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Dieses Thema hat 30 Antworten
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 Forum zu LSK
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Andy Offline




Beiträge: 224
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02.11.2016 22:47
Objekt 5020 - Ladeburg 5 antworten

Andy schrieb:
Bei der Ausstattung des Objektes 5020 in der Nähe von Wandlitz/Bernau war das NFWL 14 natürlich auch dabei. Im Rahmen der Vorbereitung lief alles unter verschiedenen Namen Burkshof, Burgsdorf ...

Installiert wurde folgende Technik:

Im Tower: Flugfunkstation R-831, Flugfunkstation R-809 für K21 Funk, Funkfeuerüberwachungsempfänger EFÜ 01, 2x Drahtmagnetbandgerät MN 61, Wolkenhöhenmesser, Windmesser. Alles natürlich + der zugehörigen Pulte mit Dienstverbindungsgeräten und der Bedienkassetten für die Technik in der Kanzel.

Flugfeld: 2x Landescheinwerfer APM 90 stat. und fernschwenkbar, 1 Swetlutschka, Bahnbefeuerung mit R-15 Leuchten, Markierung des Landeweges mit MLOK Scheinwerfern, Windsack, Landekreuz

1000 m Punkt: 1x Funkfeuerkomplex APR 8, Marker MRM-70, 1x Codeleuchtfeuer KNS 4p, 1x Funkempfänger R870 für K 21 Funk, Feldfernsprecher FF 63, Netzersatzanlage
Die Antennenanlage des Funkfeuers wurde in 20 m Höhe montiert. Der 1000 m Punkt war von einer HSA umgeben. Die Fernbedienung erfolgte hier nicht üüer FCS 421, sondern über ein Kabel mit vielen DA.

Weiterhin vorhanden war noch ein Ersatztower auf einem MLOK Anhänger. Gebaut würde dieser durch das NR 14 (??).

Bis die Technik durch NVA Personal übernommen und gewartet wurde, erfolgte das durch unsere Dienststelle.

So geheimnisvoll wie der Platz aufgebaut wurde, wurde dieser von uns wieder abgebaut. Es müsste der Dezember 1989 oder Januar 1990 gewesen sein.

Dan000 Offline



Beiträge: 20
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02.11.2016 23:07
#2 RE: Objekt 5020 - Ladeburg 5 antworten

Ein Krux an der Sache 5020. In anderen Foren viel diskutiert-- von Usern die von damals nichts wissen oder kaum etwas wissen und die Bezeichnung "Ladeburg-5"
auch nicht kannten. Dabei gibt es immer noch genug Ehemalige die damals mit Ladeburg-5 zu tuen hatten.
Melde-und Kurierzentrale. Noch immer besteht dazu eierei.
Dabei so einfach. Nehmen wir einen Vergleich. Führungsstelle MDI Freudenberg verfügte über eine Melde-und Kuriersttelle bei Gielsdorf = Objekt Heidekrug.
Jede Person die zur FüST MDI wollte meldete sich im Objekt Heidekrug und wurde dann ggf. zum Ort der Füst begleitet.
Jede Post an die Füst MDI egal ob postsalisch oder Kurier ging erst zum Objekt Heidekrug und von dort erfolgte sortierung und Weiterleitung. Jeder Kurier fuhr Objekt Heidekrug an....

Nichts weiter war die Melde-und Kurierstelle 5020. Mit den gleichen Prozederes wie oben beschrieben.

Landeplatz Ladeburg-5 war notwendig für jegliche Versorgung von 5001,5002,5012..... Personentransporte erfolgten im Krieg per Hubschrauber. Denn due Straßen waren mit Truppen und Kriegsgerät verstopft. Leidige Erfahrungen dazu entstanden zur Genüge im Frieden wenn die Freunde rollten. Dann standen auch Minister , Generale und Politiker am sowjet. Regulierer und kamen nicht weiter.

Das Gerede über Hauptaufgabe der Evakuierung von Wandlitz ist unausgegorene Fiktion. Vorgesehen war aber der Transport dieser Personen. Wegen der Gründe wie vorgenannt.

Thomas Offline



Beiträge: 34
Punkte: 46

02.11.2016 23:09
#3 RE: Objekt 5020 - Ladeburg 5 antworten

Andy-Du bist ziemlich umfassend informiert. Bist du zu diesem Detail sicher ? Es könnte auch eine OSA - Objekt Sicherungsanlage -gewesen sein.

Andy Offline




Beiträge: 224
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02.11.2016 23:11
#4 RE: Objekt 5020 - Ladeburg 5 antworten

Andy schrieb:
Da bin ich mir zu 100% sicher. Vor jedem betreten erlebten wir die Prozedur herunterfahren, erden etc. mit. In einem kleinen Häuschen nach der ersten Umzäunung befand sich der Schaltkasten mit der KV Anzeige ....

Ein gutes Bild ist unter http://www.blauermel.de/b_nmp281.html ganz unten zu sehen.
Erinnerung macht auch das mittlere Bild in der zweiten Reihe von oben. Die Ausführung von Antennenzuleitung und zu den Gegengewichten war im SBW sehr ungünstig gelöst. Diese verlief über eine längere Entfernung relativ dicht und parallel zueinander. Folge waren Reichweiteverluste des Funkfeuers.
Deshalb wurden von uns in der Bunkerdecke direkt über dem Sender neue Antennen- und Gegengewichtsausführungen geschaffen. Um alles "abzudichten" wurde eine Abdeckung mit Durchführungsisolatoren darüber gesetzt (s. ober erwähntes Bild).
In der Literatur wird zum NMP des Objektes 5020 obskures geschrieben. So von einer Antennenanlage mit Funkfeuersendern von 1 Kw (dann müssten allerdings Funkfeuer APR 7 im SBW gestanden haben). Die Antennenanlage des Funkfeuers ist kein Hinweis auf die verwendete Sendeleistung, da diese für die schwächeren PAR 8 / APR 8 und die in der Sendeleistung stärkeren APR 7 gleich war. Das der NMP verspätet gegenüber dem sonstigen Objekt fertiggestellt und ausgestattet wurde, entspricht auch nicht den Tatsachen. Die nachrichtentechnische Ausstattung von NMP, Flugfeld und Tower erfolgte zu einem Zeitpunkt. Erst danach erfolgte der erste Hubschrauberanflug und die offizielle Übergabe. Der Bau der Gebäude, Bunker, Landebahn etc. erfolgte durch den VEB Spezialbau Bernau.
Richtig ist wohl das der NMP als letztes Bauwerk errichtet wurde. Bei unserem eintreffen zum Einbau der Technik war die Farbe noch frisch und die Umzäunung noch nicht fertiggestellt. Die Masten für die Funkfeuerantenne waren auch noch nicht gesetzt.

Bestimmte Dinge vergisst man einfach nicht - ich glaube eine PAR 8, APR 7/8 oder PAR 10 stimme ich heute noch in kurzer Zeit ab ...

Frank1 Offline



Beiträge: 332
Punkte: 398

02.11.2016 23:13
#5 RE: Objekt 5020 - Ladeburg 5 antworten

ja, das war nur eine Frage. Weil wir uns darüber woanders unterhalten hatten. Es ist ja alles weg da. War das da im Bereich der 5020 die einzigste HSA ?

Es gibt übrigens BStU-Dokumente zu den Inventarlisten da, die kann ich hier aber aus rechtlichen Gründen nicht posten. Da gibt es zu dir keine Unterschiede, höchstens Ergänzungen.

Andy Offline




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02.11.2016 23:14
#6 RE: Objekt 5020 - Ladeburg 5 antworten

Andy schrieb:
Das dies die einzige HSA im Objekt 5020 war, ist sicher. So groß war das Gelände nicht und wir waren neugierig ...

Hinsichtlich der Flugtechnischen Ausstattung müsste sich dort noch ein Lichtlandemittel mir unbekannter Art für Hubschrauber befunden haben. Es befand sich im Landepfad, etwa 100 m vor Beginn der Platzfläche. Dessen Existenz sahen wir erst bei einem späteren Aufenthalt vor Ort. Dabei soll es sich um ein NSW Gerät gehandelt haben. Das ist aber nur Saga. Genau wie das gegen "feindliche Landungen" Stahlseile über das Flugfeld gespannt wurden ...

Funkorter Offline




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02.11.2016 23:17
#7 RE: Objekt 5020 - Ladeburg 5 antworten

Ja, du meinst sicher »

1 x Gleitwinkelfeuer "PLASI"

PLASI war eine blinkende Befeuerungsanlage - reine NSW-Technik. Einsatz auf unter 200m Anflugzone. Der (Haupt-(?))Grund dafür » Beim TG-44 (Marxwalde) wurde ständig eine MI-8 (nicht Salonvariante) auf Abruf-Bereitschaft für die 5020 vorgehalten.

Kurier Offline



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02.11.2016 23:19
#8 RE: Objekt 5020 - Ladeburg 5 antworten

Das war der Hubi für den Kurierdienst. Den leisteten für GKdos bewaffnete Offiziere.

Andy Offline




Beiträge: 224
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02.11.2016 23:21
#9 RE: Objekt 5020 - Ladeburg 5 antworten

Andy schrieb:
Super - das war es garantiert ... diese Anlage war dann leider beim Abbau aller anderen Komponenten durch uns schon wieder verschwunden

Funkorter Offline




Beiträge: 60
Punkte: 96

02.11.2016 23:23
#10 RE: Objekt 5020 - Ladeburg 5 antworten

FF02 schrieb:
ff02
Hallo zusammen,

also, so langsam macht mir das NFWL-14 Angst!
Was auch immer irgendwo gebaut wurde, die genannte Institution war schon da, bzw. war beteiligt... :shock: :shock:

Selbst bei dem "sehr geheimen" Hubschrauberlandeplatz nördlich von Bernau, also auch.

Das Thema ist hoch interessant, weil kaum (keine) Informationen dazu bekannt waren.
@Frank hat es ja schon angesprochen, daß in einem Nachbarforum, zu diesem Thema, bereits diskutiert wurde.
Zu der dort veröffentlichten "Inventarliste" fällt mir, zu den Infos die @Andy präsentiert hat, ein Unterschied auf.
Die schon erwähnte BStU-Akte nennt als Codeleuchtfeuer den Typ KNS4U inclusive Steuerschrank.

Zu den Antennen ist zu lesen: 1 Antennensystem APR-8 (ich denke mal das es sich hierbei um die bekannte T-Antenne mit 3 horizontalen Drähten gehandelt hat). @Andy Du schreibst, daß die Aufbauhöhe der Antenne 20 m betrug. Ist das für ein Nahfunkfeuer nicht etwas hoch. Aus Sicherheitsgründen (Anflug) waren doch identische Anlagen auf dieser Position mit nur 5-Meter-Masten ausgestattet.
Weiter ist in der genannten Akte von einer "Havarieantenne APR-8" die Rede. Wie sah die aus?

@Andy, zum Thema Gegengewichte hast Du ja schon etwas gesagt. War das Drahtnetz ober- oder unterirdisch am Standort entfaltet? Ich vermute mal letzteres...

Ich bin so schön beim Fragen gerade. Nun noch Infos zum Funkrufnamen, Kennung und Frequenz des Funkfeuers.
Ich weiß, da wird mir keiner helfen können... :lol:

Als Funkrufnamen kursieren jedenfalls die beiden Begriffe "Ladeberg-5" oder "Landeplatz 05". Ein militärischer Funkrufname (von dem sich die Kennung des Funkfeuers in der Regel ableitete) sah aber anders aus....

Andy Offline




Beiträge: 224
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02.11.2016 23:26
#11 RE: Objekt 5020 - Ladeburg 5 antworten

Andy schrieb:
Klar waren wir überall ... nur nicht jeder und der eine hier und der andere dort.

Wegen des Codeleuchtfeuers bin ich mir nicht zu 100% sicher. Ich habe die Erinnerung des es sich um ein aus einem Kfz ausgerüstetem Codeleuchtfeuer handelte. Damit müsste es ein KNS 4P gewesen sein, welches sich durch den Ausbau in KNS 4U verwandelt hat ... ich hoffe das ich den Gebrauch der Buchstaben P und U noch richtig im Kopf habe. Korrigiert mich bitte ... was ich hier schreibe kommt alles aus dem Kopf.

Das Antennensystem APR 8 ist das bekannte Antennensystem. Die 70 m lange 3 fach T-Antenne. Hier im Objekt 5020 war diese zwischen 20 m hohen Stahlmasten gespannt. Betr. der 20 m Höhe war man auf max. Reichweite bedacht. Ich hatte selbst zu Probezwecken eine 5 m Variante errichten lassen. Damit durfte ich "wegtreten" und wir haben die 20 m Variante aus den russischen Steckmasten erstellt. Das wurde dann später die Havarieantenne.
Bei der Havarienatenne handelte es sich also um die original mitgelieferte russische Antenne. Also zwei 20 m hohe Steckmaste. Genau wie diese auch bei den mobilen PAR 8, PAR 10 verwendet wurde. Eingelagert war diese in einem Nebenraum des NMP.

Die 20 m hohen abgespannten Stahlmasten wurden etwas später aufgestellt. Hießen diese WS 70
Als Gegengewichte wurde die originalen überirdischen verwendet. Allerdings wurden nicht die original Holzstützstäbe, sondern Beton- (Zauns)pfähle zum befestigen genutzt. Vieles war uns unverständlich und sollte billig sein. Damit aber störanfälliger ...
Z. B. wurden auch die Funkantennen der GDFL an einem am Gebäude befestigtem Stahlrohr befestigt. Für die Wartung nur noch schwer mit absenken des gesamten Mastes erreichbar. Ein Kurbelmast hätte hier für wenig Geld mehr gebracht.

Wegen Rufnamen, Frequenz etc. bin ich jetzt allerdings überfragt. Obwohl ich es einmal eingestellt habe ... es gibt auch wenige die aus dem Bereich ehemals Chef Nachrichten - Flugsicherung befragt werden könnten ... da waren nur 2 regelmäßig vor Ort. Dazu möchte ich mich hier auch nicht auslassen.

Einige interessante Bilder zur HSA des NMP habe ich noch unter
http://www.untergrund-brandenburg.de/gal...g2_itemId=13652 gefunden.. Zu sehen ist dort das Schalthäuschen + Trafo für die HSA.

Andy Offline




Beiträge: 224
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02.11.2016 23:28
#12 RE: Objekt 5020 - Ladeburg 5 antworten

Andy schrieb:

Einige Worte wollte ich noch zum Bau sagen ...

Während der Bauzeit der Fernmelde- und Flugsicherungsanlagen lief das Baugeschehen durch den Spezialbau Bernau weiter und wir wurden auch durch dessen vor Ort befindlichen provisorischen Kantine verpflegt. Untergebracht waren wir im Tower. Als diese Kantine später geschlossen wurde, holten wir unsere Verpflegung direkt beim Spezialbau Bernau ab. Die erste Abholung erfolgte mit Spez. Kfz Werkstattwagen auf URAl - was uns eine "Rüge" einbrachte ... halt zu auffällig.

Während der Bauzeit und auch später wurde das Gelände oft von Kleinflugzeugen alliierter überflogen. Dann hieß es sich unsichtbar machen. Die Nummernschilder an den Kfz wurden immer abgedeckt oder mit einem Lappen zugebunden.

Als dann später der echte Dienstbetrieb vor Ort losging und wir vor Ort waren, erfolgte die Verpflegung in der vor Ort befindlichen Küche. Teilweise Abenbrot nach Wunsch und man konnte sich dann noch seine Flasche Radeberger mitnehmen. Irgendeiner kam dann auf die Idee Alkohol generell zu verbieten. Unsere Ankündigung dann im Abend in die nahegelegene Gaststätte Waldkater einzukehren, traf auch auf wenig Gegenliebe und das Radeberger wurde wieder freigegeben . Den Waldkater haben wir aber trotzdem noch in guter Erinnerung .

Wenn man dann bei längerem Aufenthalt lange weile bekommt, haben wir natürlich auch kleine Späße getrieben. Ach wie gut das niemand weiß ....

Anfangs wurde der NMP noch durch einen Posten bewacht, da die Umzäunung noch nicht fertig war. Im Tower konnten wir uns am Fernmeldeschrank auf die Ringleitung der Wache aufschalten. Also FF 63 daran und kurbeln ... Folge war das Posten und Wache abhoben und jeder den anderem unterstellte angerufen zu haben. Da das nicht genügte wurde dann von uns das KNS auf dem NMP per Fernbedienung gestartet. Der Wachposten rief natürlich sofort in der Wache an ... "Hier leuchtet es" - "Was leuchtet?" - "Na das Ding da oben wie ne rote Kerze" - " Was für eine Kerze, da ist keine Kerze ... ist denn da noch einer im Bunker?" - "Nein" - "Dann kann doch garnichts leuchten" - "Doch es leuchtet" ... nun haben wir das KNS ausgeschaltet und das Aggregat im NMP getartet. Neues Spiel ... klingeling "Jetzt ist da ein Motor angegangen und oben dampft es" - wir lagen flach. Erstaunlich das nie Nachfragen kamen.

Bevor die von uns installierten Anlagen vom NVA Personal übernommen wurden, mussten wir in einer Woche mehre Leute vom Mfs Stammpersonal in Bedienung und Wartung einweisen. Was diese für eine Ausbildung hatten ??? Ich glaube aber kaum das diese die Anlagen komplett zum laufen bekommen hätten.

An einen Einsatz wo die Verkabelung der Landebahn- und Rollwege repariert wurde kann ich mich auch noch erinnern. Vorher wurde auf der gesamten Fläche Rasen gemäht und Kabel geschreddert .....

Platoon Offline



Beiträge: 13
Punkte: 17

02.11.2016 23:31
#13 RE: Objekt 5020 - Ladeburg 5 antworten

Das mit den Aliierten Überflügen war ja auch noch so eine Sache. Die gleiche Maschine die auch überm Kommando in Strausberg auftauchte.

Judas Offline



Beiträge: 23
Punkte: 27

02.11.2016 23:33
#14 RE: Objekt 5020 - Ladeburg 5 antworten

Jedenfalls waren sie vorhanden und eine Grundlage bzw Recht dafür wird es gegeben haben. Ansonsten hätte man die Sache wohl anders betrachtet. Ich denke es hängt in irgendeiner Weise mit der Berliner Kontrollzone zusammen. Bis zu einer bestimmten Höhe wurde diese wie ich weiß durch die Alliierten genutzt.

Frank1 Offline



Beiträge: 332
Punkte: 398

02.11.2016 23:36
#15 RE: Objekt 5020 - Ladeburg 5 antworten

@Frank schrieb:
So ist es »

Zitat
Am 20. Oktober 1946 veröffentlichte das Flugdirektorat Regeln für die Korridore, die nur von alliierten Flugzeugen genutzt werden durften, und richtete zusätzlich die Kontrollzone Berlin mit einem Radius von 20 Meilen (~32 km) um Berlin ein. Eine maximale Flughöhe von 10000 Fuß wurde nicht förmlich vereinbart, in der Praxis aber eingehalten.

Als Mittelpunkt wurde das Gebäude des Alliierten Kontrollrates festgelegt, in dem sich die Luftsicherheitszentrale Berlin BASC - Berlin Air Safety Center - befand. Die KZB ist eine Zone, in der alle Luftfahrzeuge, die in die Zone einfliegen ... freien Flug haben. Deren Grenze lag eben haarscharf (& ausserhalb) am Kdo LSK/LV, die beiden anderen genannten Objekte waren sowieso innerhalb.

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