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Dieses Thema hat 19 Antworten
und wurde 88 mal aufgerufen
 5.Luftwaffendivision
Seiten 1 | 2
Klaasen Offline



Beiträge: 26
Punkte: 42

12.02.2017 13:31
#16 RE: Luftraumkoordinierungsstelle - Luko- antworten

Na das der Leiter VHZ-14 "nur" der Leiter des NVA-Sektors der Hauptflugsicherungszentrale Wünsdorf war und nicht Leiter des Gesamtkonstrukts. Kommandeur der gemeinsamen Hauptflugsicherungszentrale kam immer von der 16. Luftarmee.

Zur Fm-Versorgung:
Kabel zur Deutschen Post war SOK-57. Lag in Wünsdorf nicht in VHZ an sondern bei den "Freunden".
Darauf geschalten waren unter anderem:
MSN Nr. 58 - Wohnung Hudecek in Zossen
MSN Nr.76 - Wohnung Petzold in Zossen
MSN Nr. 75 - Wohnung Schönherr in Zossen
MSN Nr.68 - Wohnung Friedemann - unser Nachrichtenmann

Rufnummer 3247 der NZ Eggersdorf für OTL Rößler im Stab der Luko (Ex WKK Zossen).

Rufnummer 305 der ATZ des ex WKK Zossen ging zum Wohnheim des NVA-Sektors

Und etliche Post-Hauptanschlüsse aus Zossen:
Zossen 2582 - lag auf der der MSN-70 der Luko (dort Kennzahl: 0)
Zossen 2846 - wurde zum Leiter der Luko direkt geschalten im Stab Zossen.
Zossen 2411 - Endapparat bei BFs im Stab Zossen
Zossen 2419 und 2617 und 2693 waren bei den "Freunden" im Sektor

Und eine Post-Dienstleitung zum Arbeitsplatz des Fm-Technikers auf DVG-10. Damit war Wünsdorf (NVA/Bw -Anteil) über Dienstleitungsnetz der Deutschen Post erreichbar.

So der Stand Ende 1990/ 1991.

Jost Offline



Beiträge: 7
Punkte: 7

12.02.2017 14:14
#17 RE: Luftraumkoordinierungsstelle - Luko- antworten

Luko war ein Anteil Fernmeldesektor G/ Fernmelderegiment-81
Mit der Anschrift: PF 14495, O-1630 Zossen.

S1-Einwahl: 55848-11 war in Wünsdorf auf MSN--- wurde mit 2 Leitungen geschwenkt zum Stab (Ex WKK) nach Zossen als 55848-88.
Fernschreib: 539-676 und 677. Eine Maschine war bei NVA mit T310 Chiffriert. Die T310 wurde dann raus geschmissen. 1 Anschluss blieb in Luko, 1 Anschluß ging dann zum Stab.
Wir hatten auch AutoFüLw in Betrieb:
6691000 war der Wachleiter
6691001 war der Leiter Luko in Zossen
3205555 war die Fernsprechvermittlung.

Aus Strausberg vom Kommando hatten wir due Rufnummer 838.

Die Postanschlüssen waren wie vorgenannt verteilt.

AFTN-Kennung: EDJGYFYX

Der S6-Fernmeldeoffizier saß damals in Wernsdorfer Str. in O-1607 Niederlehme.

Luko war fernmeldemäßig verbunden mit:
Dem Bunker Cölpin Flugsicherung Nord und Bunker Kolkwitz Flugsicherung Süd ( solange diese noch bestanden).
Je eine Verbindung für Koordinierung BFS Nord/Süd und Koordinierung EIFEL und Koordinierung FS CRC

Sowie:
FH Leipzig Schkeuditz (ETLS), FH Erfurt(ETET) , FP Briest (ETNR) , FH Dresden-Klotzsche, FP Holzdorf TWR, FP Laage (FLNE),FP TRollenhagen TWR, FP Neuhardenberg TWR, FP Preschen TWR,
CRC 34 Schönewalde, CRC 32 Sprötau, CRC 31 Parchim, CRC 33 Pragsdorf

Frankfurt/Main BFS,

BARTCC Tempelhof mit 10 Leitungen. Davon 4 Leutungen Radarbild
AFsBW Berlin-Schönefeld ( Ex Amt für Luftraumkoordinierung der DDR) mit 6 Leitungen. Unter anderem AFTN
Fürstenwalde Fuchsbau mit 12 Leitungen für NSOC und SAR-Leitstelle
Eggersdorf Kdo 5. LwDiv mit 6 Leitungen...

Wir hatten ein mehrfaches an Fernmeldeverbindungen wie die einxstige NVA-VHZ.

Ostler Offline



Beiträge: 7
Punkte: 15

12.02.2017 14:23
#18 RE: Luftraumkoordinierungsstelle - Luko- antworten

Nochmal: Im Buch "Vom Sperrgebiet zur Waldstadt" findet man auf Seite 197 (5. Auflage) oder S. 199 (4. Auflage) ein Bild der scheinbar aktiven Luftraumkoordinierungszentrale (Luko) in Wünsdorf.
Dazu steht auf Seite 192:
...Am 29. April 1994 war die einzige gemeinsame Dienststelle von Bundeswehr und Westgruppe geschlossen worden – die Luftraumkoordinierungsstelle Wünsdorf (LUKO).
Sie war 1974, nach dem Absturz von zwei Militärflugzeugen, auf Anregung des damaligen Oberkommandierenden Jewgeni Iwanowski unter der Bezeichnung Vereinigte Hauptzentrale (VHZ) 14 ins Leben gerufen worden.

Wie nun ?

Jost Offline



Beiträge: 7
Punkte: 7

12.02.2017 14:42
#19 RE: Luftraumkoordinierungsstelle - Luko- antworten

Wie gesagt, die Schreiber auch dieses Buches gehen mit Null Ahnung an das Thema und schreiben dann irgendwelchen Nonsens von Neugeistern - auch Forscher genannt- nieder.

Sicher, das Bild ist aus der Luko und da das bisherige Betriebsregime befristet weiter zu führen war. Musste dann auch die NVA- Equipment weiter betrieben werden.

Nein, dort im Satz steht Falsches. Die Luko hat keinen geschichtlichen Ansatz mit der VHZ-14 und war entgegen der dortigen Darstellung auch kein Element der Vereinigten Hauptzentrale oder der Hauptflugsicherungszentrale.
Luko war auch keine gemeinsame Dienststelle der Bundeswehr und der Westgruppe. Hier arbeitete jeder für sich auf Grundlage einer Vereinbarung zur Sicherstellung der milit. Flugsicherung bis zum Abschluß des Truppenabzuges WGT unter der neuen Ägide der Sicherung der deutschen Lufthoheit auch über Ostdeutschland.
Wäre das nicht so gekommen, hätten die Russen ihr Arsenal per Bahn und Kisten abtransportieren können.
Diese Kooperation so aufzusetzen, war ein Ergebnis der alten LSK/LV-Führung.
Denn die Bundeswehr hatte von VHZ-14 im Objekt Wünsdorf Null Ahnung und es gab riesengroße runde Augen, als das Luftwaffen-Vorkommando im Sommer 1990 erfuhr, dass dort in der Abschirmung von Wünsdorf eine LSK/LV-Diensteinheit ihren Dienst versah. Ergo konnte sich die Luftwaffe auch gedanklich nicht annähernd darauf einstellen.
Es gab 1990 ein großes Trara bis zum BmVG über den Besuch von Bundeswehroffizieren im ostdeutschen militärischen Heiligtum der Russen. Denn die Bedenken überwogen, dass diese Kameraden zwar rein, aber nie wieder beim Russen raus kommen.

Berlin Berlin Offline



Beiträge: 17
Punkte: 21

12.02.2017 14:56
#20 RE: Luftraumkoordinierungsstelle - Luko- antworten

Gediente sagen, dass im EG Büro-und Ruheräume waren und drüber 2 Etagen Dienst-und Führungsräume. Pro Sektion 1 Etage.

Ich war leider nur mal im Altbau im 1. OG im Führungsraum um mehrere DVG in die Pulte der NVA-Sektion einzubauen.

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