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Dieses Thema hat 9 Antworten
und wurde 70 mal aufgerufen
 Regionales
Marinetaucher Offline



Beiträge: 13
Punkte: 29

22.01.2017 15:08
Peene-Werft Wolgast antworten

In der DDR war die Peenewerft in Wolgast eigentlich ein Militär-VEB oder anders gesagt, ein Rüstungsbetrieb.
Bau und Instandhaltung von Schiffen und Booten der Volksmarine.
Wäre im Krieg in Teilen umformiert worden in " bewegliche Reperatur-Brigade " und war dann geführt von der Instandsetzungsbasis-18 der VM.

Nach dem 3.10.90 noch mit Kleinaufträgen betraut- dann Privatisiert mit wechselnden Eignern und im Moment wieder mal insolvent.
Denn die großen Rüstungsaufträge erhalten Werften im Westen.

Ali Offline




Beiträge: 29
Punkte: 37

22.01.2017 15:14
#2 RE: Peene-Werft Wolgast antworten

Nicht nur der Volksmarine .. auch die Russenpötte kamen rein. Ab ins Dock, gesandstrahlt, neu lackiert und wieder raus. Die Mannschaft klopfte Rost bei Musik aus den Bordlautsprechern. Neue Schiffe wurden für die SU auch gebaut. Mit beidem war dann kurz nach der Wende Ende. Das bekamen wir schon vor Ort mit, als wir dort die Hugo Eckener noch einmal überholten. Der Rumpf für den 3. Einsatzgruppenversoger der Bundesmarine entstand z.B. dort. Retten kann es natürlich keinen.

Minolpirol Offline




Beiträge: 16
Punkte: 16

22.01.2017 15:16
#3 RE: Peene-Werft Wolgast antworten

zu #1:
Für was so eine Werft doch alles gut war. Verdeckte Instandsetzungsbrigade.

Hugo Offline




Beiträge: 20
Punkte: 32

22.01.2017 15:17
#4 RE: Peene-Werft Wolgast antworten

So würde ich es nicht sehen .... warum soll eine Werft ihre Docks und Personal nicht mit Überholungen auslasten ...

Karsten Offline




Beiträge: 33
Punkte: 45

22.01.2017 15:19
#5 RE: Peene-Werft Wolgast antworten

Ja gut- auf Docks in der Werft. Hier ging es um Teile der Werft als bewegliche Instandsetzungsbrigade.

EK80 Offline



Beiträge: 38
Punkte: 58

22.01.2017 15:20
#6 RE: Peene-Werft Wolgast antworten

Wie das dann alles sowieso funktioniert hätte frage ich mich manchmal wirklich. Schiffe hätte man bestimmt garantiert keine mehr gebaut ... wie man mobil Schiffe repariert hätte .

Ich kann mich noch an einen Anschiss meines Politniks erinnern, als ich äußerte das Reichsbahnausbesserungswerk Cottbus würde dann wohl Loks und Wagen reparieren. Seiner Meinung nach sollten es dann Panzer sein.

Das Thema ist ja in der heutigen Zeit immer noch undurchsichtig. Auch wenn man von einer längeren Ankündigungsperiode ausgeht, wer glaubt das man dann in Deutschland innerhalb weniger Monate hunderte Von Panzern und SPW gebaut bekommt.

Breitkreuz Offline



Beiträge: 10
Punkte: 18

22.01.2017 15:22
#7 RE: Peene-Werft Wolgast antworten

Von der Brücke Usedom-Wolgast war diese Werft immer gut zu sehen. Auch dort liegende Kriegsschiffe konnte der aufmerksame Beobachter erkennen.

Pic Offline



Beiträge: 38
Punkte: 54

22.01.2017 15:23
#8 RE: Peene-Werft Wolgast antworten

Auch die MoB-Instandsetzungsbrigade war dann 1988/89 für Wolgast weg gefallen.
Dafür tauchte die Instandsetzungsbrigade in den milit. Unterlagen der NVA dann bereits am Standort Warenshof auf. Die Instandsetzungsbasis war dann der bereits vorhandene MOB-Grundstück.

Braasch Offline




Beiträge: 16
Punkte: 28

22.01.2017 15:25
#9 RE: Peene-Werft Wolgast antworten

Das erste Patrouillenboot der Wolgaster Peene-Werft für die saudi-arabische Küstenwache wird derzeit auf der Ostsee getestet. Seit Sonntag werden damit nordöstlich vor der Insel Rügen Manöver an der Leistungsgrenze gefahren. Das 10 600 PS starke Boote erreicht dabei Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h.

Steffen1 Offline



Beiträge: 6
Punkte: 6

25.01.2017 21:30
#10 RE: Peene-Werft Wolgast antworten

Die Werft war immer einzusehen. Ein Stück am Ufer entlang, auf Usedamer Seite, konnte man nach ca. 15 min Wanderweg, die Werft in allen Ausbauvarianten der Schiffe einsehen. Auch heute ist das so. Vielleicht kann man in den Werfthallen Produkte bis zu einem gewissen Zeitpunkt geheim halten, aber nach dem Ausdocken liegen alle Neubauten für alle, die es darauf abgesehen haben in allen Details vor ihnen.
Wenn die Ausflugsschiffe dort vorbeifahren oder auch zu DDR - Zeiten vorbeigefahren sind, konnte man jeden Neubau bis ins Detail der Bauphase verfolgen. Da war nichts, was die Bauphase geheim gehalten hat.
Die Einzelheiten der Ausrüstung war und ist nicht zu sehen. Nur, wie eben ein Geschütz oder Werfer in seinen Struktur zu sehen ist. Takt. techn. Daten kann man nur durch andere Maßnahmen gewinnen.
Das ist aber nicht erst seit heute so.

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