörper Kh-35UE. Dieser ist in der Lage, nicht nur Kriegsschiffe, sondern auch Ziele an Land zu zerstören. Für gegnerische Radare ist er schwer aufzuspüren. Die T-50 wird damit laut Experten zu einem Mehrzweck-Kampfjet.
Die Tageszeitung „Iswestija“ zitiert am Mittwoch einen Sprecher der russischen Tactical Missiles Corporation mit den Worten, der Seezielflugkörper Kh-35UE sei als Teil der T-50-Bewaffnung getestet worden. Nun seien die Tests zu Ende gegangen.

Neumond Offline



Beiträge: 5
Punkte: 5

05.06.2017 17:30
#14 RE: Entwicklungen antworten

Der stärkste Granatwerfer der Welt ist in Russland:
https://de.sputniknews.com/technik/20170...ional-interest/

Raduga Offline



Beiträge: 12
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13.06.2017 21:17
#15 RE: Entwicklungen antworten

Im Rahmen des Syrien-Einsatzes der Luft- und Weltraumtruppen Russlands sind gleich mehrere Entwicklungen der russischen Korporation „Taktische Raketenrüstungen“ erstmals eingesetzt worden. Der Experte Wladimir Tutschkow reflektierte und kalkulierte, welche Waffen Russland in eine höhere „Liga“ führen könnten.

Vor allem erwähnte Tutschkow in diesem Zusammenhang die Luft-Boden-Rakete Ch-101 mit der weltweit größten Reichweite (5.500 Kilometer) – mit ihr werden strategische Bomber Tu-95MS und Tu-160 ausgerüstet. Dabei liegt die maximale Abweichung vom Ziel bei nur fünf bis sechs Metern. Wenn man bedenkt, dass der Sprengkopf 410 Kilogramm schwer ist, kann man bei solch einer Lappalie ein Auge zudrücken. Und die Modifikation Ch-102 kann einen Atomgefechtskopf mit einer Sprengkraft von 450 Kilotonnen tragen.
Eine solche Schusspräzision wurde dank zwei effizienten Mechanismen zur Flugbahnkorrektur – GLONASS und des optisch-elektronischen Zielsuchkopfes – erreicht.

Die Ch-101 ist der amerikanischen AGM-86D, der besten Nato-Langstreckenrakete, wesentlich überlegen, die nur einen schwereren Sprengkopf (540 Kilogramm) hat. Auch die Abweichung vom Ziel liegt bei nur drei Metern, doch das hat keine praktische Bedeutung. Dafür liegt die Reichweite der AGM-86D bei nur 1.200 Kilometern. Auch ihr Radarquerschnitt beträgt 0,1 Quadratmeter (gegenüber 0,01 Quadratmetern bei der Ch-101).
Ch-35UE ist die jüngste Modifikation der Anti-Schiffsrakete Ch-35, die 2003 in die Bewaffnung der russischen Kriegsmarine aufgenommen wurde. Die neue Modifikation hat eine doppelt so große (260 gegenüber 130 Kilometern) Reichweite und kann sowohl von Schiffen, Flugzeugen und Küstenwachkomplexen eingesetzt werden.

Die Ch-35UE hat viel bessere Möglichkeiten zum Durchbruch der gegnerischen Raketenabwehr. Früher konnte der Zielsuchkopf das Ziel aus einer Entfernung von 20 Kilometern orten – jetzt von 50 Kilometern. Dabei kann die Rakete in einer Höhe von zehn bis 15 Metern fliegen, wobei die Flughöhe unmittelbar vor dem Ziel je nach dem Wellengang auf drei bis vier Meter gesenkt werden kann.

Bei Computertests wurde festgestellt, dass die neue russische Rakete zudem bessere Durchbruchseigenschaften als die US-Rakete Harpoon hat. Im Durchschnitt kann nur eine von acht Harpoon-Raketen und eine von vier Ch-35UE-Raketen ihr Ziel erreichen.

Im vorigen Jahr wurde auch die vom Konstruktionsbüro „Raduga“ entwickelte Ch-32-Rakete in die Bewaffnung eingeführt. Ihre wahren Eigenschaften sind streng vertraulich, und darüber wird viel spekuliert. Laut einigen Quellen kann sie eine Geschwindigkeit von 4.000 km/h erreichen. Das sind fast vier Mach-Zahlen – ein Rekord für alle Marschflugkörper der Welt.
Die Korporation „Taktische Raketenrüstungen“ entwickelt auch Unterwasserraketen. So wird vom Forschungsbetrieb „Region“ die Unterwasserrakete „Chischtschnik“ („Predator“) entwickelt, deren Geschwindigkeit vermutlich mehrere hundert km/h erreichen kann. In Sowjetzeiten wurden bereits Torpedos „Schkwal“ serienmäßig entwickelt, die 370 km/h erreichten. Ein solches Tempo kann dank dem Hohlraumeffekt erreicht werden: Das Torpedo bewegt sich etwa wie innerhalb einer Luftblase, die dank einem Dampfgenerator in seinem Vorderteil entsteht.
Der Forschungs- und Produktionsbetrieb „Maschinenbau“ entwickelt zwei Raketen, die Hyperschallgeschwindigkeit erreichen können. Schon bis 2020 könnten sie in die Bewaffnung eingeführt werden.
Konkret handelt es sich dabei um die Schiffsrakete „Zirkon“, die eine Geschwindigkeit von sechs bis sieben Mach-Zahlen erreicht, und um das „Produkt 4202“, dessen Geschwindigkeit bis zwölf Mach-Zahlen erreicht werden kann. Bei dem „Produkt 4202“ geht es um den trennbaren Kampfblock des neusten Marschflugkörpers „Sarmat“. Vermutlich werden diese Raketen je drei solche Blöcke tragen. Sowohl „Zirkon“ als auch das „Produkt 4202“ ist für Luftabwehrsysteme unerreichbar, und zwar nicht nur wegen ihrer Hyperschallgeschwindigkeit, sondern auch ihrer enormen Manövrierfähigkeit.

https://de.sputniknews.com/technik/20170...-in-neuer-Liga/

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