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Dieses Thema hat 8 Antworten
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 Sonstiges
didi Offline



Beiträge: 18
Punkte: 34

15.01.2017 15:08
Serbien antworten

Ist Serbien nun nach Ukraine das nächste Ziel von EU und USA ? Es sieht ganz danach aus.

Näheres hier: http://www.voltairenet.org/article186797.html

Marco Offline



Beiträge: 18
Punkte: 22

15.01.2017 15:13
#2 RE: Serbien antworten

Russland und Serbien wollen im Herbst eine gemeinsame große Luftwaffenübung abhalten.
Wo mag der serbische Weg hingehen ?
Einerseits wollen sie in die EU und liefern Kiew Kriegsgerät/Munition für den Bürgerkrieg.
Andererseits der milit. Schulterschluß mit Moskau.
Irgendwann muß sich Belgrad entscheiden.

Baupio24 Offline



Beiträge: 18
Punkte: 18

15.01.2017 15:14
#3 RE: Serbien antworten

Serbien mit polit. Seiltanz. In die EU = JA - in die NATO = NEIN.
Wobei jeder weiß, EU war bei den Ostblockstaaten nur der Türöffner und prompt kommt dann die Erpressung auf Beitritt zur NATO.
Serbiens Plan auf Neutralität wird nicht funktionieren.
Aber auch das Volk ist von EU nicht angetan. Um die Beitrittskriterien zur EU zu erfüllen kommen große Einschnitte fürs Volk. Inzwischen ist um die 25% Arbeitslosigkeit.
Die nun vom Volk sozialistisch verwalteten Betrieben MÜSSEN privatisiert werden. Es läuft wie in der DDR der große Kahlschlag.
Kein Wunder wenn dann das Volk die slawischen Wurzeln entdeckt und die Verbundenheit mit Russland. Blut ist dicker wie Wasser.

unterfeld Offline



Beiträge: 49
Punkte: 61

15.01.2017 15:15
#4 RE: Serbien antworten

Serbien könnte in die selbe Lage kommen wie vor knapp eineinhalb Jahren die Ukraine. Nämlich dann wenn es darum geht, etwaige Erpressungen der EU und des IWF abzuwehren. Schon jetzt ist man in Brüssel über den freundlichen Umgang mit Russland nur wenig erfreut. Bislang setzt die serbische Führung klar auf einen Beitritt zur Europäischen Union. Wenn es aber nach der Bevölkerung geht, würde diese momentan nur mit 44 Prozent einem Beitritt zur EU zustimmen. Die andere Option hieße Eurasische Union unter der Federführung Russlands.

Neumond Offline



Beiträge: 5
Punkte: 5

15.01.2017 15:17
#5 RE: Serbien antworten

Mit einem vier Meter hohen Zaun will Ungarns rechts-nationale Regierung die Grenze zum südlichen Nachbarland Serbien für Migranten dichtmachen.

„Die Regierung hat Innenminister Sandor Pinter angewiesen, bis zum kommenden Mittwoch die Abriegelung der ungarisch-serbischen Grenze vorzubereiten“, erklärte Außenminister Peter Szijjarto am Rande einer Kabinettssitzung in Budapest. „Die Regierung ist dazu entschlossen, Ungarn und die ungarischen Menschen vor dem Einwanderungsdruck zu schützen“, fügte er hinzu. Ungarn ist eines der Transitländer für die Flüchtlingsströme aus Nahost und Afrika in den Westen Europas.

Das ungarische Parlament erörterte am selben Tag den von der Regierungspartei Fidesz eingebrachten Entwurf einer Novelle des Asylgesetzes. Dieser würde die Regierung dazu ermächtigen, beliebige Länder, darunter auch Serbien, als „sichere Drittstaaten“ einzustufen, womit von dort eintreffende Schutzsuchende wieder in die betreffenden Staaten abgeschoben werden könnten.

Migranten, die in Ungarn aufgegriffen werden, wollen der Regel gar nicht in Ungarn bleiben, sondern nutzen das Land nur als Durchgangsstation in Richtung Westeuropa. Dennoch hatte Ministerpräsident Viktor Orban zuletzt eine aufwendige Plakat-Kampagne mit ausländerfeindlichen Losungen gestartet. Kritiker werfen Orban deshalb billigen Populismus vor.

Florian Offline




Beiträge: 8
Punkte: 12

15.01.2017 15:19
#6 RE: Serbien antworten

Für den Einen ist es nur Populismus, für Andere dagegen eine längst fällige Notwehrhandlung zum Schutze seiner Bevölkerung.

Domino Offline



Beiträge: 16
Punkte: 28

15.01.2017 15:22
#7 RE: Serbien antworten

So heftig sind Belgrad und Pristina seit vielen Jahren nicht aneinandergeraten. Der Anlass ist eigentlich eine Banalität, nämlich ein Zug. Das zeigt: In diesem Dauerkrisenherd ist nichts gelöst - trotz jahrelanger EU-Vermittlung und Milliardenhilfen.
Fast 20 Jahre nach dem Bürgerkrieg will Serbien wieder eine Eisenbahnverbindung ins Kosovo ins Leben rufen. Doch die Details haben es in sich.
Der Personenzug ist in 21 Sprachen mit dem Slogan geschmückt "Kosovo ist Serbien" - auch in Albanisch. Dazu: Belgrad hat nicht die Genehmigung der Behörden im Kosovo eingeholt. Denn der Zug soll nur bis ins nördliche Mitrovica fahren, wo die serbische Minderheit die lokale Mehrheit bildet. Und wo die fast nur von Albanern gebildete Kosovo-Regierung nichts zu sagen hat.
Eine blutige Abrechnung zwischen aufgebrachten Kosovo-Serben und einer Einheit albanischer Spezialpolizisten konnte gerade noch verhindert werden. Die Polizisten hatten den Zug an der Grenze gestoppt.
Der Personenzug benötigte für die 270 Kilometer lange Strecke von Belgrad zu seiner Endstation Raska sagenhafte acht Stunden. Ein Schnitt von unter 35 Stundenkilometern auf der oft eingleisigen und nicht elektrifizierten Strecke.
Die kleine Episode zeigt, wie schnell sich aus Winzigkeiten eine Gefahrenlage entwickeln kann. Sie zeigt auch: Die prinzipiellen Positionen im Kosovo-Konflikt sind weiter unüberbrückbar. Trotz jahrelanger Vermittlungsbemühungen der EU, trotz Milliarden an Finanzhilfen, trotz der NATO-geführten KFOR-Schutztruppe und trotz der größten EU-Auslandsmission EULEX.
Serbien will das fast nur noch von Albanern bewohnte Kosovo, das 2008 abgefallen war und inzwischen von weit mehr als 100 Ländern anerkannt ist, wieder zurückhaben. Die Albaner wollen Kosovo aber mittelfristig zu Albanien hinzu fügen.

Bobby Offline



Beiträge: 41
Punkte: 49

24.03.2017 16:36
#8 RE: Serbien antworten

Das Militärmuseum in der serbischen Hauptstadt Belgrad hat am Donnerstagabend zum 18. Jahrestag des Beginns der Nato-Bombardierung im ehemaligen Jugoslawien ein sowjetisches Flugabwehrraketensystem aufgestellt.

Das radargeleitete Flugabwehrraketensystem S-125 Newa soll Medienberichten zufolge im Jahr 1999 während der Nato-Operation in Jugoslawien ein amerikanisches Flugzeug F-117 mit Tarnkappentechnik abgeschossen haben.

Dietmar Offline



Beiträge: 14
Punkte: 30

29.11.2017 13:22
#9 RE: Serbien antworten

UN-Tribunal
Der Angeklagte hatte nach seiner Verurteilung zu 20 Jahren Haft gerufen: "Slobodan Praljak ist kein Kriegsverbrecher. Ich weise Ihr Urteil zurück." Dann hatte er aus einem kleinen dunklen Becher eine Flüssigkeit getrunken. GIFT.
Die Zuschauer konnten nicht sehen, ob der Angeklagte zusammengebrochen ist. Richter und Anwälte reagierten bestürzt. Während des Bosnienkrieges (1992-1995) war Praljak Militärchef der bosnischen Kroaten.
Das UN-Kriegsverbrechertribunal zum früheren Jugoslawien hatte zuvor bereits in dem Berufungsverfahren die hohen Gefängnisstrafen für zwei weitere ehemals ranghohe Führer der bosnischen Kroaten bestätigt. Hauptangeklagter Jadranko Prlić (58), ehemaliger Regierungschef des damals selbst proklamierten Kleinstaates Herzeg-Bosna, wurde zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt.
Es sollte das letzte Urteil des Tribunals sein, das nach 24 Jahren zum Jahresende seine Arbeit abschließt. Wann die Sitzung fortgesetzt werden sollte, war unklar.
Das UN-Tribunal war das erste internationale Gericht für Urteile wegen Kriegsverbrechen in Europa nach 1945. Ex-Serbenführer Radovan Karadzic wurde 2008 an Den Haag ausgeliefert. 2016 wurde er unter anderem für den Völkermord von Srebrenica zu 40 Jahren Gefängnis verurteilt.
Der militärische Chef der bosnischen Serben, Ratko Mladic, war 2011 gefasst worden. Gegen den Ex-General verhängten die Richter erst in der vergangenen Woche eine lebenslange Haftstrafe.
Heute steht niemand mehr auf der Fahndungsliste des UN-Gerichts. Zu den 84 Verurteilten gehören die militärisch und politisch Verantwortlichen der schlimmsten Verbrechen.

So ist es politisch von den USA gewollt.
Jedoch die Verantwortlichen für die schlimmsten Verbrechen sitzen in politischen und militärischen Posten der USA und der NATO. Denn die haben den Jugoslawien-Krieg damals hervorgerufen und werden bis heute nicht bestraft.

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