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Dieses Thema hat 18 Antworten
und wurde 343 mal aufgerufen
  
 SK Russland
Seiten 1 | 2
MMM Offline




Beiträge: 29
Punkte: 37

24.11.2016 23:56
Militärbezirk West antworten

Der nationalen Kommandozentrale nachgeordnet: Militärbezirk West- ( lebte 2016 neu geordnet wieder auf)
Das Kommando „West" mit Sitz in Moskau wird den Westlichen Militärbezirk leiten. Der Moskauer und der Leningrader Militärbezirk sowie die Baltische und die Nordflotte wurden in dem neuen Kommando zusammengelegt. Damit gibts wieder " Truppen in Westrichtung ".
Den neuen Kommandos werden alle Kräfte unterstellt sein, insbesondere die Marine, die Luftstreit- und die Luftabwehrkräfte, die auf dem Territorium des jeweiligen Bezirks stationiert sind. Für die Verwaltung dieser Kräfte werden vereinigte Stäbe aufgestellt.
Quasi werden von dort die Truppen in Westrichtung geführt.

Somit sind es wieder die Gegenspieler der Nato und somit der Bundeswehr.
Hmm, und dann sage einer wir haben keinen neuen Kalten Krieg.

Muenzer Offline



Beiträge: 22
Punkte: 65

25.11.2016 00:01
#2 RE: Militärbezirk West antworten

Der MB West wird als Reaktion auf Nato Aktivitäten verstärkt.
Russische Medien berichten:
Die bislang im Ural stationierte 28. selbständige motorisierte Schützenbrigade wird ins Gebiet Brjansk in Südwest-Russland verlegt.
In Klinzy wird ein der westlichen Grenze möglichst nah gelegener Stützpunkt eingerichtet. Sie soll nur etwa 60 Kilometer von der Grenze zur Ukraine und Weißrussland entfernt liegen.
Die lokalen Behörden haben bereits bestimmt, welche Grundstücke dem Truppenverband überlassen werden. Eine Lokalzeitung schrieb: „Am 1. April begann die Vorbereitung des Geländes auf die Errichtung von Kasernen, Wohnhäusern, Sportanlagen samt Schwimmbädern und Geschäften.“
Ein Vorausbat. soll bereits im Feldlager stationiert sein.

Gleichzeitig soll auch im nahen Gebiet Belgorod der Aufbau eines neuen Militärstützpunktes fortgesetzt werden. Bis zum November 2016 soll dieser abgeschlossen werden. Der Umfang der Bauarbeiten lässt vermuten, dass hier eine motorisierte Schützenbrigade untergebracht wird. Zuvor hatten verschiedene Medien mitgeteilt, dass ein Militärkomplex unweit der Stadt Walujki errichtet würde. Dort sind neun Kasernen für 3500 Militärs, ein Wohnkomplex mit mehr als 1.000 Wohnungen, ein Lazarett mit 50 Betten sowie Munitionslager geplant. Dieses Objekt liege nur 20 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.

Expertenmeinungen zufolge werden die zwei in Klinzy und Walujki unterzubringenden motorisierten Schützenbrigaden sowie die motorisierte Schützendivision in Jelnja und die Panzerdivision in Bogutschary zum Militärbezirk West gehören.

Pionier Offline



Beiträge: 10
Punkte: 14

25.11.2016 00:02
#3 RE: Militärbezirk West antworten

20. allg. Armee : deren Kommandostab war 2014 von Nischni Nowgorod nach Woronesch verlegt worden und erhielt dort ebenfalls einen neuen modernen Gefechtsstand /Bunker.

20. Armee. Die wir einst in Eberswalde hatten.

Engels Offline




Beiträge: 19
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25.11.2016 00:04
#4 RE: Militärbezirk West antworten

Ja, wir treffen "alte Bekannte" wieder.

Auf Basis der 9. motorisierten Schützenbrigade wird eine neue Division gebildet.
Ihre Einheiten befinden sich unter anderem in der Stadt Bogutschar im Süden des Gebiets Woronesch.
Basis zur Aufstellung der weiteren Division ist die ehemalige Garnison in Jelnja (Gebiet Smolensk). Diese Garnison war für einen aus Deutschland zurückgezogenen Verband und für deutsches Geld eingerichtet worden.

Viktor Offline




Beiträge: 24
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25.11.2016 00:09
#5 RE: Militärbezirk West antworten

Dieser Kommandozentrale steht auch eine neues nationale Kommandozentrale vor.
Nicht oberirdisch - wie aus dem Text den Anschein hat- sondern unterirdisch Atomfest mit Alternativzugang zum wichtigen Metro-Bahnnetz.

Zitat
Am 1. Dezember wurde die neue Kommandozentrale der russischen Armee vollständig in Betrieb genommen. Das „Gehirn“ der russischen Armee übernimmt jedoch nicht die Aufgaben des Generalstabs.

Präsident Wladimir Putin hat die neue Kommandozentrale ins Leben gerufen, um das Führungssystem der Armee zu zentralisieren sowie die Wirtschaft und das Land im Verteidigungsfall besser schützen zu können. Seit dem 28. März läuft die Zentrale bereits im Schichtbetrieb. Sie befindet sich in einem Gebäude des russischen Verteidigungsministeriums nahe der U-Bahnstation Frunsenskaja an der Moskwa. Demnächst sollen auch der Verteidigungsminister und mehrere Abteilungen dorthin umziehen.

Abschreckungsfaktor

Laut dem Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Waleri Gerassimow, dient die neue Kommandozentrale der Abschreckung. Entscheidungen könnten fortan schneller getroffen und auf feindliche Handlungen gegen Russlands territoriale Integrität könnte angemessener reagiert werden. „Das Nationale Führungszentrum für Verteidigung ist ein weiterer Faktor, der Aggressionen gegen Russland abschreckt“, so Generalstabschef Gerassimow.

Die neue Kommandozentrale ersetzt jedoch nicht den Generalstab, weil dieser für laufende, zukunftsorientierte und langfristige Planung zuständig ist. Die neue Kommandozentrale wurde geschaffen, um auf konkrete Ereignisse zeitnah reagieren zu können. Bei den strategischen Kommando-Stabsübungen „Wostok 2014“ wurde bereits deutlich, wie effizient die neue Struktur arbeitet. Nach Angaben des Leiters der operativen Hauptverwaltung des Generalstabs, Andrej Kartapolow, wurde die Lage im Osten des Landes im 24/7-Betrieb überwacht. Dabei sei deutlich zu erkennen gewesen, welche Staffel welche Aufgabe erfüllt. „Bereits jetzt kann man sagen, dass eine Struktur geschaffen wurde, um begründete und umfassend durchdachte Vorschläge für Entscheidungen auf allen Ebenen zu haben - von taktischen bis zu strategischen“, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu.
Das „Wostok 2014“-Manöver war nicht der erste Test für die neue Kommandozentrale. Kurz vor der Siegesfeier am 9. Mai überprüfte Präsident Putin das Zusammenspiel der russischen Streitkräfte. Ins Zentrum wurden die Präsidenten der OVKS-Länder eingeladen – Alexander Lukaschenko (Weißrussland), Sersch Sargsjan (Armenien), Emomali Rachmon (Turkmenistan) und Almasbek Atambajew (Kirgisien). Dabei wurden die Zuverlässigkeit der Übermittlung von Übungsbefehlen und Signalen von der Kommandozentrale zu den Einheiten der Raketen-, Weltraum- und Verteidigungstruppen und dem Fernfliegerkommando geprüft.

Superhirn mit Software Marke Eigenbau

Dank moderner Anlagen laufen in der Kommandozentrale Daten aus ganz Russland in Echtzeit zusammen. Zudem können aktuelle Lageberichte erstellt und Vorschläge für operative und strategische Entscheidungen in Friedens -und Kriegszeiten ausgearbeitet werden. „Das ist ein tief integriertes System zur Steuerung der Streitkräfte, eine Art moderne ‚Stawka‘ (Stabshauptquartier) des Obersten Befehlshabers“, sagte Schoigu zu Beginn dieses Jahres. Das System besteht aus drei Bereichen – dem System zur Führung der strategischen Nuklearkräfte, dem Zentrum für Gefechtsführung und dem Zentrum für tägliche Truppenführung. Dabei kann das diensthabende Personal in der Kommandozentrale und in den regionalen Zentralen im Krisenfall Militäreinsätze genehmigen.


Wegen den westlichen Sanktionen muss die russische Rüstungsindustrie jetzt dafür sorgen, dass die bisher importierte Militärtechnik nunmehr gleichwertig ersetzt wird. „Wir nutzen nur das Beste an Technologien aus eigener Produktion. Die gesamte Technik und Software ist zu 100 Prozent aus russischer Produktion. Kein einziges Erzeugnis wurde im Ausland hergestellt. Das ist doch ein äußerst wichtiges Element der Sicherheit“, sagte Kartapolow.

Alternative Aufgaben

Die neue Kommandozentrale wacht über die Lage im Land mit scharfem Blick und setzt dabei auf Innovationen. Sie kontrolliert Rüstungsfabriken und Lagerstätten. In 500 Objekten wurden mehr als 700 Kameras angebracht. Sechs Mal pro Tag werden die Aufnahmen der Kameras kontrolliert. Zudem werde anderen Ministerien dabei geholfen, eine geschützte Datenbank anzulegen so Schoigu.

„Für das Funktionieren des Nationalen Führungszentrums in einem einheitlichen geschützten Informationsraum wird ein Komplex entwickelt, in dem die Informationen aller Ministerien und Behörden zusammenlaufen“, so Schoigu. Laut dem Verteidigungsminister arbeiten die Führungsorgane bereits mit sich ständig aktualisierenden Informationen, die von großer Bedeutung für die Verteidigung des Landes sind. Alle zuständigen Behörden werden Zugang zu den Datenbanken haben. Somit soll das Nationale Führungszentrum für Verteidigung die Erfüllung des Rüstungsauftrags, die finanzielle und materiell-technische Versorgung, die Ausbildung des Personals, medizinische und Wohnungsversorgung sowie internationale und andere Tätigkeiten überwachen.


Doktor Offline



Beiträge: 15
Punkte: 42

25.11.2016 00:11
#6 RE: Militärbezirk West antworten

In Darstellungsmöglichkeiten der Führungsstelle des Obersten Befehlshabers bei Moskau verfügt über eine 3-fach höhere Leistungsfähigkeit wie zentrale Kommandostelle der USA.

Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen
MMM Offline




Beiträge: 29
Punkte: 37

25.11.2016 00:13
#7 RE: Militärbezirk West antworten

Inzwischen ist Stab und GS des MB West bei St.Petersburg.

Christian Offline



Beiträge: 5
Punkte: 5

09.12.2016 22:48
#8 RE: Militärbezirk West antworten

Die modernsten Mehrzweckkampfjets vom Typ Su-35S der Generation 4++ sind Anfang dieser Woche auf dem Militärflugplatz Bessowez in der russischen Teilrepublik Karelien eingetroffen. Die Maschinen werden in den Dienst des russischen Militärbezirks West gestellt.
Die Su-35S-Piloten haben mehr als 8.000 Kilometer mit Zwischenstopps zum Nachtanken auf operativen Flugplätzen des zentralen und östlichen Militärbezirkes zurückgelegt.
Auf dem Stützpunkt Bessowez wurden die Maschinen feierlich empfangen und an die 6. Luftarmee übergeben.

https://www.youtube.com/watch?v=chOeTpzXZ2k

Bock Offline



Beiträge: 14
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03.03.2017 21:42
#9 RE: Militärbezirk West antworten

In Syrien ist der russische Generalmajor Pjotr Miljuchin schwer verletzt worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Novosti liegt der General auf der Intensivstation im Moskauer Burdenko-Krankenhaus.
Miljuchin ist Ressortchef Kampfausbildung im Stab des russischen Wehrbezirks West.

Marco Offline



Beiträge: 18
Punkte: 22

10.03.2017 21:38
#10 RE: Militärbezirk West antworten

Neue Drohnen braucht das Land
Bei den Aufklärungseinheiten des zentralen Wehrbezirks in Sibirien sind die neuesten unbemannten Flugzeuge „Tachyon“ in Dienst gestellt worden, meldete der Pressedienst des Wehrbezirks am Donnerstag.
„Die neuesten unbemannten Flugzeuge „Tachyon“ sind in den Dienst der in Sibirien stationierten Aufklärungseinheiten des zentralen Wehrbezirks gestellt worden“, heißt es in der Meldung.
Die Drohnen werden im Rahmen des staatlichen Verteidigungsauftrages an die russische Armee geliefert. Die Anwendung der „Tachyon“ soll die Kampffähigkeit der Aufklärungseinheiten des zentralen Wehrbezirks erhöhen.
Die „Tachyon“ ist bestimmt für die Luftaufklärung auf Entfernungen von bis zu 40 Kilometern bei Tag und bei Nacht. Die Maschine funktioniert auch bei ungünstigen Wetterbedingungen. Auch bei einer Windgeschwindigkeit von bis zu 15 Metern pro Sekunde ist das Gerät immer noch lenkbar.
Die Drohne funktioniert einwandfrei in einer Höhe von bis zu 4.000 Metern über dem Meeresspiegel. Der Betriebstemperaturbereich beträgt zwischen minus 30 und plus 40 Grad Celsius.
Zudem kann die Drohne als Zwischensender eingesetzt werden.

Nach Insidern erfolgte der Test im Militärbezirk West an der Grenze zur Ukraine. Mit Erfolg bestanden.

Juwel Offline




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15.08.2017 17:14
#11 RE: Militärbezirk West antworten

1. Garde-Panzerarmee
Das russische Militär hat im Westen des Landes einen Übungsalarm ausgelöst: Die Einheiten der 1. Panzerarmee wurden alarmiert, um großräumige Verteidigung zu trainieren.
Der Großverband ist gleichzeitig in mehreren russischen Regionen stationiert. Der Übungsalarm sei bei den Einheiten in den Gebieten Moskau, Nischni Nowgorod, Smolensk und Iwanowo ausgelöst worden.
Nach einem mehrere Kilometer langen Gewaltmarsch werden die Soldaten sich in unbekannter Gegend orientieren und mehrere „Angriffe“ abwehren müssen. Bei der Übung stehe die Kampffähigkeit der Truppen auf dem Prüfstein, hieß es.

Die erstmals im Januar 1943 gebildete 1. Garde-Panzerarmee war nach Ende des Zweiten Weltkriegs zuerst in Ostdeutschland (mit Stab in Dresden), danach im westrussischen Smolensk stationiert, bevor sie 1998 aufgelöst wurde.
Im November 2014 wurde die 1.Garde-Panzerarmee wiederhergestellt.

1970 Offline



Beiträge: 28
Punkte: 52

16.08.2017 21:51
#12 RE: Militärbezirk West antworten

ZAPAD 2017 und 20. Gardearmee
Am Dienstag sind in Weißrussland im Rahmen der Vorbereitung auf die gemeinsame strategische Übung „Westen 2017“ („Zapad 2017“) russische Einheiten eingetroffen. Nach Angaben des weißrussischen Verteidigungsministeriums werden die Truppen bei den Vorbereitungsmanövern vom 21. bis zum 25. August die technische Versorgung und die des Hinterlands üben.

Wo die Übungen stattfinden werden und wie groß die herangezogenen Kräfte sein werden, wurde bislang nicht mitgeteilt. Allerdings wird berichtet, dass alle zu den Übungen eingetroffenen Kräfte zum russischen Teil der regionalen Truppengruppierung gehören.

Die regionale Truppengruppierung des Unionsstaates Russland und Weißrussland existiert bereits seit mehr als 20 Jahren. Nach Angaben der weißrussischen Botschaft in Russland besteht sie aus den Streitkräften der Republik Belarus sowie der 20. Armee des Militärbezirks West der russischen Streitkräfte.
Unserer 20. Gardearmee aus Eberswalde.

Damit beläuft sich die Stärke der Gruppierung auf mindestens 80.000 bis 100.000 Soldaten. Die Einheiten der Hinterland- und materiell-technischen Versorgung machen mindestens zehn Prozent des Kontingents aus. Bekannt ist, dass die Einheiten der 20. Armee sowie andere russische Einheiten nicht in Weißrussland stationiert sind. Doch die Führung der Nato und die Ukraine sind besorgt darüber, dass die russischen Truppen nach der Ankunft zu den Übungen „ZAPAD 2017“ dort auf ständiger Grundlage bleiben werden. Kiew zufolge kann das Manöver sogar zur direkten Aggression bzw. zu Diversionshandlungen gegen die Ukraine genutzt werden. Die britische Zeitschrift „The Economist“ berichtete vor wenigen Tagen, dass der September 2017 der heißeste Monat für die Nato-Länder wegen des „ZAPAD 2017“-Manövers sein werde, an denen angeblich „rund 100.000 russische Soldaten“ teilnehmen werden.

Das russische und weißrussische Verteidigungsministerium wiesen mehrmals diese Informationen zurück. Laut offiziellen Angaben nehmen am Manöver rund 13.000 Militärangehörige teil.

Creme21 Offline



Beiträge: 16
Punkte: 16

07.10.2017 18:01
#13 RE: Militärbezirk West antworten

ZAPAD-2017 ließ die NATO nervös werden. Wieder einmal zeigten die russischen Streitkräfte schnelle Verlegungen über weite Strecken und sofortige Einführung in Kampfhandlungen für die verlegten Truppen.

Hirsch Offline



Beiträge: 16
Punkte: 20

29.11.2017 12:51
#14 RE: Militärbezirk West antworten

SAPAD-2017--- die Nato zittert vor diesem Manöver.
Warum ? Weil sie genau wissen: keine Chance für Nato wenn die russ. Truppen wirklich das tun würden, was ihnen von den Westmedien 20x am Tag vorgeworfen wird.
Nach dem Übungsszenario seien angenommene extremistische Gruppierungen auf das Territorium Weißrusslands und der russischen Exklave Kaliningrad eingedrungen, um Terroranschläge durchzuführen und die Lage zu destabilisieren. Die angenommenen Extremisten würden von außen unterstützt, indem sie finanzielle und technische Hilfe sowie Waffen und Kampfausrüstung erhielten.
Der erste Tag sei ereignisvoll gewesen: Auf Übungsplätzen Russlands und Weißrusslands hätten die Soldaten Kampfschießen geübt; zudem habe es Übungen der Luftstreitkräfte sowie Luftlandungen von Panzertechnik gegeben.

https://www.youtube.com/watch?v=MLEzPv-Y6Ts

1970 Offline



Beiträge: 28
Punkte: 52

29.11.2017 12:59
#15 RE: Militärbezirk West antworten

Das russische und weißrussische Militär hatte in der Schlussphase ihrer gemeinsamen Sonderübung Militärflugzeuge auf der Autobahn bei Minsk landen lassen.
„Im Raum der weißrussischen Stadt Orscha und auf dem Übungsgelände Borissowski sollten russische und weißrussische Einheiten der rückwärtigen Dienste und der technischen Sicherstellung die gemeinsame Entfaltung einer Flieger-Kommandantur an der Autobahn M-1 Belarus üben.
„Auf dieser Autobahn werden gemäß dem Übungsplan Flugzeuge zum Nachtanken, zur Waffenzuladung an den Außenlaststationen und zum nachfolgenden Start landen, so Su 27, Su 25, Jak 130 und das Militärtransportflugzeug An26.
Die auf der Autobahn gelandeten Flugzeuge sollen aus der über das Territorium Weißrusslands führenden Ölpipeline mit Treibstoff versorgt werden. Zu diesem Zweck hatten „Rohrleger-Einheiten der russischen Armee gemeinsam mit Fachkräften des Pipelinebetreibers Transneft Einschnitte in die reguläre Pipeline vornehmen und danach Treibstoff und Schmiermittel zur Gewährleistung der Kampfhandlungen an die Verbände und Einheiten der Land- und Luftstreitkräfte Russlands sowie der Luftstreitkräfte Weißrusslands zu liefern, die auf weißrussischem Territorium agieren.

Dabei kommt mir so zur DDR-Zeit die Stationierung der GSSD Pipeline-Brigade in Fürstenwalde und die in der Region verlaufenden Erdöl bzw. Kraftstoffpipelines vom PCK Schwedt in den Sinn. Da gibts sicher einen Zusammenhang.

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