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Dieses Thema hat 8 Antworten
und wurde 135 mal aufgerufen
 Regionales
Geisterjäger Offline




Beiträge: 5
Punkte: 32

28.10.2016 14:02
Regio-News antworten

Moskau-Berlin – mit dem Zug fast wie im Flug

Ab dem 17. Dezember wird die Bahnstrecke zwischen Moskau und Berlin um etwa sechs Stunden schneller, wie die Russischen Eisenbahnen AG (RZD) auf ihrer Webseite mitteilt. Noch vor Weihnachten und Jahreswechsel sollen hier Talgo-Hochgeschwindigkeitszüge eingesetzt werden können.

Die Swift-Züge werden dann zweimal pro Woche – am Samstag und Sonntag – um 13.05 Uhr Ortszeit aus Moskau in die deutsche Hauptstadt aufbrechen. Von Berlin aus startet die Reise jeweils um 18.50 Uhr. Die 1898 Kilometer lange Strecke dauert dann nur noch 18 Stunden.

Der Zug wird über Smolensk, Minsk, Brest, Warschau, Poznan und Frankfurt/Oder fahren.

Und wer dort mitfährt wird feststellen, selbst die Zugebegleiterinnen sind Top. Dagegen sehen die meisten Frauen der Deutschen Bahn wie aus dem letzten Jahrhundert aus. Selbst bei Service und Freundlichkeit übertreffen die Russen die Deutsche Bahn um Lichtjahre.

Berlin Berlin Offline



Beiträge: 31
Punkte: 47

28.11.2016 21:36
#2 RE: Regio-News antworten

Generalstaatsanwalt zweifelt an geplanter Kreisstruktur

Potsdam (MOZ) Brandenburgs Generalstaatsanwalt Erardo Rautenberg reiht sich in die Kritikerschar der geplanten Kreisreform ein. Grundsätzlich ist der Jurist nicht gegen eine Neugliederung. Die könne man durchaus begründen, erklärte der Sozialdemokrat im Gespräch mit dieser Zeitung. Allerdings hätte er erwartet, dass sich die neuen Landkreise innerhalb der jetzigen vier Polizeidirektionen bewegen würden. Das, was Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) und Finanzminister Christian Görke (Linke) im September als Vorschlag auf den Tisch gelegt haben, hätte laut Rautenberg weitgehende Folgen für Polizei und Staatsanwaltschaft.
Mit der Zusammenlegung von Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald würden zwei Kreise fusionieren, die verschiedenen Polizeidirektionen und Landgerichtsbezirken angehören. Letzteres bestimmt auch die Struktur der Staatsanwaltschaften im Land.
Rautenberg geht davon aus, dass bei der Umsetzung einer solchen Reform auch die Polizeiverwaltung neu strukturiert werden müsse. Jede Polizeireform habe in der Vergangenheit aber zu einer Periode der Verunsicherung geführt und Folgen für die Verbrechensbekämpfung gehabt, gibt der Generalstaatsanwalt zu bedenken. Die Übereinstimmung der Strukturen von Staatsanwaltschaft und Polizei habe sich bei der Verbrechensbekämpfung bewährt, sagte er.
Allerdings war im Norden Brandenburgs bereits bei der letzten Polizeireform in der Uckermark eine Struktur geschaffen worden, bei der die Einsatzgebiete von Polizei und Staatsanwaltschaften auseinanderklaffen. Die Uckermark gehört inzwischen zum Landgerichtsbezirk Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) aber weiterhin zur Polizeidirektion Ost in Frankfurt (Oder). Es ist unklar, ob diese Widersprüche bei der geplanten Fusion der Landkreise Uckermark und Barnim bereinigt werden sollten.
Der rechtspolitische Sprecher der CDU, Danny Eichelbaum geht davon aus, dass nach der Kreisreform nicht nur eine Polizeireform folgen wird, sondern auch eine Reform der Landgerichtsbezirke. Er befürchtet, dass künftig nur noch drei statt vier erhalten bleiben.

Beule Offline



Beiträge: 19
Punkte: 27

10.02.2017 21:25
#3 RE: Regio-News antworten

Etwa 400000 Autofahrer, die 2016 auf der A3 am Kreuz Heumar geblitzt wurden, erhalten ihr Geld zurück.
Sie müssen für die Erstattung ein Online -Formular ausfüllen.
Am Ende einer Baustelle fehlte ein entsprechendes weiterführendes Tempolimit Schild.
Eine Klage gegen den Gebührenbescheid war erfolgreich.

Immer wieder versucht die Polizei solche Abzocke. Es lohnt sich oft der Gang zum Gericht.

Jupp Offline




Beiträge: 14
Punkte: 14

10.02.2017 21:29
#4 RE: Regio-News antworten

Da hat wohl der Ausschalter geklemmt. Fast Halbe Million abgezockter Autofahrer. So etwas sollte auch zu rechtlichen Konsequenzen für die Polizeibeamten führen.

Lichtblau Offline



Beiträge: 3
Punkte: 3

10.02.2017 21:31
#5 RE: Regio-News antworten

Interssante Rechtskonstellation.
Dazu sind bereits Gerichtsentscbeidungen gefallen. Die besagen, bei Geschwindungskeitsbegrenzung über längere Stecken sind die Gebotsschilder in angemessenem Abstand zu widerholen. Fehlt diese Widerholung, kann der Autofahrer von einer zwischenzeitlichen Aufhebung der Geschwindigkeitbegrenzung auszugehen.
Daher finden wir im laufenden Fagrbetrieb auf Autobahnen oft, dass im Bereich von Arbeitsorten der Autobahnmeistereien ( Bsp. am Mittelstreifen) die Baustelle ausgezeichnet ist samt Geschwindigkeitsbegrenzung -100 oder 80 km/h- und am offenbaren Ende der Baustelle automatisch und ohne Aufhebungsschild wieder volle Fahr erfolgen kann.

Wenn damit im Fall der A3 auf 60 km/h reduziert wird und nach der Baustelle bis zur nächsten (nahen) Baustelle auf 80 km/h reguliert werden soll, dann sollte das auch per Schild ausgewiesen sein. Ansonsten gilt vorgenanntes und kein Blitzerauto kann dann rechtsgültige Massenfotos produzieren.

Jens Offline



Beiträge: 51
Punkte: 55

15.02.2017 22:17
#6 RE: Regio-News antworten

Eine scharfe Drei-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist unentdeckt quer durch Deutschland transportiert worden - in einem Haufen Erde.
Arbeiter entdeckten die Munition am Mittwoch in einer Recyclingfirma im sächsischen Deutzen. Sie hatten die Erde gesiebt, die aus Köln in die Firma geliefert worden war, wie die Polizeidirektion Leipzig mitteilte.

Mein Gedanke dabei, warum wird Erde vom Köln bis Sachsen zum Recycling transportiert. Wo auf der Transportstrecke gut 1000 derartige Firmen näher an Köln liegen ?
Irgendwie fehlt dabei doch jeder ökonomischer Sinn.

Doc Foster ( Gast )
Beiträge:

01.05.2017 13:59
#7 RE: Regio-News antworten

Swinetunnel
Großer Bahnhof im polnischen Swinemünde (Świnoujście) auf Usedom: Dort haben Vertreter der Stadt und der Warschauer Regierung am Freitag die Finanzierung des geplanten Swinetunnels besiegelt. Der rund 1,5 Kilometer lange Autotunnel soll die vom Fluss Swine getrennten Ostseeinseln Usedom und Wollin verbinden. Zwei Verträge zur Finanzierung des Projekts wurden unterzeichnet. Die EU hatte bereits eine Förderung des rund 225 Millionen Euro teuren Projekts zugesagt. 15 Prozent der Baukosten übernimmt die Stadt Swinemünde.
Noch pendeln Fähren zwischen Wollin und Usedom, ab 2022 sollen Autos durch den geplanten Tunnel rollen.

Denn, die polnische Seite beginnt die deutsche Seite abzugängen. Der Wirtschftsboom hält an.
Boomtown auf einer Insel
Das Geld kommt unter anderem aus den Steuereinnahmen durch den neuen Gashafen. Denn die 41.000-Einwohner-Stadt direkt an der Grenze zu Deutschland floriert. Sie investiert kräftig in ihre Infrastruktur: ein Flüssiggas-Terminal wurde kürzlich in Betrieb genommen, im Kurviertel entstehen moderne Hotels und der Übersee-Hafen soll in naher Zukunft vergrößert werden. Spätestens Anfang 2022 sollen unter der Swine die Autos rollen. Die derzeit noch pendelnden Stadtfähren gehören dann der Vergangenheit an.

Verkehrsprobleme werden nur auf deutscher Seite befürchtet.

"Das ist eine Stadt, die extrem prosperiert, in allen Bereichen", sagt auch der Verkehrsexperte und Chef der Usedomer Bäderbahn, Jörgen Boße. "Auch ohne Tunnel kann man schon sagen, dass wir zunehmend Verkehrsprobleme bekommen werden durch das starke Wachstum der Stadt", ist sich Boße sicher. Es gibt Befürchtungen, dass dann gerade in den Sommermonaten noch mehr Autos die Bundesstraßen der Insel verstopfen könnten.

Gutachten in Arbeit
Seit mehr als einem Jahr laufen Untersuchungen darüber, welche Auswirkungen der Tunnel auf den Usedomer Straßenverkehr haben wird. Das Gutachten lässt aber noch auf sich warten. Interessenvertreter der Wirtschaft befürworten dagegen das Projekt und fordern eine leistungsfähige Anbindung Usedoms auf deutscher Seite.
Die bisherige Anbindung auf deutscher Seite im Süden der Insel Usedom zur Autobahn 20 Lübeck-Stettin (Szczecin) über die Bundesstraße 199 bei Anklam reiche nicht aus.
Man müsse auch sehen, dass der größte Teil der Einwohner Usedoms in Swinemünde lebe, sagte Haasch und appellierte an das Zusammengehörigkeitsgefühl beider Seiten. Von den rund 76.000 Einwohnern Usedoms leben rund 41.000 in Swinemünde.
Eben die Einheit Europas. Das große Ziel hier am kleinen Projekt Usedom.

Friedrich Offline



Beiträge: 26
Punkte: 30

06.05.2017 23:10
#8 RE: Regio-News antworten

Hauptbahnhof Köln

Nach Polizeiangaben wollten Beamte der Bundespolizei am Montag einen stark angetrunkenen Mann kontrollieren, der zuvor offenbar grundlos in einer S-Bahn die Notbremse gezogen hatte. Die Polizisten nahmen ihn mit zur Wache, um seine Personalien aufzunehmen.
Dort sei der 30-Jährige in einem unbeobachteten Moment auf einen Stuhl gestiegen und habe einen Sprinkler aus der Decke gerissen. Daraufhin löste die Anlage im gesamten Erdgeschoss aus. Erst mehrere Minuten später gelang es den Beamten, die Anlage abzustellen.
Dabei wurden die Räume der Wache teilweise so stark beschädigt, dass sie vorübergehend nicht mehr genutzt werden können. Die Polizisten müssen nun für mehrere Wochen in Container auf dem Bahnhofsvorplatz umziehen.
Die Wache muss nun voll saniert werden. Es müssen Wände rausgerissen und Fußböden erneuert werden. Die Renovierungsarbeiten würden mindestens acht Wochen dauern.

Dumm gelaufen.

Paulus Offline



Beiträge: 16
Punkte: 20

02.11.2017 14:33
#9 RE: Regio-News antworten

Zitat von Luchelch
Brandenburg

Im Land Brandenburg will eine Regierung ROT-ROT eine Kreisreform die derzeit so richtig viele nicht mehr wollen. Das beginnt schon mit den Erfahrungen aus den Kreisgebietsreformen in MeckPom und Sachsen, wo nach Umsetzung weder das Finanzplus (Einsparung) noch die Verwaltungfsreform erfüllt wurden. Land Brandenburg will auch kreisfreie Großstädte eingemeinden. Aber sehen wie als Bsp. Greifswald in Meckpom. Einst kreisfrei und mit vollen Kassen ist die Stadt nun mit maroden Kassen Kreisstadt eines kurz vor der Pleite stehenden Großkreises ( von kurz vor Stralsund bis hinter Pasewalk an Grenze zur Uckermark).
Jetzt war dazu SPD-Klausurtagung in Neuhardenberg. Ergebnis, die Regierung fände im Landtag keine Mehrheit wegen zu vieler Abweichler unter den Landtagsabgeordneten der SPD.
Dann folgte die Erpressung. MP Woidke drohte mit seinem Rücktritt und Neuwahlen und dann mit Wahlgewinn der AfD.
Darauf knickten die Abweichler ein. Sie werden zur Abstimmung im November für die Kreisgebietsreform stimmen.
Was sind das nur für Abgeordnete ? Die sich erst auf den Wählerauftrag berufen und nach der Erpressung galt die Parteiräson mehr ?
Eine Kreisgebietsreform die mit Erpressung gegen den Wählerwillen durchgepeitscht wird.
Wenn die brandenburgische AfD schlau ist, kann sie allein aus diesem Umstand die nächste Landtagswahl mit sicherem Vorsprung gewinnen.



Im Osten geht die Sonne nicht nur auf, sondern derzeit auch unter.
Wie @Luchelch beschreibt, der MP drohte mit Rücktritt wenn er seinen Willen nicht bekommt. Aber die Tage danach erhielten einen irren Selbstlauf.
Weil eine Kommunalkonferenz der Landräte und Bürgermeister des Landes folgte. Aus dem eine Resolution zur Verschiebung der Kreisgebietsreform per Brief an die Landesregierung ging. Wenige Tage darauf meldete sich Alt-MP Stolpe in der Sache zu Wort und er befürworte die Verschiebung der "Reform" wegen handwerklicher und kommunikativer Fehler.
Nun trat gestern ein getriebener MP Woitke auf einem Parkplatz in der Prignitz vor die Presse: Ja- die Kreisgebietsreform wird verschoben und die Vorlage für November aus dem Landtag zurück gezogen.
Der Gegenwind war zu stark und Woitke eigentlich zu blass.

Prompt folgte der Rücktritt von Landes-SPD Generalsekretärin Geywitz.
Schon gestern wurden die Stimmen nach Rücktritt des angeschlagenen MP Woitke immer lauter. Mal ehrlich, vermissen wird diese farblose Gestalt keiner.
Mit dem MP sollte dann auch eine Regierungsumbildung folgen. Einfach um die anderen Supernieten auch zu entsorgen. Zum Glück gibt es fähige Politiker wie Christofers von den Linken, denen auch das Volk ein herumreißen des Steuers noch zutraut.
Landrat Gernot Schmidt aus MOL wird schon als neuer MP gehandelt.

Im Kleingedruckten kommt dann: verschoben bis nach Landtagswahl 2019.
Ach nee, da liegt der Hase im Pfeffer. Sie (SPD) haben Angst um Wahlschlappe bei der Landtagswahl, wenn sie jetzt kurz vorher die ungeliebte Kreisgebietsreform durchpeitschen.

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